Alles zum Thema Antisemitismus

Beiträge zum Thema Antisemitismus

Blaulicht

Judenfeindliche Farbschmiererei

Oberschöneweide. Am 1. Dezember hat ein bisher Unbekannter mehrere Schaufenster in der Wilhelminenhofstraße mit antisemitischen Parolen beschmiert. Zeugen hatten gegen 6 Uhr beobachtet, wie ein Mann mit einem Farbstift Parolen aufbrachte, die schon 1938 in der Reichspogromnacht gegen jüdische Mitbürger verbreitet worden waren. Der Schmierer floh in Richtung Plönzeile. Alarmierte Polizeibeamte konnten anschließend an 21 Tatorten im Bereich Wilhelminenhof- und Rathenaustraße die Schriftzüge...

  • Oberschöneweide
  • 05.12.18
  • 8× gelesen
Bildung
Eva Schloss und Patrick Siegele vor der Anne Frank-Selfiewand.
4 Bilder

Selfies mit Anne Frank
Ständige Ausstellung wurde komplett neu gestaltet

Am 20. November wurde nach sechs Wochen Umbauzeit die neu konzipierte ständige Ausstellung „Alles über Anne“ im Anne Frank Zentrum in der Rosenthaler Straße 39 eröffnet. Seit zwölf Jahren gibt es in den einstigen Lagerräumen des VEB Funk und Fernsehen neben den Hackeschen Höfen das Anne Frank Zentrum. Es ist die deutsche Partnerorganisation des Anne Frank Hauses in Amsterdam und die einzige Ausstellung in Berlin zur Geschichte des Nationalsozialismus, die sich explizit an Kinder, Jugendliche...

  • Mitte
  • 21.11.18
  • 53× gelesen
Politik

Diskussion über Antisemitismus

Charlottenburg-Wilmersdorf. Die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf lädt zur Podiumsdiskussion ein am Mittwoch, 21. November, 19 Uhr im Rathaus, Otto-Suhr-Allee 100, Bürgersaal. Das Thema: "80. Jahrestag der Novemberpogrome: Wie antisemitisch ist Deutschland heute – und was kann dagegen getan werden?" Es diskutieren Sigmount Königsberg (Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin), Sawsan Chebli (Bevollmächtigte des Landes beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 19.11.18
  • 6× gelesen
Kultur
In der Konrad-Wolf-Straße, schräg gegenüber vom Sportforum, steht der Gedenkstein. Er erinnert an die Synagoge, die sich dort vor dem Zweiten Weltkrieg befand.

Erinnerung in Stein
Wie eine Synagoge aus der Konrad-Wolf-Straße verschwand

Auch in Hohenschönhausen gab es vor dem Zweiten Weltkrieg eine jüdische Gemeinde, die aber – im Vergleich zu Schöneberg etwa – recht überschaubar war. Eine eigene Synagoge hatte sie dennoch, wenn auch nur für kurze Zeit. Sie stand an der heutigen Konrad-Wolf-Straße. Gegenüber dem Sportforum, zwischen Autohaus und Apotheke, führt ein schmaler Weg durch eine hübsche Grünanlage samt Kinderspielplatz. Kaum jemand, der dort entlang spaziert, nimmt Notiz von einem Gedenkstein, der, etwas...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 09.11.18
  • 40× gelesen
Politik

ReachOut bekannt machen

Pankow. Immer wieder werden auch in Pankow Menschen Opfer rassistischer und fremdenfeindlicher Übergriffe. Leider wissen Betroffene oftmals nicht, dass es mit ReachOut eine Opferberatung für sie gibt. Diese engagiert sich auch in der Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Deshalb beschloss die BVV auf Antrag von Linken, Bündnis 90/Die Grünen und SPD, dass sich das Bezirksamt dafür einsetzen soll, dass ReachOut im Bezirk noch bekannter wird. Vor allem in...

  • Pankow
  • 27.09.18
  • 44× gelesen
Bildung
Rebecca Wanderer, George Mwangi, Melisa Basdere, Noah Triller, Yussef Hussain und Steven Lahmann besuchen den Leistungskurs Politikwissenschaft von Daniela Pierags (Dritte von links).

