Glockenturmfenster werden erneuert
Deutsche Stiftung Denkmalschutz gibt 20 000 Euro für Paul-Gerhardt-Kirche

Die Fenster im Glockenturm der Paul-Gerhardt-Kirche an der Hauptstraße können restauriert werden.

Dafür stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) 20 000 Euro zur Verfügung. Das auf Höhe der Empore eingesetzte Glas wurde seinerzeit im Walzverfahren hergestellt. Drei der Rohglasfenster müssen nun erneuert werden, das sogenannte Blaue Fenster ist restaurierungsbedürftig.

Der Schöneberger Kirchenbau gehört zu den mehr als 180 Projekten, die die private Denkmalschutzstiftung in Berlin fördern kann. Die Gelder stammen aus Spenden und Mitteln der Lotto-Rentenlotterie „Glücksspirale“.

Die Paul-Gerhardt-Kirche gehört zusammen mit der barocken Dorfkirche Alt-Schöneberg und der St. Norbert-Kirche zur „Kircheninsel“. Diese ist quasi der Ursprungsort von Schöneberg. Die Paul-Gerhardt-Kirche wurde in den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts nach Plänen der Architekten Daniel Fehling, Hermann Gogel und Peter Pfannkuch im Stil einer Zeltkirche aus Stahl- und Sichtbeton erbaut. In den massigen Baukörper dringt durch sparsam verteilte Wandöffnungen nur wenig Licht. Der höhlenartige Innenraum will dem Alltag entrückt sein und der Gemeinde Schutz bieten.

Die heutige Kirche, die seit 1995 unter Denkmalschutz steht, ersetzt eine der wenigen reinen Jugendstilkirchen, die es in Berlin gab. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

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