Keine weiteren Verzögerungen
Städtische GB Infra Velo GmbH soll Umgestaltung der Storkower Straße mitplanen

Die Planung eines neuen Radstreifens auf der Storkower Straße soll nun endlich begonnen werden. Das beschlossen der Pankower Verordneten auf Antrag der SPD-Fraktion.

Dafür sind die Umplanungen des Seitenraumes der Storkower Straße zwischen Kniprodestraße und Landberger Allee in Angriff zu nehmen. Zu prüfen ist dabei unter anderem, ob die bisherigen Autostellplätze vom Straßenrand in die Mitte der Fahrbahn verlegt werden können. Dabei sollten Erfahrungen aus anderen Bezirken sowie aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen berücksichtigt werden, heißt es im BVV-Beschluss.

Der bisherige Radweg auf der Storkower Straße ist zwischen Kniprodestraße und Landsberger Allee äußerst marode. Er besteht aus mehreren Belägen mit diversen Unterbrechungen und Unebenheiten. Deshalb beschloss die Bezirksverordnetenversammlung bereits Anfang des Jahres, dass das Bezirksamt eine Erneuerung des Radstreifens in Angriff nehmen soll. Doch getan hat sich bis dato nichts. Denn wie sich herausstellte, muss dafür der gesamte Seitenraum der Straße neu geplant werden. Und diese Planungsaufgabe sei sehr umfangreich und beanspruche einen entsprechend langen Planungszeitraum, erklärte Stadtentwicklungsstadtrat Vollrad Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) im Sommer. Der Senat hat zwar die finanziellen Mittel dafür in Aussicht gestellt. Aber die Personalsituation im Straßen- und Grünflächenamt habe bisher noch keinen Planungsbeginn zugelassen, so Kuhn.

Personalmangel entgegensteuern

Verordnete der SPD-Fraktion und der Abgeordnete Tino Schopf (SPD) wollten sich damit aber nicht zufrieden geben. Zur Entlastung bezirklicher Personalressourcen schlagen sie vor, bei den nötigen Umplanungen auf die Unterstützung der städtischen GB Infra Velo GmbH zurückzugreifen. „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die mangelnde Personalausstattung im Bezirksamt nicht weiter zu Verzögerungen führt“, sagt Tino Schopf. Die vom Land gegründete städtische GB Infra Velo GmbH sollte zur Unterstützung der Umplanungen herangezogen werden. Damit könnte ein unverzüglicher Beginn des Planungsprozesses gewährleistet werden, so der Abgeordnete weiter. Dieser Auffassung schließt sich auch die Bezirksverordnetenversammlung an.

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