Alles zum Thema Gedenkort

Beiträge zum Thema Gedenkort

Politik

Gedenkstätte am Haus 3 einrichten

Prenzlauer Berg. Mit einer Gedenkstätte sollte an die Geschichte des Hauses 3 auf dem Bezirksamtsgelände in der Fröbelstraße 17 erinnert werden. Diesen Beschluss fassten die Bezirksverordneten. Im Keller des Hauses befand sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein NKWD-Gefängnis, das später auch von der Stasi genutzt wurde. Das Bezirksamt solle deshalb für einen Gedenkort ein Konzept entwickeln. Dabei sollten auch Vertreter der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, die inzwischen Eigentümerin der...

  • Prenzlauer Berg
  • 10.09.18
  • 67× gelesen
Bildung
Schüler des Barnim-Gymnasiums und der Künstler Gunther Demnig haben in Erinnerung an Willi und Erna Kolitz zwei Stolpersteine in der Große-Leege-Straße verlegt.
3 Bilder

Neue Gedenktafeln im Pflaster
Barnim-Schüler halten Erinnerung an NS-Opfer wach

Schüler des Barnim-Gymnasiums haben gemeinsam mit dem Künstler Gunter Demnig sechs neue Stolpersteine in Alt-Hohenschönhausen verlegt. In der Große-Leege-Straße und in der Konrad-Wolf-Straße erinnern die Messingtafel an Opfer des Nationalsozialismus. Die Schüler des Barnim-Gymnasiums hatten die Recherche zu den Biografien der Menschen übernommen, an die jetzt die neuen Messing-Tafeln im Pflaster erinnern. Zur Seite stand ihnen bei der Forschung Dagmar Poetzsch vom Arbeitskreis Stolpersteine...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 13.07.18
  • 90× gelesen
Kultur

Schaden an Skulptur beseitigt

Buckow. Nach dem Anschlag auf den Gedenkort für den ermordeten Burak Bektaş, ist der Schaden nun beseitigt. Wie berichtet, hatten Unbekannte die Skulptur an der Ecke Rudower Straße und Laubsängerweg mit einer ätzenden Flüssigkeit beschädigt. Inzwischen wurde eine neue Patina aufgetragen. Der Bezirk Neukölln hat die Kosten dafür übernommen. sus

  • Buckow
  • 25.05.18
  • 8× gelesen
Politik

Haus 3 als Gedenkort erhalten
Im Keller eines Bezirksamtsgebäudes befand sich ein Gefängnis

Mit einem Gedenk- und Informationsort sollte an die Geschichte des Hauses 3 auf dem Bezirksamtsgelände an der Fröbelstraße 17 erinnert werden. Das beantragt die SPD-Fraktion in der BVV. Das Bezirksamt solle dafür ein entsprechendes Konzept entwickeln. Dabei sollten auch Vertreter der Berliner Immobilienmanagement GmbH einbezogen werden, die Eigentümerin des Areals ist. Im Haus befand sich eine Haftanstalt des sowjetischen Gemeindienstes, die später vom Ministerium für Staatssicherheit...

  • Prenzlauer Berg
  • 18.05.18
  • 11× gelesen
Politik

KZ Columbiahaus als Gedenkort

Tempelhof. In seiner Sitzung am 3. Mai hat sich der Ausschuss für Bibliotheken, Bildung und Kultur mit dem KZ Columbiahaus auseinandergesetzt. Die Bezirksverordneten entschieden, dass sich das Bezirksamt auf Beschluss der BVV für die Schaffung eines „adäquaten Gedenkortes am authentischen Platz“ einsetzen solle. Die zuständigen Stellen des Landes Berlin sowie der engagierten Stiftung Topografie des Terrors sollten diesbezüglich angesprochen werden. Der Ausschuss fordert ein gestalterisches...

  • Tempelhof
  • 12.05.18
  • 61× gelesen
Kultur

Bezirksamt prüft Sanierung

Schöneberg. Das Bezirksamt wird bis Juni untersuchen, ob, wie und zu welchen Kosten die Stahlskulptur „Das Blaue Band“ und die Schrifttafeln am Hochbunker, beides in der Pallasstraße befindlich, saniert werden können. Ein entsprechender Antrag der Grünen-Fraktion zur Sicherung des Gedenkorts für ehemalige Zwangsarbeiter wurde in der BVV Tempelhof-Schöneberg angenommen. KEN

  • Schöneberg
  • 12.04.18
  • 14× gelesen
Politik
Der Sockel für die Skulptur ist bereits im vergangenen Jahr geschaffen worden.

