Jobcenter

Beiträge zum Thema Jobcenter

Soziales

Unternehmer erhalten Inklusionsprämie
Senat fördert Einstellung und Ausbildung schwerbehinderter Menschen

Berliner Arbeitgeber erhalten künftig mehr Förderung, wenn sie Menschen mit Behinderung einstellen oder ausbilden. Das haben jetzt die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales sowie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit vereinbart. Wer Schwerbehinderte einstellt, kann über das neue Arbeitsmarktprogramm zusätzlich zum bekannten Eingliederungszuschuss eine sogenannte Arbeitsplatzunterstützung in Höhe von 20 Prozent des Gehalts bekommen. Arbeitgeber,...

  • Mitte
  • 18.06.21
  • 58× gelesen
Soziales
Anfang Juni wurde ein Transparent aufgehängt, das für die neue Suppenküche an der Teupitzer Straße wirbt.
2 Bilder

Suppenküche an neuem Ort
An Werktagen gibt's an der Teupitzer Straße Frühstück und Mittagessen

Die schlechte Nachricht: Die Neuköllner Suppenküche an der Teupitzer Straße musste nach 13 Jahren schließen. Die gute: Die gemeinnützige Gesellschaft Kubus ist eingesprungen und hat das Angebot gerettet. Bisher hat die Beschäftigungsagentur Berlin-Brandenburg bedürftige Menschen mit Frühstück und Mittagessen versorgt. Doch wegen der gestiegenen Miete sah sie sich gezwungen, Ende Mai aufzugeben. Jetzt geht es im Nachbarhaus, in der Teupitzer Straße 39, unter dem neuen Namen „Mahlzeit!“ weiter....

  • Neukölln
  • 12.06.21
  • 104× gelesen
Wirtschaft

Arbeitslos in Coronazeiten?

Berlin. Um in der aktuellen Lage die wichtigsten Dienstleistungen erbringen zu können, konzentrieren sich die Arbeitsagenturen und Jobcenter auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen. Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt in den Dienststellen bleibt nur für Notfälle bestehen. Eine Arbeitslosmeldung kann auch telefonisch erfolgen. Ein Antrag auf Grundsicherung kann formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden. Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen...

  • Charlottenburg
  • 18.03.20
  • 867× gelesen
  • 1
Soziales

Stadtrat such ehrenamtliche Unterstützung
Für Streitfälle mit dem Neuköllner Jobcenter soll es eine Schlichtungsstelle geben

Wenn es Streit mit dem Jobcenter gibt, fühlen sich viele Hartz-IV-Empfänger allein gelassen. Deshalb möchte Sozialstadtrat Jochen Biedermann (Grüne) eine Schlichtungsstelle einrichten. Dafür sucht er ehrenamtliche Unterstützung. Für etliche Neuköllner ist es bitterer Alltag: Sie finden keine Arbeit, sind auf Geld vom Staat angewiesen und müssen jeden Cent zweimal umdrehen. Wenn es dann Ärger mit dem Jobcenter gibt oder sogar die Leistungen gekürzt werden, trifft es sie hart, sowohl finanziell...

  • Neukölln
  • 03.03.20
  • 138× gelesen
  • 1
Soziales

Kummer-Nummer
Drei Monate in Ungewissheit

Der Lebenspartner von Frau P. zog vor gut drei Monaten aus der gemeinsamen Wohnung aus. Von einem Tag auf den anderen war die 38-Jährige mit ihren 13 und 16 Jahre alten Kindern auf sich allein gestellt. Sie beantragte gleich beim Jobcenter Lichtenberg die Neuberechnung ihrer Bezüge. Doch es passierte nichts. Mehrfach fragte Frau P. nach dem Bearbeitungsstand und wurde vertröstet. Nach drei Monaten bat sie die Kummer-Nummer um Hilfe. Der Mitarbeiter wandte sich an die Geschäftsführung des...

  • Steglitz
  • 03.07.19
  • 77× gelesen
Soziales

Betteln um den Eingangsstempel?
Hartz-IV-Empfänger berichten von unkorrektem Verhalten im Jobcenter

Laut der Linken-Politikerin Doris Hammer häufen sich wieder Beschwerden über das Neuköllner Jobcenter. Mitarbeiter würden sich weigern, die Abgabe von Unterlagen schriftlich zu bestätigen. Bei der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 27. Februar stellte sie deshalb eine Anfrage. Im Oktober 2017 hatte das Jobcenter beschlossen, an den Schaltern keine Bestätigungen mehr auszustellen. Die Arbeitslosen konnten also im Zweifelsfall nicht beweisen, dass sie notwendige Papiere abgegeben hatten. Die...

