Alles zum Thema Kiez-Kompass

Beiträge zum Thema Kiez-Kompass

Kultur
Baumeister August Mencken hat die Neuköllner Kirche entworfen.
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Besondere Basilika
Die größte katholische Kirche steht in Neukölln

Direkt an der Grenze zu Kreuzberg, an der Lilienthalstraße 5, steht das höchste katholische Gotteshaus Berlins: die St.-Johannes-Basilika. Errichtet wurde sie ab 1894 als Garnisonskirche für Militärangehörige, die auf dem nahegelegenen Tempelhofer Feld stationiert waren. Ein paar Monate zuvor hatte gleich nebenan, auf dem Kaiser-Friedrich-Platz, dem heutigen Südstern, der Bau einer weiteren Garnisonskirche begonnen, für die Evangelischen. Die Einweihung beider Gotteshäuser fand am selben Tag...

  • Neukölln
  • 23.06.19
  • 332× gelesen
  •  1
Leute
Kurt Löwensteins Tod hat sich kürzlich zum 80. Mal gejährt.
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Für eine neue Schule
Kurt Löwenstein reformierte das Neuköllner Bildungswesen

Kürzlich wurde in der Röntgen-Oberschule, Wildenbruchstraße 53, eine Dauerausstellung über Kurt Löwenstein eröffnet. Aber nicht nur diese Schau erinnert an den Mann, der das Bildungswesen reformierte. Spuren finden sich einige im Bezirk: An seinem ehemaligen Wohnhaus an der Geygerstraße 3 gibt es eine Gedenktafel und nach ihm wurde eine Ringstraße in der Gropiusstadt benannt. Außerdem hat die Volkshochschule ihre Filiale an der Karlsgartenstraße „Kurt-Löwenstein-Haus“ genannt – den Namen hat...

  • Neukölln
  • 26.05.19
  • 107× gelesen
  •  1
Soziales
Erinnerung an den 8. Mai 1945, Mahnung für die Gegenwart und Zukunft.
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Für Frieden und Verständigung
Aufstehen-Aktivisten setzen ein Zeichen auf dem Hertzbergplatz

Die Aufstehen-Basisgruppe Neukölln hat mit Hilfe vieler Unterstützer eine Friedenseiche auf dem Hertzbergplatz gepflanzt – und zwar am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus. „Aufstehen“, das ist die Sammelbewegung linker Parteien und Gruppen, die Sarah Wagenknecht und andere im vergangen Jahr ins Leben gerufen haben. Die Neuköllner Anhänger wollten nun ein dauerhaftes Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen. Zur Veranstaltung begrüßten sie Schüler aus Neukölln,...

  • Neukölln
  • 10.05.19
  • 198× gelesen
Kultur
Das Rixdorfer Schulhaus an der Mühlenstraße im Jahr 1898, kurz vor seinem Abriss.
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Über Schulen und Glocken
Als Rixdorf noch böhmische und deutsche Lehranstalten hatte

In unserer vergangenen Ausgabe haben wir über das älteste noch erhaltene Neuköllner Schulgebäude an der Kirchgasse berichtet. Worauf uns eine Leserin hinwies: Ganz in der Nähe gibt es Zeugnisse einer weiteren Schule. Auch sie wurde von böhmischen Glaubensflüchtlingen gebaut. Zehn Jahre nach der Gründung Böhmisch-Rixdorfs teilte sich nämlich die Gemeinde – in die evangelische Brüdergemeine, die lutherische und die evangelisch-reformierte Bethlehemsgemeinde.  Letztere errichtete im Jahr...

  • Neukölln
  • 14.04.19
  • 141× gelesen
  •  1
Kultur
Die Kirchgasse hieß bis 1909 "Mala ulicka".
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Fataler Schuss auf den Storch
Geschichte und Geschichten der Rixdorfer Kirchgasse

Eine der ältesten Straßen im Bezirk ist die Kirchgasse. Sie wurde kurz nach der Gründung Böhmisch-Rixdorfs angelegt, also um 1737. Bis ins 20. Jahrhundert hinein hieß sie „Mala ulicka“, tschechisch für „enge Gasse“. Es ist König Friedrich Wilhelm I. zu verdanken, dass sich auch in Rixdorf böhmische Glaubensflüchtlinge ansiedeln konnten. Die meisten der ursprünglichen Siedlerbauten haben jedoch nicht lange überlebt. Im Jahr 1849 zerstörte ein verheerender Brand fast das ganze kleine Dorf....

