Burkard Dregger besuchte Institutionen im Kiez
Aus für Trödelmärkte angekündigt

Burkard Dregger studiert mit Kerstin Köppen das Angebot des Sozialkaufhauses.
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Im Rahmen der Reihe „Nah dran – CDU-Fraktion im Kiez“ besuchte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, am 12. April seinen eigenen Wahlkreis in Reinickendorf-Ost.

Für viele Gäste im Café am See, Residenzstraße 43a, war es die wichtigste Botschaft des Nachmittags: „Von den Trödelmärkten an der Markstraße wird es im kommenden Jahr zumindest zwei nicht mehr geben“, kündigt Burkard Dregger an. Bei ihm wie bei allen anderen Politikern, die in Reinickendorf-Ost unterwegs sind, kommen immer wieder Beschwerden über diese Märkte an: Einfahrten werden zugeparkt, in Hauseingängen landet Müll, auf Beschwerden reagieren Händler und Besucher mit Pöbeleien.

Mittlerweile hat der für das Ordnungsamt zuständige Stadtrat Sebastian Maack (AfD) mit mehreren Schwerpunkteinsätzen in Zusammenarbeit mit der Polizei zumindest mehr als Nadelstiche gegen Händler gesetzt, die es mit Gesetzen wie dem Verbot des Verkaufs von Neuwaren nicht so ernst nehmen. Auch Hehlerware wurde schon beschlagnahmt.

Das Ende zweier Trödelmärkte

Dregger selbst hat inzwischen Kontakt zu den Eigentümern der Grundstücke, die sonst als Parkplätze für Supermärkte genutzt werden, aufgenommen. Und die scheinen selbst nicht mehr glücklich zu sein mit der Nutzung, obwohl die ihnen Geld bringt. Dregger jedenfalls ist optimistisch, dass die beiden Märkte auf Reinickendorfer Seite im kommenden Jahr nicht mehr stattfinden. Der auf Weddinger Gebiet liegende dritte Trödelmarkt könnte dadurch ebenfalls für Händler uninteressant werden.

Das Thema Müll beschäftigt die Anwohner der Residenzstraße nicht nur angesichts der Trödelmärkte. Rund um den Schäfersee kommt es immer wieder zu Verschmutzungen, die auch die Natur beeinträchtigen. Da sind sich alle einig: Es ist schwierig, auf Menschen einzuwirken, die einfach Müll wegwerfen.

Allerdings hat der Kiez in Reinickendorf-Ost nicht nur Probleme zu bieten. In der kleinen Galerie „resiArt“ an der Residenzstraße 132 zeigen Menschen mit Migrationshintergrund, was sie künstlerisch können. Noch bis Jahresende wird die Einrichtung aus dem Masterplan Integration des Senats finanziert. Sollte es danach schwierig werden für die Kunst an der Residenzstraße, will sich Dregger für eine Verlängerung einsetzen. Aktuell ist noch bis zum 14. Juni eine Ausstellung des iranischen Malers Farshad Shafiee zu den Veranstaltungen zu sehen.

Im Sozialkaufhaus vorbeigeschaut

Im Sozialkaufhaus an der Hausotterstraße 3 traf Dregger auf eine Parteifreundin. Kerstin Köppen wurde gerade zur Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung gewählt. Im Sozialkaufhaus ist sie aber als Vorstandsmitglied des Vereins Rabauke aktiv, der das Geschäft betreibt. Jeder kann hier einkaufen, es gibt gebrauchte Kleidung und Haushaltswaren zu günstigen Preisen.

Hilfe im Alltag bietet auch die Arche am Romanshorner Weg 113. Hier bekommen Kinder kostenlos ein Mittagessen, es gibt eine Nachmittagsbetreuung. Als Gastgeschenk hatte Dregger Schokoladenosterhasen im Gepäck.

Burkard Dregger studiert mit Kerstin Köppen das Angebot des Sozialkaufhauses.
Stefanie Erdenberger von resiArt im Gespräch mit Burkard Dregger.

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