  • Neukölln
  • 28.02.19
  • 612× gelesen
  • 1
Soziales

Mehr Geld fürs Jobcenter

Neukölln. Im kommenden Jahr erhält das Jobcenter Neukölln rund 1,16 Millionen Euro mehr für die die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen als 2018. Das hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales dem SPD-Bundestagsabgeordneten Fritz Felgentreu mitgeteilt. „Das ist ein echtes Plus. Mit der verbesserten Finanzausstattung kann das Jobcenter den Langzeitarbeitslosen zielgenauer helfen und sie besser in Arbeit vermitteln“, so der Politiker. sus

  • Neukölln
  • 18.11.18
  • 37× gelesen
  • 1
Soziales

Nicht allein zum Jobcenter
Linke-Politikerin fordert deutlichere Informationen über das "Beistandsrecht"

von Susanne Schilp Im Juni haben die Bezirksverordneten beschlossen, dass in Amtsschreiben auf das „Beistandsrecht“ hingewiesen werden soll. Es besagt: Jeder darf zu einem Termin eine Person seines Vertrauens mitbringen. Doch die Linke Doris Hammer ist mit dem Verhalten des Jobcenters unzufrieden. Von Info-Flyern, die es laut Jobcenter gibt, wüssten die Mitarbeiter vor Ort nichts, so die Politikerin. Es hingen nur einige Bekanntmachungen in Warteräumen und Fluren. Den Text hält sie aber für...

  • Neukölln
  • 21.09.18
  • 215× gelesen
Soziales
Solche Pakete verschickt Sarah regelmäßig.

Librileo: So viele schöne Geschichten!
Sarah Seeliger verschenkt Bücher an Kinder, die nicht viel lesen

„Lesen macht das Leben schöner“, sagt meine Oma. Und sie hat Recht. Es gibt so, so so viele tolle Geschichten! Sarah Seeliger sieht das genauso. Alle drei Monte verschickt sie Pakete mit ausgewählten Büchern an Kinder, deren Eltern sich nicht so viel leisten können. Denn Bücher, findet sie, sollte jeder haben. Beim Lesen sind die Menschen sehr unterschiedlich: Manche bevorzugen Abenteuer, für andere braucht eine gute Geschichte Romantik, wieder andere mögen Krimis. Es gibt aber auch Leute, die...

  • Charlottenburg-Nord
  • 31.07.18
  • 324× gelesen
Soziales

Zu zweit zum Amt
Formulare sollen in Zukunft auf das Beistandsrecht hinweisen

Alle haben das Recht, jemanden mitzunehmen, wenn sie einen Termin im Jobcenter oder bei einer anderen Behörde haben. Darauf soll künftig in Neuköllner Amtsschreiben ausdrücklich hingewiesen werden. So will es die Bezirksverordnete Doris Hammer (Linke), und die Mehrheit der Bezirksverordneten ist ihrem Antrag gefolgt und hat dafür votiert. Nun soll das Bezirksamt darauf hinwirken, dass in jeder Einladung zu persönlichen Gesprächsterminen bei Behörden, Ämtern, dem Jobcenter und der Agentur für...

  • Neukölln
  • 02.06.18
  • 264× gelesen
Soziales

Das Schweigen der Ämter

Marion A. ist alleinerziehende Mutter. Den Lebensunterhalt ihrer Familie bestritt sie aus eigenen Einkünften und Hartz IV-Leistungen. Wegen körperlicher Beschwerden musste sie ihren Beruf aufgeben. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) ermöglichte ihr eine Umschulung zur Heilpraktikerin. Mit Beginn der Umschulung im Oktober sollte Marion A. ein sogenanntes Übergangsgeld der DRV beziehen. Voraussetzung war allerdings, dass das Jobcenter dem DRV bestätigt, dass Marion A. Hartz-IV-Leistungen...

  • Mahlsdorf
  • 07.03.18
  • 369× gelesen
  • 1
Soziales
Neukölln hat eines der größten Jobcenter Deutschlands. Foto: Schilp

Mit leeren Händen: Jobcenter stellt keine Abgabebescheinigungen mehr aus

Neukölln. Hat jemand im Jobcenter Unterlagen abgegeben, konnte er sich das bisher an einem Schalter schriftlich bestätigen lassen. Damit ist seit Ende Oktober Schluss. Die Bezirksverordnete Doris Hammer ist darüber empört. Sie ist Mitglied der Linken-Fraktion, stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses und hat schon etliche Menschen als Beistand zum Jobcenter begleitet. Das Grundproblem in ihren Augen: „Das Neuköllner Jobcenter ist berühmt-berüchtigt dafür, dass sehr häufig Unterlagen...

