Rückkehr der Kobs
Kontaktbereichsbeamte sollen die Polizei wieder sichtbarer auf Straßen machen

Neben dem Einsatz von mobilen Wachen und dem Ausbau der Fahrradstreifen will Innensenator Andreas Geisel (SPD) auch den Kontaktbereichsdienst stärken. Die Kiezpolizisten sollen verstärkt und sichtbar draußen unterwegs und für die Bürger da sein.

Die Kontaktbereichsbeamten (Kobs), die es seit 1975 gibt, waren in den vergangenen Jahren wegen „begrenzter Ressourcen gezwungen, mehr und mehr andere Aufgaben, unter anderem im Funkwageneinsatzdienst, zu übernehmen“, heißt es. Bürger haben ihre Polizisten dadurch immer seltener gesehen. Mit dem Konzept „KoB 100“ soll sich das nun ändern. „‚KoB 100‘ bedeutet Polizei für Kieze. Ansprechbar, bürgernah und präsent. Zu 100 Prozent“, wirbt Geisel. Die Kontaktbereichsbeamten sollen für die Anwohner in den Quartieren unterwegs und wieder feste Ansprechpartner sein.

Nachdem in der Innenstadt durch die Brennpunkt- und Präsenzeinheit mehr Polizei auf die Straße gebracht wurde, sollen jetzt auch in den Kiezen außerhalb des S-Bahnrings mehr Polizisten unterwegs sein. „Neben den unzähligen eilbedürftigen Einsätzen dürfen wir nicht vergessen, einen Schritt auf die Menschen zuzugehen, ihnen zuzuhören, für sie da zu sein“, sagt Polizeipräsidentin Barbara Slowik bei der Vorstellung des Konzeptes in der Spandauer Altstadt. Die Kontaktbereichsbeamten sind als Fußstreifen unterwegs, machen Unfall- und Kriminalitätsprävention, kontrollieren den Verkehr oder werfen ein Auge auf kleinere Veranstaltungen. Außerdem beraten sie die Bürger und helfen bei alltäglichen Fragen oder Problemen.

Zunächst werden insgesamt 42 Kobs der Abschnitte 12 (Frohnau, Hermsdorf, Wittenau, Waidmannslust, Lübars, Märkisches Viertel), 21 (Falkenhagener Feld, Spandauer Neustadt, die Altstadt, Ruhleben), 36 (Köpenick) und 48 (Britz, Buckow, Gropiusstadt, Rudow) in den 100-Prozent-Kiezeinsatz geschickt. In der zweiten Phase soll das Konzept auf weitere Abschnitte ausgedehnt werden. Dann sollen über 80 Kobs unterwegs sein. Der einjährige Probelauf hat am 11. Dezember begonnen und endet am 1. April 2021 mit Beginn der Phase zwei.

Autor:

Dirk Jericho aus Mitte

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