Alles zum Thema Judenverfolgung

Beiträge zum Thema Judenverfolgung

Leute
Nach der Verlegung der Stolpersteine legten viele Teilnehmer der Veranstaltung Rosen an den kleinen Gedenktafeln nieder.
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Nur drei überlebten
Stolpersteine für jüdische Familie vor der Falkenberger Straße 12 verlegt

Vor dem Haus an der Falkenberger Straße 12 befinden sich jetzt elf neue Stolpersteine. Verlegt wurden sie vom Künstler Gunter Demnig in Erinnerung an die Familie Stenschewski. Und als Ehrengast zur Verlegung konnten die Anwesenden den Enkel Alex Stenschewski begrüßen. Stolpersteine kleine plflastersteingroße Denkmäler mit einer Messingplatte, die vor der letzten bekannten Wohnadresse von Opfern der NS-Zeit in den Gehweg eingesetzt werden. Seit 1992 hat Gunter Demnig circa 70 000...

  • Weißensee
  • 14.12.18
  • 44× gelesen
Leute
Marianne Wintgen am Stolperstein für ihren Verwandten Wilhelm Alexander Königswerther.
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In den Tod getrieben
Ein Stolperstein erinnert jetzt am Pastor-Niemöller-Platz an einen renommierten Ingenieur

Auf dem Gehweg vor dem Haus am Pastor-Niemöller-Platz 2 wurde vor wenigen Tagen vom Künstler Gunter Demnig ein Stolperstein in das Pflaster eingesetzt. Die kleine Messingtafel auf diesem Stein erinnert an Wilhelm Alexander Königswerther. Dieser lebte fast 40 Jahre lang am Bismarckplatz 1. So hieß der Pastor-Niemöller-Platz bis 1951. Alex, wie er in der Familie nur genannt wurde, kam am 25. Juni 1877 in Leipzig zur Welt. „Er besuchte in Berlin eine Internatsschule, das Joachimsthaler...

  • Niederschönhausen
  • 11.12.18
  • 25× gelesen
Politik
Eine historische Ansichtskarte zeigt das direkt an ein Wohngebäude angesetzte jüdische Gotteshaus.
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Synagoge 1938 von Nazis demoliert
Erinnerung an jüdisches Gotteshaus

Am 9. November 1938 demolierten fanatische Parteigänger der Nazis auch die Synagoge der Köpenicker Jüdischen Gemeinde. Am 11. November wird vor Ort an das tragische Geschehen erinnert. Berlin-Köpenick, Freiheit 8, war nur kurze 28 Jahre die Adresse der Synagoge. Obwohl es in Köpenick bereits Ende des 19. Jahrhunderts eine respektable jüdische Gemeinde gab, hatte diese kein eigenes Gotteshaus. Die Gottesdienste fanden in Festsälen oder sogar im Ratskeller statt. Erst am 25. September 1910...

  • Köpenick
  • 02.12.18
  • 53× gelesen
Soziales

Stolpersteine in Alt-Pankow

Pankow. Die Stolpersteingruppe Pankow plant in den nächsten Tagen drei Aktionen. Am 27. November um 10.15 Uhr wird zunächst ein Stolperstein am Pastor-Niemöller-Platz in Erinnerung an Alexander Königswerther verlegt. Etwa um 10.30 Uhr folgt dann eine Stolpersteinverlegung für die Familie Berwin. Sie findet auf dem Gehweg vor der Parkstraße 60 statt. Verlegt werden alle Stolpersteine vom Künstler Gunter Demnig. Mit den neuen Stolpersteinen gibt es dann in Alt-Pankow bereits über 60 dieser...

  • Pankow
  • 20.11.18
  • 35× gelesen
Kultur
In der Konrad-Wolf-Straße, schräg gegenüber vom Sportforum, steht der Gedenkstein. Er erinnert an die Synagoge, die sich dort vor dem Zweiten Weltkrieg befand.

