Kiez-Kompass

Beiträge zum Thema Kiez-Kompass

Sport
Sportwissenschaftler Florian Müller lädt Senioren aus Prenzlauer Berg zum BIB-Bewegungsprogramm ein.
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Bewegungspfad im Volkspark
„Bewegung im Bezirk“ startet neues Angebot speziell für Senioren

Im Volkspark Prenzlauer Berg wird Anfang Mai ein Bewegungspfad eröffnet. Mit ihm wird zugleich das BIB-Bewegungsprogramm gestartet. BIB steht für „Bewegung im Bezirk“. Dahinter verbirgt sich ein Projekt des Pankower Qualitätsverbundes Netzwerk im Alter (QVNIA) in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt. Durchgeführt wird es im Auftrage und mit Unterstützung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek). Gestartet ist diese Form der Bewegungsförderung für alle ab 65 Jahre im vergangenen Sommer zunächst in...

  • Prenzlauer Berg
  • 14.04.19
  • 197× gelesen
Soziales
Koordinatorin Marion Scheidler und Kita-Leiterin Juliane Kind arbeiten im Familienzentrum in der Kita Schivelbeiner Straße 12 eng zusammen.
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Eltern-Café und Kinder-Yoga
Das erste offizielle Familienzentrum startet in der Kita an der Schivelbeiner Straße

Prenzlauer Berg hat jetzt ein erstes offizielles Familienzentrum. Eröffnet wurde es in der Kita in der Schivelbeiner Straße 12. Deren Einrichtung und Betrieb werden von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie aus dem Landesprogramm Berliner Familienzentren gefördert. Auch wenn es jetzt ein vom Land Berlin anerkanntes Familienzentrum ist, die Arbeit mit Familien aus dem Kiez findet in dieser Kita bereits seit zehn Jahren statt. Der Motor dafür war von Anfang an Kitaleiterin...

  • Prenzlauer Berg
  • 08.04.19
  • 245× gelesen
Soziales
Kristina Schneider leitet die Kiezkantine in der Oderberger Straße 50.
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Essen im Kiez
Die Kiezkantine an der Oderberger Straße blickt auf eine 25-jährige Geschichte zurück

Die Kiezkantine ist eine der ungewöhnlichsten Orte auf der Oderberger Straße. Das liegt vor allem an den Beschäftigten. Denn es sind Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen, die dort unter Anleitung von Fachleuten in der Küche, im Service und in der Hauswirtschaft arbeiten. Die meisten der Gäste wissen das. Sie kommen ganz bewusst in die Kiezkantine in der Oderberger Straße 50. Denn sie wollen dort nicht nur preiswert essen, sondern möchten das Projekt unterstützen. Träger ist...

  • Prenzlauer Berg
  • 20.03.19
  • 143× gelesen
Kultur
Angelika und Burghard Suhr vor einem ihrer Kunstwerke. Sie gestaltete den Hintergrund, er die Collage.
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Collagen aus Steckern, CDs und Topfdeckeln
Das Künstlerpaar Burghard und Angelika Suhr macht aus Recyclingmaterial Kunst

In ihrer Wohnung an der Danziger Straße sieht es aus, wie in einer Galerie. Überall an den Wänden hängen Kunstwerke, und in allen Räumen stehen Skulpturen. Allerdings gestalten Burghard und Angelika Suhr ihre Kunstwerke nicht mit Pinsel und Farbe, sondern aus Recycling-Material und mit Hintergründen aus dem PC-Drucker. Aus unzähligen Kabeln und Steckern elektrischer Geräte entstehen so zum Beispiel zwei Köpfe, die sich anschauen. Aus Deckeln von Einweckgläsern, CDs, alten Läufern, Ringen von...

  • Prenzlauer Berg
  • 12.02.19
  • 87× gelesen
Kultur
Michael Wäser tauchte für seinen Roman „In uns ist Licht“ in die Welt des Berliner Porzellans ein.
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Wunderwelt des Porzellans
Michael Wäser schrieb einen packenden Krimi über das weiße Gold

„In uns ist Licht“ heißt der neue spannende Roman von Michael Wäser. Für diesen tauchte der Prenzlauer Berger Autor tief in die Geheimnisse der Geschichte des Porzellans ein. November 2007 eröffnete der Schriftsteller Michael Wäser einen Geschichtenladen unweit des Kollwitzplatzes. Das schien eine grandiose Idee. Bei ihm konnte man keine fertigen Bücher kaufen, sondern individuelle Geschichten in Auftrag geben. Zum Beispiel mit den Namen seiner Kinder oder seines besten Freundes, den man...

