Gefahrlos über den Torweg
Eltern und Anwohner fordern eine Überquerungshilfe für die Kinder der Zeppelin-Grundschule

Eltern und Anwohner fordern einen sicheren Übergang zwischen den beiden Bushaltestellen.
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  • Eltern und Anwohner fordern einen sicheren Übergang zwischen den beiden Bushaltestellen.
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Der Torweg ist in Höhe Am Kurzen Weg ziemlich breit. Autos fahren dort regelmäßig. Es gilt Tempo 30, woran sich aber – zumindest gefühlt – nicht jedes Fahrer hält. Das Passieren des Torwegs sei nicht ungefährlich – vor allem für Kinder, meinen Eltern, Anwohner und Verantwortliche der Zeppelin-Grundschule. Das müsse sich ändern. Unterfüttert haben sie ihre Forderung mit einer Unterschriftensammlung.

Im Gespräch war zunächst eine Ampel, jetzt zielt die Forderung der Initiative auf eine „Überquerungshilfe“ wie einen Zebrastreifen oder ähnliches. In einem Brief an Baustadtrat Frank Bewig (CDU) erinnern Eltern und Anwohner an die temporären Lichtzeichenanlagen, die 2019 am Torweg während der Arbeiten am Seegefelder Weg wegen der Umleitungsstrecke installiert waren. Die hätten „als sichere Überquerungshilfe Sicherheit für die schwächsten Verkehrsteilnehmer bedeutet“, heißt es in dem Schreiben. Und sie standen genau an der Stelle, an der sich die Initiative den Übergang auch heute wünscht: in Höhe der beiden Bushaltestellen.

Eine Mittelinsel sei eine Variante, die derzeit geprüft werde, sagt Baustadtrat Bewig, allerdings ohne weitere ausgewiesene Überquerungshilfe. Die sei aufgrund des zu geringen Fahrzeugaufkommens nicht zu begründen. Das habe vor Kurzem auch eine Verkehrszählung ergeben. Eine Mittelinsel wäre wegen der Straßenbreite zumindest eine Option. Der Stadtrat hält diese Variante allerdings für wenig zielführend. Denn das Hauptproblem gebe es anscheinend, wenn Kinder auf ihrem Weg zwischen Zeppelin-Grundschule und Sporthalle den Torweg überqueren müssten. Da seien sie in größeren Gruppen und in Begleitung von Lehrern unterwegs. Da bringe aber eine Mittelinsel nichts, denn darauf hätten gar nicht alle Schüler Platz.

Deshalb werde auch der Bau von Gehwegvorstreckungen untersucht, um mit ihrer Hilfe den Weg über den Torweg zu verkürzen. Bevor diese Idee aber umgesetzt werden kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zum Beispiel eine Einschätzung der BVG, ob diese Art der Querungshilfe mit dem Busverkehr an den beiden Haltestellen kompatibel ist. Außerdem muss das Geld für das Vorhaben beschafft werden. Die geschätzte Kosten belaufen sich auf rund 150 000 Euro. Daher ist auch mit der Umsetzung des Vorhabens nicht mehr bis Jahresende zu rechnen, wie das von der Initiative gefordert wird. Frühestens 2021 könnte hier Abhilfe geschaffen werden.

Eltern und Anwohner fordern einen sicheren Übergang zwischen den beiden Bushaltestellen.
Ist der Einbau von Gehwegvorstreckungen hier möglich?
Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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