Fußbälle für Kubas Kinder: Spendenaktion von Wolfgang Wündsch war Riesenerfolg

Mit seinem Auto holte Wolfgang Wündsch in den vergangenen Wochen Hunderte bunter Fußbälle von Spendern ab. | Foto: Bernd Wähner
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  • Mit seinem Auto holte Wolfgang Wündsch in den vergangenen Wochen Hunderte bunter Fußbälle von Spendern ab.
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Pankow. In den nächsten Tagen wird sich Wolfgang Wündisch auf den Weg nach Kuba machen. Im Gepäck Hunderte bunte und signierte Fußbälle. Diese wurden dem Pankower in den vergangenen Monaten im Rahmen der Aktion „Fußbälle für Kubas Kinder“ gespendet.

Zu einer Dankeschön-Veranstaltung dieser Aktion lud Wolfgang Wündsch gemeinsam mit dem Verein Für Pankow und dem Team der Berliner Kinder- und Familienzeitung „Kiek mal“ in die Aula des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums ein. Auch Fußballer aus dieser Schule stifteten Bälle. Symbolisch übergab Wündsch alle gesammelten Bälle an Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), die sie wiederum an Vertreter der Botschaft Kubas weitergab.

Selbstgebastelte Fußbälle

Was sich da im Laufe der vergangenen Monate zu einer großen Spendenaktion entwickelte, begann sehr klein. Wolfgang Wündsch war vor genau einem Jahr in Kuba. „Ich reiste seinerzeit gemeinsam mit einem Freund, dem Moderator Michael Ehrenteit durchs Land. Wir erkundeten Kuba abseits von den üblichen Touristenpfaden“, berichtet er. „Überall kamen wir auch mit Kindern in Kontakt. Wir stellten fest, dass sie besonders gern Fußball spielen – und wir spielten mit ihnen.“

Die Kinder spielten jedoch nicht mit normalen Bällen. „Sie bastelten sich mit Wollknäueln, Blechbüchsen und Plasteflaschen ihre eigenen Bälle.“ Wieder in Berlin überlegte der Pankower, wie er den Kindern helfen könnte. Er entschloss sich, eine private Spendenaktion zu starten. „Ich wollte einfach mal testen, ob man damit etwas erreichen kann“, sagt er.

Partner gefunden

Davon bekam Doris Müller von der Kinder- und Familienzeitung „Kiek mal“ Wind. Sie bot Unterstützung an. Beide konnten als Partner auch die kubanische Botschaft gewinnen. Der Referent für Öffentlichkeitsarbeit, Alberto Berbes Sainz de la Torre, fragte nur: „Für wen sollen die Fußbälle sein? Für Kinder? Dann machen wir auf jeden Fall mit!“

Etliche Fußballvereine, Schulklassen, der Verein Friedensglockengesellschaft, Baumärkte, Einzelpersonen wie der Schauspieler Daniel Brühl und viele andere spendeten nicht nur Fußbälle in allen Farben. Sie signierten sie auch. Damit wissen die Kinder in Kuba dann auch, von wem ihr Ball gespendet wurde.

Die ersten Bälle sind bereits dort. Das Berliner Tanzteam Step by Step war vor einigen Wochen auf Tournee in Kuba. Die Mädchen nahmen die ersten Bälle mit. Wolfgang Wündsch wird nun mehrere Hundert Fußbälle nach Kuba bringen. „Wie viele es sind, kann ich noch gar nicht genau sagen. Wir haben sie noch nicht gezählt“, gesteht der Initiator. „Über 700 schätze ich.“ BW

Mehr zur Spendenaktion für Kuba ist auf www.kickoff-for-cuba.de zu erfahren.
Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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