Für eine bessere Welt
Bundesbildungsministerium und Unesco würdigen Engagement des Moabiter Bildungsverbundes

Ines Blumenthal vom Umwelt- und Naturschutzamt Mitte und Thomas Büttner vom Bildungsverbund Moabit mit der Urkunde.
  • Ines Blumenthal vom Umwelt- und Naturschutzamt Mitte und Thomas Büttner vom Bildungsverbund Moabit mit der Urkunde.
  • Foto: Bildungsverbund
  • hochgeladen von Karen Noetzel

Die Freude beim Naturwissenschaftlichen und Kulturellen Bildungsverbund Moabit ist riesengroß. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die deutsche Unesco-Kommission zeichnen die Bildungsinitiative aus.

„Die Auszeichnung ist für uns eine große und wichtige Anerkennung unserer gemeinsamen Anstrengungen, Bildung für nachhaltige Entwicklung in Moabit weiter zu verankern“, sagt Thomas Büttner, der die Arbeit des Bildungsverbundes koordiniert. Zur Begründung für die Ehrung im Rahmen des Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur hieß es: „Im Naturwissenschaftlichen und kulturellen Bildungsverbund Moabit haben sich Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Kultureinrichtungen und Projektträger aus Berlin-Moabit zusammengeschlossen, um gemeinsam den Bildungsstandort Moabit zu stärken. Das Netzwerk schafft es, mit den Projekten in Kitas und Schulen eigenverantwortliches Lernen sowie Bildung im Sinne sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit zu fördern. Besonders hervorzuheben ist die vorbildliche Beratung außerschulischer Bildungseinrichtungen durch den Verbund.“

Zur Erläuterung könnte der Satz von Thomas Büttner angefügt werden: „Kinder können sich so spielerisch, kreativ und auch künstlerisch Themen annähern, die häufig abstrakt bleiben.“

„Die Auszeichnung spornt an, den eingeschlagenen Weg mit Kreativität, Sachverstand und Freude weiter zu gestalten“, sagt Mittes Bildungssstadträtin Sabine Weißler (Grüne) zur Würdigung des 2012 gegründeten Bildungsverbundes. Dazu noch einmal Thomas Büttner: „Was wir brauchen, ist eine stärkere Breitenwirkung, eine breite Umsetzung von Gute-Praxis-Beispielen. Hierfür werden die entsprechenden Instrumente und auch Ressourcen benötigt.“

Die feierliche Verleihung der Auszeichnung fand Ende November statt. Im Alten Rathaus von Bonn prämierten Staatssekretär Christian Luft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Präsidentin der deutschen Unesco-Kommission, Maria Böhmer, insgesamt 32 Lernorte, 43 Netzwerke und sechs Kommunen für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung aus. Das Bundesbildungsministerium und die deutsche Unesco-Kommission zeichnen seit 2016 Bildungsinitiativen im Rahmen des Weltaktionsprogramms aus. Nachhaltige Entwicklung steht für die Verwirklichung von Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt. Dabei ist das Thema Bildung zentral. „Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken“, erklären die Auslober.

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