Geht uns alle an

Beiträge zum Thema Geht uns alle an

Umwelt
Der „Wald. Berlin. Klima.“-Pfad an der Havelchaussee gegenüber dem Grunewaldturm.
4 Bilder

Waldbaden und wandern
Die Wälder der Hauptstadt sind perfekte Erholungsorte

Die knapp 30.000 Hektar kommunale Waldflächen sind auch beliebte Ausflugziele für Wanderer und Naturliebhaber. Und bei den Touren kann man noch jede Menge lernen, wenn man möchte. Der Duft und die Luft, die schönen Ausblicke auf vielfältige Natur und das Gefühl der Ruhe und Entspanntheit – immer mehr Menschen nutzen Berlins grünen Schatz für Ausflüge, Wandertouren oder einfach nur, um mal vor Freude einen Baum zu umarmen. Wer sich achtsam verhält, hat gute Chancen, bei seinen Erkundungen den...

  • Friedrichshagen
  • 08.06.21
  • 153× gelesen
Umwelt
Mitarbeiter vom Wasserwerk Spandau holen mit Hilfe von Tiefbrunnen natürlich gefiltertes Wasser aus dem Wald.
3 Bilder

Wie ein riesiger Schwamm
Mehr als ein Drittel ihres Trinkwassers gewinnt die Hauptstadt aus ihren Wäldern – mit steigender Tendenz

Berlin ist mit seinen riesigen Wäldern eine grüne Stadt und kann sich im Gegensatz zu vielen anderen Metropolen komplett mit eigenem Grundwasser versorgen. „Wenn die Berliner ihren Wasserhahn aufdrehen, dann fließt Wasser aus den Berliner Wäldern in ihr Waschbecken“, sagt Peter Harbauer von den Berliner Forsten. Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) gewinnen mehr als ein Drittel des Trinkwassers aus den Stadtwäldern. „So viel Wald zu haben ist ein Glück, wir müssen das Wasser nicht über...

  • Friedrichshagen
  • 25.05.21
  • 188× gelesen
Umwelt
In den Wäldern kann man derzeit Frischlinge erleben. Aber bitte nicht stören oder gar füttern.
4 Bilder

Kinderstube im Unterholz
Zwischen März und Juni brauchen die Wildtiere in Berlins Wäldern besonders viel Ruhe

Berlins riesige Wälder sind auch die Heimat von über 140 Vogel- und 60 Säugetierarten. Zwischen März und Juni bekommen viele Wildtiere ihren Nachwuchs. Babyalarm im Unterholz: In diesen Wochen sind die Wildtiere besonders empfindlich und wollen bei der Aufzucht nicht gestört werden. „Die Tiere brauchen ihre Rückzugsräume“, sagt Berlins Wildtierexperte Derk Ehlert. Er bittet alle Waldbesucher, die Wildtiere in ihren Verstecken und Rückzugsgebieten nicht zu stören. Spaziergänger und Wanderer...

  • Köpenick
  • 18.05.21
  • 144× gelesen
Umwelt
Unterricht im Wald. Bei den Berliner Forsten können Kinder und Erwachsene in neun Waldschulen lernen.
3 Bilder

Im Wald macht Lernen richtig Spaß
Jedes Jahr erkunden Tausende Kinder aus Kitas und Schulen sowie Familien die artenreiche Fauna und Flora

Berlins riesige Wälder sind nicht nur grüne Lungen, Wasserspeicher, Frischluftproduzenten und herrliche Orte für Erholung und Sport, sondern auch die coolsten Klassenzimmer der Stadt. Den Waldarbeitern zuschauen, wie sie mit Rückepferden gefällte Bäume rausziehen, Blätter sammeln und Baumarten bestimmen, den Vögeln lauschen oder mit ein bisschen Glück ein paar Wildschweinen oder Rehen sehen: Im Wald macht Schule richtig Spaß. Über 50.000 Kinder und Erwachsene packen jährlich ihren Rucksack und...