  • Neukölln
  • 07.04.19
  • 98× gelesen
Kultur
Der ehemalige Lokschuppen beherbergt heute Bootsbauer.

Wo früher der Zug fuhr
Ein Relikt des Treidelns an der Späthbrücke

Direkt an der gesperrten Alten Späthbrücke steht auf Britzer Seite ein niedriges, langgestrecktes Haus. Nur wenige wissen, dass es sich um einen alten Lokschuppen handelt. Nanu, wo verlief denn hier eine Bahnstrecke? Die Antwort hat der Betrachter direkt vor der Nase: nämlich zu beiden Seiten des Teltowkanals. Hier fuhren früher kleine Treidel-Lokomotiven, die ihre Energie aus elektrischen Oberleitungen bezogen und mittels eines Stahlseils Schiffe hinter sich herzogen – anfänglich mit einer...

  • Britz
  • 03.04.19
  • 120× gelesen
Wirtschaft
Rainer Perske vor der Genezareth-Kirche, die mitten auf dem Herrfurthplatz steht.
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Wettbewerb für junge Menschen
Marktmacher Rainer Perske sucht Marktheld

Seine Welt sind die Märkte: Rainer Perske steht für das allwöchentliche bunte Treiben auf dem Herrfurthplatz und für den Neuköllner Stoff am Maybachufer. Vor einigen Jahren hat er eine Stiftung gegründet. Die hat nun den Wettbewerb „Neuköllner Markthelden“ ausgeschrieben. Die Idee: Junge Menschen bis 25 Jahre entwickeln eine Idee rund um den Wochenmarkt. Es winkt ein Preisgeld von 11 000 Euro, und ein Coach begleitet das Ganze bis zur Umsetzung. Der Wettbewerb ist offen für alle. „Mein...

  • Neukölln
  • 17.03.19
  • 390× gelesen
  •  1
Leute
Die Kopfstraße: Wo heute eine Baulücke klafft - ganz in der Nähe der Hermannstraße - wohnte vor mehr als 100 Jahren der Hauptmann von Köpenick.

Die Spur führte in die heutige Rollbergsiedlung
Wie die Polizei den Hauptmann von Köpenick dingfest machte

Das Husarenstück des Wilhelm Voigt (1849-1922) ist wohl jedem Berliner bekannt. Am 16. Oktober 1906 verkleidete sich der Schuster als Hauptmann und „beschlagnahmte“ im Köpenicker Rathaus die Stadtkasse. Weniger bekannt ist: Auf die Spur kam ihm die Obrigkeit über seine Schwester, und die wohnte in Rixdorf. Heute steht das Haus Kopfstraße 27 nicht mehr. Ob es im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde oder in den späten 1960er-Jahren dem Bau der heutigen Rollbergsiedlung weichen musste, ist nicht...

  • Neukölln
  • 02.03.19
  • 225× gelesen
Kultur
Wird bald 50 Jahre alt: die Dreieinigkeitskirche.

Schlaflose Nächte
Ein Kirchenbau mit Herausforderungen

Der theologische Gedanke von Vater, Sohn und Heiligem Geist drückt sich nicht nur im Namen, sondern auch in der Architektur aus: Die evangelische Dreieinigkeitskirche hat drei Spitzen und ist ein echter Blickfang. Am Sonntag, 24. Februar, lädt der Verein Freunde Neuköllns zu einer kostenlosen Führung durch das Gotteshaus an der Lipschitzallee 7 ein. Der Architekt Reinhold Barwich hat es Ende der Sechzigerjahre entworfen. Damals sei es „ein bisschen gewagt“ gewesen, eine „richtige Kirche“ zu...

  • Gropiusstadt
  • 17.02.19
  • 54× gelesen
Kultur
Puppenspieler Artur Albrecht zieht mit seinem Kasper in das "verflixte 13. Jahr".
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Kindertheater mit politischen Hieben
Der Kasper der Rixdorfer Puppenbühne startet in sein 13. Jahr

Mit einem Flug zum Mars beendete der Kasper von der Rixdorfer Puppenbühne in der Böhmischen Straße 46 am Silvestertag die Spielzeit. Doch lange müssen Kinder nicht auf ihn verzichten. Neue Auftritte stehen schon an. Kasper hatte vom König Hinkel den Befehl erhalten, eine Rakete zu bauen und damit zum Mars zu fliegen. Doch der Besuch war nur kurz. Der Kasper traf zwar die Marsbewohner an. Doch eine Verständigung mit den kleinen grünen Männchen war trotz modernster Computertechnik nicht...

