Vielfalt als Normalität
"Stubs und Fridolin" ist für den Deutschen Kita-Preis nominiert

Die Kita „Stubs und Fridolin“ und das Bildungsnetzwerk Heerstraße-Nord sind für den Deutschen Kita-Preis nominiert. Bundesweit gab es über 1500 Bewerbungen.

Die Kita „Stubs und Fridolin“ liegt am Lenther Steig mitten in der Siemensstadt. 80 Kinder im Alter von acht Wochen bis zum Schulbeginn werden hier betreut und pädagogisch gefördert. Sie kommen aus Familien ganz unterschiedlicher Kulturen und Religionen, auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien sind darunter. Als Integrationskindertagesstätte steht sie außerdem Kindern offen, die eine Behinderung haben.

Respektvolles Miteinander steht im Mittelpunkt

Bei so viel Viefalt legen die 14 Erzieher auf ein respektvolles Miteinander besonderen Wert – beim Spiel, der Sprachförderung, in der Projektarbeit und im Austausch mit den Familien. Spezieller Schwerpunkt der Kita ist die musikalische Früherziehung. Im Musikprojekt „Panorama“, initiiert mit den Berliner Philharmonikern, werden alle Kinder an die klassische Musik herangeführt, können Geige und ab nächsten Sommer auch Cello spielen lernen.

Für ihr Konzept ist die CJD-Kita nun für den renommierten Deutschen Kita-Preis nominiert worden. „Wir haben uns alle sehr gefreut, aus so vielen Bewerbern ausgewählt zu werden“, sagt Kita-Leiterin Antje Stutz. „Das ist eine große Wertschätzung unserer Arbeit, die wir hier mit viel Herz und Verstand machen.“

Anfang 2020 stehen die Gewinner fest

Der Preis geht an Kita-Teams und lokale Bündnisse für frühe Bildung, die gute Qualität kontinuierlich weiterentwickeln. Insgesamt 25 Kitas und 15 Initiativen für frühe Bildung hat die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung mit der Internationalen Akademie (INA) und der Hochschule für angewandte Pädagogik aus über 1500 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet gekürt. Aus Berlin sind noch zwei Kita-Teams aus Lichtenberg und ein Netzwerk aus Kreuzberg nominiert, aus Spandau das Bildungsnetzwerk Heerstraße-Nord. Für sie ist die Auszeichnung in greifbare Nähe gerückt. Als nächstes dürfen die Kitas weitere Unterlagen einreichen und darin ihre Stärken präsentieren. Die lokalen Bündnisse können ihre Aktivitäten in Telefoninterviews genauer vorzustellen. Wer von den 40 Nominierten ins Finale kommt, entscheidet sich Anfang 2020. Der Preis in den zwei Kategorien ist mit 130 000 Euro dotiert.

Autor:

Ulrike Kiefert aus Spandau

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