Ausgezeichnete Lampenschmiede
Schülerfirma "Arligo" wird nach den Ferien als AG weitergeführt

Erfolgreiche Schüler von "Arligo": Milan Maus, Jonas Düsterwald, Pit Kohlmay, Simon Merkel und Steve Werler.
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  • Erfolgreiche Schüler von "Arligo": Milan Maus, Jonas Düsterwald, Pit Kohlmay, Simon Merkel und Steve Werler.
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Vor einigen Wochen haben wir an dieser Stelle die fleißigen Gymnasiasten der Archenhold-Oberschule vorgestellt, die eine Schülerfirma zum Lampenbau gründeten. Nun wurde das Engagement ausgezeichnet.

Beim Junior-Landeswettbewerb der Schülerfirmen gab es einen dritten Platz. „Wir mussten uns gegen zehn Konkurrenten aus Berlin und drei aus Brandenburg durchsetzen. Bereits im Vorfeld war die Teilnahme reglementiert, Geschäftsbericht und Buchführung mussten eingereicht werden“, erklärt Steve Werler, der für die Öffentlichkeitsarbeit der Schülerfirma „Arligo“ zuständig ist. Und die funktioniert wie ein richtiges Unternehmen, mit Firmensitz im Keller der Archenhold-Oberschule, Konstruktions-, Produktions- und Werbeabteilung.

Insgesamt 15 Schüler sind beteiligt. Das Projekt gehört zum Unterricht und findet im Rahmen des Ergänzungskurses „Studium und Beruf“ statt. Mehrere Anteilseigner haben die Firma mit ihren Einlagen unterstützt, neben Freunden und Eltern auch Bürgermeister Oliver Igel und der Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi. Ein Teil der Leuchten kommt aus dem 3-D-Drucker, für das Gehäuse werden alte Weinkisten genutzt, deren Beschriftung sichtbar bleibt. „Am 6. Juni findet unsere Hauptversammlung statt: Dann treffen wir uns mit den Anteilseignern und legen die Abrechnungen vor“, informiert Simon Merkel. Er hat das Produkt der Firma, eine Tischlampe mit Akku und USB-Anschluss, mitentwickelt. Derzeit haben die Schüler einen Bestellstop verhängt. „Wir kommen vor lauter Verwaltungskram mit der Produktion nicht hinterher“, erklärt Steve Werler.

Das bedeutet aber keineswegs das Aus für die Lampe. Auch wenn das Projekt Schülerfirma mit dem jetzigen Schuljahr endet. Im kommenden Schuljahr soll es als Arbeitsgemeinschaft weitergeführt werden. Mit deutlich weniger Verwaltungsaufwand. „Dann haben wir auch mehr Zeit für die Produktion und können ganz sicher wieder Bestellungen annehmen“, sagt Steve Werler.

Wissenswertes auch unter https://www.arligo.de.

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