  • Neukölln
  • 09.01.19
  • 192× gelesen
Umwelt
Die Trasse der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn verläuft zwischen alten Bäumen.

Grüne Großsiedlung im Süden
Die Geschichte des Rudower Wäldchens

Die Gropiusstadt ist grüner, als der Ortsfremde denkt. Mitten in der Großsiedlung gibt sogar ein Landschaftsschutzgebiet: das Rudower Wäldchen oder auch Vogelwäldchen. Nur wenige Meter von den Hochhäusern entfernt sind viele Spaziergänger, Jogger und Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern unterwegs. Im Frühjahr grünen hier Baumarten wie Birken, Eichen, Linden, Kastanien, Pappeln, Ulmen und Vogelkirschen. Die Wurzeln der grünen Oase reichen weit zurück: Im Jahr 1872 beauftrage Kaiser Wilhelm...

  • Gropiusstadt
  • 06.01.19
  • 140× gelesen
Umwelt
Weinkönigin Daniela I. und der Winzer Felix Schäfer wollen sich für die Britzer Weinkultur einsetzen.
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Viele Ideen für das neue Jahr
Verein will den Neuköllner Wein bekannter machen

Noch herrscht eine winterliche Ruhe auf dem Weinfeld am Koppelweg. Doch bald geht es wieder los. Die Agrarbörse Deutschland Ost und der Verein zur Förderung der Britzer Weinkultur haben sich viel vorgenommen. Vor allem wollen sie gemeinsam das Weingut bekannter machen. Im Frühjahr soll ein „Grünes Klassenzimmer“ fertig gestellt sein. Der Verein möchte mit Lesungen, historischen Führungen und Festen Besucher anlocken. Seit einem Jahr arbeitet der Winzer Felix Schäfer auf dem Weingut. Der...

  • Neukölln
  • 06.01.19
  • 194× gelesen
Leute
John Masters kann über jedes Stück in seinem Laden etwas erzählen.
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Ein Sammelsurium mit Qualität
John Masters bietet bei English Traders Nützliches und Schönes an – der Brexit macht ihm Sorgen

An der Weisestraße 58 gibt es einen winzigen Laden, in dem es jede Menge zu entdecken gibt – und am Freitag, 7. Dezember, wird bei English Traders der vierte Geburtstag gefeiert. Ab 12 Uhr gibt es selbstgemachte Brownies. John Masters und seine Frau Nicole haben das Geschäft 2014 eröffnet. John hatte bis dahin als Kulissenbauer gearbeitet, aber von dem körperlich sehr anstrengenden Job die Nase voll. Er wollte sich künftig tagsüber seine Brötchen verdienen, am liebsten im Schillerkiez. „Aber...

  • Neukölln
  • 02.12.18
  • 63× gelesen
Kultur
Judith Wamser, Anna Sophie Lacker, Evan Sedgwick-Jell und Chiara Brocco vor dem Haus Dörchläuchtingstraße 4, wo Dr. Bruno Altmann zur Untermiete wohnte.

Wer war Bruno Altmann?
Schülerinnen forschen über einen Britzer / Stolpersteinverlegung am 26. November

Am 26. November wird vor dem Haus Dörchläuchtingstraße 4 ein Stolperstein für Bruno Altmann verlegt. Zu verdanken ist das drei Schülerinnen des Albert-Einstein-Gymnasiums: Sie haben mehr als ein halbes Jahr lang geforscht, um möglichst viel über das Leben und Sterben des Mannes zu erfahren, der im Mai 1934 aus der Hufeisensiedlung flüchtete. Den Anstoß zu dem Projekt gab Judith Wamser. Von der Anwohnerinitiative „Hufeisern gegen Rechts“ hatte sie erfahren: Es gibt Spendengelder für neue...

  • Britz
  • 18.11.18
  • 75× gelesen
Kultur
Die Aufnahme von der allerletzten Straßenbahnfahrt auf dem Buckower Damm im Jahr 1964 stammt von Horst Kaiser.

