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Ein zauberhaftes Cafè und eine zauberhafte Geschichte

Das Cafe Grips in Alt-Marzahn, erst seit einiger Zeit wieder eröffnet, war am 23.03.2018 Ort einer Lesung der ganz besonderen Art. Astrid Reimann, eine sensible Künstlerin, die schreibt, malt, fotografiert und gestaltet, las Kurzgeschichten und Gedichte, die sehr gut in die angenehme Atmosphäre des Cafès passten.
Wie„ Die zauberhafte Scheibe – eine Bahngeschichte in zwei Teilen“, die sich im ersten Teil mit einem kleinen Jungen beschäftigt, der sehr viel Mut braucht und im zweiten Teil mit dessen Sohn, der seine Eltern beide behalten möchte.
Beide Teile profitieren von der Idee einer Scheibe mit Zauberkraft, die man auch gerne mal in der S- Bahn erleben möchte.

Astrid Reimann ist bekannt dafür, dass sie mit ihren Bildern, aber auch den Geschichten im Alltäglichen etwas sieht, was uns anderen vielleicht abhanden gekommen ist.
Etwas Zauberhaftes, das auch die siebzehn interessierten ZuhörerInnen zum Schmunzeln brachte. Genauso wie das Gedicht, das ein weißes Blatt beschreibt und den Widerstreit der Gedanken, bis daraus eine Botschaft entsteht. Auch die humorvolle Abschlussgeschichte „Die Eltern kommen“ war der Realität wirkungsvoll abgelauscht, wie das Kopfnicken und Lächeln der ZuhörerInnen zeigte. Ein gelungener Nachmittag, der musikalisch von Petra Leppert, Ausbilderin im Cafè Grips, auf dem Akkordeon begleitet wurde. Stücke wie das irische Ballinoa oder das Thema aus dem Kommissar-Maigret-Film erhöhten die Dramatik der Texte.
Wie mir einige Zuhörer versicherten, sind die Marzahner sehr froh, dass das Cafè Grips nach längerer Pause wieder eröffnete und kulturelle Höhepunkte, wie Lesungen, sind wie das Sahnehäubchen auf dem wirklich guten Kaffee und dem leckeren Kuchen. Petra Leppert kündigte an, diese Veranstaltungsreihe fortzuführen. Man darf gespannt sein und schon mal Termine vormerken.

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