  • Mitte
  • 12.05.21
  • 175× gelesen
Wirtschaft
Auch im Forstrevier Teufelssee am Müggelsee sind die Putzkommandos von der Berliner Stadtreinigung unterwegs.

Orange macht Grün
BSR übernimmt die Reinigung weiterer Parks und Wälder

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) putzt seit 2016 in einem Pilotprojekt 46 Parks und Grünflächen. Jetzt übernehmen die Saubermänner weitere 33 Anlagen. Im Monbijoupark zum Beispiel hängen seit 2018 etliche orange BSR-Körbe mit witzigen Sprüchen wie Parkranger, Kippendiener oder Würstchenbude. Überall stehen giftgrüne Plastiktonnen, festgekettet an Masten. In den grünen Lunge der Stadt wird es immer mehr orange. Seit 1. Mai sind die auffallenden Mülltruppen in weiteren 33 Grün- und...

  • Köpenick
  • 07.05.21
  • 221× gelesen
Umwelt
Anlässlich des 69. Internationalen Tages des Baumes hat Umweltsenatorin Regine Günther mit Gunnar Heyne, dem Leiter der Berliner Forsten, zwei Stechpalmen im Köpenicker Forst gepflanzt.
2 Bilder

Zwei Stechpalmen am Teufelssee
Berliner Forsten pflanzen jährlich 450.000 Laubbäume, um den Wald widerstandfähiger zu machen

Berlins Wälder leiden unter den langen Dürrephasen der vergangenen Jahre. Laut Waldzustandsbericht 2020 sind nur noch sieben Prozent der Bäume wirklich gesund. Die Berliner Forsten kämpfen seit Jahren mit ihrem Mischwaldprogramm gegen das Waldsterben. Nein, Stechpalmen spielen beim Waldumbau in Berlin keine Rolle. Den mit Magnolien verwandten Baum gibt es in Europa zwar seit zwei Millionen Jahren, in Berlin aber kaum. Wegen des Klimawandels breitet sich die Baumart weiter Richtung Norden aus....

  • Köpenick
  • 03.05.21
  • 214× gelesen
Umwelt
Gunnar Heyne, Chef der Berliner Forsten, mit seinem Hund Oscar vor seinem Dienstsitz in Friedrichshagen.
4 Bilder

Der Hüter der 20 Millionen Bäume
Als neuer Chef der Berliner Forsten ist Gunnar Heyne für die Wälder der Hauptstadt zuständig

Der gebürtige Dresdner Gunnar Heyne ist Anfang des Jahres Chef der Berliner Forsten geworden und damit für über 20 Millionen Bäume verantwortlich. Welchen grünen Schatz die Berliner mit ihren riesigen Waldflächen haben, will Heyne zukünftig noch stärker betonen. Gunnar Heyne sitzt in seinem Büro in der Dahlwitzer Landstraße 4 inmitten der Köpenicker Wälder. Hinter dem Schreibtisch in der früheren Villa, in der seit über 100 Jahren die Berliner Forstverwaltung beheimatet ist und zu DDR-Zeiten...

  • Friedrichshagen
  • 28.04.21
  • 463× gelesen
Umwelt
Auch eine Berliner Sehenswürdigkeit: Die Stadt verfügt über riesige Waldbestände und gehört somit zu den grünsten in Europa. Hier der Blick auf Grunewald, Teufelsberg und Olympiastadion.

Dürre macht den Wald kaputt
Laut aktuellem Waldzustandsbericht sind nur noch sieben Prozent der Bäume gesund

Der 25. April ist der Tag des Baumes. An diesem werden traditionell in aller Welt Bäume gepflanzt, um unter anderem auf die Bedeutung des Waldes für Mensch und Tier, für das Klima, aber auch für die Wirtschaft aufmerksam zu machen. Diese Aufmerksamkeit ist auch dringend nötig. Denn um die Wälder steht es schlecht - nicht nur in weiter Ferne, sondern auch direkt vor unserer Haustür. Dass der Zustand der Berliner Wälder besorgniserregend ist, geht aus dem Waldzustandsbericht für das Jahr 2020...