  • Prenzlauer Berg
  • 19.01.19
  • 61× gelesen
  •  1
Kultur
Die Nachbildung der Kollwitz-Skulptur „Mutter mit zwei Kindern“ steht heute auf dem Gelände des Pankower Museums.
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Käthe Kollwitz’ Kiez
Schüler erforschten Leben und Wirken der bedeutenden Künstlerin

Kollwitzplatz, Kollwitzstraße, Kollwitz-Gymnasium: Der Name der Künstlerin Käthe Kollwitz ist in Prenzlauer Berg vielerorts präsent. Aber nur wenige wissen, dass Käthe Kollwitz (1867-1945) tatsächlich fast 50 Jahre in Prenzlauer Berg lebte. Das Haus in der früheren Weißenburger Straße 25, in dem sie mit ihrem Mann Karl wohnte, gibt es allerdings nicht mehr. Es wurde im Zweiten Weltkrieg 1943 zerstört. Viele Jahre lang stand dort allerdings eine Nachbildung ihrer bekannten Skulptur „Mutter...

  • Prenzlauer Berg
  • 21.08.18
  • 263× gelesen
Kultur
Der Wasserturm ist Wahrzeichen und technisches Denkmal zugleich.
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Wahrzeichen und Denkmal
Auch der Wasserturm wurde aus märkischen Ziegeln erbaut

Mit der industriellen und technischen Entwicklung zum Ende des 19. Jahrhunderts begann rund um Berlin eine rege Bautätigkeit. Auf der grünen Wiese des Prenzlauer Berges wuchsen Wohnhäuser, Kirchen, Schulen und Verwaltungsgebäude in die Höhe. Zum großen Teil sind diese Bauwerke noch erhalten. Diese Bautätigkeit in Berlin begünstigte auch die industrielle Entwicklung in Brandenburg. Überall entstanden Ziegeleien, in denen Steine für Prenzlauer Berg gebrannt wurden. In der Mark wurden nach...

  • Prenzlauer Berg
  • 31.07.18
  • 229× gelesen
Kultur
Das Modell eines Ziegelbrennofens steht im Mittelpunkt der Ausstellung.
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Der Stoff, aus dem Berlin gebaut ist
Museum zeigt neue Ausstellung über Ziegelbrennereien in der Mark Brandenburg

Die neue Ausstellung im Museum Pankow in der Prenzlauer Allee 227/228 führt rund 150 Jahre zurück in die Gründerzeit. Das Motto dieser Sonderausstellung lautet „schön.solide, Märkische Ziegel für den Berliner Nordosten“. Sie zeigt, wie eng Prenzlauer Berg mit dem Land Brandenburg seit Jahrzehnten verbunden ist. Die alten Häuser, Kirchen, Fabriken und Lagerhallen sind zu großen Teilen mit Ziegeln aus dem märkischen Land gebaut worden. So konnte der Bürgermeister Sören Benn (Die Linke) bei...

  • Prenzlauer Berg
  • 17.07.18
  • 126× gelesen
Kultur
Unter dem Dach dieses Gebäudes, das vom alten Gaswerk stehen blieb, befinden sich die Galerie Parterre, die Jugendtheateretage und das Theater unterm Dach.
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Eine geballte Ladung Kulturangebote
Das Kulturareal Ernst-Thälmann-Park wird demnächst saniert

So geballt findet man nirgendwo anders kommunale Kulturangebote in Prenzlauer Berg: Über den Facettenreichtum auf dem und die Pläne für das „Kulturareal Ernst-Thälmann-Park“ informierte sich kürzlich Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke). Das Kulturareal an der Danziger Straße 101 besteht aus drei Gebäuden: Dem ehemaligen Direktorenhaus und dem einstigen Laborgebäude des städtischen Gaswerks, das 1981 stillgelegt wurde sowie dem Veranstaltungsort WABE, der 1986 eröffnete. Dahinter befindet...

