250 000 Euro beantragt
Bezirksamt will neue Straßenbrunnen bohren

Wegen Corona abgestellt. Die Pumpe am Althoffplatz.
  • Wegen Corona abgestellt. Die Pumpe am Althoffplatz.
  • Foto: K. Rabe
  • hochgeladen von Karla Rabe
Corona- Unternehmens-Ticker

Von den 225 Straßenbrunnen im Bezirk können nur gut die Hälfte genutzt werden. Die anderen mussten wegen mechanischer Mängel stillgelegt werden. Das Bezirksamt plant größere Reparaturen und neue Brunnenbohrungen.

Im vergangenen Jahr hat das Bezirksamt eine Maßnahme aus dem SIWA-Programm (Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt) angemeldet. Für „Neubohrungen und Sanierungen von Trinkwassernotbrunnen im Bezirk“ wurden 250 000 Euro beantragt. Dafür will Stadträtin Maren Schellenberg „vielleicht drei bis fünf Straßenbrunnen neu bohren lassen und größere Reparaturen durchführen“. Das erklärte sie in einer Antwort auf die schriftliche Anfrage des Bezirksverordneten der Linksfraktion, Gerald Bader. Allerdings müssen vorher noch die Bauplanungsunterlagen (BPU) für diese Maßnahme aufgestellt werden. Ohne die BPU könne die Freigabe der Mittel bei der Senatsverwaltung für Finanzen nicht beantragt werden, erläuterte Schellenberg

Die Straßenbrunnen, Wasserspender und Wasserpumpen werden von den Berliner Wasserbetrieben bewirtschaftet und sind unter anderem für die Notfallversorgung der Bevölkerung vorgesehen. Im Hinblick darauf sei das Bezirksamt bemüht, die Brunnen laufend instand zu setzen. Dies könne jedoch nur im Rahmen der zur Verfügung stehenden Unterhaltungsmittel erfolgen, erklärte Schellenberg.

2018 hatte der Bezirk 58 000 Euro und im vergangenen Jahr 24 300 Euro aus eigenen Mitteln zur Instandsetzung, insbesondere für Wartung und kleinere Reparaturen, der Anlagen eingesetzt. Das Land unterstützte den Bezirk dabei 2019 mit 24 752 Euro, sodass in beiden Jahren eine insgesamt gleich hohe Summe für Reparaturarbeiten zur Verfügung stand.

Derzeit sind die öffentlichen Trinkbrunnen nicht nutzbar. Die Berliner Wasserbetriebe haben entschieden, die Brunnen während der Corona-Pandemie aus Hygienegründen nicht zu öffnen.

Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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