Erinnerung in Stein
Wie eine Synagoge aus der Konrad-Wolf-Straße verschwand

Auch in Hohenschönhausen gab es vor dem Zweiten Weltkrieg eine jüdische Gemeinde, die aber – im Vergleich zu Schöneberg etwa – recht überschaubar war. Eine eigene Synagoge hatte sie dennoch, wenn auch nur für kurze Zeit. Sie stand an der heutigen Konrad-Wolf-Straße. Gegenüber dem Sportforum, zwischen Autohaus und Apotheke, führt ein schmaler Weg durch eine hübsche Grünanlage samt Kinderspielplatz. Kaum jemand, der dort entlang spaziert, nimmt Notiz von einem Gedenkstein, der, etwas...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 09.11.18
  • 40× gelesen
Politik

Wider das Vergessen
Führung zu Stolpersteinen in der Hufeisensiedlung

Am 9. November vor 80 Jahren wurden bei der Pogromnacht in Berlin und anderswo ungezählte jüdische Geschäfte zerstört. Die Anwohnerinitiative „Hufeisern gegen Rechts“ nimmt den Jahrestag zum Anlass für eine Stolpersteinführung. Neun der Messingtafeln sind bisher in der Hufeisensiedlung verlegt worden. Sie erinnern an Frauen und Männer, die von den deutschen Faschisten verfolgt und ermordet wurden. Der öffentliche Rundgang beginnt am Freitag, 9. November, um 18 Uhr am nördlichen Ausgang des...

  • Britz
  • 05.11.18
  • 12× gelesen
Politik

In Erinnerung an die Opfer

Pankow. Anlässlich des 80. Jahrestages der Pogromnacht 1938 finden im Bezirk am 9. November zwei Kranzniederlegungen statt. In stillem Gedenken an die Opfer legen BV-Vorsteher Michael van der Meer und Bürgermeister Sören Benn (beide Die Linke) um 10 Uhr Kränze auf dem Jüdischen Friedhof an der Herbert-Baum-Straße nieder. Anschließend findet um 11.30 Uhr eine weitere Kranzniederlegung auf dem Jüdischen Friedhof in der Schönhauser Allee 23-25 statt. BW

  • Weißensee
  • 28.10.18
  • 16× gelesen
Leute

Denkmal für Gefängnispfarrer

Tegel. Berlins Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) hat in der Justizvollzugsanstalt Tegel ein Denkmal für den früheren Gefängnispfarrer und Widerstandskämpfer Harald Poelchau eingeweiht. Der evangelische Seelsorger begleitete zwischen 1939 und 1945 tausend Inhaftierte bis zu ihrer Hinrichtung. Für aus politischen Gründen Inhaftierte schmuggelte er Briefe ins Gefängnis und vermittelte überdies zusammen mit seiner Ehefrau Dorothee Ziegele illegale Unterkünfte an Juden. „Er handelte aus...

  • Tegel
  • 10.10.18
  • 38× gelesen
Politik
Das Pfarrhaus der evangelischen Kirchengemeinde, Dorfstraße 12a, wurde im März 1943 zerbomt. Heute befindet hier der Kindergarten der Kirchengemeinde.
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Mutiger Einsatz für Juden
Vor 80 Jahren eröffnete das „Büro Pfarrer Grüber“

Pfarrer Heinrich Grüber eröffnete vor 80 Jahren in seinem Pfarrhaus ein Büro, um Juden die Ausreise aus Deutschland zu ermöglichen. Es wurde einer der wichtigsten Orte des Widerstands gegen die Nationalsozialisten. Als Heinrich Grüber (1891-1975) das Büro im September 1938 in seinem Pfarrhaus an der Kaulsdorfer Dorfstraße eröffnete, war er längst im Visier der Nazis. Ursprünglich auch mit rechtsnationalen Kräften verbunden, war er nach 1933 einer der wichtigsten Vertreter der Bekennenden...