Lokalgeschichtliches Buch und Kalender
Über das alte Buckow

Die zweite Auflage der "Alt-Buckower Geschichte(n)" ist da. Außerdem hat Autor Hartmut Christians einen Kalender mit historischen Bildern zusammengestellt. Im vergangenen Jahr hatte der Freizeit-Historiker seine Alt-Buckower Geschichte(n) veröffentlicht, in dem er sich akribisch jedem einzelnen Haus des historischen Ortskerns – und darüber hinaus – widmete. „Der überwältigende Erfolg hat mich gleichermaßen überrascht wie erfreut“, sagt er. Binnen kurzer Zeit sei die erste Auflage von 1000...

  • Buckow
  • 18.11.18
  • 98× gelesen
Kultur
Das Klischee von männlicher Ungebundenheit: der Cowboy.

Mächtig und verhasst
Vom Imagewandel einer Zigarette aus der Nachbarschaft

Er steht für Männlichkeit, Freiheit, Abenteuer – und es gibt wohl kaum einen Ort, wo man ihn weniger erwartet als im tristen Gewerbegebiet rund um die Neuköllnische Allee: Die Rede ist vom Marlboro-Mann. Der mehrere Meter große Kerl krönt das Dach des Zigaretten-Herstellers Philip Morris an der Haberstraße 10. Er ist die Galionsfigur des Konzerns, er brachte die Glimmstängelmarke, für die er steht, ganz nach vorn. Sie ist die meistverkaufte der Welt. Heutzutage ist der Ruhm des taffen...

  • Neukölln
  • 04.11.18
  • 179× gelesen
Bauen
Der Eingang zum Alten St.-Jakobi-Friedhof stammt von Reinhold Kiehl. Und hier liegt er auch begraben.
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Ein viel zu kurzes Leben
Der Architekt Reinhold Kiehl: wichtig für Rixdorf, wichtig für die Stadt

Ohne Reinhold Kiehl wäre Neukölln ein anderes: Der Architekt (1874–1913) hat in seinem kurzem Leben viel geleistet. Eines seiner bekanntesten Werke ist das Rathaus. Aber er war sich auch nicht für das Toilettenhäuschen an der Ecke Sonnenallee und Elbestraße zu schade. Eine Auswahl: Kiehl entwarf über ein Dutzend Schulen, acht Turnhallen, den Ringbahnhof Sonnenallee, das städtische Krankenhaus in Buckow, das Neuköllner Stadtbad, das Elektrizitätswerk am Weigandufer, die Passage in der...

  • Neukölln
  • 22.10.18
  • 230× gelesen
Kultur
Der Hochspannungsweg ist an der Ecke Laubsängerweg ausgeschildert, zwischen Ortolanweg und Teltowkanal fehlt ein Hinweis.
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Als die Lichter ausgingen
Über die Golpa-Leitung und die Berlin-Blockade

Auf einen ungewöhnlichen Straßennamen stößt der Spaziergänger, der an der Ortsteilgrenze zwischen Buckow und Britz unterwegs ist. Hier, zwischen Laubsängerweg und Teltowkanal, erstreckt sich der Hochspannungsweg. An der Ecke Laubsängerweg steht ein ganz normales Straßenschild, daneben ein Zeichen, das den Hochspannungsweg als Sackgasse ausweist. Doch der Fußgänger oder Radler kann sich auf einem Pfad weiter zum Ortolanweg durchschlängeln, vorbei an einigen Gartenlauben und verwildertem...

  • Britz
  • 16.10.18
  • 85× gelesen
Kultur
Leerstelle: Links vom Eingang des Hauses Richardplatz 1 hing jahrelang ein Schild, das an die Historie Rixdorfs erinnerte.

Wo ist die Gedenktafel?
Touristeninformation bittet um Hinweise

Am Haus Richardplatz 1 hing einmal eine Gedenktafel, die an das ehemalige Rixdorfer Schulzengericht erinnerte. Doch seit einiger Zeit ist sie verschwunden. Tanja Dickert, Leiterin der Neuköllner Touristeninformation, hat sich auf die Suche gemacht. Sie selbst habe die Tafel nie gesehen, obwohl sie von 2010 bis 2015 in der Nachbarschaft einen Laden hatte, erzählt sie. Deshalb gehe sie davon aus, dass das Schild schon etliche Jahre nicht mehr am Platz sei. Unter den Anwohnern kursiere das...

