Diskriminierung

Beiträge zum Thema Diskriminierung

Kultur
Die Botschaft des Buches: Gemeinschaft und Zusammenhalt.

Geschichten, die kein Kind ausschließen
Buchprojekt mit Weddinger Kindern bekommt „Siegel für Vielfalt“

Für das Vorlesebuch „3-2-1-los! Zusammen sind wir stark!“ hat der Deutsche Kinderschutzbund das KIMI-Siegel für Veröffentlichungen, die Vielfalt zeigen, erhalten. Das Besondere: In das gemeinsame Projekt mit dem Carlsen-Verlag flossen die Ideen von 14 Berliner Kindern aus dem Wedding ein. Die Geschichte um eine Expedition zwischen den Planeten, bei der alle Reisenden auf den Zusammenhalt der Gruppe angewiesen sind, entwickelten die Kinder selbst. Geholfen haben Illustratorin Dorothea Tust...

  • Schöneberg
  • 09.08.20
  • 21× gelesen
Soziales

Unterstützung für „Heroes“
212 000 Euro für Präventionsprojekt zur Gewalt im Namen der Ehre

Das Gleichstellungsprojekt Heroes des Vereins Strohhalm, das die Unterdrückung im Namen der Ehre zum Thema macht, erhält vom Bundesfamilienministerium eine Förderung in Höhe von 212 000 Euro für die Jahre 2020 bis 2023. Weitere 135 000 Euro für Strohhalm kommen aus Landesmitteln. Mit dem Geld soll in den kommenden Jahren eine bundesweite Koordinierungsstelle für die gewaltpräventive und geschlechterreflektierende Jungendarbeit eingerichtet werden, wie Bundesfamilienministerin Franziska...

  • Neukölln
  • 27.07.20
  • 40× gelesen
Politik

Klagewelle ausgeblieben
Antidiskriminierungsgesetz: Sozialamt Steglitz-Zehlendorf meldet zwei Fälle

Steglitz-Zehlendorf. Seit dem Inkrafttreten des Berliner Antidiskriminierungsgesetzes vor gut einem Monat ist die erwartete Klagewelle ausgeblieben. Insgesamt knapp 20 Eingaben sind bei der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) eingegangen. Eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Bezirken ergab, dass lediglich das Amt für Soziales in Steglitz-Zehlendorf zwei Fälle meldete, bei denen sich Kunden bei Anträgen zur Grundsicherung beziehungsweise...

  • Steglitz-Zehlendorf
  • 24.07.20
  • 40× gelesen
Soziales
Auf der Bühne stehen kostet Mut. Genauso wie als Mädchen Dinge zu tun, die Jungs als ihr Gebiet begreifen.

Preis vom Deutschen Kinderhilfswerk
Starke Mädchen machen Jungssachen – Ein Bau- und Rapprojekt

Den Kinder- und Jugendpreis des Deutschen Kinderhilfswerkes gewinnt diesmal das Projekt „A Woman’s Work“ aus Wedding. Mädchen, deren Eltern aus ganz unterschiedlichen Ländern kommen, haben sich dabei mit Dingen beschäftigt, die oft eher Jungs zugeschrieben werden: Rap und Bauen. Vorurteile und Rollenbilder sollten die Teilnehmerinnen des interkulturellen Zentrums für Mädchen und junge Frauen MÄDEA bei „A Woman’s Work“ bewusst hinterfragen. Dabei kam unter anderem ein Musikvideo heraus, in...

  • Wedding
  • 18.07.20
  • 46× gelesen
Politik

Erklärung oder Tilgung?
BVG will den U-Bahnhof Mohrenstraße umbenennen

Seit 2004 gibt es Debatten, die Mohrenstraße im historischen Stadtzentrum umzubenennen, weil Menschen mit dunkler Hautfarbe den Begriff Mohr als diskriminierend empfinden. Den Namen Mohrenstraße gibt es seit über 300 Jahren. Einige Historiker wie beispielsweise Götz Aly sagen, dass der Begriff seinerzeit keine rassistische Konnotation und herabsetzenden Beiklang hatte. Die Anwohnerinitiative Pro Mohrenstraße will deshalb historische Einordnung und Erklärung statt einer Tilgung des Namens....