  • Kaulsdorf
  • 15.09.18
  • 157× gelesen
Politik

Noch freie Plätze
Jugendfahrt nach Israel

Vom 21. bis 31. Oktober sind wieder 13 junge Menschen aus Mitte im Alter zwischen 15 und 19 Jahren eingeladen, bei einem Austausch Jugendliche aus Holon in ihrer Heimat zu besuchen. Holon ist eine Vorstadt von Tel-Aviv, mit der es seit 1980, damals noch mit dem Bezirk Wedding, eine lange Städtepartnerschaft gibt. In der Vergangenheit gab es schon viele Jugendbegegnungen und Schüleraustausche. Als „children´s city“ legt Holon genau wie Mitte großen Wert auf interessante Angebote für...

  • Mitte
  • 30.08.18
  • 32× gelesen
Bildung

Gedenktafel für NS-Widerstandskämpferin

Mitte. Anlässlich des 125. Geburtstages der evangelischen NS-Widerstandkämpferin Elisabeth Schmitz (1893-1977) haben die Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) in der Auguststraße 82 eine Gedenktafel angebracht. Der Dachverband der Frauen in der Evangelischen Kirche möchte damit das Andenken an die mutige Theologin und Historikerin wachhalten, die von 1915 bis 1933 in der Auguststraße 82 lebte. Sie setzte sich ab 1933 für jüdische Menschen ein und kritisierte das Schweigen ihrer Kirche –...

  • Mitte
  • 29.08.18
  • 22× gelesen
Kultur
Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand zeigt eine Sonderausstellung über eine misslungene Flüchtlingspolitik vor 80 Jahren.

Anregend in aktueller Debatte
Sonderausstellung über Flüchtlingskonferenz von Évian in der Gedenkstätte

Geschichte wiederholt sich bekanntlich nicht, aber die Kenntnis historischer Ereignisse lässt die Gegenwart besser begreifen. In Bezug auf die gegenwärtige Flüchtlingskrise machen die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität in ihrer gemeinsamen Ausstellung „Geschlossene Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938“ dahingehend ein gutes Angebot. Vor 80 Jahren trafen sich vom 6. bis 15. Juli Vertreter von 32...

  • Tiergarten
  • 21.08.18
  • 51× gelesen
Politik
Der Platz am Übergang der Straße Am Rosenhag zur Kieler Straße heißt seit 2008 Guthmann-Platz.
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Erinnerung an authentischem Ort
Bezirksamt gedenkt jüdischer Naziopfer mit Tafel

Mit einer Erinnerungstafel am Friedhof in Mahlsdorf-Nord erinnert das Bezirksamt an die Familie Guthmann. Fast alle ihre Mitglieder wurden von den Nazis ermordet. Die Erinnerungstafel wird am 27. August um 17 Uhr am Eingang des Friedhofs von der Lemkestraße eingeweiht. Die Enthüllung nehmen Bürgermeisterin Dagmar Pohle und Kulturstadträtin Juliane Witt (beide Die Linke) vor. Das jüdische Ehepaar Otto und Charlotte Guthmann hatte das Haus Lemkestraße 156 seit Mitte der 1930er-Jahre...

  • 15.08.18
  • 34× gelesen
Kultur

Erben fordern weiter Welfenschatz
US-Berufungsgericht lässt Klage gegen Preußenstiftung zu

Muss die Preußenstiftung den im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum gezeigten Welfenschatz herausgeben? Das Berufungsgericht U. S. Court of Appeals hat am 10. Juli eine entsprechende Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland abgewiesen, aber gegen die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) zugelassen. Seit 2008 streben in den USA einige Erben der jüdischen Kunsthändler, die 1935 den Schatz verkauft haben, die Rückgabe an. Zum Zeitpunkt der Verkaufsverhandlungen befanden sich die Objekte...

  • Tiergarten
  • 18.07.18
  • 39× gelesen
Bildung
Die neuen Erinnerungssteine.

Schüler erinnern an jüdische Bürger
Neue Denksteine an der Löcknitz-Grundschule gelegt

Zum Schuljahresabschluss haben Schüler der Löcknitz-Grundschule ihr Denkmal für Bürger jüdischen Glaubens aus Schöneberg, die von den Nazis zu Tode gebracht wurden, mit einer Denksteinlegung erweitert. Zuvor hatten sich die Kinder der Klassen 6a, 6b und 6c altersgemäß eingehend mit dem Holocaust beschäftigt. Die diesjährige Denksteinlegung ist der Mutter und der Tante von George Shefi gewidmet. George Shefi war Schüler der Synagoge in der Münchener Straße, die sich einst auf dem heutigen...