„Klare Kante zeigen“
Georg-Büchner-Gymnasium ist „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Die Ausschreitungen in Chemnitz haben gerade wieder gezeigt, wie wichtig das Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft ist. Umso wichtiger erscheint in diesem Zusammenhang das bundesweite Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, wodurch Kinder und Jugendliche frühzeitig sensibilisiert werden. Eine Schule, die sich daran beteiligt, ist das Georg-Büchner-Gymnasium (GBG) am Lichtenrader Damm. Wir haben den Leistungskurs Politikwissenschaft der zwölften Klassen...

  • Lichtenrade
  • 26.09.18
  • 149× gelesen
Leute
Wieland Giebel und sein Mammutwerk.

Nationalsozialismus in Echtzeit
Wieland Giebel und die Biogramme von Theodore Abel

"Kaun" aus Kreuzberg tritt 1925 mit 18 Jahren in die NSDAP ein. 1929 wird er bei einer Auseinandersetzung mit Kommunisten verletzt. Am 30. Januar 1933 nimmt er am Fackelzug nach der NS-"Machtergreifung" teil. "Kaun" ist eine Stimme in dem Buch "Warum ich Nazi wurde", das Herausgeber Wieland Giebel am 12. September im Berlin Story Bunker vorstellte. Das Werk ist 930 Seiten dick. Mehr als 600 davon sind Originalaufzeichnungen. Dort beschreiben Menschen im Deutschland des Jahres 1934 ihren Weg...

  • Kreuzberg
  • 14.09.18
  • 159× gelesen
Politik

Bezirk fördert Ideen
Geld für Demokratie-Projekte

Das Projekt „Demokratie in der Mitte“ fördert Aktionen von Privatpersonen, Gruppen oder Initiativen, die „ihren Kiez noch bunter und weltoffener“ machen wollen, heißt es in dem Antragsaufruf. Bis zu 500 Euro für Honorar- und Sachkosten gibt es, wenn jemand etwas gegen Rechtsextremismus, Gewalt oder Menschenfeindlichkeit unternehmen will. Als Beispiel nennt Jugend- und Familienstadträtin Sandra Obermeyer (für Die Linke) Aktionen, die sich gegen rechtsextreme Aufmärsche richten. Dafür könnte...

  • Gesundbrunnen
  • 03.09.18
  • 37× gelesen
Politik

Fördertopf gegen Antisemitismus

Tempelhof-Schöneberg. Die SPD-Fraktion hat sich in einem Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung für einen Fördertopf im Bereich der Antisemitismusprävention und Demokratiebildung ausgesprochen. Dieser soll in einem Volumen von mehr als 20 000 Euro für das Jahr 2019 eingerichtet werden. „Es soll Schulen und Träger der Jugendhilfe möglich sein, kleinere Fördersummen bis 2000 Euro für Workshops und Projekttage für Kinder und Jugendliche bzw. Fortbildungen und Beratungen für Fachpersonal zu...

  • Tempelhof-Schöneberg
  • 28.08.18
  • 38× gelesen
Politik

Geld für Jugendprojekte jetzt beantragen
Jury entscheidet im September über Vergabe der Fördermittel

Jugendliche aus dem Bezirk können noch Geld für Projekte beantragen. Eine Jury entscheidet über die Vergabe der finanziellen Mittel. Unter dem Motto „Für ein besseres Pankow“ können Jugendliche im Alter von zwölf bis 21 Jahre noch für das Jahr 2018 Fördermittel für eigene Projekte beantragen. Damit sollen Jugendgruppen von mindestens drei Personen die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen zu verwirklichen. Sie können eine Fördersumme in Höhe von bis zu 1000 Euro erhalten. Diese Projekte laufen...

  • Bezirk Pankow
  • 29.07.18
  • 76× gelesen
Politik

Doch keine Sondersitzung

Schöneberg. Wie berichtet wollte die CDU-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg in der Sommerpause über die Installierung eines Antisemitismusbeauftragten im Bezirk debattieren. Der Antrag auf eine Sondersitzung der zuständigen Ausschüsse wurde inzwischen wieder zurückgezogen. KEN

  • Schöneberg
  • 21.07.18
  • 18× gelesen
Politik

Starke Stimme gegen Antisemitismus
Zehn Jahre Jüdisches Forum für Demokratie

Mit einer Feier im Festsaal des Rathauses hat das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA) am 26. Juni zusammen mit rund 200 Gästen sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Zu Beginn habe sie gehofft, dass 2018 ein Jüdisches Forum gegen Antisemitismus nicht mehr nötig sein würde, sagte die Vorsitzende des JFDA, Lala Süsskind, in ihrer Begrüßungsrede, doch es würde auch weiterhin dringend gebraucht. Samuel Salzborn, Gastprofessor am Zentrum für...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 29.06.18
  • 42× gelesen
Politik

