Alles zum Thema Kiez-Kompass

Beiträge zum Thema Kiez-Kompass

Wirtschaft
Das in den 1930er-Jahren gemachte Foto zeigt Frida Hirsekorn (vorn Mitte) im Kreis von Mitarbeitern der Wachsschmelze.
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Die Märkische Wachsschmelze
Geschichte des Unternehmens begann vor 100 Jahren

Rund ein halbes Jahrhundert war die Märkische Wachsschmelze einer der wichtigsten Industriebetriebe in Kaulsdorf. Ihre Geschichte begann vor 100 Jahren. Das erste Zeugnis der Wachsschmelze datiert vom 19. Mai 1919. An dem Tag stellten die Fabrikanten Otto Rechnitz und Erwin Becher den Antrag bei der Kaulsdorfer Gemeindevertretung, eine Außenstelle ihrer Märkischen Wachschmelze anzusiedeln. Damit begann eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte in der damaligen Berliner Randgemeinde, die...

  • Kaulsdorf
  • 23.05.19
  • 25× gelesen
Bildung
Ronny Schilling, Vorsitzender des Fördervereins der Achard-Grundschule, arbeitet am Hochbeet im Garten der Kleingartenanlage Kaulsdorfer Busch an einem Hochbeet.
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Wahlpflichtfach im Freien
Die Achard-Grundschule und die Kleingartenanlage Kaulsdorfer Busch kooperieren

Schüler der Achard-Grundschule erhalten ab sofort Gartenunterricht im ehemaligen Schaugarten der Kleingartenanlage Kaulsdorfer Busch. Schule und Kleingartenverein unterzeichneten darüber einen Kooperationsvertrag. „Auf diese Weise können wir unseren bisherigen Lehr- und Schaugarten für die Umweltbildung der Grundschulkinder nutzen“, sagt Jürgen Vogt, Vorsitzender des Kleingartenvereins Kaulsdorfer Busch. Die Kinder bereicherten zudem das Leben in der Kleingartenanlage. Vogt unterschrieb...

  • Kaulsdorf
  • 11.05.19
  • 108× gelesen
Bauen
Mit einigen Hammerschlägen besiegelten Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke) und Thomas Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stromnetz Berlin GmbH, die Fertigstellung des Rohbaus.
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Kleiner und auch feiner
Richtfest für neues Umspannwerk in Kaulsdorf

Die Stromnetz Berlin GmbH feierte Mitte März Richtfest für das neue Umspannwerk am Münsterberger Weg. Die neue Anlage ist kleiner als die alte und soll auch das Netz gegen Stromausfälle sicherer machen. Der Neubau ist Teil der Erneuerungsstrategie der Berliner Vattenfall-Tocher für das Stromnetz in der Hauptstadt. Laut Thomas Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stromnetz Berlin GmbH, investiert sein Unternehmen allein in diesem Jahr 194 Millionen Euro in das Verteilernetz. Das...

  • Kaulsdorf
  • 20.03.19
  • 162× gelesen
Politik
Eine Berliner Gedenktafel erinnert seit 1999 vor dem Haus Am Feldberg 3 an Erich Ohser und Erich Knauf. Hier lebten sie bis zu ihrer Verhaftung durch die Nazis am 28. März vor 75 Jahren.
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Zwei kritische Köpfe
Am Feldberg 3 erinnert eine Gedenktafel an Erich Ohser und Erich Knauf

Vor dem Haus an der Straße Am Feldberg 3 erinnert eine schlichte Gedenktafel an Erich Knauf und Erich Ohser. Auf Grund einer Denunziation wurden beide am 28. März 1944 hier verhaftet. Erich Knauf hatte sich in der Weimarer Republik als Schriftsteller und Herausgeber von Büchern der linken Arbeiterliteratur einen Namen gemacht. Erich Ohser wurde bekannt durch Illustrationen und Karikaturen, unter anderem von Hitler und Goebbels, bevor die Nazis 1933 die Macht übernahmen. Beide konnten nur...

  • Kaulsdorf
  • 15.03.19
  • 165× gelesen
Bauen
Rewe will den Markt in Alt-Kaulsdorf 64 vergrößern. Der Plan passt nicht ins Zentrenkonzept des Bezirks.
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Grätsche gegen Handelskonzern
Bezirksamt stoppt Rewe-Pläne zur Markt-Erweiterung

Das Bezirksamt will den Ausbau des Rewe-Marktes an der B1/B5 in Kaulsdorf verhindern. Deshalb hat es eine sogenannte Veränderungssperre verhängt. Das Bezirksamt beruft sich bei seiner Entscheidung auf das 2013 von der Bezirksverordnetenversammlung beschlossene Zentrenkonzept des Bezirks. Darin wird die gewünschte Verteilung von Einzelhandelsstandorten im Bezirk festgelegt. Als Zentrum der Nahversorgung in Kaulsdorf ist das Gebiet um den S-Bahnhof vorgesehen. Hier soll künftig weiterer...

  • Kaulsdorf
  • 08.02.19
  • 391× gelesen
Kultur
Dieses Selbstporträt zeichnete Robert Fitz im Jahr 1922.
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Ein kaum bekannter Maler
Robert Fitz hinterließ ein künstlerisches Erbe von historischem Wert

Beim Hauskauf kann einem so manches passieren. Mitunter wird man unverhofft und überraschend Besitzer des künstlerischen Nachlasses eines Bewohners. Als Barbara Herrmann 1971 das Haus Am Baltenring 60 erwarb, überließ ihr die Verkäuferin einige Mappen ihres verstorbenen Mannes unter anderem mit Zeichnungen von Kaulsdorf und Mahlsdorf aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Verkäuferin war die Witwe von Robert Fitz. Am 25. Januar vor 50 Jahren verstarb der Maler in Kaulsdorf. Über...