  • Schöneberg
  • 03.07.18
  • 176× gelesen
Kultur
Gedenkstätte und Mahnmal an der Levetzowstraße: 2010 wurde der dahinterliegende Spielplatz so umgestaltet, dass er die Würde des Ortes verletzt. Das soll nun wieder korrigiert werden.

Die Würde einer Gedenkstätte
Bezirk und Urheber des Mahnmals an der Levetzowstraße einigen sich auf erneute Umgestaltung

Wo einst Berlins größte Synagoge stand, wird mit einer Gedenktafel aus dem Jahre 1960 und seit 1988 mit einer großen Skulpturengruppe an Verfolgung, Deportation und Vernichtung der Berliner Juden und an die Zerstörung ihrer Gemeindehäuser während der Nazizeit erinnert. Erst in den 80er-Jahren begann die ehrliche Aufarbeitung des dunkelsten Kapitels in der deutschen Geschichte. In Berlin wie in anderen Städten wurden die Geschehnisse mit Denk- und Mahnmalen sichtbar gemacht. So kam es, dass...

  • Moabit
  • 11.06.18
  • 90× gelesen
Bildung

Anne-Frank-Tag in Moabit

Moabit. Im Beisein von Patrick Siegele, Direktor des Anne-Frank-Zentrums, der deutschen Partnerorganisation des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam, von Bildungsstaatssekretär Mark Rackles und Schulleiterin Petra Kleiber wurde der diesjährige bundesweite Anne-Frank-Tag am 12. Juni in der Anne-Frank-Grundschule in der Paulstraße 20b eröffnet. 2018 lautete das Motto des Aktionstags für eine demokratische Gesellschaft „Helfen und Widerstand“. Schüler stellten ihre Gedanken zum Thema vor. Die Zeitzeugen...

  • Moabit
  • 11.06.18
  • 114× gelesen
Bauen
Es braucht noch etwas Phantasie, um sich hier einen weitläufigen begrünten Platz vorzustellen.
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Der Otto-Weidt-Platz – ein kleines Wunder: Initiative der NS-Zeitzeugin Inge Deutschkron

Inge Deutschkron, Ehrengast beim symbolischen ersten Spatenstich für den neuen Stadtplatz in der Europacity, sprach von einem „kleinen Wunder“. Denn entgegen dem Beschluss der BVV Mitte, Straßen und Plätze nur nach Frauen zu benennen, bis Gleichheit erreicht sei, hat es die jüdische Schriftstellerin und Zeitzeugin Inge Deutschkron erreicht, dass dem Platz der Name Otto Weidts gegeben wurde, ihrem Überlebenshelfer in der Nazi-Diktatur. Deutschkron hat die Initiative zur Namensgebung ergriffen....

  • Moabit
  • 21.04.18
  • 149× gelesen
Bildung

Führung durch Sonderausstellung

Tempelhof. Mitte März startete im Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Werner-Voß-Damm 54a, die Sonderausstellung „… am wütendsten geprügelt“. Am Sonntag, 15. April, haben Interessierte um 16 Uhr die Möglichkeit, sich einer kostenlosen Führung anzuschließen. Die Ausstellung widmet sich dem Thema der Entrechtung und Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung ab 1933 nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Gezeigt werden anhand von sieben Biografien jüdischer Berliner die verschiedenen Formen...