  • Neukölln
  • 22.09.18
  • 154× gelesen
  •  1
Sport
Die Ränge im Olympiastaion blieben weitgehend leer, wenn Tasmania spielte.
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Keiner war schlechter
Wie der SC Tasmania 1900 in die Bundesliga kam

Seit 2015 gibt es drei „Fußballrouten“ in Berlin. Hier finden Fans in radfahrerfreundlichem Abstand Infotafeln an Orten, wo Sportgeschichte geschrieben worden ist. Eine Strecke führt vom Brandenburger Tor nach Neukölln. Am Seelenbinder-Sportpark, Oderstraße 182, geht es um einen ganz besonderen Rekord: SC Tasmania 1900 gilt als der schlechteste Verein der deutschen Bundesliga. Ein paar Jahre vor dem Desaster konnten sich die Erfolge der Tasmanen jedoch durchaus sehen lassen. Mitte der...

  • Neukölln
  • 13.08.18
  • 381× gelesen
Kultur
Teile des zerschnittenen „Fläzsteins“ sind in der Grünanlage neben dem Dorfteich zu sehen.
3 Bilder

Geschichte des „Fläzsteins"
Wie ungehobelten Burschen Anstand gelehrt wurden

Neben dem Buckower Dorfteich sind Reste eines ganz besonderen Naturdenkmals zu besichtigen: des „Fläzsteins“, einst Treffpunkt der Jugend, später Erinnerungsort an Kaiser Wilhelm I. Zunächst war er flach, später wurde er aufgerichtet. Der Legende nach hatte ein wütender Riese in dunklen Vorzeiten den mehr als zwei Meter hohen Findling vom Müggelberg auf den Buckower Kirchturm schleudern wollen. Doch glücklicherweise verfehlte er sein Ziel um ein ganzes Stück. Jahrhundertelang lag der...

  • Buckow
  • 06.08.18
  • 708× gelesen
Bildung
Städtische Suppenküchen gehörten während des Krieges zum Straßenbild.
4 Bilder

Wie Neuköllnerinnen einen Staatsanwalt in die Knie zwangen
Der Bezirk im Ersten Weltkrieg

Ein Drittel aller Männer musste an die Front, und zu Hause brach eine Zeit der Not an: Diese und viele andere Fakten sind in der Ausstellung „Neukölln im Ersten Weltkrieg 1914-1918“ zu erfahren. Interessierte können sie sich noch bis Freitag, 3. August, in der ersten Etage des Einkaufzentrums Neuköllner Tor, Karl-Marx-Straße 231, anschauen. Auf 16 großen Tafeln beleuchtet das Mobile Museum Neukölln die Situation der Bevölkerung in diesem ersten „totalen“ Krieg der europäischen Geschichte. Es...

  • Neukölln
  • 20.07.18
  • 97× gelesen
Soziales
Beate Storni vom Vereinsvorstand vor dem Haus 104.
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Neuer Treffpunkt auf dem Feld
Ein Verein will das Haus 104 mit Leben erfüllen

Schon vergangenen Spätsommer war die Schlüsselübergabe, doch es gibt noch jede Menge zu tun. Das kleine „Haus 104“ auf dem Tempelhofer Feld soll zu einem Begegnungsort werden. Es ist eines von rund 30 Bauten auf dem Riesengelände und steht in der Nähe des Eingangs Herrfurthstraße. In den Jahren 1939-40 wurde es als Peilanlage, später als Wetterstation genutzt. Dass der Öffentlichkeit ein Gebäude auf dem stillgelegten Flughafen zur Verfügung stehen soll, ist seit längerer Zeit klar, denn so...

  • Neukölln
  • 24.06.18
  • 441× gelesen
Kultur
Im Wasserbecken spiegelt sich das Bauwerk, das im Jugendstil mit gotisierenden Elementen errichtet wurde.
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Der alte Märchenbrunnen
Die wechselvolle Geschichte eines Bauwerks im Von-der-Schulenburg-Park

Hört der Durchschnittsberliner „Märchenbrunnen“, denkt er unweigerlich an die riesige Anlage im Volkspark Friedrichshain. Doch auch in Neukölln gibt es einen Märchenbrunnen, ein Kleinod mit bewegter Geschichte. Zu finden ist er im Von-der-Schulenburg-Park an der südlichen Sonnenallee, einer kleinen Grünanlage, die längst nicht jeder kennt und deren Schönheit überrascht. Mittendrin der Brunnen, doch mit dem Original hat er nicht mehr viel zu tun. Das stammte vom Rixdorfer Bildhauer Ernst...

  • Neukölln
  • 18.06.18
  • 440× gelesen
  • 1
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