Spannung in der Blauen Stunde im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel
Rose-Mary Hein liest aus ihrem zweiten Kriminalroman „Blutkreide“

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Trotz der hohen Temperaturen kamen am 20.06.2019 viele Krimifreunde und -Interessierte ins Nachbarschaftshaus, um der Autorin gebannt zu lauschen. Nach dem Erstling „Vernissage des Bösen“ stellte sie mit „Blutkreide“ einen neuen Fall für die Berliner Ermittler um Kommissar Gregor Bär vor.
Zwei Männer wurden brutal getötet, ihre Leichen findet man innerhalb eines Kreidekreises. Ein dritter, der offensichtlich um eine alte Schuld weiß, schweigt, obwohl er sich auch in Lebensgefahr befindet.
Wie liest man aus einem spannenden Krimi, ohne die Lösung des Rätsels zu verraten?
Das ist offensichtlich nicht so einfach. Aber Rose-Mary Hein hat das perfekt gelöst, indem sie die Mordszenen aus der Sicht des Täters las und dann die Zuhörer an den ersten Ermittlungen teilhaben ließ. Es sind keine angenehmen Eindrücke, die dort wiedergegeben werden, aber man spürt die unterdrückten Emotionen und auch die fast unerträgliche Spannung, die einen guten Thriller ausmacht.
Den ersten Szenen aus dem neuen Buch folgten Kurzgeschichten, wie Der Kugelfisch  und Blümchen, die sehr gekonnt mit schwarzem Humor in Szene gesetzt waren. Schwarz ist ihr Programm, das war sowohl im Buch als auch in den Geschichten gut erkennbar. Rose-Mary Hein hat das selbst so bezeichnet: „Böse kann ich gut.“ Und das hat sie an diesem Nachmittag auch eindrucksvoll bewiesen.

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