  • Tempelhof
  • 06.04.18
  • 4× gelesen
Kultur
Otto Rechnitz, hier etwa 1937, verlor seine Fabrik, wurde von den Nazis als Jude verfolgt.
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Otto Rechnitz gründete die „Märkische Wachsschmelze“

Das Haus Alt-Kaulsdorf 14-18 beherrscht bis heute optisch die Einmündung der Chemnitzer Straße in die B1/B5. Ältere Kaulsdorfer erinnern sich noch daran, dass hier in der DDR Kaffeemaschinen hergestellt wurden. Das Haus, in dem heute ein Restaurant und ein Hotel ihren Sitz haben, gehörte in den 1920er- und 1930er-Jahren dem jüdischen Fabrikanten Otto Rechnitz. Die dahinter an der Chemnitzer Straße gelegene Produktionshalle war die Hauptproduktionsstätte seiner „Märkischen Wachsschmelze“....

  • Kaulsdorf
  • 28.03.18
  • 160× gelesen
Politik
Ein sogenannter Stolperstein erinnert vor dem Grundstück Eichenhofweg 9 an Walter Reissner.

Vor 75 Jahren wurde der Mahlsdorfer Künstler Walter Reissner nach Auschwitz deportiert

Der jüdische Künstler Walter Reissner wurde Anfang März 1943 nach Auschwitz deportiert. Daran erinnert seit 2008 ein sogenannter Stolperstein vor seinem ehemaligen Grundstück am Eichenhofweg 9 in Mahlsdorf-Süd. Als er am 4. März vor 75 Jahren von der Gestapo abgeholt wurde, war er gerade beim Mittagessen. Er gab seiner Nachbarin die Wohnungsschlüssel und sagte, er käme bald zurück. Seinen halb gegessenen Teller Suppe ließ er auf der Anrichte stehen. Am selben Tag wurden weitere zwölf Juden...

  • Mahlsdorf
  • 08.03.18
  • 289× gelesen
Kultur

Sonderausstellung über Judenverfolgung: Gedenkort Papestraße zeigt Berliner Häftlingsbiografien

Vom 16. März an ist im ehemaligen SA-Gefängnis Papestraße die neue Sonderausstellung „…am wütendsten geprügelt“ zu sehen. Darin werden Schicksale Berliner Juden nachgezeichnet. Die Ausstellung entstand durch die Arbeit von Studierenden des Masterstudiengangs „Holocaust Communication and Tolerance“ des Touro College in Westend. Sie thematisierten unter anderem den Zusammenhang antisemitischer Gesetzgebungen und der zunehmenden physischen Gewalt durch die SA. Im Vordergrund stehen besonders...

  • Tempelhof
  • 05.03.18
  • 29× gelesen
Bildung
Johannes Tuchel in der neugestalteten Ausstellung.
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Neugestaltete Ausstellung über die Judenverfolgung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand eröffnet

Die Dauerausstellung „Stille Helden“ ist in die Gedenkstätte Deutscher Widerstand umgezogen. Nach Jahren in der Rosenthaler Straße in Mitte wird nun im Bendlerblock in einer grundlegend neugestalteten, viel ausführlicheren Darstellung anhand von zehn Beispielen die Geschichte jener Menschen erzählt, die während der NS-Diktatur verfolgten Juden halfen, sich zu verstecken oder mit gefälschten Papieren zu fliehen. Die Schau schildert die Zwangssituation der Verfolgten, die von Deportation und...

  • Tiergarten
  • 23.02.18
  • 58× gelesen
Kultur
An der Stelle der in der Pogromnacht angezündeten, im Krieg zerbombten und 1954 abgeräumten Synagoge steht heute ein gesichtsloser Gewerbezweckbau.
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Einst blühte an der Lützowstraße jüdisches Leben

Farblos liegt der Abschnitt der Lützowstraße da. Er wird in der Hauptsache von Zweckbauten gesäumt. Wer die Gedenktafeln übersieht, den erinnert nichts mehr daran, dass dort einmal jüdisches Leben blühte. Wo heute ein Umspannwerk steht, befand sich einst eine Gemeindesynagoge. Das Gebäude in der Lützowstraße 16 war eines der größten und schönsten in Berlin. Annähernd 2000 Menschen hatten darin Platz. Es war eine „Hinterhofsynagoge“. Typisch für die Zeit standen an der Straße Wohn- und...

  • Tiergarten
  • 10.01.18
  • 625× gelesen