Anwohner fordern Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und warten auf Ortstermin
Wedellstraße könnte durch Gehwegvorstreckung sicherer werden

An dieser Stelle wird die Wedellstraße vom Schwarzen Weg gekreuzt, der von vielen Fußgängern gern genutzt wird. Das Überqueren der Wedellstraße ist hier jedoch vor allem für Kinder ein Risiko, weil parkende Autos die Sicht versperren.
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  • An dieser Stelle wird die Wedellstraße vom Schwarzen Weg gekreuzt, der von vielen Fußgängern gern genutzt wird. Das Überqueren der Wedellstraße ist hier jedoch vor allem für Kinder ein Risiko, weil parkende Autos die Sicht versperren.
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Im März 2018 hat die Bezirksverordnetenversammlung einstimmig beschlossen, dass die Verkehrssicherheit in der Wedellstraße durch bauliche Maßnahmen erhöht werden soll. Doch passiert ist bisher nichts.

Konkret war gefordert, in Höhe der Hausnummer 76, unmittelbar neben der evangelischen Kita der Paul-Schneider-Gemeinde, durch eine Gehwegvorstreckung oder eine Aufpflasterung eine sogenannte Querungshilfe zu schaffen. In diesem Bereich wird die Wedellstraße vom Schwarzen Weg gekreuzt, der hauptsächlich von Schülern der Ludwig-Bechstein-Grundschule, den Besuchern der Kiriat-Bialik-Sporthalle, aber auch von den Bewohnern einer Seniorenresidenz sowie von Eltern und Kindern von zwei Kitas genutzt wird. Die Wedellstraße ist oft zugeparkt, sodass Kinder beim Überqueren der Fahrbahn oft erst spät wahrgenommen werden. Außerdem ist die Wedellstraße stark befahren, weil sie als Nebenstrecke zur Malteserstraße von Autofahrern gern als Abkürzung zum Kamenzer Damm genutzt wird.

Die Forderung, die Sicherheit für Fußgänger und insbesondere Kita- und Schulkinder durch einen Zebrastreifen oder ähnliches zu erhöhen, gibt es schon viel länger. 2015 setzte sich eine Anwohnerinitiative dafür ein. Bisher ohne Erfolg. Daran wird sich vermutlich auch nichts ändern. Auf eine schriftliche Anfrage des SPD-Bezirksverordneten Dmitri Stratievski teilte Stadträtin Maren Schellenberg (B’90/Grüne) mit, dass der Vorschlag zwar im Rahmen der AG Förderung des Fußverkehrs/Querungshilfen besprochen, jedoch keine Notwendigkeit für entsprechende Maßnahmen gesehen wurde. „Die Polizei teilte in dieser Besprechung mit, dass sie keinen Handlungsbedarf sehe, da an dieser Stelle beidseitiges Halteverbot angeordnet sei und keine Unfälle bekannt seien“, erklärt Schellenberg.

Allerdings, so die Stadträtin weiter, könne sich das Straßen- und Grünflächenamt durchaus vorstellen, an dieser Stelle eine Gehwegvorstreckung zu bauen.

Von der Notwendigkeit einer solchen Maßnahme sind die Bürger im Kiez, unter anderem die Mitglieder der Bürgerinitiative „Sicherer Übergang“, nach wie vor überzeugt. Ein schon lange geplanter Ortstermin des Straßen- und Grünflächenamtes und der Straßenverkehrsbehörde mit Polizei und Verkehrslenkung Berlin könnte die Dringlichkeit verdeutlichen. Doch der Ortstermin fand bisher nicht statt. In einem aktuellen Antrag fordert die SPD-Fraktion, den Termin endlich durchzuführen.

An dieser Stelle wird die Wedellstraße vom Schwarzen Weg gekreuzt, der von vielen Fußgängern gern genutzt wird. Das Überqueren der Wedellstraße ist hier jedoch vor allem für Kinder ein Risiko, weil parkende Autos die Sicht versperren.
Anwohner der Wedellstraße fordern mehr Sicherheit für Fußgänger.
Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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