Auschwitz

Beiträge zum Thema Auschwitz

Bildung
Auf dem Ausstellungsplakat ist Familien Chraplewski mit Freunden im Garten ihres Hauses am Koppelweg abgebildet. Rechts unten Kurt, der sich mit seinen Eltern zwei Jahre auf dem Dachboden versteckte.
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Ausgestoßen und verfolgt
Ausstellung in den Arcaden und der Bibliothek erinnert an Schicksale von Neuköllner Juden

Am 27. Januar 1945 wurde Auschwitz befreit, die Nazis ermordeten dort mehr als eine Million Menschen. Anlässlich des Jahrestags hat das Museum Neukölln die Ausstellung „Ausgestoßen und verfolgt – Die jüdische Bevölkerung während des Nationalsozialismus in Neukölln“ entwickelt. Sie ist bis Ende April zu sehen. Von 1933 bis 1945 wird der zeitliche Bogen gespannt – von der alltäglichen Ausgrenzung bis zur Deportation in Vernichtungslager. Parallel zu den persönlichen Erfahrungen sind für jedes...

  • Neukölln
  • 10.02.20
  • 137× gelesen
  •  1
Bildung
Passbild von Sheindi Ehrenwald (heute: Sheindi Miller-

Ehrenwald), 1947
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Notizen aus dem Vernichtungslager
Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen jetzt im Deutschen Historischen Museum

„Deportiert nach Auschwitz – Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen“ heißt der neue Bereich in der Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums (DHM) Unter den Linden 2. Sie war 14, als sie nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurde, der unfassbaren Tötungsfabrik der Nationalsozialisten. In dem größten Konzentrationslager im heutigen Polen wurden mehr als eine Million Menschen ermordet. Darunter auch die Familie der ungarischen Jüdin Sheindi Miller-Ehrenwald. Nach ihrer Ankunft im Juni 1944...

  • Mitte
  • 31.01.20
  • 130× gelesen
Kultur

Gemalte Schrecken
Ausstellung mit Bildern vom Auschwitz-Überlebenden David Olère

Zum 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zeigt der Deutsche Bundestag bis zum 21. Februar im Paul-Löbe-Haus die Ausstellung „David Olère. Überlebender des Krematoriums III“. David Olère (1902-1985) war einer der wenigen Häftlinge des Sonderkommandos, die den Krieg überlebten und zugleich der einzige, der seine Erfahrungen in Gemälden und Zeichnungen festhielt. Als Auschwitz-Häftling musste Olère für die SS die Leichen der in den Gaskammern Ermordeten...

  • Mitte
  • 31.01.20
  • 319× gelesen
Bildung
Im abgedunkelten Raum tragen die Schüler ihre Erfahrungen vor.
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Ausstellung versetzt Besucher in die Rolle von KZ-Häftlingen
Gedenkstättenfahrt von Reinickendorfer Schülern wirkt nach

Schüler des Campus Hannah Höch und der Paul-Löbe-Schule eröffneten am 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch sowjetische Soldaten am 27. Januar eine Ausstellung über ihren Besuch in der dortigen Gedenkstätte. Der Beginn ist nicht gerade angenehm. In lautem Befehlston fordert eine Schülerin die Gäste in der Gemeinschaftsschule Campus Hannah Höch an der Finsterwalder Straße 52 auf, sich in eine Reihe zu stellen. Dann geht es durch zwei Türen in den Mehrzweckraum...

  • Märkisches Viertel
  • 28.01.20
  • 336× gelesen
Politik
Am Zaun des Jüdischen Waisenhauses sind vorübergehend Gedenktafeln für jüdische Mitbürger angebracht, die in der NS-Zeit ums Leben kamen. Hier startet die Lichterkette.
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Mit Kerzen ein Zeichen setzen
Lichterkette startet am früheren Waisenhaus

Die Pankower Lichterkette für ein solidarisches und gewaltfreies Miteinander, gegen Antisemitismus und Rassismus gibt es in diesem Jahr zum 22. Mal. Traditionell findet sie auch 2020 am 27. Januar statt. Das ist der 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Organisiert wird die Lichterkette von der Kommission für Bürgerarbeit, der evangelische Kirchengemeinde Pankow und vom Bund der Antifaschisten. Es soll zum einen an die Opfer des Holocaust erinnert werden. Zum...