  • Grunewald
  • 20.04.21
  • 191× gelesen
Wirtschaft

Verdienstlücke zwischen Frau und Mann
Equal Pay Day macht am 10. März auf die Ungerechtigkeit bei den Löhnen aufmerksam

Mit dem Equal Pay Day wird jedes Jahr auf den Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern aufmerksam gemacht. Weil die deutsche Lohnlücke 2019 erstmals unter 20 Prozent gerutscht ist, findet der Aktionstag für Lohngerechtigkeit in diesem Jahr schon am 10. März statt. Bekämen Männer und Frauen den gleichen Stundenlohn, dann müssten Frauen rein rechnerisch bis zum diesjährigen Equal Pay Day am 10. März umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit entlohnt...

  • Mitte
  • 10.03.21
  • 50× gelesen
  • 1
Politik
Aktionen gegen Prostitution sind ein Schwerpunkt von Terre des Femmes.
5 Bilder

„Strukturelle Gewalt hat lange Tradition“
Annemarie Schoß, Leiterin der Städtegruppe von Terre des Femmes, über die Situation der Frauen in Berlin

Viele Organisationen weltweit haben sich den Kampf um die Gleichberechtigung und die Menschenrechte von Frauen auf ihre Fahnen geschrieben. Berliner-Woche-Reporter Michael Vogt sprach mit Annemarie Schoß, der Leiterin der Städtegruppe Berlin von Terre des Femmes, über die Situation der Frauen in Berlin. Die Benachteiligung und die Verletzung der Menschenrechte von Frauen scheint auf den ersten Blick weit weg zu sein, wird oft eher in Ländern der sogenannten Dritten Welt verortet. Wie schätzen...

  • Prenzlauer Berg
  • 09.03.21
  • 501× gelesen
  • 1
Politik
Anke Armbrust hat viele Jahre im Sozialamt gearbeitet und sich mit Themen wie Ehrenamt und Altenhilfe beschäftigt. Danach war sie Teamleiterin im Jobcenter. Seit März 2012 ist sie Gleichstellungsbeauftragte Treptow-Köpenicks. Sie wohnt in Wendenschloß und hat ihr Büro im Rathaus Köpenick.

„Typische Frauenberufe werden zu schlecht bezahlt“
Mit der Gleichstellungsbeauftragten Anke Armbrust im Gespräch zum Equal Pay Day am 10. März

Im Schnitt verdienen Frauen in Deutschland 19 Prozent weniger als Männer. Der Equal Pay Day am 10. März macht auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam. Zum internationalen Aktionstag sprach Berliner-Woche-Reporter Philipp Hartmann mit Anke Armbrust (61), der Gleichstellungsbeauftragten in Treptow-Köpenick. Zu ihren großen Projekten zählen der Aufbau eines Netzwerks Alleinerziehende im Bezirk sowie das 2020 eröffnete Frauenzentrum in Friedrichshagen. Inwieweit ist die ungerechte Bezahlung von Frauen...

  • Treptow-Köpenick
  • 08.03.21
  • 82× gelesen
Wirtschaft
"Ich kann mir vorstellen, dass es einige Frauen gibt, die das Gefühl haben, mehr leisten zu müssen als Männer", sagt Jenny Koch, Personalvorstand der Koch Automobile AG.
4 Bilder

Karriere machen als zweifache Mutter
Jenny Koch, Vorständin bei Koch Automobile, erzählt von ihren Erfahrungen

In Deutschland verdienen Frauen noch immer durchschnittlich 19 Prozent weniger als Männer. Auf diese Ungerechtigkeit macht der internationale Aktionstag „Equal Pay Day“ am 10. März aufmerksam. Jenny Koch kennt die Probleme, die Frauen im Berufsleben erwarten. Die 36-Jährige ist Mitglied im Vorstand der Koch Gruppe Automobile AG und dort zuständig für das Personal. Gegründet wurde das Unternehmen 1993 in Marzahn als „Autohaus Koch GmbH“. Inzwischen gibt es acht Standorte in Berlin und...

