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In der Praxis nicht bewährt
Bezirksamt sucht neue Lösung für die Schulbusse an der Schwimmhalle

Der Stadtrat für Öffentliche Ordnung, Daniel Krüger (rechts), und Abgeordnetenhausmitglied Tino Schopf trafen sich an der Schwimmhalle, um sich die Situation vor Ort anzuschauen.
Der Stadtrat für Öffentliche Ordnung, Daniel Krüger (rechts), und Abgeordnetenhausmitglied Tino Schopf trafen sich an der Schwimmhalle, um sich die Situation vor Ort anzuschauen. (Foto: Bernd Wähner)

Das Bezirksamt prüft weiterhin, wie sich die Haltemöglichkeiten für Schulbusse ivor der Schwimmhalle Thomas-Mann-Straße verbessern lassen.

Das erklärte der Stadtrat für öffentliche Ordnung, Daniel Krüger (für AfD), nach einem Vor-Ort-Termin mit dem Abgeordneten Tino Schopf (SPD). Weil es in Pankow zu wenige Schwimmhallen gibt, entschieden vor etlichen Jahren in die Berliner Bäder-Betriebe und der Bezirk, dass die Schwimmhalle Thomas-Mann-Straße ausschließlich für das Schul- und Vereinsschwimmen zur Verfügung steht. Kinder aus dem ganzen Bezirk wurden teilweise mit Bussen zum Schwimmunterricht gebracht. Bis zur Sanierung der Halle ab 2011 hielten diese Busse vor dem Mühlenberg-Center an der Greifswalder Straße.

2017 wurde die Halle wieder eröffnet. Doch nun ist am einstigen Bushalteplatz ein Radweg markiert, der stark genutzt wird. Hinzu kommt, dass am Mühlenberg-Center immer wieder falsch parkende Autos stehen. An jedem Schultag zwischen 8 und 15 Uhr werden etwa 500 Kinder im Auftrage des Schulamtes mit Bussen zur Schwimmhalle gebracht. Für die Schüler und Lehrer ist der Weg zum Schwimmbad nicht immer ungefährlich.

Weil die Situation unbefriedigend ist, beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV), dass das Bezirksamt dafür sorgen soll, dass eine Haltemöglichkeit für Schulbusse unmittelbar vor der Schwimmhalle entsteht. Stadtrat Daniel Krüger teilte den Verordneten kürzlich mit, dass das Bezirksamt aktiv geworden sei und unmittelbar vor der Halle eine Ein- und Ausstiegsmöglichkeit geschaffen wurde.

Mit dem Busunternehmen wurde vereinbart, dass die Busse über die Michelangelostraße durchs Wohngebiet zur Schwimmhalle fahren. Vor der Halle wurde für die Zeit werktags von 8 bis 15 Uhr ein Halteverbot auf 60 Metern angeordnet, sodass bis zu drei Schulbusse gleichzeitig halten können.

Krüger berichtet, dass vom Ordnungsamt anfangs auch kontrolliert wurde, dass dieses Halteverbot eingehalten wird. Als nach gewisser Zeit keine Verstöße mehr festgestellt wurden, ist auch nicht mehr kontrolliert worden.

Doch das hat sich inzwischen wieder geändert: Die Haltestelle für Busse ist häufig von Pkw zugeparkt. Und die Schulbusse halten inzwischen wieder am Rand der Greifswalder Straße vorm Mühlenberg-Center. Denn auch die Durchfahrt durch den Mühlenkiez ist für die Busse schwierig. „In der Regel parken die Autos in diesen Wohngebietsstraße nicht so vorschriftsmäßig, wie sie sollten“, berichtet ein Busfahrer. Das führe dazu, dass die Busse im schlimmsten Falle stecken blieben. Er selbst habe kürzlich eine Dreiviertelstunde wegen falsch parkender Autos warten müssen.

Die verabredete Vorgehensweise hat sich also in der Praxis nicht bewährt. Der Stadtrat versprach nun, mit dem Busunternehmen eine bessere Lösung zu suchen.

Der Stadtrat für Öffentliche Ordnung, Daniel Krüger (rechts), und Abgeordnetenhausmitglied Tino Schopf trafen sich an der Schwimmhalle, um sich die Situation vor Ort anzuschauen.
Die Schulbusse, die die Kinder zum Schwimmunterricht bringen, halten inzwischen fast ausschließlich am Rand der Greifswalder Straße.
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