  • Pankow
  • 21.01.20
  • 367× gelesen
Kultur

Gedenken an die KZ-Befreiung

Wittenau. Vertreter des Bezirksamts und der Bezirksverordnetenversammlung legen am Montag, 27. Januar, um 16 Uhr Kränze vor der Gedenktafel im Aufgang des Altbaus des Rathauses, Antonyplatz 1, Kränze nieder. Anlass ist der Tag der Befreiung der Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Soldaten der Roten Armee, der sich zum 75. Mal jährt. Im Jahr 1996 wurde der 27. Januar zum offiziellen deutschen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. CS

  • Wittenau
  • 20.01.20
  • 17× gelesen
Soziales

Messe und Musik zum Gedenken

Charlottenburg. Angesichts des wieder auflebenden Antisemitismus in unserer Gesellschaft, hält es die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche für notwendiger denn je, der vielen Millionen Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Das Gotteshaus am Breitscheidplatz lädt mit der Beauftragten für Erinnerungskultur in der evangelischen Kirche, Pfarrerin Marion Gardei, am Montag, 27. Januar, um 18 Uhr zu einem interreligiösen Gottesdienst anlässlich des Gedenktages ein. Seit 1996 wird auf Anregung des...

  • Charlottenburg
  • 19.01.20
  • 57× gelesen
Sonstiges

Befreiung von Auschwitz

Neukölln. Im Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Straße 83, werden Politiker am Montag, 27. Januar, an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz erinnern, die sich am 27. Januar zum 75. Mal jährt. Beginn ist um 17 Uhr. Schüler der Fritz-Karsen-Schule wollen Texte von Zeitzeugen vorlesen. Musikalisch umrahmt wird das Gedenken von Musikern der Musikschule Neukölln. Auch die Ausstellung „Ausgestoßen und verfolgt – Die jüdische Bevölkerung während des Nationalsozialismus in Neukölln“, die das Museums...

  • Neukölln
  • 17.01.20
  • 24× gelesen
Leute

Vier neue Stolpersteine

Friedrichshain. Am 5. Dezember wurden am ehemaligen Haus Müncheberger Straße 22 drei Stolpersteine für Paula, Siegbert und Dorothea Kasriel gesetzt. Ein weiterer Stein erinnert seit diesem Tag an der einstigen Adresse Boxhagener Straße 90 an Dagmar Ulrich. Dagmar Ulrich war erst gut ein Jahr alt, als sie im Dezember 1942, weil mehrfach behindert, Opfer des Euthanasieprogramms der Nazis wurde. Ihren Stolperstein hat die Behindertenbeauftragten des Bezirks initiiert. Er wurde vom Ehepaar Leffler...

  • Friedrichshain
  • 12.12.19
  • 65× gelesen
Leute
Vor fünf Jahren wurden Stolpersteine vor dem Wohnhaus der Familie Flatow in der Niklasstraße 5 verlegt.
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Gedenkabend für Hedwig und Georg Flatow
Erinnerung an die Ermordung von zwei Sozialdemokraten

Vor 75 Jahren ermordeten die Nazis Hedwig und Georg Flatow in Auschwitz. Aus diesem Anlass findet im Gemeindehaus Schlachtensee, Matterhornstraße 35, am Freitag, 11. Oktober, 18 Uhr ein Gedenkabend statt. Georg Flatow war der führende sozialdemokratische Referent der Weimarer Reichsregierung, der das Betriebsrätegesetz von 1920 entwickelte und verteidigt hat. Das Ehepaar Flatow wohnte in der Niklasstraße 5. Vor fünf Jahren wurden dort Stolpersteine verlegt, und die kleine Grünfäche an der...

