Zukunftsfähige Schule
Ergänzungsbau an der Mendelssohnstraße ist speziell auf Bedürfnisse der Förderschüler abgestimmt

Der neue MEB ist im Rohbau fast fertig. Anfang kommenden Schuljahres soll er in Betrieb gehen.
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  • Der neue MEB ist im Rohbau fast fertig. Anfang kommenden Schuljahres soll er in Betrieb gehen.
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Für die Helene-Haeusler-Schule entsteht zurzeit auf einem früheren großen Parkplatz an der Mendelssohnstraße ein Modularer Ergänzungsbau (MEB).

Darüber, dass etwa 120 Parkplätze dem MEB weichen mussten, sind die Anwohner alles andere als erfreut. Sie fehlen im Kiez. Eine Bürgerinitiative möchte gemeinsam mit dem Bezirk Alternativen im Wohnquartier ausloten, wie sich wieder mehr Parkraum schaffen lässt (wir berichteten). Doch so mancher fragt sich: Benötigt die Helene-Haeusler-Schule überhaupt so einen großen MEB, der den gesamten früheren Parkplatz belegt?

Deshalb stellte die Verordnete Anna Howind Moreno (SPD) eine Anfrage an das Bezirksamt zu diesem Bauvorhaben. Schulstadtrat Torsten Kühne (CDU) weist in seiner Antwort darauf hin, dass es sich bei dieser Schule um ein Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung handele. In solchen Förderzentren werden nur Schüler unterrichtet, die einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben. Im aktuellen Schuljahr 2018/2019 besuchen etwa 150 Schüler die Helene-Haeusler-Schule. Jedoch sei die Schule für maximal 120 Schulplätze konzipiert worden. Damit ist sie aktuell schon mit 25 Prozent überbelegt, so Kühne.

Durch die Errichtung des neuen MEB, inklusive Mensa, werden weitere 96 Plätze geschaffen, so der Stadtrat weiter. Damit könne der aktuelle und zukünftige Bedarf an Schulplätzen mit Förderbedarf gedeckt werden. Beim MEB handele es sich um einen der ersten MEBs, der speziell für derartige Schulen entwickelt wurde, so Kühne. Zur Ausstattung gehören zum Beispiel eine an den Bedürfnissen und Voraussetzungen der Schüler ausgerichtete Möblierung sowie speziell konzipierte Therapieräume. Weiterhin erhält der MEB zwei große Aufzüge für Rollstuhlfahrer. Die Ausstattung erfolge in enger Abstimmung mit der Schulleitung, sagt Kühne.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, die den neuen MEB baut, habe zudem auch die wachsende Stadt im Blick. Der Anstieg der Bevölkerungszahl hat auch einen Anstieg der Schülerzahlen zur Folge. Und damit werden auch mehr Schulplätze für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf benötigt. Ziel ist es, dass der MEB im September zu Beginn des neuen Schuljahres in Betrieb gehen kann.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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