  • Prenzlauer Berg
  • 30.06.18
  • 562× gelesen
Leute
Kirchenmusikerin Isabel Pauer in der Orgel der Advent-Kirche. Sie hofft auf viele Spenden für die Orgelsanierung.
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Alle Pfeifen müssen raus
Advent-Zachäus-Gemeinde startet Benefizreihe zugunsten der Sauer-Orgel

Sie ist eine der imposantesten Kirchen im Ortsteil: die evangelische Advent-Kirche an der Danziger Straße 201. Ebenso faszinierend ist die Sauer-Orgel in der Kirche. Diese ist allerdings inzwischen in die Jahre gekommen. Deshalb plant die Advent-Zachäus-Gemeinde ihre Sanierung. Damit ein Teil der finanziellen Mittel dafür zusammenkommt, hat die rührige Kirchenmusikerin Isabel Pauer ein Benefiz-Programm organisiert. In den nächsten Monaten werden immer wieder musikalische oder literarische...

  • Prenzlauer Berg
  • 22.06.18
  • 454× gelesen
Kultur
Das Interesse der Nachbarn an dem neuen Treff ist groß.
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Einkauf, Kunst, Kultur
Im Mühlenkiez eröffnete ein neuer Treff für alte und neue Nachbarn

Der Mühlenkiez hat jetzt eine „KulturMarktHalle“. Diese wurde in der einstigen Kaufhalle in der Hanns-Eisler-Straße 93 gemeinsam mit weit über 200 Nachbarn kürzlich eröffnet. Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, durchschnitten das Eröffnungsband gemeinsam mit Bürgermeister Sören Benn (Die Linke) und Ludger Lemper, dem Vorsitzenden des KulturMarktHallen-Vereins. Vor allem Ludger Lemper und seinen rührigen...

  • Prenzlauer Berg
  • 16.06.18
  • 378× gelesen
Bauen
Stattliche 522 Meter lang war die Fußgängerbrücke über das frühere Schlachthofgelände. Dieses Foto ist 20 Jahre alt.
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„Langer Jammer“ gekappt
Die längste Fußgängerbrücke Europas wurde 2002 abgerissen

Erinnern Sie sich noch? Vom S-Bahnhof Storkower Straße ging einmal Europa längste Fußgängerbrücke ab. Heute kommt man über die etwa 85 Meter langen Reste dieser Brücke auf der einen Seite auf das Gelände des Alten Schlachthofs, auf der anderen zur Storkower Straße in Lichtenberg. Es erinnert kaum noch etwas daran, dass diese Brücke mal stattliche 522 Meter lang war. Bereits kurz nach Eröffnung des Central-Vieh- und Schlachthofs 1881 wurde an dessen Rand der S-Bahnhof Zentralviehhof...

  • Prenzlauer Berg
  • 09.06.18
  • 1.286× gelesen
Kultur
Blick in die Werkstatt von Giovanni Bacigalupo jun. um 1929. Hier werden mit einem speziellen Zeichenapparat Musikstücke auf eine Walze gezeichnet.
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Hier bauten Italiener Drehorgeln
Stele an der Schönhauser Allee erzählt Musikgeschichte

Wer sich vor den Schönhauser Allee Arcaden aufhält, kann eine Stele entdecken, die an die Herstellung mechanischer Musikinstrumente erinnert. Was hat es damit auf sich? Drehorgelspieler waren schon immer in Prenzlauer Berg heimisch. Noch heute sieht man immer wieder den einen oder anderen auf der Schönhauser Allee. Sie bringen ein bisschen vom Alt-Berliner Flair in die pulsierende Einkaufsstraße. Doch kaum einer weiß heute noch, dass es hier einst eine renommierte Drehorgelfabrik gab, der...

  • Prenzlauer Berg
  • 31.05.18
  • 516× gelesen
Kultur
1996 wurde der Prater-Garten nach fünf Jahren Zwangspause wiedereröffnet.
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Der Prater hat seit 1837 als Vergnügungsstätte in Berlin einen Namen

Der Pratergarten an der Kastanienallee zählt zu den bekanntesten Orten in Prenzlauer Berg. Bei gutem Wetter steppt dort der Bär. Der Pratergarten ist dann wieder bestens besucht. Dort kann ein gepflegtes Bier getrunken und dazu können Bratwurst, Buletten, Kartoffelsalat oder eine Bretzel genossen werden. Die Geschichte des Berliner Praters lässt sich bis auf das Jahr 1837 zurückverfolgen. Zu dieser Zeit befand sich an der Stelle ein Etablissement für vorbeifahrende Fuhrwerke. Da dieses auf...