  • Zehlendorf
  • 03.10.19
  • 99× gelesen
Kultur
KZ-Häftling Walter Degen am Gebäude Bülowstraße 94.

Streetartkünstler malt Porträt eines KZ-Häftlings
Gedenken an Auschwitz

Zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar hat der belgisch-amerikanische Künstler Nils Westergard das Porträt eines Auschwitz-Häftlings an die Wand in der Bülowstraße 94 gesprayt. Es ist Teil des „One Wall“ (Eine Wand-)Projekts des Urban Nation Museums in der Serie „The Unforgotten“ (Die Unvergessenen). Unter dem Motto „One Wall – eine Wand, eine Botschaft“ sind auf Gebäudefassaden in Berlin bereits 27 solcher Großbilder entstanden. „The Unforgotten“ folgt dem Leitbild einer Gedenkwand für die...

  • Schöneberg
  • 28.01.19
  • 199× gelesen
Bildung

Das Leiden der Kinder

Kreuzberg. Vom 25. Januar bis 15. Februar wird im Willy-Brandt-Haus, Stresemannstrße 28, die Ausstellung "Die Kinder vom Bullenhuser Damm" gezeigt. Sie erinnert an das Schicksal von 20 jüdischen Kindern, die 1944 aus dem Vernichtungslager Auschwitz in das Konzentrationslager Neuengamme bei Hamburg deportiert wurden. Dort wurden sie für medizinische Experimente missbraucht. Um das Verbrechen zu vertuschen, brachte die SS die Fünf- bis Zwölfjährigen kurz vor Kriegsende in eine als KZ-Außenlager...

  • Kreuzberg
  • 24.01.19
  • 34× gelesen
Politik

Erinnern für die Zukunft
Lichtinstallation zum Holocaust-Gedenktag

Mit einer Lichtinstallation erinnert der Bezirk am Sonntag, 27. Januar, an jüdische Menschen, die von den von den Nationalsozialisten aus Lichtenberg vertrieben, verschleppt und ermordet wurden. Ort des Gedenkens ist das Museum im Stadthaus in der Türrschmidtstraße 24. „Erinnern für die Zukunft“ heißt die Aktion, die Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke) um 18 Uhr eröffnet. Seit dem Jahr 2007 gedenkt das Museum Lichtenberg in dieser Form der Opfer des Nationalsozialismus. Bis zum Morgen...

  • Rummelsburg
  • 22.01.19
  • 39× gelesen
Bildung

DHM erinnert an Opfer

Mitte. Am Sonntag, 27. Januar, erinnert das Deutsche Historische Museum (DHM), Unter den Linden 2, mit kostenfreien Führungen und einer Filmvorführung an die Opfer des Nationalsozialismus. Themenführungen zu "völkischer Ideologie und Massenmord" beginnen zwischen 11 und 16 Uhr jeweils zur vollen Stunden, um 12 und 14 Uhr auch in englischer Sprache. Um 14 Uhr wird für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren die Führung "Deutsche Geschichte rückwärts" angeboten. Das Zeughauskino zeigt den...

  • Mitte
  • 22.01.19
  • 14× gelesen
Bildung
Anita Lasker-Wallfisch (rechts) wurde 2016 zusammen mit ihrer Schwester Renate Lasker-Harpprecht mit dem Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums ausgezeichnet.

