Frauen als Führungskräfte: Reinickendorfer Wettbewerb hat dritte Preisträgerin

Uwe Brockhausen (von rechts nach links) mit Gabriele Henkens, Gastgeberin Carola Kirchner, Inga Beiersmann, Dr. Helena Schwarz, Tanja Monski, Natascha Speicher, Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Kowas, Wirtschaftsberaterin Christine Kretlow und Leiterin der Wirtschaftsförderung Christine Münzberg.
  • Uwe Brockhausen (von rechts nach links) mit Gabriele Henkens, Gastgeberin Carola Kirchner, Inga Beiersmann, Dr. Helena Schwarz, Tanja Monski, Natascha Speicher, Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Kowas, Wirtschaftsberaterin Christine Kretlow und Leiterin der Wirtschaftsförderung Christine Münzberg.
  • Foto: Bezirksamt Reinickendorf
  • hochgeladen von Berit Müller

Reinickendorf. Zum dritten Mal hat die Wirtschaftsabteilung des Bezirksamtes den Wettbewerb „Reinickendorfer Frauen in Führung“ ausgelobt; am 7. Juli stand die diesjährige Preisträgerin fest: Stadtrat Uwe Brockhausen (SPD) kürte die Gewinnerin Gabriele Henkens im Rahmen einer kleinen Feier.

Über 800 Euro Preisgeld, eine Urkunde und eine kunstvolle Skulptur, gefertigt von Schülern des Georg-Schlesinger-Oberstufenzentrums, durfte sich die Siegerin freuen. Für Gabriele Henkens, Geschäftsführerin der GSE Ingenieurgesellschaft Saar mbH Enseleit und Partner, hatte sich die Wettbewerbsjury um Stadtrat Brockhausen nach reiflichem Überlegen entschieden. Immerhin waren zehn weitere Bewerbungen von erfolgreichen Reinickendorfer Unternehmerinnen und Angestellten in einer Führungsposition eingegangen.

„Ich möchte mich bei allen Teilnehmerinnen bedanken“, sagte Uwe Brockhausen. „Mit dem Wettbewerb haben wir ein Zeichen für mehr weibliche Führungskräfte setzen können.“ Einiges sei in diesem Bereich schon geschafft worden – angesichts des demografischen Wandels und des steigenden Fachkräftebedarfs wünsche er sich aber, dass die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Arbeitsmarkt noch stärker unterstützt werde. „Wir sind in Reinickendorf auf dem richtigen Weg. Ich hoffe, dass wir mit unserem Wettbewerb noch mehr Frauen motivieren können, sich eine Leitungsposition zuzutrauen.“

Diplomatie ist eines ihrer Markenzeichen

Die diesjährige Preisträgerin Gabriele Henkens hat in einer noch immer von Männern dominierten Branche Karriere gemacht. Als erste Frau wurde sie Geschäftsführerin der GSE Ingenieurgesellschaft. Bekannt ist sie für ihren diplomatischen Verhandlungsstil, der auch in der Verbandspolitik Beachtung fand. So wurde sie schon zweimal mit großer Stimmenmehrheit zur Vorsitzenden des Vertragsausschusses der Baukammer Berlin gewählt.

Dank ihrer Vorbildfunktion konnte Gabriele Henkens viele weibliche Nachwuchskräfte gewinnen, sodass die Belegschaft des Unternehmens mit 55 Beschäftigten inzwischen zur Hälfte aus Frauen besteht. An sich selbst stellt die Geschäftsführerin hohe Ansprüche. Um stets über neueste Entwicklungen informiert zu sein, bildet sie sich kontinuierlich weiter. Eine ihrer Prioritäten als Führungskraft: Für sämtliche Angestellten soll die Balance zwischen Beruf und Familie gewährleistet sein. bm

Autor:

Berit Müller aus Lichtenberg

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