Mit Albert zum Großeinkauf
Erstes Lastenrad ist frisch getauft und einsatzbereit

Bei der Taufe des Lastenrades waren neben Stadträtin Maren Schellenberg und Thomas Büermann auch Vertreter von Senat, Bezirk und ADFC dabei.
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  • Bei der Taufe des Lastenrades waren neben Stadträtin Maren Schellenberg und Thomas Büermann auch Vertreter von Senat, Bezirk und ADFC dabei.
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Corona- Unternehmens-Ticker

Eine Last von bis zu 80 Kilo oder zwei Kindern kann man mit dem nagelneuen Lastenrad transportieren, das vor dem Campus Albert Schweitzer jetzt kostenlos zum Ausleihen bereit steht. Vorher wurde das umweltfreundliche Transportmittel aber noch offiziell auf den Namen „Albert“ getauft.

Das Lastenrad kann ab sofort im Campus Albert Schweitzer, Am Eichgarten 14, kostenlos ausgeliehen werden. Und das ist eigentlich ganz einfach: „Im Internet bucht man sich einen Termin und bekommt ein Codewort per E-Mail zugeschickt. Damit kommt man zu uns, legt den Personalausweis vor und kann nach einer kurzen Einweisung losradeln“, erklärt Christian Gali vom Campus Albert Schweitzer. Er kümmert sich darum, dass alles reibungslos funktioniert. Das Rad kann dann für maximal drei zusammenhängende Tage ausgeliehen werden. Nach Gebrauch muss es am Standort zurückgegeben werden. Während des Gebrauchs ist jeder Nutzer übrigens für sich und das Rad über die eigene Versicherung verantwortlich.

„Wir wollen mit dem Angebot eine Initialzündung für die Anschaffung eines eigenen Lastenrades liefern“, sagt Thomas Büermann, der das freie Lastenrad-Projekt „fLotte kommunal“ initiierte. Vielleicht fragt sich der eine oder andere, ob er sein Auto überhaupt noch braucht. Immerhin fördere das Land Berlin auch die Neuanschaffung von Lastenrädern von Privatpersonen.

Nicht nur der Klimaschutz soll durch das Projekt lokal vorangebracht werden. „Wir wollen mit den Standorten, die alle in Wohngebieten liegen, auch den Kiez stärken“, sagt Büermann. So ein Lastenrad sei fürs Teilen prädestiniert und passe gut mit dem Nachbarschaftsgedanken zusammen.

Organisiert hat das Lastenrad-Projekt das Bezirksamt in Kooperation mit dem ADFC. Finanziert wird es mit Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms BEK 2030 der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. In den nächsten Wochen sollen neun weitere Lastenräder an den verschiedensten Standorten im ganzen Bezirk zur kostenlosen Ausleihe bereit stehen. Darunter werden auch andere Modelle sein. Insgesamt gibt es drei verschiedene Varianten: das mit zwei Rädern wie Albert und eines mit drei Rädern und größerem Laderaum. An drei Punkten im Bezirk werden dann auch Lastenräder mit E-Motoren angeboten. Die Wartung und Pflege übernimmt der ADFC. Die Mitglieder kontrollieren die Räder und übernehmen ehrenamtlich kleinere Reparaturen. Bei größeren Schäden kommen die Profis von der „fLotten Ambulanz“ mit einem voll Werkzeug beladenen Lastenrad.

Weitere Stationen sind geplant beim Kinder- und Jugendhaus Holzkirche in Lichterfelde-Süd, der Fahrradwerkstatt des L-Werkes in Lankwitz, der Freizeiteinrichtung Jever Neun und der Markus-Gemeinde in Steglitz. In Zehlendorf können bald kostenlose Lastenräder an der Villa Mittelhof, den Jugendfreizeiteinrichtungen Wannsee und G. Marshall, dem Mehrgenerationshaus Phoenix und dem Nachbarschaftshaus Wannseebahn ausgeliehen werden. Neben den bezirklichen Standorten bieten auch Firmen und Supermärkte Lastenräder zum Ausleihen an.

Weitere Informationen und Registrierung auf www.fLotte-berlin.de.

Bei der Taufe des Lastenrades waren neben Stadträtin Maren Schellenberg und Thomas Büermann auch Vertreter von Senat, Bezirk und ADFC dabei.
Umweltstadträtin Maren Schellenberg testet das neue Lastenrad „Albert“.
Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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