Antisemitismus

Beiträge zum Thema Antisemitismus

Kultur

Projekt gesichert
Juden und Muslime treffen sich

Das Projekt „Shalom Rollberg“ des Vereins Morus 14 ist für ein weiteres Jahr gesichert. Das Unternehmen Novavis Medical AG hat seine Unterstützung zugesagt. Für den Verein kam die Nachricht völlig überraschend, umso größer ist die Freude. „Shalom Rollberg“ wurde vor sechs Jahren ins Leben gerufen. Ehrenamtliche Berliner Juden oder Israelis, die in der Stadt leben, bieten muslimischen Kindern und Jugendlichen aus dem Kiez Aktivitäten an: Sie spielen Theater, treiben Sport, produzieren Kunst...

  • Bezirk Neukölln
  • 07.07.19
  • 169× gelesen
Bildung
Die bekannte Sängerin Lary ist Patin der Auszeichnung für die Lisa-Tetzner-Schule. Sie ließ es sich auf dem Schulfest nicht nehmen, selbst auf die kleine Bühne zu steigen, um mit dem Schulchor ihren bekannten Song „So wie du bist“ zu singen.
2 Bilder

Als achte Neuköllner Bildungseinrichtung
Lisa-Tetzner-Schule in Buckow als "Schule ohne Rassismus" ausgezeichnet

Keinen ausgrenzen. Gemeinsam dafür sorgen, dass sich alle Schüler wohl und von der Gemeinschaft beschützt fühlen. Dafür will das Gros der Schüler, Lehrkräfte, Erzieher und Mitarbeiter der Lisa-Tetzner-Schule in Buckow sorgen. Und dies wird auch gewürdigt: Mit der Auszeichnung zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Eine Schule bekommt diese Auszeichnung nur, wenn sich mindestens 70 Prozent der Schüler, Lehrkräfte, Erzieher und Mitarbeiter ausdrücklich gegen Rassismus, Mobbing und...

  • Buckow
  • 14.06.19
  • 185× gelesen
Politik

Antisemitische Vorfälle verurteilt

Neukölln. Auf ihrer jüngsten Versammlung verurteilten die Bezirksverordneten von Neukölln mit 46 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen mehrheitlich die antisemitischen Vorfälle auf dem Hermannplatz am 4. Mai als „absolut inakzeptabel“. Passiert waren diese im Rahmen einer letztlich politischen Veranstaltung, die als palästinensische Folkloreveranstaltung deklariert worden war. Im Einzelnen verurteilte die BVV Neukölln, dass das Existenzrecht Israels auf der Veranstaltung in Zweifel...

  • Neukölln
  • 04.06.19
  • 43× gelesen
Politik

Vielfältig und politisch
Beim Festival "Offenes Neukölln" machen 100 Akteure an drei Tagen mit

Vom Landwehrkanal bis Rudow, vom Hermannplatz bis zur Hufeisensiedlung wird vom 24. bis 26. Mai das Festival „Offenes Neukölln“ gefeiert. Zum dritten Mal soll ein deutliches Zeichen gegen Rechts und für Vielfalt und Toleranz gesetzt werden. Rund 100 Initiativen und Vereine beteiligen sich mit Veranstaltungen – dabei sein werden Kultur- und Sportvereine, Initiativen und Parteien, Künstler, Kneipen, Kinos und Clubs, Kirchen, Gartenprojekte, Jugendzentren, Museen und Buchhandlungen. Großen Raum...

  • Neukölln
  • 18.05.19
  • 72× gelesen
Politik
In der Hufeisensiedlung gibt es eine starke Bewegung gegen Rechtsextremismus.
2 Bilder

Podiumsdiskussion im Gemeinschaftshaus
Opfer rechter Anschläge sammeln Unterschriften für Untersuchungsausschuss

Allein seit 2016 gab es in Neukölln mehr als 50 Anschläge, hinter denen Täter der rechtsextremen Szene vermutet werden. Nun haben Betroffene eine Petition auf den Weg gebracht. Sie wollen erreichen, dass ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss im Abgeordnetenhaus eingerichtet wird. Innerhalb von fünf Monaten sollen die notwendigen 11 000 Unterstützerunterschriften gesammelt werden. „Wir sind der Meinung, dass nur ein Untersuchungsausschuss mit seinen besonderen Rechten zur...