  • Kaulsdorf
  • 22.01.19
  • 43× gelesen
Politik
Das Pfarrhaus der evangelischen Kirchengemeinde, Dorfstraße 12a, wurde im März 1943 zerbomt. Heute befindet hier der Kindergarten der Kirchengemeinde.
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Mutiger Einsatz für Juden
Vor 80 Jahren eröffnete das „Büro Pfarrer Grüber“

Pfarrer Heinrich Grüber eröffnete vor 80 Jahren in seinem Pfarrhaus ein Büro, um Juden die Ausreise aus Deutschland zu ermöglichen. Es wurde einer der wichtigsten Orte des Widerstands gegen die Nationalsozialisten. Als Heinrich Grüber (1891-1975) das Büro im September 1938 in seinem Pfarrhaus an der Kaulsdorfer Dorfstraße eröffnete, war er längst im Visier der Nazis. Ursprünglich auch mit rechtsnationalen Kräften verbunden, war er nach 1933 einer der wichtigsten Vertreter der Bekennenden...

  • Kaulsdorf
  • 15.09.18
  • 206× gelesen
Wirtschaft
Otto Bengtson arbeitete auch an Getränkeautomaten, die aber niemals in Serienproduktion gingen.
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Ein unermüdlicher Tüftler
Otto Bengtson entwickelte Kaffeemaschinen

Der Bezirk war während der DDR der größte Hersteller von Kaffeemaschinen. Das verdankte er dem Unternehmer und Erfinder Otto Bengtson. Der Todestag von Otto Bengtson (1924-1988) jährt sich am 30. August zum 30. Mal. Er verstarb nicht in Biesdorf, wo er bis 1974, lebte, sondern in West-Berlin. Dorthin war er offiziell ausgereist, nachdem ihm der Staat sein Lebenswerk aus den Händen genommen hatte. Von der Kaffeemaschinenproduktion gibt es im Bezirk nur noch wenige Zeugnisse. Immerhin...

  • Kaulsdorf
  • 25.08.18
  • 207× gelesen
Kultur
Das Haus 7, hier eine Aufnahme von 1960, gehört zu den ältesten Gebäuden des Klinikums Kaulsdorf.
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Vom Hilfslazarett zum Vivantes Klinikum Kaulsdorf

Das Vivantes Klinikum Kaulsdorf ist das Krankenhaus zur medizinischen Regelversorgung im Bezirk. Wenn im Bezirk ein Kind geboren wird, dann geschieht das meist in der Geburtsklinik  an der Myslowitzer Straße. Übers Persönliche hinaus ist das Klinikum ein Spiegelbild der Geschichte des Bezirks. Das heutige Krankenhausgelände am Rande des ehemaligen Dorfes Kaulsdorf war jahrhundertelang landwirtschafte Nutzfläche. 1940 wurden hier zwei Backsteinbauten und fünf Baracken errrichtet, um...

  • Kaulsdorf
  • 21.04.18
  • 341× gelesen
Kultur
Otto Rechnitz, hier etwa 1937, verlor seine Fabrik, wurde von den Nazis als Jude verfolgt.
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Otto Rechnitz gründete die „Märkische Wachsschmelze“

Das Haus Alt-Kaulsdorf 14-18 beherrscht bis heute optisch die Einmündung der Chemnitzer Straße in die B1/B5. Ältere Kaulsdorfer erinnern sich noch daran, dass hier in der DDR Kaffeemaschinen hergestellt wurden. Das Haus, in dem heute ein Restaurant und ein Hotel ihren Sitz haben, gehörte in den 1920er- und 1930er-Jahren dem jüdischen Fabrikanten Otto Rechnitz. Die dahinter an der Chemnitzer Straße gelegene Produktionshalle war die Hauptproduktionsstätte seiner „Märkischen Wachsschmelze“....

  • Kaulsdorf
  • 28.03.18
  • 194× gelesen
Kultur
Das unscheinbare Haus an der Dorfstraße 10 ist ein Büdnerhaus aus dem 19. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz.
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Unscheinbares Denkmal im Schatten der Dorfkirche

Kaulsdorf. Auch hinter den unscheinbarsten Fassaden finden sich Geschichte und Geschichten. Ein Beispiel ist das Büdnerhaus an der Dorfstraße. Das alte Angerdorf um die Kaulsdorfer Dorfstraße ist reich an Baudenkmalen. Unterhalb der Jesuskirche steht ein unscheinbares, anderhalbgeschossiges Gebäude mit Rauputzfassade. Auch dieses Haus steht unter Denkmalschutz. Auf dem Übersichtsplan wird es als „Büdnerhaus“ ausgewiesen, erbaut im Jahre 1839. Die Bezeichnung kommt von dem Wort...

  • Kaulsdorf
  • 07.02.18
  • 307× gelesen
Wirtschaft
Die Berliner Woche in einem neuen Look: neues Markenzeichen, neue Schrift und alles linksbündig.
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Berliner Woche und Spandauer Volksblatt: frischer, moderner und auch ein bisschen schräger

Zum Erscheinungstermin 22. November 2017 haben sich die Berliner Woche und das Spandauer Volksblatt eine Verjüngungskur verordnet. Unsere gedruckten Zeitungen sind jetzt frischer, moderner und auch ein bisschen schräger. Vor einem Jahr fragten wir unsere Leser, wie ihnen unsere Zeitung gefällt. 92 Prozent gaben an, dass sie sehr zufrieden bzw. einigermaßen zufrieden sind. Das hat uns natürlich gefreut. Aber es wurden auch zahlreiche Wünsche geäußert: Die Zeitung sollte moderner werden, die...

  • Kreuzberg
  • 21.11.17
  • 941× gelesen
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