Sonnenenergie für die Verwaltung
BVV regt den Bau von Photovoltaikanlagen auf dem Bezirksamtsgelände an der Fröbelstraße an

Die BIM hat an der Fröbelstraße mit der Sanierung der alten Gebäude begonnen.
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Auf dem Bezirksamtsgelände in der Fröbelstraße 17 ist die Sanierung der alten Gebäude in vollem Gange. Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten sollen auch Photovoltaikanlagen auf den Dächern installiert werden. Dafür soll sich das Bezirksamt bei der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH einsetzen.

Das fordern zumindest die Verordneten auf Antrag der CDU- sowie der mitzeichnenden Links-Fraktion. Die Bezirksverwaltung trennte sich 2016 aus Kostengründen von diesem langjährigen Standort des Bezirksamtes. Sie übergab ihn in Abstimmung mit dem Senat an die BIM, nutzt die Gebäude auf dem weitläufigen Areal aber weiterhin als Mieter. Unter anderem befinden sich dort das Bürgeramt Prenzlauer Berg, das Ordnungsamt und das Sozialamt sowie das Büro und der Saal der Bezirksverordnetenversammlung (BVV).

Die BIM saniert über einen Zeitraum von zehn Jahren die gesamte Immobilie. Diese kann dann weiterhin vom Bezirksamt, aber auch von anderen Mietern genutzt werden. Aber wenn die alten Gebäude schon nach modernstem Standard modernisiert werden, dann sollten doch auch gleich Photovoltaikanlagen auf den Dächern installiert werden, meinen die Verordneten. Öffentliche Bauten sollten hier eine Vorbildfunktion ausüben. Diese sei auch im Berliner Energiewendegesetz festgeschrieben. Und die Bedingungen dafür an der Fröbelstraße seien ideal.

Die Lage der Dächer, deren Ausrichtung und Neigung sind für die Errichtung von Photovoltaikanlagen hervorragend geeignet, erklärt CDU-Fraktionschef Johannes Kraft. Zum einen sind die Dächer kaum verschattet, zum anderen können die Module auf Ständern installiert werden, was für eine ausreichende Kühlung und somit optimale Leistungsfähigkeit sorge. Auf den insgesamt acht Gebäudeteilen steht so eine Fläche von etwa 5800 Quadratmetern für die Solarstromproduktion zur Verfügung.

„Bei einer Nutzung von nur der Hälfte der Fläche könnten genügend Solarzellen installiert werden, um ungefähr 550 Kilowatt Leistung zu generieren“, schätzt Kraft ein. Das decke den Strombedarf von zirka 520 Büroarbeitsplätzen ab. Der Bürostandort Fröbelstraße 17 würde damit den benötigten Strom vollständig selbst erzeugen. Gewonnene überschüssige Energie könnte außerdem in das Stromnetz eingespeist werden.

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