  • Mitte
  • 13.07.20
  • 2.041× gelesen
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Politik
Schornsteinfeger-Obermeister Norbert Skrobek und Bürgermeister Reinhard Naumann hissen vor der Schornsteinfeger-Innung die Regenbogenfahne. Damit wollen die Berliner Schornsteinfeger ein Zeichen für mehr Toleranz setzen.
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„Wir sind überall“
Schornsteinfeger hissen Regenbogenfahne

Die Berliner Schornsteinfegerinnung demonstriert anlässlich der Pride Weeks Offenheit und Toleranz. Auf dem Gelände der Innung in der Westfälischen Straße haben Schornsteinfeger-Obermeister Norbert Skrobek und Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD) die Regenbogenfahne gehisst. Seit den 70er-Jahren ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol. Sie gilt als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung und der Sehnsucht. Auf dem...

  • Wilmersdorf
  • 09.07.20
  • 105× gelesen
Politik

BVV soll sich Rassismus entgegenstellen, Solidarität mit Betroffenen
Klare Botschaft des Bezirks gegen rassistische Diskriminierung gefordert!

Rassismus ist tief in der Mitte unserer Gesellschaft verwurzelt und Betroffene stehen zu oft allein da, wenn es um die alltägliche Verteidigung ihres Grundrechts auf ein diskriminierungsfreies Leben geht. Die letzten Wochen zeigten großartige Solidaritätsbekundungen und Proteste gegen rassistische Polizeigewalt in Berlin, aber auch zahlreiche Fälle rassistischer Diskriminierung, zuletzt auch wieder in unserem Bezirk. „Wir möchten daher, dass die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf ein klares...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 17.06.20
  • 69× gelesen
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Soziales
Besuch von Hockey is Diversity in der Sana-Kinderklinik

Geschenke für kleine Patienten
Besuch von „Hockey is Diversity“ in der Kinderklinik

Botschafter des Projekts „Hockey is Diversity“ gegen Rassismus und Diskriminierung haben am 1. Juni, dem Internationalen Kindertag, die Kinderklinik im Sana Krankenhaus in Lichtenberg besucht. Im Gepäck hatten sie Geschenke für die kleinen Patienten. Unter anderem besuchten Projekt-Vorstand Martin Hyun, Eisbären-Maskottchen Bully Bambini, der DEL-Profi der Düsseldorfer EG, Charlie Jahnke, und Joschka Faust von fokus digital anlässlich des Kindertages die größte nicht-universitäre...

  • Lichtenberg
  • 12.06.20
  • 94× gelesen
Leute
Linda Zielinski und Hanh Mura vor dem Mini-Markt in der Weitlingstraße. Dort parkt die vietnamesische Geschäftsinhaberin häufig ihr Auto, auf das schon mehrere Anschläge verübt wurden.
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Zusammenhalt ist stärker als Rassismus
Vietnamesischer Geschäftsinhaberin wurden mehrfach die Reifen zerstochen – Nachbarin sammelt Spenden für Ersatz

Urlaub hat sich Hanh Mura zuletzt vor sechs Jahren gegönnt. Damals reiste sie in die Heimat und besuchte ihre Familie. Ganze 14 Tage blieb sie. Seitdem hat die gebürtige Vietnamesin in ihrem Lichtenberger Mini-Markt durchgearbeitet – täglich mehr als zwölf Stunden. Was dabei herumkommt, reicht gerade so fürs Leben. Darüber klagt sie nicht. Etwas anderes bereitet ihr Kummer: wiederholte, offenbar gezielte Attacken auf ihr Eigentum. Der Kombi hat seine besten Tage längst hinter sich. In...

