Der erste Wolkenkratzer kommt
Estrel baut Hotelturm an der Sonnenallee / Autobahnabfahrt vor der Tür

Schon heute ist das Estrel das größte Hotel Deutschlands.
  • Schon heute ist das Estrel das größte Hotel Deutschlands.
  • Foto: Estrel
  • hochgeladen von Susanne Schilp

Der Baubeginn für den Estrel-Tower steht fest: In diesem Herbst soll es losgehen. Läuft alles glatt, soll das 175 Meter hohe Gebäude 2024 fertig sein.

Standort ist auf dem ehemaligen Parkplatz genau gegenüber vom Estrel an der Sonnenallee 225. Der Hotelturm wird 750 Zimmern und Suiten haben. Im schrägen Dachbereich ist eine Sky Lounge mit Außenterrasse geplant. Neben dem Turm ist Platz für Veranstaltungsflächen, die sich zum Neuköllner Schifffahrtskanal und der öffentlich zugänglichen Promenade hin öffnen. Außerdem vorgesehen: ein Spa- und Fitnessbereich, Gastronomie und ein Parkhaus mit 500 Stellplätzen parallel zur Stadtautobahn.

Bereits vor zwei Jahren haben die Bezirksverordneten den Bebauungsplan für den Turm beschlossen und damit ihr Okay zu einer erheblichen Steigerung der eigentlich erlaubten Bauhöhe von 75 Metern auf dem Gelände gegeben. Auch der Senat hat dem Vorhaben zugestimmt.

Mit dem Turm wird Berlin seinen ersten Wolkenkratzer bekommen, denn diese Bezeichnung wird offiziell erst ab 150 Meter verwendet. Es gibt nur technische Bauwerke in der Stadt, die höher sind: Fernsehturm, Sendemast Scholzplatz, Fernmeldeturm Schäferberg und die Windräder in Pankow. Das Park-Inn-Hotel am Alexanderplatz wird der Estrel-Tower um 50 Meter überragen, den Funkturm um 30 Meter.

Auditorium für 900 Personen im Bau

Ist die verkehrliche Anbindung schon heute gut, wird sie noch besser. Denn nicht nur, dass der Bus M41 vor der Haustür hält und der S-Bahnhof Sonnenallee in Sichtweite ist: Das Hotel hat auch einen Schiffsanleger und bekommt eine eigene Autobahnabfahrt.

Schon jetzt ist das ein Vierteljahrhundert alte Estrel mit 1125 Zimmern das größte Hotel Deutschlands und der größte Hotel-, Kongress- und Entertainment-Komplex Europas. Momentan wird auch dort gebaut. Es entsteht ein Auditorium für bis zu 900 Personen. Es soll in einem Jahr eröffnet werden.

Rund 550 Menschen arbeiten derzeit in dem Hotel. Es gehört zu keiner Kette, sondern ist Eigentum des Unternehmers Ekkehard Strelitzki. Die Bezeichnung „Estrel“ setzt sich aus dem Anfangsbuchstaben seines Vornamens und der ersten Silbe seines Nachnamens zusammen.

Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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