  • Neukölln
  • 16.05.19
  • 117× gelesen
Kultur

Schweres Erbe Martin Luthers

Haselhorst. Martin Luther hat nicht nur die Kirche reformiert, sondern auch ein schwierige Erbe hinterlassen. Eine Ausstellung in der Evangelischen Weihnachtskirche Haselhorst widmet sich auf 16 Schautafeln diesem Thema. Erst nach dem Holocaust haben die evangelischen Kirchen begonnen, sich dem belastenden Erbe von Luthers Judenfeind­schaft zu stellen. Genau hier reiht sich die Ausstellung ein. Sie zeigt, dass auch Luthers Schrifttum keinen Raum lässt für jüdisches Leben. „Alles Licht fällt auf...

  • Haselhorst
  • 08.04.19
  • 65× gelesen
  •  1
Politik

Registerstelle verzeichnet 80 Vorfälle
Hauptmotiv Rassismus

Rassistische Hetze, Morddrohungen, Hakenkreuze und eine Reichskriegsflagge am Balkon: 80 solcher Vorfälle hat die Registerstelle Spandau im Vorjahr registriert. Die Tendenz steigt. Es passiert überall in Spandau: Die Würde von Menschen wird grob verletzt. Öffentlich macht das etwa die Registerstelle. Sie dokumentiert alle ihr bekannten Vorfälle mit rassistischem, rechtsextremem, antisemitischem oder diskriminierendem Hintergrund. Für 2018 weist die Chronik einen Anstieg aus. 80 Vorfälle...

  • Bezirk Spandau
  • 08.04.19
  • 219× gelesen
Politik
Die Gallwitzallee ist nach dem Antisemiten Max von Gallwitz benannt worden. Die Linke fordert die Umbenennung der Straße.

Straßenname soll weg
Die Linke fordert die Umbenennung der Gallwitzallee

Die Gallwitzallee in Lankwitz ist nach Max von Gallwitz benannt. Der preußische General (1852 – 1937) war laut dem Historiker Holger Afflerbach ein „ausgeprägter Antisemit“. Die Links-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung hat daher die Umbenennung der Straße beantragt. Gallwitz war nicht nur ein Antisemit. Durch seine Teilnahme an der Gründungsversammlung der nationalistischen/faschistischen Harzburger Front zeigte er, dass er auch Antidemokrat war. Von 1920 bis 1924 war Gallwitz...

  • Lankwitz
  • 22.03.19
  • 856× gelesen
  •  1
Politik

Berliner Tatorte
„ReachOut“ zeigt Ausstellung über Gewalt im Rathaus Weißensee

„Berliner Tatorte – Dokumente rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt“ ist der Titel einer neuen Ausstellung im Rathaus Weißensee. Gezeigt wird sie auf Initiative der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Jörg Möller fotografierte Orte rechter, rassistischer und antisemitischer Angriffe. Die in Schwarzweißfotos zeigen Straßen, Plätze und Bahnhöfe, die nichts von der dort erfahrenen Angst und den erlittenen Schmerzen der Opfer erkennen lassen. Für die einen sind es ganz normale Orte,...

  • Weißensee
  • 22.03.19
  • 48× gelesen
Politik
Für Bürgermeisterin Angelika Schöttler soll am Ende ein Bündnis gegen Antisemitismus stehen.

