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Vorteile und Nachteile der Geldanlage mit ETF´s

ETF´s sind derzeit eines der meistdiskutierten Anlageprodukte. Seit Anfang der 2000er gibt es diese Wertpapiere bereits, aber in den letzten Jahren haben sie stark an Bedeutung gewonnen. Nur ein Wertpapierdepot ist für den Handel mit diesen Produkten notwendig. Daher können auch unerfahrene Anleger am Kapitalmarkt teilnehmen.

Was ist ein ETF?

Dafür gilt es zuerst zu klären, was ein ETF genau ist. Die Abkürzung steht für Exchange Traded Fund. Das bedeutet, es handelt sich um einen Fonds, der an der Börse gehandelt wird. Jedoch wurde diese Wertpapiergattung mit weiteren Merkmalen ausgestattet. Es gibt nämlich keine Fondsmanager, die darüber entscheiden, welche Wertpapiere ge- oder verkauft werden.

Darüber entscheidet alleine ein zugrunde liegender Index. Der DAX oder der Standard & Poor´s zählen zu den bekanntesten Indizes. Ein ETF bildet diesen Index also nach und kauft oder verkauft die gleichen Aktien, die auch im Index enthalten sind.

Sie können also viele verschiedene Aktien auf einmal erwerben. Anders als aktive Fonds können Sie ETF´s auch nicht an eine Fondsgesellschaft zurückgeben, sondern müssen sie an der Börse verkaufen. Dazu ist natürlich auch ein Aktiendepot notwendig. Ein gutes ETF Depot bietet ein breites Angebot an sparplanfähigen ETF's und geringe Kosten (Link). 

Vorteile der ETF

ETF´s bieten viele verschiedene Vorteile. An vorderer Stelle stehen die Kosten. Aufgrund ihrer Struktur sind ETF´s sehr günstig im Unterhalt und werden daher bei den Anlegern immer beliebter (Link). Die günstigsten ETF´s kosten weniger als 0,1 % Gebühren jährlich. Diese niedrigen Kosten sind durch das fehlende Management möglich. In den Fonds entstehen fast ausschließlich Transaktionskosten. Außerdem haben Sie wenig Arbeit mit diesen Wertpapieren. Eine einmalige Anlage genügt und der ETF macht der Rest der Arbeit.

Durch den Handel an der Böse sind zudem schnellere Käufe und Verkäufe möglich. Bei aktiven Fonds dauert die Rückgabe an die Fondsgesellschaft mehrere Tage. ETF´s können Sie sogar im Direkthandel, außerhalb der Handelszeiten an den Börsen, erwerben.

Außerdem gehören ETF´s zum sogenannten Sondermögen einer Bank oder Verwaltungsgesellschaft. Im Falle einer Insolvenz ist Ihre Anlage also geschützt. Sie wird auf einem Treuhandkonto verwahrt und ist damit genauso sicher vor einer Bankeninsolvenz, wie eine reine Aktie.

Nachteile von einem ETF

Es gibt allerdings auch Nachteile von ETF´s, die Sie kennen sollten. Einer liegt darin, dass Sie mit ETF´s nie eine überdurchschnittliche Rendite erreichen können. Sie schwimmen nur mit dem Strom und erhalten den Marktdurchschnitt. Weil in den Indizes auch schwache Unternehmen enthalten sind, schmälern diese die Gesamtrendite. Möchten Sie mehr als die Durchschnittsrendite, müssen Sie aktiv in Aktien investieren.

Besonderheiten von ETF´s, die einige Risiken bergen, sind die Wertpapierleihe und Tauschgeschäfte der Fonds (Swaps). Die Gefahr besteht dabei nicht in dem ETF selbst, sondern in dem Vertragspartner.

Leiht der ETF einer Bank Aktien, erhält er Gebühren dafür. Diese kommen auch der ETF-Rendite zugute. Der Nachteil ist jedoch, dass die Bank, die sich die Papiere geliehen hat, sie möglicherweise nicht mehr zurückgeben kann. In diesem Fall erleidet der ETF einen Verlust und damit auch jeder Anleger.

Rendite und Risiko

Niedrige Kosten und eine vergleichsweise einfache Struktur machen ETF´s zu einem massentauglichen Anlageprodukt. Die historische Marktrendite, die ein ETF liefert, liegt bei ungefähr 7 % (Link) und damit weit über den Zinsen jedes Kontos. Wer mehr als das möchte, muss aktiv investieren.

Dabei sei gesagt, dass die wenigsten Anleger langfristig in der Lage sind, den Markt zu schlagen.  Zwar gibt es auch Risiken bei der Anlage in ETF´s aber die Vorteile und Chancen überwiegen diese deutlich.

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