  • Prenzlauer Berg
  • 22.05.18
  • 517× gelesen
Bauen
Henry Maske sprach zur Grundsteinlegung auf der Baustelle der Max-Schmeling-Halle am 23. Juni 1993.
6 Bilder

Boxkämpfe eher selten
Vor 25 Jahren wurde der Grundstein für die Max-Schmeling-Halle gelegt

Sie sieht ein bisschen wie ein riesiges Raumschiff aus, das zwischen Mauerpark, Falkplatz und Cantian-Stadion gelandet ist: die Max-Schmeling-Halle. Und futurisch und modern ist sie auch. Auf ihrem Dach befindet sich zum Beispiel die größte Solarstromanlage auf einem öffentlichen Gebäude in der Stadt. Hier wurden 1064 Photovoltaik-Module installiert. Pro Jahr können damit bei durchschnittlicher Sonnenscheindauer 22 MWh produziert werden. Das entspricht dem Stromverbrauch von etwa 110...

  • Prenzlauer Berg
  • 18.05.18
  • 83× gelesen
Bildung
Noch Anfang der 1990er-Jahre befand sich im Gebäude eine Poliklinik.
5 Bilder

Pauker und Pillen: Die Schule an der Christburger wurde lange als Poliklinik genutzt

Es sieht wie eine Trutzburg in der Straße aus: das massive Schulhaus in der Christburger Straße 7. Inzwischen hat dort die „Grundschule an der Marie“, benannt nach dem Stadtplatz gleich nebenan an der Marienburger Straße, ihren Sitz. Dieser Klinkerbau war 1908, also vor 110 Jahren von Stadtbaurat Ludwig Hoffmann als Schulhaus gebaut worden. Zunächst lernten dort ausschließlich katholische Mädchen, bis am 1. April 1909 eine Gemeindeschule für katholische Jungen in dem Gebäude gegründet wurde....

  • Prenzlauer Berg
  • 16.05.18
  • 1.069× gelesen
Verkehr
Der heutige Blick auf den damaligen Bahnhof Weißensee: Die Gasometer wurden vor 35 Jahren gesprengt und wichen dem Ernst-Thälmann-Park.
5 Bilder

Bahnhof Weißensee: Heute liegt er eindeutig in Prenzlauer Berg

Manche Auseinandersetzungen von einst wirken aus heutiger Sicht unwirklich und lächerlich. Für damalige Zeitgenossen waren sie allerdings ein sehr ernstes Problem. Das trifft auch auf den Bahnhof zu, der einst den Namen Weißensee trug. Kaum jemand ahnt heute, dass der Bahnhof Greifswalder Straße noch vor 105 Jahren Bahnhof Weißensee hieß. Die preußische Eisenbahnverwaltung hatte es seinerzeit zum Prinzip erhoben, Bahnstationen immer nach dem nächstgelegenen Ort zu benennen. So kam es, dass...

  • Prenzlauer Berg
  • 04.05.18
  • 752× gelesen
Kultur
So begann alles vor 25 Jahren: Die einstigen Räume des Puppentheaters Berlin wurden fortan von der Schaubude Berlin genutzt.
5 Bilder

Die Schaubude Berlin feiert 25-jähriges Bestehen

Mit einem „Jubiläumskonzert der Dinge“ feiert die Schaubude Berlin ihr 25-jähriges Bestehen. Eröffnet wurde die vom Senat geförderte Spielstätte am 15. Mai 1993. 1929 von Senat gebaut, fand an der Greifswalder Straße 81-84 allerdings zuvor schon Figurentheater statt. Die Spielstätte hieß seinerzeit „Puppentheater Berlin“. Ihr Logo bestand aus zwei stilisierten Puppenköpfen. Diese deuteten auf die Geschichte dieser Bühne hin. Dieses Puppentheater entstand nämlich 1965 aus einer Fusion....

  • Prenzlauer Berg
  • 04.05.18
  • 559× gelesen
Kultur
Mit diesem Mosaik wird an die Skladanowskys erinnert.
3 Bilder

Als die Bilder laufen lernten

Es ist oberflächlich betrachtet recht unscheinbar: das Mosaik in grau-weiß. Und doch pilgern immer wieder Touristen auf die kleine Verkehrsinsel Schönhauser, Ecke Kastanienallee, um den Atem der Geschichte zu spüren. Wer dieses Mosaik genauer betrachtet, wird ein Filmband erkennen. Darauf steht der Name Skladanowsky. Grund für das Filmband sind Ereignisse im Haus an der Schönhauser Allee 146. Um die Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert befand sich dort ein Fotogeschäft. Und unter dem Dach ein...

