Kerzen und Blumen müssen weg: Unfall-Gedenkort an Grunerstraße verlegt

Das Straßenamt hat den Gedenkort für die bei einem tragischen Verkehrsunfall am 29. Januar getötete Fabien vom Mittelstreifen der Grunerstraße auf den Gehweg verlegt.

Das Straßen- und Grünflächenamt respektiere die Trauer und das Bedürfnis, zu erinnern. Aber der Trauerort für Freunde und Angehörige sei „sehr dicht am fließenden Verkehr“, so die zuständige Stadträtin Sabine Weißler (Grüne). Gleichzeitig werden die Angehörigen gebeten, „die Erinnerungszeichen bis zum 28. Februar an sich zu nehmen.“

Wie berichtet, war die 21-jährige vor den Rathauspassagen mit einem Polizeiauto kollidiert, das mit Blaulicht zum Einsatz unterwegs war. Die Ermittlungen zum Unfallhergang sind noch nicht abgeschlossen. Nach Zeugenaussagen war die junge Frau auf der ganz rechten Fahrspur unterwegs und soll ihren Renault plötzlich nach links in Richtung Mittelinsel, auf der der Bezirk Parkplätze vermietet, gezogen haben. Dabei übersah sie wohl den Parallelverkehr auf der Grunersraße. Der aus dem Tunnel kommende Polizeiwagen konnte trotz Bremsung den Zusammenstoß nicht verhindern. Besonders tragisch: Die Alarmfahrt in Richtung Potsdamer Platz entpuppte sich später als unbegründet.

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