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Bildungszentrum kann kommen: Senat stellt Mittel bereit

Seit gut fünf Jahren ist es bereits im Gespräch: Ein neues Kultur- und Bildungszentrum für den Ortsteil Buch. Jetzt sind die Weichen gestellt, sodass aus der Idee Wirklichkeit werden kann.

Dass in Buch ein Bildungszentrum entstehen sollte, hat seinen Grund. Bisher sind die Musikschule, die Bibliotheken Buch und Karow sowie einzelne Volkshochschulkurse an unterschiedlichen Standorten untergebracht. Wären sie an einem Standort vereint, könnten hingegen Synergien entstehen, und der Bezirk könnte sich von bisherigen angemieteten Räumen trennen. Weiterhin wäre es möglich, auch einen größeren kommunalen Veranstaltungssaal gleich mitzubauen. In diesem könnten künftig größere Konzerte, Lesungen oder auch Bürgerversammlungen stattfinden.

Nicht mit privaten Investoren

Ideen, wo solch ein Bildungszentrum entstehen könnte, gab es ebenfalls bereits. Im Gespräch waren zum Beispiel ein Standort im Ludwig-Hoffmann-Quartier und ein noch zu errichtender Teil der Bucher Schlossparkpassagen. Doch es zeigte sich, dass sich diese Standortvorstellungen nicht umsetzen ließen. Denn der Senat würde für ein Kooperationsprojekt mit einem privaten Investor keine Fördermittel zur Verfügung stellen.

Deshalb gab es vor zwei Jahren die Entscheidung: Das Kultur- und Bildungszentrum soll als Neubau auf dem nördlichen Teil der früheren Brunnengalerie an der Karower Chaussee entstehen. Dort könnten laut Senat Fördergelder eingesetzt werden. Doch die vom Bezirk beantragten Mittel wurden zunächst nicht bewilligt.

Nun gibt es aber endlich grünes Licht, kann Bürgermeister Sören Benn (Die Linke) berichten. Der Senat stellt aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt und Nachhaltigkeitsfonds (SIWANA) 14 Millionen Euro für das Bauvorhaben bereit. „Nach dieser Zusage können wir einen Architekturwettbewerb starten, der noch 2018 ausgelobt wird“, so Benn.

Vorgesehen ist, dass das Bildungszentrum dann in einer dreieckigen Kubatur entsteht. Anders als befürchtet, gibt es unter dem avisierten Grundstück keine intakten Leitungen mehr, auf die Rücksicht genommen werden müsste. Benn ist sich sicher: „Das neue Kultur- und Bildungszentrum ist eine Anker-Investition für den Ortsteil Buch.“ Und mit Blick auf den möglichen Wohnungsneubau auch sehr nötig.

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