Bockbrauerei

Beiträge zum Thema Bockbrauerei

Leute
Die Gedenktafel an der Fidicinstraße 2. Auf dem Gelände befindet sich heute das Seniorenwohnheim "Am Kreuzberg".
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Ein Kampf für Johann Trollmann
An der Fidicinstraße erinnert eine Gedenktafel an den Boxer, der von den Nazis ermordet wurde

Die Tafel steht seit kurzem dort. Angebracht ohne Vorankündigung oder offizieller Einweihung, wie das "Netzwerk Zwangsarbeit am Tempelhofer Berg" beklagte. Es hatte sich, wie weitere Initiativen für dieses Gedenkzeichen an der Fidicinstraße 2 eingesetzt. Erinnert wird dort an Johann Wilhelm "Rukeli" Trollmann (1907-1944), sinto-deutscher Boxer, der am 9. Februar vor 76 Jahren im Außenlager Wittenberge des Konzentrationslagers Neuengamme ermordet wurde. Am Todestag kamen seine Tochter Rita...

  • Kreuzberg
  • 14.02.20
  • 432× gelesen
Umwelt

Illegaler Kahlschlag

Friedrichshain-Kreuzberg. Pro Jahr kommt es im Bezirk zu etwa zehn Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Fällen von Bäumen, bei denen das nicht erlaubt ist beziehungsweise vorher hätte genehmigt werden müssen. Zuletzt ist das nach Angaben von Umweltstadträtin Clara Herrmann (Bündnis90/Grüne) etwa auf dem Areal der Bockbrauerei passiert, wo vor allem ein Ahornbaum betroffen war. Auch in diesem Fall sei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Als weitere Beispiele für illegales Abholzen nannte...

  • Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31.12.19
  • 35× gelesen
Bauen
Die Gebäudes links auf dem Bockbrauerei-Gelände bleiben erhalten.

Wieviel Keller bleibt noch übrig?
Die Bockbrauerei und ihr historisches Erbe

Auf dem Gelände der Bockbrauerei an der Fidicinstraße entsteht ein neues Wohnquartier und Gewerbequartier. Das Projekt ist umstritten, nicht zuletzt wegen seiner Kellergewölbe. Sie dienten ab 1944 als unterirdische Arbeitsstätte für Zwangsarbeiter. Deshalb könnten sie nicht einem Neubau geopfert werden, finden Vertreter einer Initiative, die sich für ihren vollständigen Bestand eingesetzt. Weite Teile davon seien in einem baufälligen und damit nicht mehr nutzbaren Zustand, argumentiert...

  • Kreuzberg
  • 28.10.19
  • 414× gelesen
  • 1
Politik

Per Fahrrad zu Orten des Terrors

Kreuzberg. Ein Fahrradkorso führt am Sonnabend, 30. März, zu Stätten von Zwangsarbeit während der Zeit des Nationalsozialismus. Beginn ist um 14 Uhr am ehemaligen jüdischen Arbeitsamt in der Fontanepromenade 15. Danach werden das Dragonerareal zwischen Obentrautstraße und Rathaus Kreuzberg sowie die einstige Bockbrauerei an der Fidicinstraße angefahren. Die Tour endet mit einer Abschlusskundgebung und Picknick auf dem Tempelhofer Feld. Sie wird vom Netzwerk Zwangsarbeit und der Initiative "Wem...

  • Kreuzberg
  • 19.03.19
  • 87× gelesen
Bauen
Ein Bestandsgebäude auf dem Gelände der Bockbrauerei, das erhalten bleiben soll.

Das letzte Wort hat der Denkmalschutz
Zukunft und Vergangenheit der Bockbrauerei

Einmal mehr hat sich Ende Mai der Stadtplanungsausschuss mit den Neubauvorhaben auf dem Gelände der ehemaligen Bockbrauerei an der Fidicinstraße beschäftigt. Mehrheitlich beschlossen wurde dabei eine Vorlage des Bezirksamtes, die vorsieht, das Areal zu einem "urbanen Gebiet" zu erklären. Das bedeutet: Die inzwischen von einer Mehrheit gewünschte Mischung zwischen Wohnen und Gewerbe wird festgeschrieben. Dabei handelt es sich um einen Kompromiss, der erst nach langwieriger Annäherung erzielt...

  • Kreuzberg
  • 04.06.18
  • 703× gelesen
Politik
Die Tribüne war mit Plakaten beklebt.
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Protest-Besuch in der BVV: Gentrifizierungsgegener stören Sitzung

Längere Zeit ist die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Besetzungen und Happenings verschont geblieben. Bis zum 21. März. Bei dieser Sitzung wurden verschiedene Aktivisten aus der Anti-Gentrifizierungs-Community vorstellig und sorgten für einen zeitweisen Abbruch der Beratungen. Wie immer waren die Heroen der Bewegung in militärisch-akkurater Form in den Saal einmarschiert. Begleitet von Schlaggeräuschen und natürlich auch mit den üblichen Slogans im verbalen Repertoire. Es ging um...

  • Friedrichshain
  • 09.04.18
  • 187× gelesen
Leute
Nach wem die Bergmannstraße benannt ist, darüber gibt es nicht nur an diesem Straßenschild an der Ecke Zossener Straße keine Auskunft.
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Bergmann war eine Frau: Wie eine der bekanntesten Straßen zu ihrem Namen kam

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat sich schon lange vorgenommen, mehr Frauen als Namensgeberin von Straßen und Plätze zu würdigen. Trotz mancher Bemühungen fällt das Verhältnis, schon historisch bedingt, weiter krass zu Ungunsten des weiblichen Geschlechts aus. Sein Anteil im öffentlichen Raum beträgt wenig mehr als zehn Prozent. Daran ändert sich auch wenig, wenn eine weitere Straße zugefügt wird, die zwar nach einer Frau benannt, als solche aber nicht zu erkennen ist. Selbst wenn es...

  • Kreuzberg
  • 15.12.17
  • 628× gelesen
  • 1
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