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Michelangelostraße: Anwohner und Verwaltung diskutieren über das Thema Verkehr

Was ist bei den Themen Verkehr und Mobilität zu beachten, wenn das neue Wohngebiet an der Michelangelostraße geplant wird? Um diese Frage ging es bei der dritten Themenrunde im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zum städtebaulichen Entwurf Michelangelostraße.

Auch an dieser Themenrunde nahmen Vertreter der Anwohner, Vereine und Initiativen sowie der Verwaltung teil. Verantwortlich für die Begleitung der Bürgerbeteiligung ist die raumplaner GmbH. Langfristig plant das Land Berlin eine Höherstufung der Michelangelostraße von einer „übergeordneten“ zu einer „großräumigen“ Straßenverbindung. Das dürfe aber nicht zu mehr Durchgangsverkehr im bestehenden Wohngebiet führen, sind sich die Teilnehmer der Themenrunde einig. Deshalb sollte die Möglichkeit einer Tempo-30-Zone auf der Michelangelostraße geprüft werden, um Sicherheit und Lärmschutz zu gewährleisten.

Bei der Planung der Parkplätze sollte die heutige Gesamtzahl so weit wie möglich erhalten und auch der Bedarf durch die Neubauten berücksichtigt werden. Nicht nur beim fließenden, sondern auch beim ruhenden Verkehr sollte eine Verlagerung in das bestehende Wohngebiet so weit wie möglich vermieden werden. Deshalb wird von den Teilnehmern der Themenrunde eine Überprüfung angeregt, ob durch eine Parkraumbewirtschaftung Stellplätze effizienter genutzt werden könnten.

Wenn die neue Wohnbebauung entsteht, ist auch ein entsprechend erweitertes Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erforderlich. Deutlich wurde in den Diskussionen der Wunsch nach mehr Haltestellen für Buslinien sowie nach einer Verlängerung der Buslinien 100 und 200 bis in die Ostseestraße. Langfristig soll bei der Neugestaltung der Michelangelostraße eine Straßenbahntrasse freigehalten werden.

Neben dem Öffentlichen Nahverkehr sollten im künftigen Wohngebiet alternative Mobilitätsformen ausgebaut werden. Dazu gehören die Förderung von Carsharing und E-Mobilität sowie der Ausbau der bestehenden Fahrradwege zu einem sicheren Netz. Zudem sind die Teilnehmer der Auffassung, dass das künftige Wohngebiet fußgängerfreundlich und barrierefrei ausgestaltet sein soll. Ausführliche Informationen zur Themenrunde gibt es im Internet auf http://asurl.de/13bg.

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