Skulptur für Burak Bektas: Gedenkort für Ermordeten wird am 8. April eingeweiht

Am 5. April 2012 wurde Burak Bektas auf offener Straße erschossen. Den Täter hat die Polizei bis heute nicht gefunden. Nun soll eine zwei Meter hohe Skulptur an den Ermordeten erinnern. Eingeweiht sie am 8. April, kurz nach seinem sechsten Todestag. Der 22-jährige Burak hatte sich damals mit vier Freunden gegenüber dem Krankenhaus Neukölln getroffen, ganz in der Nähe seines Elternhauses. Plötzlich tauchte ein Unbekannter mittleren Alters auf und feuerte kommentarlos fünf Schüsse auf die...

  • Buckow
  • 03.04.18
  • 119× gelesen
Kultur

Blaues Band muss saniert werden

Schöneberg. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) ist einem Antrag der Grünen gefolgt und hat an das Bezirksamt den Auftrag zur Prüfung gegeben, ob, wie und zu welchen Kosten "Das Blaue Band" instandgesetzt werden kann. Die Stahlskulptur verbindet symbolisch die Sophie-Scholl-Schule mit dem Hochbunker in der Pallasstraße. Sie muss dringend saniert werden. Das Blaue Band erinnert an die Zwangsarbeiter, die von 1943 bis 1945 in der damaligen, zum „Ostarbeiterlager“ umfunktionierten...

  • Schöneberg
  • 30.03.18
  • 12× gelesen
Kultur

Sonderausstellung über Judenverfolgung: Gedenkort Papestraße zeigt Berliner Häftlingsbiografien

Vom 16. März an ist im ehemaligen SA-Gefängnis Papestraße die neue Sonderausstellung „…am wütendsten geprügelt“ zu sehen. Darin werden Schicksale Berliner Juden nachgezeichnet. Die Ausstellung entstand durch die Arbeit von Studierenden des Masterstudiengangs „Holocaust Communication and Tolerance“ des Touro College in Westend. Sie thematisierten unter anderem den Zusammenhang antisemitischer Gesetzgebungen und der zunehmenden physischen Gewalt durch die SA. Im Vordergrund stehen besonders...

  • Tempelhof
  • 05.03.18
  • 29× gelesen
Politik

Gedenken an „Fabrik-Aktion“

Mitte. Am 27. Februar wird ab 16 Uhr der jüdischen Opfer der „Fabrik-Aktion“ von 1943 gedacht. Am Mahnmal Große Hamburger Straße wird es zuerst ein stilles Gedenken geben mit Vertretern der jüdischen Gemeinde zu Berlin. In einem Schweigemarsch geht es weiter in die Rosenstraße zur Skulptur „Block der Frauen“, gewidmet dem mutigen Widerstand gegen die Verschleppung jüdischer Zwangsarbeiter. Dort beginnt um 16.25 Uhr eine Gedenkfeier, musikalisch umrahmt vom Chor des Moses-Mendelssohn-Gymnasiums....

  • Mitte
  • 11.02.18
  • 149× gelesen
Bildung
In der Fontanepromenade 15 wird künftig über die Vergangenheit dieses Gebäudes informiert.

Dem Vergessen entzogen: Fontanepromenade 15 wird Erinnerungsort

Es ist auch in Friedrichshain-Kreuzberg oft davon die Rede, dass Geschichte sicht- und damit erlebbar gemacht werden muss. An der Fontanepromenade 15 passiert das jetzt. Zumindest in einem Raum des Gebäudes. Zu verdanken ist das einer Initiative, die sich seit 2016 vehement für den Erhalt dieses Erinnerungsstätte eingesetzt hat. Auch der Eigentümer signalisierte Zustimmung, sollten sich Interessengruppen, Vereine oder jüdische Gemeinden dafür interessieren, einen Teil der Immobilie als...

  • Kreuzberg
  • 16.01.18
  • 229× gelesen
Kultur
Lichtermeer, Weihnachtsflair, buntes Treiben: Rund eine Million Besucher werden zum Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz erwartet.
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Feiern und gedenken auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz

Die AG City lädt in Zusammenarbeit mit dem Schaustellerverband Berlin zum zum Flanieren und Genießen auf den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz ein. Das weihnachtliche Treiben inmitten der City wurde am Montag, 27. November, im Beisein des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) eröffnet und endet am 7. Januar. Rund um den großen Weihnachtsbaum, der von einem privaten Baumspender aus Biesdorf gespendet wurde, werden Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Baumkuchen, Stockbrot,...