Muslimischer Antisemitismus

Moabit. Was ist muslimischer Antisemitismus und wie tritt dieser zutage? Wie erkennt man menschenverachtende Tendenzen und wie geht man dagegen vor? Welche verantwortliche Rolle muss dabei Verwaltung und die Politik zukommen? Was trägt die Berichterstattung bei? Solche Fragen will die humanitäre Hilfsorganisation Transaidency in der Dialogveranstaltung „Alles Hummus oder was? – Endlich Butter bei die Fische!“ am 28. Juni, 19.30 Uhr, im Rathaus Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz 1, nachgehen. Auf...

  • Moabit
  • 20.06.18
  • 53× gelesen
Blaulicht

Beleidigt, bedroht und geschlagen

Charlottenburg. Drei Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag, 3. Juni, vier Jugendliche am Bahnhof Zoo antisemitisch beleidigt, bedroht und geschlagen. Die drei Teenager hatten nach Angaben der Polizei kurz nach 1 Uhr über einen Lautsprecher am U-Bahnhof Musik abgespielt. Die Täter gaben vor, sich durch die Musik beleidigt zu fühlen. Im Verlauf der Auseinandersetzung kam es zu den Straftaten. Nach den körperlichen Angriffen flüchtete das Trio, die Jugendlichen erlitten leichte Verletzungen....

  • Charlottenburg
  • 06.06.18
  • 49× gelesen
Politik

Dreitägiges Festival "Offenes Neukölln" setzt ein Zeichen gegen rechts

Zum zweiten Mal findet das Festival „Offenes Neukölln“ statt. Von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. Juni, gibt es mehr als 150 Veranstaltungen im ganzen Bezirk. Organisator ist das „Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt“, ein Zusammenschluss von Organisationen, Gewerkschaften, Parteien, Religionsgemeinschaften und Einzelpersonen. Sie alle wollen den vielen Angriffen aus der rechten Szene, die es in den vergangenen Jahren gegeben hat, etwas entgegensetzen....

  • Neukölln
  • 31.05.18
  • 288× gelesen
Politik

Verordnete verurteilen Gewalt: Diskussion über Täterkreise

Mit zwei Entschließungen haben die Bezirksverordneten Gewalttaten gegen Homosexuelle und Juden sowie den Anschlag auf die Gedenkstätte für den ermordeten Burak Bektas scharf verurteilt. Zuvor gab es Diskussionen über den genauen Wortlaut. Homosexuellenfeindliche und antisemitische Taten hätten in den vergangenen Jahren auch in Neukölln stark zugenommen, heißt es in der ersten Entschließung. Jüngster Fall: Am 11. April wurde ein junger schwuler Mann auf der Sonnenallee aus einer 15-köpfigen...

  • Friedrichshain
  • 07.05.18
  • 69× gelesen
Politik

Weniger Vorfälle im Register

Tempelhof-Schöneberg. Im „Berliner Register“ dokumentieren Out Reach, die Beratungsstelle für Opfer rassistischer und rechter Gewalt, und die Register der Bezirke Angriffe und Vorfälle, die einen rassistischen, antisemitischen, schwulenfeindlichen oder einen anderen diskriminierenden Hintergrund haben. Aufgeführt werden neben Gewalttaten auch propagandistische Aktivitäten wie das Anbringen von Aufklebern, Plakaten oder Sprühereien, die eine rechtsgerichtete Selbstdarstellung oder Verharmlosung...

  • Schöneberg
  • 02.05.18
  • 24× gelesen
Politik

Wir sind Kippa

Friedrichshain-Kreuzberg. Auch die meisten Mitglieder der BVV Friedrichshain-Kreuzberg reihten sich bei der Sitzung am 25. April in die besondere Demonstration gegen Antisemitismus ein. Ähnlich wie zeitgleich vor dem jüdischen Gemeindehaus in Charlottenburg trugen auch sie die Kopfbedeckung religiöser Juden, eine Kippa. Hintergrund war der jüngste Angriff auf einen israelischen Staatsbürger in Prenzlauer Berg.

