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Neujahrsinterview mit Bürgermeisterin Angelika Schöttler

Angelika Schötter. Foto: KEN
Angelika Schötter. Foto: KEN (Foto: KEN)

Vor gut einem Jahr wurde Bürgermeisterin Angelika Schöttler in ihrem Amt bestätigt. Was im Vergleich zur vorhergehenden Wahlperiode anders ist und wo die künftigen Herausforderungen liegen, darüber sprach die Berliner Woche mit Angelika Schöttler.

Wenn Sie die beiden Starts in die jeweilige Legislatur vergleichen: Was war 2016/2017 anders?

Angelika Schöttler: Wiedergewählt werden ist eine schöne Bestätigung des bisher Geleisteten. Das Gefühl war klar: Ich wusste sofort, was zu tun ist, und konnte das Begonnene fortführen.

Heute sitzt die AfD in der Bezirksverordnetenversammlung. Wie bewerten Sie das nach einem Jahr?

Angelika Schöttler: Sechs Fraktionen in der BVV bedeutet schon eine Herausforderung. Die Zusammenarbeit mit den großen Fraktionen, insbesondere innerhalb der Zählgemeinschaft, sorgt aber für weitgehende Kontinuität.

Was waren für Sie die schwierigsten bezirkspolitischen Themen 2017? Hätten Sie manchmal gern anders entschieden, als Sie es getan haben?

Angelika Schöttler: Wir benötigen von allem mehr – mehr Infrastruktur für Schule, Sport und so weiter, mehr Wohnungen, mehr Gewerbeflächen. Auf der anderen Seite haben wir nur begrenzt Flächen zur Verfügung und die Preise steigen auch. Hier das richtige Maß zu finden, ist nicht einfach, aber entscheidend für die Zukunft.

In Berlin sprudeln Steuergelder. Hat Tempelhof-Schöneberg 2017 davon schon profitiert und wenn ja, wie?

Angelika Schöttler: Schon 2017 haben wir einen deutlichen Stellenzusatz erhalten, was sich 2018 nahtlos fortsetzen wird. Hiervon profitieren alle Bereiche der Verwaltung und die Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger werden sich spürbar verbessern.

Was werden für Sie als Bürgermeisterin die größten Aufgaben im neuen Jahr sein?

Angelika Schötter: Die große Herausforderung ist es, gut qualifiziertes und engagiertes Personal zu bekommen. Daher werden wir auch in der Ausbildung deutlich zulegen und ich möchte alle Interessierten zu einer Bewerbung ermutigen.

Das Gespräch führte Karen Eva Noetzel

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