  • Charlottenburg
  • 27.11.17
  • 165× gelesen
Kultur
Hier ist Millimeterarbeit gefragt: Mitarbeiter einer Fachfirma setzen eine der 24 Waldkiefern am neuen Gedenkort in Moabit.
2 Bilder

Hain am Güterbahnhof Moabit erinnert an die Deportation tausender Juden

Moabit. Fast drei Jahrzehnte nach der Wende nimmt ein Moabiter Gedenkort für den Holocaust endlich Gestalt an. Am 19. und 20. April wurden auf einem 250 Quadratmeter großen Areal zwischen Quitzow- und Ellen-Epstein-Straße 24 Kiefern gepflanzt. Ein Stück verwilderte Wiese, Hundekot, sinnlos hingepflanzte Linden, ein zugewachsenes Stück Gleis, ein gepflasterter Weg, eingekeilt zwischen zwei Großmärkten und einer Umfahrungsstraße: Das war vom größten Deportationsbahnhof Berlins, Teil der...

  • Moabit
  • 20.04.17
  • 198× gelesen
Bauen

Baustart für Gedenkort Güterbahnhof Moabit

Moabit. Die Arbeiten am künftigen Gedenkort Güterbahnhof Moabit haben begonnen. Ein Vierteljahrhundert lang dauerten die Bemühungen um einen Erinnerungsort an historischer Stelle zwischen Quitzow- und Ellen-Epstein-Straße. Von dort aus, vom ehemaligen Güterbahnhof Moabit, deportierten die Nazis die meisten Berliner Juden in die Ghettos und Vernichtungslager im Osten. Das war lange Zeit nicht bekannt. Der Ort war ein „Unort“, wie es Kulturstadträtin Sabine Weißler (Grüne) einmal genannt hat,...

  • Moabit
  • 08.03.17
  • 219× gelesen
Politik

Gedenken an Burak: Bronze-Figur soll an ihn erinnern / Aktionswochen geplant

Buckow. Ein Gedenkort für den getöteten Burak Bektas soll an der Ecke Rudower Straße und Laubsängerweg errichtet werden. Die Bezirksverordneten beschlossen mehrheitlich bei ihrer letzten Sitzung, die Fläche für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen. Burak Bektas hatte sich am 5. April 2012 mit vier Freunden gegenüber vom Neuköllner Krankenhaus getroffen. Ein Unbekannter tauchte auf und gab mehrere Schüsse auf die Gruppe ab. Der 22-jährige Burak starb, zwei weitere Männer wurden verletzt. Die...

  • Buckow
  • 05.02.17
  • 109× gelesen
  •  2
Politik

Ein Gedenkort für Burak: Initiative will an Mordopfer erinnern

Neukölln. Vor viereinhalb Jahren wurde Burak Bektas auf offener Straße erschossen. Bis heute hat die Polizei den Täter nicht gefunden. Die Mutter des Ermordeten wünscht sich einen Gedenkort für ihren Sohn. Dafür sammelt eine Initiative nun Geld. Donnerstag, 5. April 2012, am frühen Abend: Der 22-jährige Burak trifft sich mit Freunden an der Rudower Straße, gegenüber vom Neuköllner Krankenhaus, nur wenige hundert Meter von seinem Elternhaus entfernt. Plötzlich taucht ein unbekannter Mann auf,...

  • Neukölln
  • 17.11.16
  • 88× gelesen
Bildung

Schmierereien und kein Ende

Moabit. Im Frühsommer war das mahnende Schild „Von hier fuhren Züge ins Gas“ am Ort des früheren Moabiter Deportationsbahnhofs zerstört worden. Die Initiative „Sie waren Nachbarn“ hat das Schild an der Ellen-Epstein-Straße zwar schnell wieder aufgestellt, sieht sich aber seither regelmäßig mit Schmierereien konfrontiert. Immer wird das Wort „Gas“ durchgestrichen oder übermalt und mit „Nein“ kommentiert. Die Initiative bringt die Schmierereien bei der Polizei zur Anzeige, „auch wenn das...

  • Moabit
  • 16.11.16
  • 16× gelesen
Politik
Der Siegerentwurf des Künstlerkollektivs raumlabor trägt den Namen "Hain".

24 Waldkiefern: Jury kürt Siegerentwurf für den Gedenkort Güterbahnhof Moabit

Moabit. Ein Hain soll es sein, bestehend aus 24 Waldkiefern, die in den nächsten drei Jahrzehnten erst heranwachsen müssen. So sieht es der Siegerentwurf des Kunstwettbewerbs für einen Gedenkort Güterbahnhof Moabit vor. Von den Gleisen 69, 81 und 82 wurden mit „Sondertransporten“ über 30.000 Berliner Juden deportiert. Die von der Jury unter Vorsitz der freien Publizistin und Honorarprofessorin für Kunst, Stefanie Endlich, ausgewählte Arbeit stammt vom Berliner Künstlerkollektiv „raumlabor“....