Dabei kommt etwas heraus
Bezirk reagiert auf Antisemitismus mit Demokratie leben-Projekt

„Tempelhof-Schöneberg ist ein weltoffener Bezirk, in dem Diskriminierungen keinen Platz haben“, wird Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) nicht müde zu sagen. Trotzdem haben antisemitische Vorfälle aufgeschreckt. Der Bezirk will dagegen mit aufklärender Präventionsarbeit vorgehen. 2017 wurde ein jüdischer Junge an der Friedenauer Gemeinschaftsschule über Monate von muslimischen Mitschülern gemobbt und tätlich angegriffen. Im selben Jahr wurde der Restaurantbesitzer Yorai Feinberg vor...

  • Schöneberg
  • 15.03.19
  • 62× gelesen
Soziales
Auch die vermutlich rechte Anschlagsserie in Neukölln ist ein hässliches Detail der erhitzten Stimmung. Im Dezember mahnten die Opfer eine wehrhafte Demokratie an.

"Das Klima ist rauer geworden"
Berliner Register verzeichnen Zuwachs bei diskriminierenden Vorfällen

Rassistische und anderweitig diskriminierende Vorfälle in Neukölln haben zugenommen. Das zeigen die Berliner Register, die kürzlich veröffentlicht worden sind. In jedem Bezirk gibt es eine Registerstelle, wo derartige Zwischenfälle gemeldet werden können. In Neukölln ist sie beim Verein Amaro Foro (register@amaroforo.de) angesiedelt. Unterstützt wird das Projekt von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen. Im vergangenen Jahr wurden in Neukölln 360 Vorfälle gezählt, 91...

  • Neukölln
  • 15.03.19
  • 71× gelesen
Bildung

Jugend gegen Antisemitismus

Tempelhof-Schöneberg. „Ich freue mich, mit diesem Projekt Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich gegen Antisemitismus zu engagieren“, sagt Bürgermeisterin Angelika Schöttler. Seit Jahresbeginn setzt der Bezirk mit dem Bildungsträger Arbeit und Leben – DGB/VHS Berlin-Brandenburg das Projekt „Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg – Demokratie leben!“ um. Dabei arbeiten Jugendliche mit lokalen Jugendfreizeiteinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen und engagieren sich...

  • Tempelhof-Schöneberg
  • 26.02.19
  • 44× gelesen
Politik

Aufruf für Träger und Vereine
39 000 Euro für Demokratieprojekte im Wedding

Gesundbrunnen. Das Jugendamt vergibt für das Fördergebiet Wedding/Brunnenstraße 39 000 Euro für „demokratiefördernde Konzepte“. Die Gelder stammen aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“. Interessierte Träger, Vereine und Einrichtungen können sich bis zum 8. März im „Demokratie in der Mitte“-Büro in der Fabrik Osloer Straße, Osloer Straße 12, für den Aktionsfonds im Fördergebiet Wedding/Brunnenstraße bewerben. Gefördert werden insbesondere Projekte, die sich an Senioren richten oder...

  • Gesundbrunnen
  • 21.02.19
  • 65× gelesen
Bildung
Die Beuth Hochschule für Technik Berlin setzt sich mit dem Antisemitismus ihres derzeitigen Namensgebers auseinander.
4 Bilder

Diskurs um Beuths Antisemitismus
Initiativen an Beuth Hochschule fordern Umbenennung

Die Beuth Hochschule führt derzeit einen intensiven Diskurs über ihren Namensgeber: Erwiesenermaßen war Christian Peter Wilhelm Beuth (1781-1853) ein radikaler Antisemit. Aus diesem Grund fordern verschiedene Gruppen eine Umbenennung der Hochschule. Ihren derzeitigen Namen erhielt die Beuth Hochschule für Technik Berlin (BTH) vor zehn Jahren. Damals sollte die mit dem Namen verknüpfte Bildungs- und Wissenschaftstradition hervorgehoben werden. Durch die Arbeit des Rassismusforschers Prof....

