Steglitz-Zehlendorf hat einige beliebte Drehorte
Das Rathaus Zehlendorf spült Geld in die Bezirkskasse

Die Serie „Schule fürs Leben“ mit Tanja Wedhorn wurde zum Teil im Rathaus Zehlendorf gedreht.
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  • Die Serie „Schule fürs Leben“ mit Tanja Wedhorn wurde zum Teil im Rathaus Zehlendorf gedreht.
  • Foto: Foto: ZDF/Gordon Muehle
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Steglitz-Zehlendorf gehört zu den gefragtesten Orten für Dreharbeiten in Berlin. 137 Drehgenehmigungen wurden 2019 erteilt. Damit rangiert der Bezirk hinter Charlottenburg-Wilmersdorf mit 249 genehmigten Drehs und Friedrichshain-Kreuzberg mit 161 genehmigten Anträgen auf Platz 3.

Allerdings, so teilt Stadträtin Maren Schellenberg auf Anfrage der Berliner Woche mit, sei auch ein leichter Rückgang der Dreharbeiten im Bezirk zu verzeichnen. Im Jahr 2018 wurden noch 195 Drehgenehmigungen erteilt.

Nach wie vor beliebt ist das Rathaus Zehlendorf als Drehort. Im vergangenen Jahr wurden hier drei Filme gedreht. Dafür gibt es auch Geld: Für die Vermietung des Rathauses gab es insgesamt 5130 Euro. Der „schnöde Mammon“ ist aber kein Grund, jeden Dreh in den Rathäusern zu genehmigen. Die Zustimmung sei abhängig davon, in wie weit der normale Betrieb im Rathaus gestört werden. „In der Regel werden Dreharbeiten dann versagt, wenn sie den laufenden Dienstbetrieb zu sehr stören“, sagt Schellenberg. Im Rathaus Zehlendorf sind der Bürgersaal, der alte BVV-Saal und das BVV-Büro begehrte Filmkulissen. Aber auch ganz normale Büros und Flure werden gern genutzt.

Zu den bekanntesten Filmen, die unter anderem im Rathaus Zehlendorf gedreht wurden gehören „Der Vorleser“ (2008) und „Der Fall Barschel“ (2015). Für seinen Film „Rückkehr nach Montauk“ (2017) suchte sich Regisseur und Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff neben New York auch das Zehlendorfer Rathaus als Schauplatz aus. Zuletzt, nämlich Ende vergangenen Jahres, wurde die neue Serie „Schule fürs Leben“ mit Tanja Wedhorn gedreht, die in diesem Jahr im ZDF anläuft.

Doch nicht nur das Rathaus Zehlendorf ist in der Vergangenheit zur Filmkulisse geworden. Beliebte Drehorte im Bezirk sind auch der Kronprinzessinnenweg in Nikolassee, die Krahmerstraße und der Marienplatz in Lichterfelde, die Prinz-Handjery-Straße in Zehlendorf und die Pücklerstraße und Reichshofer Straße in Dahlem.

Serien-Fans wird der Sitz des Landeskriminalamtes in der Netflix-Serie „Dogs of Berlin“ bekannt vorgekommen sein. Der befand sich nämlich im Bierpinsel. Bei dieser Serie hatten übrigens auch die Spieler von Hertha 03 ihren großen Auftritt. Sie schlüpften für den Dreh in die Trikots des Vereins RB Leipzig, der in der Serien eine Rolle spielt.

Ein gefragtes Motiv für Filmleute ist auch der Lichthof im ehemaligen Frauengefängnis in der Söhtstraße. Hier wurden Serien wie „4 Blocks“ gedreht. Der einstige Knast, der mit seiner historischen Bausubstanz noch weitgehend erhalten ist, eignete sich auch hervorragend für die Dreharbeiten zu „Babylon Berlin“. Hier wurden fast alle Gefängnisszenen gedreht. Auch wenn derzeit umfangreiche Umbauarbeiten im Gebäude laufen, avanciert der Knast zu einem der beliebtesten Drehorte im Bezirk. Im vergangenen Jahr wurden hier Szenen zu den „Känguru-Chroniken“ gedreht. Der Film kommt ab 5. März in die Kinos. Derzeit im Kino zu sehen ist der Film „Ein verborgenes Leben“ mit August Diehl. Die Gefängnisszenen sind in Lichterfelde entstanden.

Auch im Fernsehproduktionen trifft man auf bekannte Plätze: In der Krimi-Serie „Die Spezialisten“ wird zum Teil im ehemaligen Institut für Hygiene und Mikrobiologie der FU Berlin ermittelt. Im Dezember vergangenen Jahres flimmerte der Film „Frau Holles Garten“ mit Cornelia Froboess und Lavinia Wilson über die Bildschirme. Die Filmaufnahmen dazu fanden im Botanischen Garten statt.

Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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