  • Neukölln
  • 10.11.17
  • 11.444× gelesen
  • 2
Soziales

Zum Leben zu wenig

Nina C. ist alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter. Vor einigen Wochen verlor sie unerwartet ihre feste Anstellung. Sie musste also bei der Agentur für Arbeit Arbeitslosengeld beantragen. Sowohl die Bearbeitung als auch die Bewilligung ihrer Arbeitslosenunterstützung gingen problemlos und ohne zeitliche Verzögerung über die Bühne. Allerdings reichte das von der Agentur für Arbeit ausgezahlte Arbeitslosengeld nicht für die Bestreitung des Lebensunterhaltes aus. Ein Antrag beim Jobcenter...

  • Mahlsdorf
  • 15.08.17
  • 243× gelesen
Soziales
Thomas Keller ist einer von zwei Mitarbeitern der neuen Anlaufstelle.
2 Bilder

Hilfe zur Selbsthilfe: Jobcenter bietet acht Computerplätze für Recherche und Bewerbung

Neukölln. Wer im Internet nach einer Arbeit suchen oder Bewerbungsunterlagen erstellen möchte, kann ab sofort in die „Selbstinformationseinrichtung“ (SIE) kommen. Seit dem 17. Juli hat die neue Anlaufstelle geöffnet. Zu finden ist sie in der Ladenpassage Kindl-Boulevard, direkt vor dem Eingang zum Jobcenter. Die Eingänge zu dem Einkaufszentrum sind an der Hermannstraße 214 und an der Mainzer Straße 27. Dort, wo bisher eine Kneipe ihren Sitz hatte, lädt nun ein heller, großer Raum die Besucher...

  • Neukölln
  • 24.07.17
  • 561× gelesen
Soziales

Langes Warten auf Rückzahlung

Treptow-Köpenick. Frau O. aus Treptow-Köpenick war in der Vergangenheit selbstständig tätig. Weil ihre Einnahmen nicht ausreichten, den Lebensunterhalt zu finanzieren, erhielt sie ALG II-Leistungen. Die Höhe wurde auf der Grundlage ihrer zu erwartenden Einnahmen berechnet. Im zurückliegenden Jahr erlitt sie einen Herzinfarkt. Sie ist seit dem arbeitsunfähig und in Frührente. Sie erzielte keine weiteren Einnahmen. Somit stimmte die Höhe des bislang berechneten ALG II nicht mehr. Die...

  • Mitte
  • 27.06.17
  • 159× gelesen
Soziales

Stillstand im Wohnungsamt

Neukölln. Izabela P. ist dringend auf Wohngeld für sich und ihre achtjährige Tochter angewiesen ist. Das Wohnungsamt Neukölln zahlt diesen Betrag auf ihr Konto. Im Dezember 2016 lief der Bewilligungszeitraum des alten Antrages aus. Bereits am 17. Oktober stellte Izabela P. einen Antrag auf Verlängerung des Wohngeldes. Anfang November erkundigte sie sich schriftlich und telefonisch nach dem Bearbeitungsstand. Das Wohnungsamt Neukölln vertröstete sie und bat um Geduld. Auch der Hinweis von...

  • Mahlsdorf
  • 13.06.17
  • 100× gelesen
Soziales

Nachzahlung zurückgehalten

Spandau. Das Einkommen von Dachdecker Norbert T. (30) ist so gering, dass er ergänzend dazu finanzielle Unterstützung vom Jobcenter Berlin-Spandau erhält. Der Verdienst unterliegt außerdem über das Jahr hinweg immer wieder unterschiedlich großen Schwankungen. Aus diesem Grund muss Norbert L. seine Einkünfte monatlich beim Jobcenter Spandau nachweisen. Vor einiger Zeit ergab sich eine Nachzahlung. Da das Jobcenter diese über Wochen zurückhielt, wandte sich Norbert L. an die Kummer-Nummer der...

  • Adlershof
  • 21.03.17
  • 113× gelesen
Wirtschaft

Jobcenter und Turnfest suchen Helfer: jetzt anmelden und live dabei sein

Berlin. In enger Kooperation mit de m Deutschen Turnerbund suchen die zwölf Berliner Jobcenter freiwillige Helfer für das Internationale Deutsche Turnfest, das vom 3. bis 10. Juni 100 000 Gäste begrüßen wird. Die ehrenamtlichen Helfer können als Quartiermanager oder als Helfer in der Schulbetreuung eingesetzt werden. Als Quartiermanager weisen sie die Gäste des Turnfestes in die Gemeinschaftsquartiere ein, koordinieren den dortigen Mitarbeitereinsatz und organisieren die Verpflegung. Die Helfer...