  • Rummelsburg
  • 24.05.20
  • 704× gelesen
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Politik
Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke) rief auch im vergangenen Jahr beim Fest „Schöner leben ohne Nazis“ zum Kampf gegen Rechts auf.
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Koordinierungsstelle legt Bericht vor
Weniger rechte Vorfälle, aber Wahlerfolg für rechte Partei in Marzahn-Hellersdorf

Die Zahl rechtsextremer Vorfälle ist im Bezirk 2019 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dennoch verlangt Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke) mehr Engagement für die Demokratie. Das formuliert Pohle in ihrem Vorwort zum diesjährigen Bericht der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung. Sie wertet jährlich politische Entwicklungen im Bezirk im Auftag des Bezirksamts aus. Die wichtigste Grundlage ist hierbei das Verzeichnis des Registers rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle...

  • Marzahn-Hellersdorf
  • 20.05.20
  • 81× gelesen
Soziales
Anja Kofbinger zog 2011 als Neuköllner Direktkandidatin ins Abgeordnetenhaus ein. Sie ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen und Sprecherin für Frauen- und Queerpolitik.
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Ärger über das Bezirksamt
Grünen-Politikerin macht sich für Queerbeauftragten stark

Was tut der Bezirk, um queeres Leben fördern und Übergriffe zu verhindern? Das wollte die Neuköllner Abgeordnete Anja Kofbinger (Grüne) in einer parlamentarischen Anfrage wissen. Mit den Antworten ist sie allerdings nicht zufrieden. Der jüngte Fall liegt erst ein paar Tage zurück. Am 12. April wurde ein 32-Jähriger am Alfred-Scholz-Platz von einem Mann zusammengeschlagen. Der Grund: Er hatte auf eine Frage hin bestätigt, dass er homosexuell sei. Angezeigt wurden in Neukölln im...

  • Neukölln
  • 20.04.20
  • 422× gelesen
Politik
Besonders viele Shishabars gibt es an der Sonnenallee und der Karl-Marx-Straße.

Gleiche Behandlung für alle
Die Initiative Kein Generalverdacht wehrt sich gegen „Schwerpunkteinsätze“ in Shishabars

Auch wenn zurzeit alle Gaststätten geschlossen sind: Die Initiative Kein Generalverdacht hat vor Kurzem begonnen, Unterschriften für einen Einwohnerantrag zu sammeln. Das Ziel ist, einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung „gegen stigmatisierende Shishabar-Razzien“ zu erreichen. In den vergangenen anderthalb Jahren habe es fast wöchentlich sogenannte Schwerpunkteinsätze in Bars, Imbissen und Restaurants gegeben, so die Initiatoren. Was sie dabei stört: „In Neukölln werden nur Läden...

  • Neukölln
  • 18.04.20
  • 233× gelesen
Blaulicht

Mädchen mit Absicht verletzt

Buckow. Eine 31-jährige Mutter rief am 9. April die Polizei und erstattete Anzeige wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung. Sie war gegen 15.15 Uhr mit ihrer dreijährigen Tochter und deren 22-jähriger Tante zu Fuß auf dem Buckower Damm unterwegs gewesen, als ein Radfahrer von hinten angefahren kam. Er soll die kleine Gruppe rassistisch beleidigt und das Mädchen absichtlich angefahren haben. Es stürzte und verletzte sich leicht. Der Täter sei etwa zwischen 60 und 65 Jahre alt, gaben...

  • Buckow
  • 16.04.20
  • 97× gelesen
Soziales

Preis vergeben, Verleihung verschoben
Auszeichnung für außergewöhnliches Engagement

Die feierliche Preisverleihung wurde zwar wie so viele Veranstaltungen wegen des Coronavirus verschoben. Wer den diesjährigen Lichtenberger Frauenpreis bekommt, hat das Bezirksamt aber trotzdem verkündet. Es ist Dayana Dreke. Mit dem Frauenpreis würdigt das Bezirksamt alljährlich außerordentliches Engagement von Frauen für die Geschlechterdemokratie. Zur Auszeichnung gibt es 500 Euro Preisgeld, eine Urkunde und eine Skulptur. Auch in diesem Jahr seien zahlreiche Vorschläge eingegangen, teilt...

