Straffer Reiseplan
Pankower Oberschüler besuchten Tel Aviv, Jerusalem und Negev

Blick auf das nächtliche Jerusalem: Derart beeindruckende Bilder brachten die Pankower Schüler aus Israel mit.
2Bilder
  • Blick auf das nächtliche Jerusalem: Derart beeindruckende Bilder brachten die Pankower Schüler aus Israel mit.
  • Foto: Paul Koristka
  • hochgeladen von Klaus Teßmann

Im Sommer begrüßten Pankower Oberschüler eine Gruppe israelischer Jugendlicher in Berlin. Anfang Dezember fuhren zehn Schüler zum Gegenbesuch nach Israel.

Voller schöner Eindrücke kam der 18-jährige Paul Koristka nach Hause zurück. Neun Tage lang waren die Schüler aus mehreren Pankower Oberschulen in Tel Aviv, Jerusalem und in der Wüste Negev. Dort besuchten sie eine Farm. „Ich war erstaunt, wie die Menschen dort in der Landwirtschaft arbeiten“, erzählt Paul Koristka. „Sie gehen ganz anders als wir mit der Hitze und dem knappen Wasser um.“ Dort wachsen Ananas, Gurken, Tomaten und Erdbeeren. „Es war eine interessante Landschaft.“

Die Gruppe aus Pankow hatte einen straffen Reiseplan. Dabei bekamen sie Einblicke in die Kultur und Religion. „Wir haben dort bei den Familien gelebt und am ganz normalen Tagesablauf teilgenommen“, erzählt der Oberschüler. Beeindruckt war er vom Sabbat. „Von Freitagabend bis Sonnabend ist dort Ruhetag.“ Die Menschen verrichten keine schweren Arbeiten, sondern erholen sich. „Sie folgen damit dem Gebot ihres Gottes, der am siebten Tag geruht hat.“

In Jerusalem war die Pankower Gruppe in der Gedenkstätte Yad Vashem. „Es war ein sehr bedrückendes Gefühl“, sagte Paul Koristka. Die Pankower waren beeindruckt von der Führung durch die Geschichte der europäischen Juden. „Dort gibt es einen Gedenkraum mit ganz vielen Büchern“, erklärt Paul Koristka. „Dort sind die Namen der jüdischen Opfer niedergeschrieben.“ Auch die Klagemauer, das jüdische und das armenische Viertel gehörten zu Besuchsprogramm.

Beeindruckt waren die deutschen Jugendlichen von einem besonderen Fest, das sie miterleben konnten. „Wir waren genau zurzeit des jüdischen Lichtfestes in Jerusalem.“ Die ganze Stadt war hell erleuchtet. Viele Menschen waren auf den Straßen, überall war Musik und Tanz. „Es war ein sehr fröhliches Fest.“ Besonders beeindruckt war Paul Koristka von den Speisen. „Sie waren alle sehr süß, ich glaube, ich habe noch nie so viel Süßes gegessen.“

Nach den beiden Begegnungen zwischen deutschen und israelischen Oberschülern kommt Paul Koristka zu der Schlussfolgerung: „Die Menschen müssen und können auch friedlich zusammenleben. Mit einem Krieg werden keine Probleme gelöst.“ Für ihn steht fest, „es sind neue Freundschaften entstanden“. Vor allem in den Gastfamilien haben sich alle gut verstanden. „Wir wollen uns auf alle Fälle wieder treffen.“ Die Pankower Schüler werden auch die privaten Kontakte weiter halten – das Internet macht’s möglich.

Blick auf das nächtliche Jerusalem: Derart beeindruckende Bilder brachten die Pankower Schüler aus Israel mit.
Beim Schüleraustausch lernten Pankower Oberschüler viele Sehenswürdigkeiten in Israel kennen.
Autor:

Klaus Teßmann aus Prenzlauer Berg

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.