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Künstlerische Rückkehr: Marianne Drefs stellt im Paul-Schneider-Haus aus

Marianne Drefs betrachtet ihr Bild "Belsante", das der Ausstellung den Titel gibt.
Marianne Drefs betrachtet ihr Bild "Belsante", das der Ausstellung den Titel gibt. (Foto: Christian Schindler)

Noch bis zum 20. April ist im Paul-Schneider-Haus, Schönwalder Straße 23, die Ausstellung „Belsante“ mit Arbeiten der Malerin Marianne Drefs zu sehen.

Von der gegenständlichen Malerei zum Expressionismus und wieder zurück – so könnte man die künstlerische Entwicklung von Marianne Drefs anhand der großformatigen Acrylgemälde im Paul-Schneider-Haus bezeichnen. Im großen Saal des Paul-Schneider-Hauses kommen sie besonders gut zur Geltung.

Für Marianne Drefs ist die Ausstellung, die von einigen gegenständlichen Blumenbildern bis in die große Abstraktion führt, auch eine Rückkehr nach Spandau. Die gebürtige Potsdamerin kam im Alter von zwei Jahren in die Zitadellenstadt, und sie wuchs auf als aktives Gemeindeglied der evangelischen Nikolaigemeinde. Die Verbindung blieb, auch als Marianne Drefs nach Charlottenburg zog.

Auch eine weitere Verbindung blieb: Die zur Spandauer Volkshochschule, an der sie mit verschiedenen Dozenten den Weg in die Kunst beschritt, bevor sie sich als Gasthörerin an der Hochschule der Künste und an der Freien Kunstakademie vervollkommnete. In Spandau gab es auch noch Kontakte zu Friedensreich Hundertwasser und zum skurrilen Friedrich Schröder-Sonnenstern, der sich als alter Mann ein wenig Geld verdiente, indem er Modell saß.

Die Belsante-Ausstellung im Paul-Schneider-Haus ist auch eine Quintessenz vieler Reisen, die sich in Farben niederschlagen – übrigens immer heiter bis freundlich, selbst wenn dunkle Farben stark aufgetragen sind. Die expressionistischen Bilder werden so zu Erinnerungen an konkrete Eindrücke von Landschaften und Orten.

Die Ausstellung „Belsante“ ist bis zum 20. April zu den Öffnungszeiten des Cafés Paule montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen.
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