  • Charlottenburg
  • 13.03.17
  • 290× gelesen
Soziales

Das Jobcenter ließ sich Zeit

Pankow. Manuel K. hat sich vor einiger Zeit selbstständig gemacht. Auch wenn sein Geschäft recht erfolgreich startete, reichen die Einkünfte derzeit noch nicht aus, um seinen Lebenshaltung finanzieren zu können.Er bezieht daher noch Arbeitslosengeld II vom Jobcenter in Berlin Pankow. Die Anträge auf Weiterbewilligung der Leistungen stellte er bislang immer fristgerecht. Und auch dieses Mal. Doch als ihm sein neuer Bescheid auch nach Ablauf des alten Bewilligungszeitraumes noch nicht zugestellt...

  • Mitte
  • 14.02.17
  • 172× gelesen
Soziales

Zuständigkeit im Unklaren

Steglitz-Zehlendorf. Julia L. ist alleinerziehende Mutter. Sie wollte sich räumlich verändern und machte sich daher auf die Suche nach einer neuen Wohnung. Glücklich darüber, eine Umzugszusage vom Jobcenter erhalten zu haben, begann die junge Frau mit den Vorbereitungen. Sie wartete nur noch auf das Schreiben des Jobcenters Steglitz-Zehlendorf zur Übernahme der Umzugskosten. Doch zu ihrer Verwunderung schickte ihr die Behörde einen Ablehnungsbescheid. Sie legte sofort Widerspruch ein und bat...

  • Mitte
  • 06.12.16
  • 137× gelesen
Soziales

Immer wieder neue Unterlagen

Steglitz-Zehlendorf. Familienvater Danny B. und seine Partnerin haben sich nach der Geburt ihres Kindes entschieden, jeweils eine Ausbildung zu beginnen. Doch ihre Anträge auf Berufsausbildungsbeihilfe wurden mit der Begründung abgelehnt, dass die Ausbildungsvergütungen zu hoch seien. Daraufhin wandte sich das Paar an das Jobcenter Steglitz-Zehlendorf mit der Bitte um Unterstützung. Sie stellten einen entsprechenden Antrag und hofften, dass sie zeitnah eine positive Antwort und finanzielle...

  • Mitte
  • 12.10.16
  • 82× gelesen
Soziales

Zwillinge verwechselt

Marzahn-Hellersdorf. Tanja H. lebt mit ihrem sechs Monate alten Sohn, ihrer Zwillingsschwester und deren zwei Kindern in einer schönen Wohnung in Marzahn-Hellersdorf. Die Probleme fingen an, als Tanja Arbeitslosengeld II beim Jobcenter beantragte. Als sich die alleinerziehende Mutter nach dem Bearbeitungsstand ihres Antrages erkundigte, wurde ihr mitgeteilt, dass ihre Dokumente aus Versehen in der Akte ihrer Schwester gelandet seien. Tanja nahm an, dass der Antrag nun zügig bearbeitet werden...

  • Weißensee
  • 20.09.16
  • 215× gelesen
Soziales

Antrag einfach vergessen

Spandau. Isabel F. hat im Oktober 2015 das Studium der Kulturwissenschaft aufgenommen. Die junge Frau lebt mit ihrer Mutter in einer kleinen Wohnung in Spandau. Seit dem Beginn des Studiums erhält Isabel BAföG. Zusätzlich beantragte sie einen Zuschuss zu den nicht gedeckten angemessenen Kosten der Unterkunft und Heizung beim Jobcenter Spandau, da ihre Mutter aktuell Arbeitslosengeld II bezieht. Trotz wiederholter Nachfrage bekam Isabel zu keiner Zeit eine aussagekräftigte Information bezüglich...

  • Mitte
  • 15.06.16
  • 88× gelesen
Soziales

Umzug wird zur Geduldsprobe

Reinickendorf. Familie Nagel hat sich zu einem neuen Lebensabschnitt entschlossen. Sie möchte ihren Wohnsitz von Berlin nach Niedersachsen verlagern. Da die Familie von Arbeitslosengeld II lebt, hat sie beim Jobcenter Reinickendorf den Umzug beantragt. Nach einer Weile erhielt die Familie die Information, dass ein Leistungsnachweis vom künftig zuständigen Jobcenter in Niedersachsen benötigt wird, um feststellen zu können, ob die Mietkosten der gewünschten Wohnung den Kriterien vor Ort...

  • Mitte
  • 31.05.16
  • 119× gelesen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.