Großes Interesse an Wettbewerb
110 Ideenskizzen zur Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals eingereicht

Das Interesse am Kunstwettbewerb zur Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals ist groß. In der ersten Phase zur Ideenfindung für die Kommentierung seien beim Preisgericht 110 künstlerische Entwürfe eingereicht worden, sagt Bürgermeister Sören Benn (Die Linke).

Seit 1986 prägt das monumentale Ernst-Thälmann-Denkmal des Bildhauers Lew Kerbel die Greifswalder Straße zwischen Danziger Straße und S-Bahnhof. Doch wer war Ernst Thälmann? Warum wurde dieses Denkmal für ihn aufgebaut? Viel junge Leute und auch Hinzugezogene haben keine Antworten auf diese Fragen. Nicht zuletzt deshalb beschlossen die Pankower Verordneten im Jahre 2016, dass dieses Denkmal künstlerisch kommentiert werden soll.

Ernst Thälmanns Biografie und die Geschichte des Denkmals sollen dem Beschluss zufolge „historisch-kritisch aufgearbeitet, kommentiert und anschaulich gemacht werden“. Der entsprechende Text ist unter Federführung der Pankower Gedenktafelkommission von sachverständiger Seite zu verfassen. Allerdings fehlten dem Bezirksamt zunächst die personellen und finanziellen Mittel, um den BVV-Beschluss rasch umzusetzen. Aber seit einem Jahr wird am Projekt Kommentierung des Thälmann-Denkmals stetig gearbeitet. Im November vergangenen Jahres veranstaltete das Bezirksamt zunächst ein Kolloquium mit Fachleuten und Bürgern, um Anregungen in Vorbereitung auf die künstlerische Kommentierung zu erhalten. Die Ergebnisse des Kolloquiums seien dann im Mai veröffentlicht worden, so Benn.

Ende Juni ist dann deutschlandweit ein zweistufiger offener Kunstwettbewerb ausgelobt worden. Die 110 bis zum Ende der ersten Wettbewerbsstufe eingereichten Entwürfe „spiegeln eine große Bandbreite zeitgenössischer künstlerischer Ausdrucksformen wieder“, erklärt Sören Benn. In dieser ersten Stufe waren die Teilnehmer aufgefordert worden, ihre künstlerischen Lösungsansätze in Form einer Ideenskizze sowie konzeptionelle Überlegungen einzureichen.

Aus diesen Entwürfen wählte das Preisgericht zehn aus. Deren Verfasser sind nun aufgefordert, ihre Ideen zu Realisierungsentwürfen auszuarbeiten. Diese werden dann im April 2020 vom Preisgericht beurteilt. Im Ergebnis wird ein Entwurf zur Umsetzung empfohlen. Darüber werden zwei weitere Preis und eine Anerkennung ausgelobt, so der Pankower Bürgermeister.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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