  • Wedding
  • 17.02.19
  • 332× gelesen
Blaulicht

Info-Säule beschädigt
Im Fokus stand Plakat für Veranstaltung gegen Antisemitismus

In der Nacht zum 11. Februar wurde die Info-Säule der Anwohnerinitiative „Hufeisern gegen Rechts“ an der Fritz-Reuter-Allee 50 beschädigt. Der Übergriff galt offenbar einem Plakat, das eine Veranstaltung mit der jüdischen Schriftstellerin und Bloggerin Juna Grossmann ankündigte. Das Plakat sei vollständig zerstört, die Oberfläche der Säule in Mitleidenschaft gezogen worden, teilt der Sprecher der Initiative, Jürgen Schulte, mit. Die Initiative habe Strafanzeige gestellt und eine neue...

  • Britz
  • 14.02.19
  • 41× gelesen
Soziales

Die alltägliche Judenhetze

Britz. Die Autorin Juna Grossmann kommt Sonnabend, 16. Februar, um 16 Uhr ins Hufeisen-Café, Fritz-Reuter-Allee 44. Dort liest die jüdische Autorin aus ihrem Buch „Schonzeit vorbei“. Darin beschreibt sie Angriffe, die ihr in den vergangen Jahren im Berliner Alltag widerfahren sind. Anschließend diskutiert sie mit den Gästen über den Antisemitismus in Deutschland. Organisiert wird die Veranstaltung von der Initiative „Hufeisern gegen Rechts“. Der Eintritt ist frei. sus

  • Britz
  • 08.02.19
  • 21× gelesen
Blaulicht

Judenfeindliche Farbschmiererei

Oberschöneweide. Am 1. Dezember hat ein bisher Unbekannter mehrere Schaufenster in der Wilhelminenhofstraße mit antisemitischen Parolen beschmiert. Zeugen hatten gegen 6 Uhr beobachtet, wie ein Mann mit einem Farbstift Parolen aufbrachte, die schon 1938 in der Reichspogromnacht gegen jüdische Mitbürger verbreitet worden waren. Der Schmierer floh in Richtung Plönzeile. Alarmierte Polizeibeamte konnten anschließend an 21 Tatorten im Bereich Wilhelminenhof- und Rathenaustraße die Schriftzüge...

  • Oberschöneweide
  • 05.12.18
  • 18× gelesen
Bildung
Eva Schloss und Patrick Siegele vor der Anne Frank-Selfiewand.
4 Bilder

Selfies mit Anne Frank
Ständige Ausstellung wurde komplett neu gestaltet

Am 20. November wurde nach sechs Wochen Umbauzeit die neu konzipierte ständige Ausstellung „Alles über Anne“ im Anne Frank Zentrum in der Rosenthaler Straße 39 eröffnet. Seit zwölf Jahren gibt es in den einstigen Lagerräumen des VEB Funk und Fernsehen neben den Hackeschen Höfen das Anne Frank Zentrum. Es ist die deutsche Partnerorganisation des Anne Frank Hauses in Amsterdam und die einzige Ausstellung in Berlin zur Geschichte des Nationalsozialismus, die sich explizit an Kinder, Jugendliche...

  • Mitte
  • 21.11.18
  • 89× gelesen
Politik

Diskussion über Antisemitismus

Charlottenburg-Wilmersdorf. Die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf lädt zur Podiumsdiskussion ein am Mittwoch, 21. November, 19 Uhr im Rathaus, Otto-Suhr-Allee 100, Bürgersaal. Das Thema: "80. Jahrestag der Novemberpogrome: Wie antisemitisch ist Deutschland heute – und was kann dagegen getan werden?" Es diskutieren Sigmount Königsberg (Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin), Sawsan Chebli (Bevollmächtigte des Landes beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 19.11.18
  • 57× gelesen
Kultur
In der Konrad-Wolf-Straße, schräg gegenüber vom Sportforum, steht der Gedenkstein. Er erinnert an die Synagoge, die sich dort vor dem Zweiten Weltkrieg befand.

