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Mitte erfüllt erneut alle Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne

Wo: Rathaus Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin auf Karte anzeigen
So wäre es ideal: ein Einkauf ausschließlich mit fair gehandelten Produkten.
So wäre es ideal: ein Einkauf ausschließlich mit fair gehandelten Produkten. (Foto: Fairtrade Deutschland/ Jakub Kaliszewski)

Moabit. Eine gute Nachricht aus dem Rathaus Tiergarten: „Berlin-Mitte ist weiterhin Fairtrade-Bezirk“, so Bürgermeister Stephan von Dassel (Grüne). Wieder hat der Bezirk alle Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt und darf daher den Titel eines Fairtrade-Bezirks tragen.

Mitte erhielt den Titel erstmals 2014. Fairtrade-Towns müssen sich alle zwei Jahre aufs Neue bewerben. Die Kampagne fördert gezielt den fairen Handel mit Produkten auf kommunaler Ebene. Der Titel einer Stadt des fairen Handels ist das Ergebnis einer Vernetzung der unterschiedlichsten Akteure aus der Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel vor der eigenen Haustür starkmachen.

Mit dem neuerlich verliehenen Titel werde der faire Handel im Bezirk noch fester verankert, so Bürgermeister von Dassel. Der Rathauschef dankte insbesondere der Steuerungsgruppe für ihren Einsatz. Diese Gruppe umfasst Lokalpolitiker, bürgerschaftlich Engagierte, Gewerbetreibende und Unternehmer sowie Mitarbeiter der Verwaltung. Sie verbreiten die Botschaft vom fairen Handel und versuchen, neue Partner für das Projekt zu gewinnen.

In den vergangenen zwei Jahren hat der Bezirk mit Rosenaktionen, „fairen Frühstücken“, Infoständen, Ausstellungen, Workshops für Kinder und Jugendliche und vielem mehr für die Fairtrade-Idee geworben und, wie Stephan von Dassel sagt, „viele Menschen erreicht“. „In die Ausschreibungen für die Rathaus-Kantinen wurden fair gehandelte Heißgetränke aufgenommen“, so von Dassel weiter.

Für die nächsten beiden Jahre steht ganz oben auf der Agenda eine noch engere Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der Gastronomie. Ebenso sollen noch mehr Akteure im Bezirk für Fairtrade gewonnen werden. KEN

Weitere Informationen gibt es bei Susanne Wander im Umwelt- und Naturschutzamt unter  901 82 20 81 und auf www.fairtrade-towns.de. Ein „Fairer Einkaufsführer“ für ganz Berlin steht auf www.fairtradetown.berlin.
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