  • Marzahn-Hellersdorf
  • 08.03.21
  • 751× gelesen
Leute
Claudia von Gélieu auf dem Lieselotte-Berger-Platz: Neben ihr das Sprühkreide-Graffito mit dem Schriftzug "Selbstbestimmt leben!", das zum Frauentag vor vielen Einrichtungen zu sehen war und ist.

Frauen müssen immer kämpfen
Claudia von Gélieu erforscht seit Jahren Berliner Alltags- und Sozialgeschichte aus weiblicher Perspektive

Wer sich mit Neuköllner oder Berliner Frauengeschichte beschäftigt, kommt an Claudia von Gélieu nicht vorbei. Sie forscht, schreibt Bücher, lädt zu Kiezführungen und kennt die Szene wie kaum eine Zweite, „von konservativen Frauenorganisationen bis hin zu autonomen Feministinnen“, wie sie sagt. Ihre „FrauenTouren“ nahmen am 8. März 1988 ihren Anfang, am Internationalen Frauentag. Schon Jahre zuvor hatte die studierte Politikwissenschaftlerin antifaschistische Fahrten beim Landesjugendring...

  • Bezirk Neukölln
  • 08.03.21
  • 184× gelesen
  • 1
Wirtschaft
Milena Glimbovski hat im Jahre 2014 Berlins ersten Supermarkt „Original Unverpackt“ eröffnet.
4 Bilder

„Männer geben lieber Männern Geld“
Erfolgreiche Unternehmerin Milena Glimbovski betreibt Berlins ersten verpackungsfreien Supermarkt

Milena Glimbovski gilt als Pionierin der Zero Waste-Bewegung in Deutschland. In der Wiener Straße hat die Unternehmerin 2014 Berlins ersten Supermarkt „Original Unverpackt“ eröffnet, der ohne Verpackungsmüll auskommt. Mittlerweile gibt es über 200 Läden in Deutschland, die das Null-Müll-Konzept kopieren. Große Gläser und Schüsseln, aus denen die Kunden sich ihre Lebensmittel abfüllen. Tahin zum Beispiel, ein Sesammus, den man zapft. Nudeln, Trockenfrüchte, Tees, Gewürze und über 1000 weitere...

  • Kreuzberg
  • 08.03.21
  • 163× gelesen
Politik

Druck auf Firmen wächst
Bund will Frauenanteil in Vorständen über Quote regeln

In den großen Unternehmen gibt es kaum Frauen in den Führungsetagen. Das soll sich ändern. Nach langem Ringen hat sich die Koalition auf eine gesetzliche Frauenquote geeinigt. Der Gesetzentwurf des Kabinetts sieht vor, dass börsennotierte und paritätisch mitbestimmte Unternehmen mindestens eine Frau in den Vorstand berufen müssen, wenn ihr Vorstand aus mehr als drei Personen besteht. Laut Frauenministerium werden von dieser Regelung rund 70 Unternehmen betroffen sein, von denen bei mehr als 30...

  • Mitte
  • 08.03.21
  • 245× gelesen
  • 1
Soziales
Julia Selge (33) hat Sozialpädagogik sowie Gender und Diversity studiert. Sie ist verheiratet und Mutter einer anderthalb Jahre alten Tochter.

"Wir müssen den halben Kuchen fordern"
Interview mit der Gleichstellungsbeauftragten Jutta Selge zum Equal Pay Day 2021

Julia Selge ist die bezirkliche Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte. Berliner-Woche-Reporterin Susanne Schilp hat anlässlich des „Frauenmonats“ März und des Equal Pay Day mit ihr gesprochen. Hat sich in den vergangenen Jahren etwas am Rollenverständnis von Mann und Frau verändert? Jutta Selge: Ich glaube, es hat sich viel getan. Wichtig hierbei war die Elternzeitregelung. Männer haben ein starkes Bedürfnis, mehr am Familienleben teilzunehmen. Wir müssen nur aufpassen, dass es mit Corona...