Erinnerung in Stein
Wie eine Synagoge aus der Konrad-Wolf-Straße verschwand

Auch in Hohenschönhausen gab es vor dem Zweiten Weltkrieg eine jüdische Gemeinde, die aber – im Vergleich zu Schöneberg etwa – recht überschaubar war. Eine eigene Synagoge hatte sie dennoch, wenn auch nur für kurze Zeit. Sie stand an der heutigen Konrad-Wolf-Straße. Gegenüber dem Sportforum, zwischen Autohaus und Apotheke, führt ein schmaler Weg durch eine hübsche Grünanlage samt Kinderspielplatz. Kaum jemand, der dort entlang spaziert, nimmt Notiz von einem Gedenkstein, der, etwas...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 09.11.18
  • 135× gelesen
Politik

ReachOut bekannt machen

Pankow. Immer wieder werden auch in Pankow Menschen Opfer rassistischer und fremdenfeindlicher Übergriffe. Leider wissen Betroffene oftmals nicht, dass es mit ReachOut eine Opferberatung für sie gibt. Diese engagiert sich auch in der Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Deshalb beschloss die BVV auf Antrag von Linken, Bündnis 90/Die Grünen und SPD, dass sich das Bezirksamt dafür einsetzen soll, dass ReachOut im Bezirk noch bekannter wird. Vor allem in...

  • Pankow
  • 27.09.18
  • 49× gelesen
Bildung
Rebecca Wanderer, George Mwangi, Melisa Basdere, Noah Triller, Yussef Hussain und Steven Lahmann besuchen den Leistungskurs Politikwissenschaft von Daniela Pierags (Dritte von links).

„Klare Kante zeigen“
Georg-Büchner-Gymnasium ist „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Die Ausschreitungen in Chemnitz haben gerade wieder gezeigt, wie wichtig das Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft ist. Umso wichtiger erscheint in diesem Zusammenhang das bundesweite Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, wodurch Kinder und Jugendliche frühzeitig sensibilisiert werden. Eine Schule, die sich daran beteiligt, ist das Georg-Büchner-Gymnasium (GBG) am Lichtenrader Damm. Wir haben den Leistungskurs Politikwissenschaft der zwölften Klassen...

  • Lichtenrade
  • 26.09.18
  • 314× gelesen
Leute
Wieland Giebel und sein Mammutwerk.

Nationalsozialismus in Echtzeit
Wieland Giebel und die Biogramme von Theodore Abel

"Kaun" aus Kreuzberg tritt 1925 mit 18 Jahren in die NSDAP ein. 1929 wird er bei einer Auseinandersetzung mit Kommunisten verletzt. Am 30. Januar 1933 nimmt er am Fackelzug nach der NS-"Machtergreifung" teil. "Kaun" ist eine Stimme in dem Buch "Warum ich Nazi wurde", das Herausgeber Wieland Giebel am 12. September im Berlin Story Bunker vorstellte. Das Werk ist 930 Seiten dick. Mehr als 600 davon sind Originalaufzeichnungen. Dort beschreiben Menschen im Deutschland des Jahres 1934 ihren Weg...

  • Kreuzberg
  • 14.09.18
  • 280× gelesen
Politik

Bezirk fördert Ideen
Geld für Demokratie-Projekte

Das Projekt „Demokratie in der Mitte“ fördert Aktionen von Privatpersonen, Gruppen oder Initiativen, die „ihren Kiez noch bunter und weltoffener“ machen wollen, heißt es in dem Antragsaufruf. Bis zu 500 Euro für Honorar- und Sachkosten gibt es, wenn jemand etwas gegen Rechtsextremismus, Gewalt oder Menschenfeindlichkeit unternehmen will. Als Beispiel nennt Jugend- und Familienstadträtin Sandra Obermeyer (für Die Linke) Aktionen, die sich gegen rechtsextreme Aufmärsche richten. Dafür könnte...

  • Gesundbrunnen
  • 03.09.18
  • 41× gelesen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.