  • Prenzlauer Berg
  • 12.04.18
  • 280× gelesen
Kultur
Auf diesem Foto aus den 80er-Jahren ist noch die Stern-Radio-Werbung auf dem Haus an der Greifswalder Straße/ Ecke Am Friedrichshain zu erkennen. 
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Relikt der wachsenden Stadt: Im 19. Jahrhundert musste das Königstor weichen

Wer mit öffentlichen Verkehrsmittel auf der Greifswalder Straße unterwegs ist oder sich mit Urberlinern unterhält, hört ihn immer wieder mal, den Namen Königstor. Von einem solchen ist allerdings nichts zu erkennen, denn das Tor gibt es nicht mehr. Es ist eine historische Bezeichnung.Ein Königstor gab es gleich zweimal in Berlin. Das erste befand sich in etwa dort, wo heute der Alexanderplatz liegt. Es ist nach dem ersten König von Preußen, Friedrich I., benannt, der durch das Tor nach Berlin...

  • Prenzlauer Berg
  • 08.04.18
  • 725× gelesen
Soziales
Das St. Elisabeth-Stift an der Eberswalder Straße (hier ein Bild aus dem Jahr 1900) gibt es seit über 160 Jahren.
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Hilfe für die Ärmsten: Arbeit des St. Elisabeth-Stifts begann in einer Drei-Zimmer-Wohnung

Das St. Elisabeth-Stift gehört seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Pflegeeinrichtungen der Stadt. Das imposante Gebäude prägt die Eberswalder Straße. Vor allem das mit Blattgold verzierte Kreuz aus Zinkblech auf dem Dach ist weithin sichtbar. Die Geschichte des Stifts begann allerdings recht beschaulich. Es startete 1856 in einer kleinen Arbeiterwohnung in Prenzlauer Berg mit nur drei Zimmern. Alte und sterbende Frauen fanden in dieser Mietwohnung im „Verlorenen Weg“ (heute Schwedter...

  • Prenzlauer Berg
  • 04.04.18
  • 299× gelesen
Bauen
Der Wasserturmplatz mit Steigrohrturm ist inzwischen umfassend saniert. Man erkennt aber noch die einstige Struktur der Anlage.
6 Bilder

Vom Wasserwerk zur Naherholung

Heute ist er eines der Wahrzeichen des Ortsteils: Der Wasserturm an der Belforter Straße. Bis zur Bezirksfusion war er sogar Teil des Wappens von Prenzlauer Berg. Dabei hatten er, der benachbarte Steigrohrturm und die beiden Tiefbehälter an seinem Fuße ursprünglich eine profane, wenn auch sehr wichtige Aufgabe. Sie sollten die wachsende Berliner Bevölkerung mit Wasser versorgen. Die Geschichte dieser Wasserversorgungsanlage reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Auf dem...

  • Prenzlauer Berg
  • 25.03.18
  • 915× gelesen
  •  2
Kultur
In den Jahren 2002/03 wurde der historischen Judengang saniert. An seinen beiden Enden stehen Tore mit Davidsternen.
4 Bilder

Tor zum "Judengang" wird nur für Führungen geöffnet

Unweit vom Senefelderplatz, zwischen neuen Häusern an der Metzer Straße, erregt ein Tor immer die Aufmerksamkeit von Passanten. In Augenhöhe sind zwei Davidsterne eingelassen, durch die man auf einen etwa zehn Meter breiten Weg schauen kann. Dieser Weg zieht sich sehr weit hin. Und läuft man um das Wohnkarree herum, findet sich gegenüberliegend an der Knaackstraße ein ähnliches Tor mit zwei Davidsternen. Aber was hat das Ganze auf sich? Um 1827 begann die Jüdische Gemeinde zu Berlin,...

  • Prenzlauer Berg
  • 18.03.18
  • 813× gelesen
  •  1
Kultur
Dieses historische Bild zeigt den Senefelderplatz um 1915.
4 Bilder

Senefelderplatz: Ein kleines Schmuckstück mitten im Trubel der Großstadt

Er ist eine kleine, aber feine Grünanlage mitten in der Stadt: der Senefelderplatz. Um ihn herum pulsiert das Leben. Die Schönhauser Allee führt an ihm vorbei. Aus dem U-Bahnhof strömen Menschen. Gegenüber befindet sich der Pfefferberg mit seinen Gastronomie- und Kultureinrichtungen. Und rund um den Platz gibt es diverse Lokale. Aber der Senefelderplatz ist auch ein Ort, an dem man sich gern mal verabredet. „Wir treffen uns am Senefelderdenkmal“, heißt es dann. Aber wer war dieser...

  • Prenzlauer Berg
  • 07.03.18
  • 949× gelesen
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