  • Tempelhof-Schöneberg
  • 07.03.21
  • 79× gelesen
Soziales
Projektleiterin Daniela Kühling (links) und Projektkoordinatorin Constanze Körner vor den Räumen von LesLeFam an der Dolgenseestraße. Beide hoffen auf viele Teilnehmerinnen.

Verein LesLeFam stellte das Programm zusammen
Die Lichtenberger Frauenwoche diesmal digital erleben

Unter dem Motto „Lichtenberg in Frauenhand – bis zur Gleichstellung“ findet bis 13. März die Lichtenberger Frauenwoche statt, in diesem Jahr allerdings digital. Organisiert wird sie in Abstimmung mit dem Lichtenberger Frauenbeirat und den Bezirksamt vom Verein Lesben Leben Familie (LesLeFam), der sich in zweifacher Hinsicht für Gleichstellung einsetzt: Zum einen für die Gleichstellung von Frau und Mann, zum anderen für die Gleichstellung jeglicher Familienentwürfe. „Gegründet wurde unser Verein...

  • Bezirk Lichtenberg
  • 06.03.21
  • 149× gelesen
Bildung
Georg Dinter ist Berufspate und gewährt Grundschülern einen Einblick in seine Arbeitswelt.
5 Bilder

Was willst Du werden?
Ehrenamtliche von "Berliner Schulpate" geben Grundschülern Einblick in ihren Beruf

Was sollte und was kann ein Schulsystem leisten? Und wo ist Eigeninitiative gefragt? Mit diesen Fragen hatte sich Georg Dinter zuvor kaum beschäftigt, als er vor sechs Jahren beim Empfang seines Meisterbriefs in der Berliner Handwerkskammer an einem Stand die Initiative „Berliner Schulpate“ kennenlernte. Aber die Idee, Grundschülern ehrenamtlich Einblicke in die eigene Berufswelt zu geben, begeisterte ihn sofort. „Ich finde ‚Berliner Schulpate‘ absolut unterstützungswürdig“, erklärt der...

  • Prenzlauer Berg
  • 11.11.20
  • 265× gelesen
Bildung
Die Corona-Pandemie hat die Situation an Schulen angesichts des Lehrermangels und desolater Schulgebäude weiter verschärft.

Lehrermangel oder nicht?
Senatorin gibt Lehrkräfteausstattung mit über 99 Prozent an - Gewerkschaften sprechen von „Schönreden“ und „Scheinstatistik“

Seit Jahren fehlen an Berliner Schulen ausgebildete Lehrer. Und die Situation an den knapp 700 öffentlichen Schulen ist durch die Corona-Krise nicht besser geworden. Malgorzata Wlodarska will nicht meckern. An der Papageno-Schule in Mitte läuft es ganz gut. „Wir sind gut ausgestattet und keine Kollegen sind als Corona-Risikogruppe zu Hause“, so die Schulleiterin. Ihre Grundschule liegt laut Datenrecherche des gemeinnützigen Recherchezentrums Correctiv zwar leicht unter dem Versorgungsgrad von...

  • Mitte
  • 10.11.20
  • 1.680× gelesen
Bildung
Reicht die Ausstattung der Schulen mit Lehrkräften aus? Die Statistik vermittelt oft ein anderes Bild als die Realität an einzelnen Schulen.
2 Bilder

Versorgungsgrad liegt nur bei 97 Prozent
Im Zuzugsbezirk werden immer mehr Lehrkräfte benötigt

Immer mehr Familien ziehen nach Lichtenberg. Deshalb nimmt auch die Anzahl der Schüler seit Jahren zu. Derzeit werden im Bezirk knapp 14 000 Grundschüler, etwa 7000 Oberschüler und über 4200 Gymnasiasten unterrichtet. Um künftig genug Platz zu haben, entstehen in den nächsten fünf Jahren 14 neue Schulen und weitere sieben bestehende Schulgebäude sollen reaktiviert werden. Es müssen aber auch genug Lehrkräfte da sein. Doch daran mangelt es. „Der Versorgungsgrad mit Lehrkräften an den Schulen...

