Hinweise auf den natürlichen Nutzen
Deutliche Regeln für den Schäfersee

Mit den Hinweisen auf die Regeln will Stadtrat Maack den Schäfersee schützen.
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Nachdem im vergangenen Jahr der für das Ordnungsamt zuständige Stadtrat Sebastian Maack (AfD) rund um den Flughafensee Schilder anbringen ließ, die mitteilen, was erlaubt ist und was nicht, ließ er jetzt auch die Eingänge zur Grünanlage um den Schäfersee damit ausstatten.

Der montägliche Vormittagspressetermin war für Sebastian Maack gleich in zweierlei Hinsicht erholsam. Er konnte im Dienst zum Schäfersee gehen, und er sah dort keine Menschen, die das Eingreifen des Ordnungsamtes erforderten. Hunde wurden an der Leine geführt, auf den Wiesen grillte niemand. Wer hier unterwegs war, steuerte schnell sein Ziel jenseits des Sees an, oder genoss langsam gehend den Blick aufs Wasser.

Dabei stellt sich die Gegend fürs Ordnungsamt oft ganz anders dar. „Glaubt man den Anrufern, dann ist hier oft die Hölle los“, beschreibt Maack das, was seine Mitarbeiter oft von Beschwerdeführern zu hören bekommen. Da ist von Alkoholexzessen und Grillparties mit lauter Musik die Rede, von Drogenkonsum und Belästigungen. Erst zu Ostern brannte eine Schilffläche, Ursache war eventuell illegales Grillen.

Die Regeln klingen einfach,
sind aber notwendig

Mit den elf neuen Schildern – weitere sollen folgen – will Maack zunächst darauf hinweisen, dass Verbote in einer geschützten Grünanalage wie dem Park rund um den Schäfersee ihren Sinn haben: „Natürlich braucht Natur Regeln“, steht im Zentrum der Plakate. Darum gruppiert sind acht Verbote und zwei Empfehlungen: Hunde sollten an der Leine geführt werden, Müll gehört in die Mülleimer. Es mag schlicht klingen, scheint jedoch nötig zu sein.

Verbote wie das Alkohol- oder Grillverbot dürften für viele Menschen selbstverständlich sein, nur nicht für diejenigen, die sich um Regeln ohnehin nicht scheren. Und für die kann es dann durchaus teuer werden kann.

Maack hat in die Verbotsliste auch das Shisha-Rauchen aufgenommen. Dass auch das im Park verboten ist, ist offenbar noch nicht überall bekannt. Maack erklärt: „Die glühenden Kohlen für die Pfeifen werden auf einer Art Grill erhitzt, und das bedeutet gerade bei trockenem Wetter eine erhebliche Brandgefahr.“ Nachdem es am Flughafensee nach dem Aufstellen der Schilder ruhiger wurde, hofft Maack darauf, dass auch der Schäfersee an Erholungsqualität für Anwohner wie Passanten gewinnt.

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