  • Friedrichshain
  • 26.04.18
  • 97× gelesen
Bildung

Vortrag über Antisemitismus

Charlottenburg. Seit einem Jahr wird verstärkt über antisemitische Übergriffe an Schulen berichtet. Besondere Aufmerksamkeit erfährt dabei die Frage, ob eine originär muslimische Judenfeindschaft für die Zunahme antisemitischer Einstellungen in Deutschland verantwortlich sei. Diese Fragen greift der Islamwissenschaftler Michael Kiefer in seinem Vortrag am Donnerstag, 26. April, um 18 Uhr in der Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22, auf. Anschließend diskutiert er diese...

  • Charlottenburg
  • 22.04.18
  • 80× gelesen
Blaulicht

Register Friedrichshain-Kreuzberg verzeichnet Anstieg rechtsextremer Taten

Im Bezirk hat es im vergangenen Jahr 170 Fälle von rassistischen, antisemitischen, homophoben oder politisch motivierten Vorkommnissen gegeben, die dem rechten Spektrum zugeordnet werden können. Zu diesem Ergebnis kommt die Auswertung des Registers Friedrichshain-Kreuzberg. Die Angaben basieren auf selbst recherchierten sowie durch andere Initiativen oder Einzelpersonen bekannt gemachten Delikten. Die Bewertung mancher Taten ist zwar bisweilen Definitionssache, trotzdem lässt sich ein Trend...

  • Friedrichshain
  • 19.04.18
  • 38× gelesen
Politik

Konzept gegen Antisemitismus gefordert

Der Fall eines jüdischen Mädchens, das in der Tempelhofer Paul-Simmel-Grundschule von muslimischen Mitschülern antisemitisch beleidigt wurde, hat Ende März bundesweit für Aufsehen gesorgt. Nun gibt es konkrete Vorschläge aus den Parteien. Zur BVV-Sitzung am 18. April haben die CDU und die FDP unabhängig voneinander Anträge eingereicht. Die CDU fordert das Bezirksamt auf, zeitnah ein Konzept zur Bekämpfung von Antisemitismus vorzulegen. „Darin sollen unter anderem Wege aufgezeigt werden, wie...

  • Tempelhof
  • 17.04.18
  • 86× gelesen
Politik

Kampf gegen Antisemitismus

Kreuzberg. Staatssekretärin Sawsan Chebli hat am 5. April im Roten Rathaus den Teilnehmern des ersten Qualifizierungsprogramms der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) ihre Abschlusszertifikate überreicht. Das Projekt mit dem Namen "Akram " (türkisch für Gleichgesinnter) dauerte zwei Jahre. Neben Aufklärung über Antisemitismus aber auch Rassismus, Gender und Islamismus haben die Jugendlichen praktische Einsätze in Schulen, Jugendeinrichtungen und Moscheegemeinden absolviert. Vor...

  • Kreuzberg
  • 09.04.18
  • 85× gelesen
Politik

Antisemitismus-Vorfälle an Paul-Simmel-Grundschule

Dass ein jüdisches Mädchen von muslimischen Mitschülern beleidigt und sogar mit dem Tode bedroht worden sein soll, hat eine heftige Debatte ausgelöst, die bis hinauf in die Bundespolitik reicht. „Wenn ein Kind antisemitisch bedroht wird, ist das beschämend und unerträglich“, sagte beispielsweise Außenminister Heiko Maas (SPD) gegenüber der Bild-Zeitung. Die Paul-Simmel-Grundschule in der Felixstraße in Tempelhof steht seit Bekanntwerden der Vorfälle im Blickpunkt der Öffentlichkeit. So soll...

  • Tempelhof
  • 27.03.18
  • 246× gelesen
Soziales
Voller Empathie zeigten sich die Cecilien-Streicher und die anderen Schüler zum Gedenken an den Beginn der antisemitischen Pogrome des NS-Regimes auf dem Nikolsburger Platz.
2 Bilder

Cecilien-Schule erhält „Das Rote Tuch“

Die Cecilien-Schule wird in diesem Jahr mit dem Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ ausgezeichnet. Seit Jahren stellt sich die Grundschule am Nikolsburger Platz mit einer Vielzahl von Projekten öffentlichkeitswirksam gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und antidemokratische Strömungen. Bereits zum 30. Mal verleiht die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf diesen Preis, der mit 2500 Euro dotiert ist. „Mit ihrer Arbeit ist die Cecilien-Schule ein Vorbild für andere Bildungseinrichtungen in...

  • Wilmersdorf
  • 04.02.18
  • 613× gelesen