Anita Lasker-Wallfisch und ihre Familie
Auftritt zum Holocaust-Gedenktag

Die Cellistin Anita Lasker-Wallfisch überlebte das Vernichtungslager Auschwitz, weil sie dort im Lagerorchester spielen musste. Anlässlich des Holocaust-Erinnerungstags kommt die 93-Jährige am Sonntag, 27. Januar, zu einer Gedenkveranstaltung in das Jüdische Museum, Lindenstraße 9-14. Dabei wird sie von weiteren Familienmitgliedern begleitet. Zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Sohn, Schwiegertochter, Enkel und Nichte gestaltet Anita Lasker-Wallfisch das Programm. Es besteht aus Musik von...

  • Kreuzberg
  • 17.01.19
  • 201× gelesen
Bildung

Weitere Stolpersteine

Kreuzberg. Am 1. und 4. September sind in Kreuzberg insgesamt sechs Stolpersteine neu und in einem Fall erneut verlegt worden. An der Schöneberger Straße 24, ungefähr die einstige Adresse Bahnhofstraße 2, wohnte Adolf Reich, der 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort ermordet wurde. An der Friedrichstraße 34 erinnern die Stolpersteine an Josef Baruch und Mindel Rossbach. Sie konnten noch kurz vor Beginn des zweiten Weltkriegs Nazideutschland verlassen. Zunächst nach Shanghai,...

  • Kreuzberg
  • 12.09.18
  • 81× gelesen
Kultur
Hrund Ósk Árnadóttir und Dennis Herrmann in der Oper "Die Weise von Liebe und Tod".

Die Weise von Liebe und Tod
Uraufführung in der Neuköllner Oper

Mit der Oper von Viktor Ullmann „Die Weise von Liebe und Tod“ reagiert die Neuköllner Oper auf aktuell politische Ereignisse. In einer Presserklärung verweist das Haus an der Karl-Marx-Straße 131 darauf, dass wir in Zeiten leben, in denen rechtspopulistischer Parolen wieder verbreitet und zunehmend auch akzeptiert werden. Die Oper wird am Freitag, 14. September, um 20 Uhr aufgeführt. Der Komponist Ullmann war von den Nationalsozialisten zum Juden erklärt und in Auschwitz ermordet...

  • Neukölln
  • 06.09.18
  • 293× gelesen
Politik
Ein sogenannter Stolperstein erinnert vor dem Grundstück Eichenhofweg 9 an Walter Reissner.

Vor 75 Jahren wurde der Mahlsdorfer Künstler Walter Reissner nach Auschwitz deportiert

Der jüdische Künstler Walter Reissner wurde Anfang März 1943 nach Auschwitz deportiert. Daran erinnert seit 2008 ein sogenannter Stolperstein vor seinem ehemaligen Grundstück am Eichenhofweg 9 in Mahlsdorf-Süd. Als er am 4. März vor 75 Jahren von der Gestapo abgeholt wurde, war er gerade beim Mittagessen. Er gab seiner Nachbarin die Wohnungsschlüssel und sagte, er käme bald zurück. Seinen halb gegessenen Teller Suppe ließ er auf der Anrichte stehen. Am selben Tag wurden weitere zwölf Juden...

  • Mahlsdorf
  • 08.03.18
  • 339× gelesen
Bildung
Gedenktafeln erinnern am Otto-Rosenberg-Platz an das Zwangarbeitslager Marzahn.  Der Weg der meisten Sinti und Roma von hier führte im März 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz.

Vor 75 Jahren begann die Deportation der Sinti und Roma aus Marzahn

Vor 75 Jahren, Anfang März 1943, wurde das Zwangslager für die Sinti und Roma nahe des heutigen S-Bahnhofes Raoul-Wallenberg-Straße offiziell aufgelöst. Für die meisten Internierten bedeutete das den Abtransport in das Vernichtungslager Auschwitz. Daran erinnern zehn Gedenktafeln am heutigen Otto-Rosenberg-Platz nahe dem Übergang zum S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße. Diese zeigen Opfer der Verfolgung unter den Sinti und Roma während der Nazi-Zeit. Dokumente weisen auch auf die...

