Jugendkunstschule bedankt sich bei Torsten Schneider

Ines Lekschas (mit Baby) überreichte Torsten Schneider eine in der Juks angefertigte Spardose und bedankte sich beim Abgeordneten.
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Pankow. Mit einem Sommerfest verabschiedete sich die Pankower Jugendkunstschule (Juks) in die Sommerferien.

Etwa 150 Familien nutzen die Chance, auf dem Freigelände der Juks an der Neuen Schönholzer Straße 10 künstlerische Arbeiten zu besichtigen, die im zurückliegenden Jahr entstanden sind, und mit Schülern und Lehrern zu feiern. Es gab außerdem Aufführungen des Theaterkurses sowie Bastel- und Malmöglichkeiten.

Ein Höhepunkt des Festes war ein Seifenkistenrennen. Dabei gingen in der Juks entworfene Gefährte an den Start. Eine Jury hatte Kreativität bei der Gestaltung und die Technik der Seifenkisten zu bewerten. Für eine Mitwirkung in der Jury konnte Juks-Leiterin Ines Lekschas das Pankower Abgeordnetenhausmitglied Torsten Schneider (SPD) gewinnen.

Was dieser nicht ahnte: Das Team der Juks plante eine besondere Würdigung Schneiders. Dieser hatte sich mehrfach engagiert für die Juks eingesetzt. Als die Sanierung des Schulhauses vor einigen Jahren wegen fehlender finanzieller Mittel ins Stocken geriet, setzte er sich für die Bereitstellung von Landesmitteln ein, damit weiter gebaut werden kann. Mit Erfolg. Die Sanierung ist inzwischen abgeschlossen.

Im zurückliegenden Jahr setzte er sich dafür ein, dass die Jugendkunstschulen Berlins als Pflichtaufgaben des Landes gesetzlich verankert werden. Um Überzeugungsarbeit zu diesem Thema zu leisten, lud er vor einem Jahr zum Beispiel auch seinen Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh in die Pankower Jugendkunstschule ein. Inzwischen beschloss das Abgeordnetenhaus auf Schneiders Initiative die gesetzliche Verankerung der Jugendkunstschulen als Pflichtaufgabe Berlins. Damit sind die Lehrer der Jugendkunstschulen jetzt besser gestellt.

In einer Laudatio auf Torsten Schneider würdige Juks-Leiterin Ines Lekschas, derzeit eigentlich in der Babypause, Schneiders Engagement für die Juks. Sie bedankte sich im Namen der Schüler, ihrer Eltern und der Lehrer. Als Dankeschön gab es eine selbst gebastelte Spardose für den SPD-Finanzpolitiker. BW

Nähere Informationen zur Juks in Pankow sowie zu den Kursangeboten für das kommende Schuljahr 2016/17 finden sich auf www.juks-pankow.de.
Ines Lekschas (mit Baby) überreichte Torsten Schneider eine in der Juks angefertigte Spardose und bedankte sich beim Abgeordneten.
Torsten Schneider (rechts) besuchte mit SPD-Fraktionschef Raed Saleh vor einem Jahr die Jugendkunstschule Pankow, um ihn für die gesetzliche Verankerung der Jugendkunstschulen als Pflichtaufgabe Berlins zu begeistern. Schneiders Initiative hatte Erfolg.
Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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