Wirtschaftsausschuss diskutiert Vision am 1. August
Ansiedlung von Unternehmen auf dem Ikea-Parkplatz?

Mit Filialen in Innenstädten hat Ikea einst in Deutschland begonnen. Jetzt will der schwedische Möbelriese zu seinen Anfängen zurückkehren. Das bringt den Bezirk auf Ideen.

Zu Jahresbeginn hatte Ikea wissen lassen, dass seine Fachmarktzentren nicht mehr auf der grünen Wiese stehen, sondern mit guten Anschlüssen des öffentlichen Nahverkehrs an Innenstadtlagen angebunden werden sollen.

Diese Änderung der Unternehmensstrategie bei den Schweden hat in der Bezirkspolitik Überlegungen angestoßen. Auf dem weitläufigen Parkplatz von Ikea an Sachsendamm und Alboinstraße könnten weitere Unternehmen angesiedelt werden. Das Planungsrecht könnte für die Schaffung des neuen gewerblichen Stadtquartiers entsprechend angepasst werden.

„Unbefriedigend und unzeitgemäß“ nennen die Autoren dieser Idee, die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg, den jetzigen Zustand: Ikeas große ebenerdige Parkplatzflächen. Es sei daher erfreulich, dass das skandinavische Einrichtungshaus den gesellschaftlichen Wandel erkenne, so die Sozialdemokraten. Wenn die Vision eines neuen Gewerbestandorts Wirklichkeit werden soll, müssen selbstverständlich erst die Schweden diesen Plänen zustimmen. Diese haben einen gewissen Charme für SPD und Grüne: Das Grundstück am Südkreuz ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und damit „city-nah“.

Über die Vision werden die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses am 1. August diskutieren.

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