  • Lichtenberg
  • 18.03.20
  • 56× gelesen
Bildung

Im Kampf gegen Diskriminierung
Aufklärungsarbeit, Hausverbote und ein Bündnis sollen helfen

Was unternimmt Tempelhof-Schöneberg gegen Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit? Das wollte die Verordnete Katharina Marg (Die Linke) in der BVV wissen. Es ist eine Menge, wie Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) darlegte. In einem Bezirk, der stolz ist auf seinen traditionsreichen Regenbogenkiez, wo bereits seit den 1920er-Jahren schwul-lesbisches Leben stattfindet, sollte dies selbstverständlich sein. Mehrere antisemitische und LSBTIQ*-feindliche Vorfälle in den...

  • Tempelhof-Schöneberg
  • 11.03.20
  • 64× gelesen
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Politik

Internationale Wochen gegen Rassismus in Schöneweide
Verschoben!!! Jahresauswertung 2019 - Register zur Erfassung extrem rechter und diskriminierender Vorfälle Treptow-Köpenick

Leider muss die Jahresauswertung aufgrund der Ansteckungsgefahr verschoben werden. Die Veranstaltung wird nachgeholt! Das Register zur Erfassung extrem rechter und diskriminierender Vorfälle in Treptow-Köpenick stellt im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus zum ersten Mal die Auswertung der bezirklichen Zahlen des Jahres 2019 vor. Das Register erfasst rassistische, antisemitische, LGBTIQ-feindliche, antiziganistische, extrem rechte, und andere diskriminierende Vorfälle in...

  • Treptow-Köpenick
  • 05.03.20
  • 75× gelesen
Politik
Auf dem grünen Sofa: Wiebke Werner vom Berliner Mieterverein, Stadtplanungsstadtrat Jochen Biedermann und Katrin Schmidberger, Sprecherin für Wohnen und Mieten.

"Wichtiger Spielraum für Entwicklungen"
Grüne begrüßen Mietendeckel, fordern jedoch weitere Regelungen für den Wohnungsmarkt

In Neukölln hat sich in den vergangenen Jahren bei Neuvermietungen die Höhe der Mietzinses verdoppelt. Da ist auch den Grünen die Atempause, die der Mietendeckel schafft, mehr als willkommen. Aber in ihren Augen reicht er nicht, um die Probleme auf dem Wohnungsmarkt langfristig zu lösen. Kürzlich lud die Partei zu einer Informationsveranstaltung in ihr Büro an der Braunschweiger Straße ein. Unter den Gästen war auch Stadtplanungsstadtrat Jochen Biedermann (Grüne). Er sagte, er sei gespannt...

  • Neukölln
  • 18.02.20
  • 269× gelesen
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Blaulicht

Besprüht und angespuckt

Britz. Zwei Jugendliche oder junge Männer haben am 9. Februar eine Transfrau beleidigt und verletzt. Die 51-Jährige saß gegen 17.50 Uhr in der U-Bahn Richtung Rudow. Plötzlich kamen die beiden Täter auf sie zu, beschimpften sie, hielten ihr ein Feuerzeug vors Gesicht und drohten, ihre Haare anzuzünden. Einer der beiden sprühte ihr Pfefferspray in die Augen. Am Bahnhof Grenzallee stieg das Duo aus, einer der beiden spuckte die Frau noch an. Zeugen kümmerten sich sofort um die Verletzte, spülten...

  • Britz
  • 13.02.20
  • 48× gelesen
Wirtschaft

Diskussion: Diskriminierung am Arbeitsplatz

Spandau. Die Grüne Jugend Spandau lädt am 20. Februar zur Podiumsdiskussion ins Rathaus. Thema ist die "Diskriminierung in der Arbeitswelt". Vertreter aus Medien, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft beleuchten die Problematik von Benachteiligung im Berufsleben und ihre Folgen, diskutieren Lösungsansätze und verschiedene Standpunkte zu Themen wie anonyme Bewerbung, Quoten oder auch positive Diskriminierung. Los geht es um 18.30 Uhr im Bürgersaal im Rathaus Spandau, Carl-Schurz-Straße 2-6....

