Brenner soll attraktiver werden
Anwohnerinitiative macht detaillierte Vorschläge für die Gestaltung des Andreas-Hofer-Platzes

Offiziell heißt er Andreas-Hofer-Platz, aber die meisten nennen die Anhöhe im Tiroler Viertel schlicht Brenner oder Brennerberg.

Dieser begrünte Hügel mit seinem Plateau ist das Naherholungsgebiet im Quartier schlechthin. Auf den Wiesen sonnen sich bei schönem Wetter die Anwohner, Kinder spielen auf dem Plateau oder nutzen die Spielgeräte auf dem Platz. Aber so richtig gepflegt sieht es auf diesem Hügel nicht aus. Damit der Brennerberg ein Ort der Erholung bleibt, gründeten Anwohner vor einiger Zeit die „Initiative Brennerberg“. Diese veranstaltet auf der Grünfläche immer wieder Putzaktionen und organisiert seit drei Jahre in Kooperation mit der benachbarten Klecks-Grundschule Sommerfeste.

Damit sich auf dieser Grünanlage endlich etwas bewegt, stellt die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) den Antrag, das das Bezirksamt ein Konzept für den Brennerberg erarbeiten soll. Dieses müsse zum einen Maßnahmen enthalten, wie der Platz künftig gemeinsam mit Anwohnern besser gepflegt werden kann, zum anderen solle es auch Pläne für die künftige Gestaltung des Andreas-Hofer-Platzes enthalten. Die Initiative Brennerberg hat dazu bereits Vorschläge erarbeitet. Für ein Freiraumkonzept liegt sogar schon eine fundierte Zeichnung vor, inklusive einer Kostenschätzung für die jeweils vorgeschlagenen Maßnahmen. Unter anderem sollten die Tischtennisplatten überholt, 23 Bäume gepflanzt, der Kinderspielplatz aufgewertet und die Treppen saniert werden.

Diese Vorschläge sollten vom Bezirksamt in einem Workshop- beziehungsweise Bürgerbeteiligungsverfahren der Nachbarschaft im Tiroler Viertel vorgestellt und diskutiert werden. Dabei könnten dann auch weitere Vorschläge aufgegriffen und in den Plan der „Initiative Brennerberg“ eingearbeitet werden. Danach, so der Vorschlag der SPD-Fraktion, sollte der BVV vom Bezirksamt ein Zeit- und Maßnahmenplan vorgelegt werden, auf dessen Grundlage die Verordneten die Umsetzung beschließen können. Parallel dazu müsste das Bezirksamt prüfen, welche Maßnahmen sich von der Finanzierung her kurz- oder mittelfristig umsetzen lassen. Gegebenenfalls sind dann Förderungen oder Spenden einzuwerben. Die Verordneten werden sich mit diesem Thema nun zunächst im Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen sowie im Finanzausschuss beschäftigen, ehe sie eine Entscheidung fällen.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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