  • Marzahn
  • 08.03.18
  • 437× gelesen
Kultur

Das Tagebuch der Anne Frank als Theaterstück

Zum Abitur-Abschluss laden Schüler der Gustav-Heinemann-Oberschule im Februar zu zwei Theatervorführungen ein. Dabei haben sie sich an eine Neufassung des bekannten Dramas „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Wendy Kesselman herangewagt. Die traurige Geschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank ist weltbekannt. Ihr Tagebuch gilt bis heute als eines der bedeutendsten Zeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus. In ihren autobiografischen Aufzeichnungen beschrieb Anne Frank unter anderem, wie...

  • Marienfelde
  • 31.01.18
  • 86× gelesen
Bildung
Auch Musik gehört zu den „Schatten einer Reise“.
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Schatten einer Reise: Schülerprojekt zu einer Auschwitz-Fahrt

Reinickendorf. Im Dezember 2016 besuchten Schüler der Paul-Löbe-Schule, des Friedrich-Engels-Gymnasiums sowie elf Geflüchtete das Konzentrationslager Auschwitz. Daraus entstand das Projekt „Schatten einer Reise“. Die Besucher müssen vor dem Betreten der Aula der Paul-Löbe-Schule durch eine kleine Sandfläche. Die Schuhabdrücke werden von einem Schüler kurz danach mit einem Rechen beseitigt. Was bleibt von den Spuren eines Menschen? Als die Nationalsozialisten begannen, Menschen in...

  • Reinickendorf
  • 01.04.17
  • 229× gelesen
Kultur

Erfahrungen und Erinnerungen

Tiergarten. Mit „Schuhe.Steine.Ich“ ist die Ausstellung des Internationalen Auschwitz-Komitees und der internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim (Auschwitz) überschrieben, die bis zum 31. März in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13, gezeigt wird. Darin berichten Überlebende des Lagers und junge Besucher der Gedenkstätte aus unterschiedlichen Perspektiven über Erinnerungen und Erfahrungen in Auschwitz gestern und heute und über ihre Hoffnungen, Fragen und...

  • Tiergarten
  • 06.02.17
  • 11× gelesen
Politik

Erinnerung an Auschwitz: SPD lädt zur Gedenkveranstaltung an der Isarstraße ein

Neukölln. Am 27. Januar 1945 erreichte die Rote Armee Auschwitz. Den Soldaten trafen auf völlig ausgemergelte Menschen und Leichenberge. Damit das Verbrechen der Nazis nicht vergessen wird, lädt die SPD Neukölln am Freitag, dem 71. Jahrestag der KZ-Befreiung, zum Gedenken ein. Treffpunkt am 27. Januar ist an der Isarstraße 8 um 17 Uhr. Der Ort ist bewusst gewählt: An der Isarstraße stand einst eine Synagoge. Sie wurde am 9. November 1938 während der Reichspogromnacht zerstört. Mit Reden und...

  • Neukölln
  • 20.01.17
  • 37× gelesen
Leute
Die diesjährigen Preisträger des Toleranzpreises: Renate Lasker Harpprecht, Hasso Plattner und Anita Lasker Wallfisch (von links).
3 Bilder

Musik rettete ihr Leben: Jüdisches Museum verleiht Toleranzpreis

Kreuzberg. Zum 15. Mal vergab das Jüdische Museum am 12. November den Preis für Verständigung und Toleranz. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr der Unternehmer und Mäzen Hasso Plattner sowie die beiden Schwestern Renate Lasker Harpprecht und Anita Lasker Wallfisch. Die heute 92 und 91 Jahre alten Frauen entgingen dem Tod im Vernichtungslager Auschwitz nur deshalb, weil Anita als hervorragende Cellistin Mitglied des Lagerorchesters wurde. "Die Musik hat uns mehr als einmal das Leben gerettet",...

  • Kreuzberg
  • 17.11.16
  • 165× gelesen
  • 1
  • 2
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