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Hoch hinaus für Schüler und Anwohner: Lynar-Grundschüler haben eine eigene Kletterwand

Bouldern bis an die Decke: Schüler begrüßen ihre neue Kletterwand musikalisch.
Bouldern bis an die Decke: Schüler begrüßen ihre neue Kletterwand musikalisch. (Foto: QM Neustadt)

Hoch hinaus geht es jetzt in der Turnhalle der Lynar-Grundschule. Die Kinder haben eine Kletterwand bekommen. Dort können ab dem Frühsommer auch die Anwohner klettern.

Die rund 360 Schüler der Lynar-Grundschule haben eine eigene Kletterwand. Sie reicht bis zur Turnhallendecke und lädt, wie sollte es anders sein, zum Klettern ein. So können die Kinder quasi über sich hinauswachsen und trainieren dabei ihre Motorik gleich mit. Aber es geht auch um soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme, Teamwork und wie es ist, Verantwortung für andere zu übernehmen.

Geklettert werden kann in unterschiedlich schweren Stufen. Beim Toprode  hängen Anfänger beispielsweise noch im Seil. Wer diesen Grad sicher beherrscht, kann sich ans nächste Level wagen: den sogenannten Vorstieg. Auch hier hängt man am Seil, folgt beim Aufstieg aber einer bestimmten Route. Beim Bouldern wird’s dann richtig schwierig, denn hier klettert man quer über die Wand und zwar ohne sicheres Seil.

Ab dem Frühsommer dürfen auch die Anwohner ran

Das Klettern bleibt aber nicht nur den Schülern vorbehalten. Ab dem Frühsommer können auch alle Anwohner aus der Neustadt die künstliche Kletterwand der Schule an der Lutherstraße 19 nutzen oder sich im Toprode-Sichern ausbilden lassen.

Kontakt gibt es über das Quartiersmanagement Spandauer Neustadt, Lynarstraße 13,unter 28 83 22 28 oder team@qm-spandauer-neustadt.de. Träger des Projektes „Klettern in der Lynar-Grundschule“ ist Berliner Verein bwgt.

Finanziert wurde die Kletterwand mit 84.000 Euro aus dem Projektfonds des Förderprogramms Soziale Stadt. Das ist aber nicht die einzige Investition für die Lynar-Grundschule aus diesem Topf. So flossen in den vergangenen Jahren 1,5 Millionen Euro in den behindertengerechten Ausbau der Schule, 1,3 Millionen Euro in die energetische Sanierung und weitere 533.000 Euro in den Schulhof.

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