  • Bezirk Spandau
  • 07.02.20
  • 51× gelesen
Politik
Neonazi-Schmiererei an einer Hauswand in Alt-Lichtenberg - auch solche Vorfälle dokumentiert das Lichtenberger Register.
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Fallzahlen 2019 weiter gestiegen
Mehr rechtsextreme Vorfälle in Lichtenberg

„Es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein Bezirk so hinter das Register stellt“, sagt Michael Mallé von der Fach- und Netzwerkstelle LichtBlicke. Der Öffentlichkeitsarbeiter der Sozialgesellschaft pad GmbH ist für das Lichtenberger Register zuständig – eine jährliche Dokumentation extrem rechter und diskriminierender Vorfälle. Erste Zahlen aus dem Jahr 2019 hat er jetzt vorgestellt. Am 5. Januar 2019 eine rassistische Bedrohung in der Weitlingstraße, am 8. Januar zwei...

  • Lichtenberg
  • 23.01.20
  • 411× gelesen
Kultur
ganz rechts Mostaffa Hossain Zadeh
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Musical - "Der Neu-Deutsche" - Letzter Teil der Kabul-Berlin Trilogie in der jtw
Uns verbindet, dass wir Menschen sind!

Falkenhagener Feld. Eine Trilogie komplettiert sich. Nach zwei erfolgreichen Inszenierungen, die sich um Flucht und erste persönliche Erlebnisse des Afghanen Mostaffa Hossain Zadeh im neuen Land drehten, widmet sich das dritte Stück "Der Neu-Deutsche" verstärkt der Erforschung der eigenen Identität. An drei Abenden läd die jtw Spandau ihr Publikum zu diesem spannenden Musical ein: Fr. 17.1. (öffentl. Generalprobe), Sa. 18.1. Premiere, So. 19.1. Derniere jeweils um 18.00 Uhr.  Neun Darsteller...

  • Spandau
  • 12.01.20
  • 233× gelesen
Politik

Keine Mehrheit für das Register

Reinickendorf. Mit den Stimmen von CDU und AfD wurde in der letzten Sitzung der Bezirksverordneten 2019 ein Ersuchen ans Bezirksamt abgelehnt, sich für den Weiterbetrieb des Registers Reinickendorf einzusetzen. Das Register listet rechtsextreme und diskriminierende Vorfälle auf. Der bisherige Träger, der Verein Aufwind, betreibt diese Aufgabe nicht weiter. Auf zwei Ausschreibungen des Bezirksamtes 2019 hatte es keine Bewerbungen gegeben. Der erneute Anlauf wurde beantragt von Bündnis 90/Die...

  • Bezirk Reinickendorf
  • 07.01.20
  • 245× gelesen
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Soziales

Bezirk vergibt Fördermittel
Partner für Demokratie gesucht

Der Bezirk lädt Privatpersonen und gemeinnützige Organisationen dazu ein, über die „Partnerschaft für Demokratie“ in Charlottenburg-Wilmersdorf aktiv gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und andere Formen von Diskriminierung zu werden. Wer etwa mit Jugendlichen ein Graffiti-Projekt durchführen möchte, um über jüdisches Leben und Antisemitismus in Deutschland zu diskutieren, Veranstaltungen organisieren will, um über rechtspopulistische Aktivitäten im Kiez zu informieren oder...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 01.01.20
  • 61× gelesen
Bildung

Gegen Diskriminierung
Dritte "Schule der Vielfalt" in Neukölln

Die Clayschule ist die dritte „Schule der Vielfalt“ im Bezirk. Am 28. November wurde am Bildhauerweg 9 ein Schild mit der Aufschrift: „Come in – Wir sind offen: lesbisch, schwul, bi, hetero, trans*, inter*, cis, queer“ enthüllt. Damit signalisiert die Rudower Integrierte Sekundarschule, dass sie sich gegen Diskriminierungen, besonders wegen sexueller Orientierung und  Geschlechtsidentität, starkmacht. „Der Mut, sich als Schulgemeinschaft dazu zu bekennen, verdient meine Anerkennung“, sagt...

  • Rudow
  • 10.12.19
  • 110× gelesen
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