  • Bezirk Lichtenberg
  • 10.11.20
  • 227× gelesen
Bildung
Der 43-jährige Quereinsteiger Lukas Schleusener ist sich sicher, seinen Traumberuf gefunden zu haben.

„Vorbehalte und Dünkel sind fehl am Platz“
Lukas Schleusener hat den Sprung gewagt und unterrichtet nun als Quereinsteiger in einer Grundschule

Das Treffen mit Lukas Schleusener findet nach dem Unterricht statt – nicht nach dem, den er erteilt, sondern nach dem, den er als Lehramtsstudent für Grundschulen selbst bekommt. In etwa anderthalb Jahren kann er das Staatsexamen ablegen. Parallel dazu steht der 43-Jährige aber bereits seit drei Jahren vor der Klasse. Sport ist sein Hauptfach, aber auch in Deutsch und Mathematik vermittelt er Wissen in den Klassenstufen zwei bis fünf. Lukas Schleusener ist einer der vielen Quereinsteiger, die...

  • Bezirk Spandau
  • 10.11.20
  • 1.343× gelesen
Bildung
Stefanie Remlinger freut sich, dass es inzwischen mehr Lehramtsstudienplätze gibt.
2 Bilder

Verwaltungsaufwand gestiege
Mehr Lehrer im wachsenden Bezirk nötig

Immer mehr Familien ziehen in den Bezirk. Und damit wächst auch die Anzahl der Schüler stetig. Deshalb planen Senat und Bezirk den Bau von 24 neuen Schulen. Schulen und entsprechende Infrastruktur sind die eine Seite. Doch stehen auch genügend Lehrkräfte zur Verfügung? Im Vergleich zu anderen Bezirken sind die Schulen in Pankow derzeit offenbar recht gut mit Lehrkräften ausgestattet. Der Versorgungsgrad liege mit 100,2 Prozent über dem Berliner Durchschnitt, teilt Martin Klesmann,...

  • Bezirk Pankow
  • 09.11.20
  • 112× gelesen
Bildung
Karin Korte ist seit fast drei Jahren für die Ressorts Schulen, Bildung, Kultur und Sport zuständig.

Die meisten Quereinsteiger der Stadt
Neuköllner Schulstadträtin Karin Korte über Lehrermangel und den Rütli-Effekt

Laut dem Recherchezentrum „Correctiv“ steht Neukölln in Sachen Lehrerausstattung im Berliner Vergleich recht gut da. An den Grundschule liegt der Bezirk 1,3 Prozent über dem stadtweiten Durchschnitt, bei den Sekundarschulen sind es 3,0 und an den Gymnasien 2,8 Prozent. Wir befragten Schulstadträtin Karin Korte (SPD) zur aktuellen Situation. Frau Korte, fehlen Lehrer an Schulen? Und wenn ja, wo? Grundsätzlich gibt es immer eine gewisse Dynamik. Während eines Schuljahres kommt und geht Personal –...

  • Neukölln
  • 09.11.20
  • 270× gelesen
Bildung

Schule des Lebens
Angesichts des Lehrermangels ist Berlin vorerst auf Quereinsteiger angewiesen

Ein Bekannter von mir drückt mit über 50 die Schulbank, büffelt Mathe und Deutsch und bekommt das pädagogische Rüstzeug. Parallel dazu steht er vor Grundschulklassen. Und im Dezember beendet er sein 18-monatiges Referendariat mit dem zweiten Staatsexamen. Dann ist der Quereinsteiger ein richtiger Lehrer. 2020 hat Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) 2700 Lehrkräfte neu eingestellt, davon etwa ein Drittel Quereinsteiger. Das sind Akademiker, die mindestens ein Fach der Berliner Schule wie zum...

  • Mitte
  • 09.11.20
  • 1.252× gelesen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.