  • Moabit
  • 03.09.16
  • 79× gelesen
Soziales

Denkmal für Drogentote? Runder Tisch Leopoldplatz diskutiert über einen Gedenkort

Wedding. Auf der kommenden Sitzung des Runden Tisches Leopoldplatz (RTL) am 6. September wird wieder über die Idee diskutiert, einen Gedenkort für die auf dem Leopoldplatz verstorbenen Trinker und Junkies zu errichten. Die Idee ist schon zwei Jahre alt, doch jetzt kommt sie wieder auf die Agenda. Am 6. September wollen Anwohner, Behördenvertreter und Gewerbetreibende, die sich beim Runden Tisch Leopoldplatz engagieren, erneut über das Thema Gedenkort „Szene“ diskutieren. Mit Szene sind die...

  • Wedding
  • 22.08.16
  • 98× gelesen
Politik

Anonymes Engagement

Moabit. Wie berichtet, wurde in der Nacht zum 30. Juli auf die Erinnerungstafel der Initiative „Sie waren Nachbarn“ in der Ellen-Epstein-Straße ein Farbanschlag verübt. Darüber hinaus strichen die unbekannten Täter das Wort „Gas“ durch und schrieben daneben „Sachlich falsch“. Nun hat ein der Initiative Unbekannter noch am selben Tag bei der Polizei Strafanzeige gestellt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Zwei Tage später sei die Parole „Sachlich falsch“ entfernt...

  • Moabit
  • 11.08.16
  • 11× gelesen
Leute

Gedenkort für Mordopfer

Buckow. Das Bezirksamt wird eine Nutzung der Grünfläche an der Rudower Straße Ecke Laubsängerweg durch die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaș prüfen. Das beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) auf seiner Sitzung am 15. Juni mit den Stimmen von SPD, Grüne, Piraten und Linken. Mit dem Gedenkort möchte die Initiative den immer noch nicht aufgeklärten Mord von 2012 an dem damals 21-Jährigen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Das Konzept sieht ein...

  • Buckow
  • 20.06.16
  • 11× gelesen
Leute

Gedenktafel für Mordopfer Burak Bektaș

Neukölln. Mit den Stimmen von SPD, Grünen, Piraten und Linken beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 11. Mai die Errichtung eines Gedenkortes für Burak Bektaș durch die „Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaș“. Geplant ist ein öffentlicher Ort des Gedenkens in der Nähe des Tatorts, wo der 21-Jährige 2012 von einem immer noch nicht ermittelten Täter erschossen wurde. Das Konzept des Gedenkortes, der auch ein Ort des Lernens für Schüler werden soll, wird am 26. Mai...

  • Buckow
  • 13.05.16
  • 26× gelesen
  •  1
Kultur

Sieben Stolpersteine in der Dortmunder Straße verlegt

Moabit. Vor dem Haus in der Dortmunder Straße 3 sind die ersten sieben Stolpersteine für die Angehörigen von Benjamin Gidron verlegt worden. Weitere werden folgen. Sie sind dem Holocaust entronnen. Nachdem sein Großvater Sally Gottfeld im Mai 1933 fast fünf Wochen lang im SA-Folterkeller in der Tempelhofer Papestraße gequält worden war, bemühte sich Benjamin Gidron umgehend um eine Einreiseerlaubnis für Palästina für sich, seine Frau Emma und die gemeinsamen fünf Kinder. Im Dezember 1933...

  • Moabit
  • 09.05.16
  • 40× gelesen
Kultur

Schüler weihten Mahnmal ein: Zur Erinnerung an jüdische Mitschüler

Charlottenburg. Im Schiller-Gymnasiums, Schillerstraße 125-127, wurde am 11. November eine Gedenkstätte für verfolgte und ermordete ehemalige jüdische und nicht-jüdischen Schüler eingeweiht. Eine alte Schulbank, in der die Namen der Schüler eingraviert wurde, steht jetzt als Mahnmal vor der Schulaula. Der Gedenkort wurde von der AG „Erinnern“ geschaffen. In der AG arbeiten Schüler verschiedener Klassenstufen zusammen. Die ehemalige Fachabteilungsleiterin für Gesellschaftswissenschaften,...

  • Charlottenburg
  • 16.11.15
  • 91× gelesen
  • 1
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