Alles zum Thema Kiez-Kompass

Beiträge zum Thema Kiez-Kompass

Bildung
Tierpflegerin Aylin Knaebel vom Haus Natur und Umwelt mit einer Perleidechse.
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Fauna aus Wüste und Steppe
Haus Natur und Umwelt hat jetzt eine zehn Meter lange Terrarienwand

Wo können Sie Wüste, Regenwald, Steppe und heimische Wälder mit wenigen Schritten an einm Ort erleben? Ab sofort im Haus Natur und Umwelt in der Wuhlheide. Dort steht eine funkelnagelneue Terrarienwand. Die zehn Meter lange Wand mit elf Terrarien war Anfang April aufgebaut worden. Inzwischen haben sich die Tiere von der Kornnatter bis zur Vogelspinne eingelebt. „Wir können hier eine Vielfalt von Lebensräumen präsentieren. Von der Wüste über die Steppe bis zu heimischen Wäldern“, erklärt...

  • Oberschöneweide
  • 26.05.19
  • 14× gelesen
Bildung
Nach Paul Nipkow wurde 1935 der erste Fernsehsender der Welt benannt.
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Zwei Pioniere des Fernsehens
Straßen im Kiez tragen Namen von Technikern der Anfangszeit

Der Ortsteil Adlershof ist seit Aufnahme des Sendebetriebs des Deutschen Fernsehfunks 1952 eng mit dem Medium Fernsehen verbunden. Auf Straßenschildern werden auch zwei technische Pioniere gewürdigt. Paul Nipkow (1860-1940) hatte bereits 1883 ein elektrisches Teleskop erdacht, mit dem sich Bilder in Zeilen und Punkte zerlegen und dann über Kabel übertragen ließen. Zwei Jahre später erhielt Nipkow dafür sogar ein Patent. Und weil zur Erfindung eine schöne Erfindergeschichte gehört, erzählte...

  • Adlershof
  • 12.05.19
  • 102× gelesen
Kultur
Der Dichter Niebergall und der Schauspieler Ekhof stoßen an der Kreuzung aneinander.
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Künstlernamen auf dem Straßenschild
Ehrung für Niebergall, Ekhof und andere in Wendenschloß

Haben Sie schon mal von Conrad Ekhof gehört? Oder von Ernst Elias Niebergall? An diese und weitere Akteure von Bühne und Konzerthaus erinnern seit 1939 Straßen in der Villenkolonie Wendenschloß. Die Niebergallstraße liegt an der Wendeschleife der Straßenbahn, Endstation Wendenschloß. Namenspatron Ernst Elias Niebergall (1815-1843) war ein Schriftsteller. Mit seinem Schauspiel „Datterich“ hat er 1841 dem südhessischen Dialekt ein bleibendes Denkmal gesetzt. Das Stück wird noch heute gern...

  • Köpenick
  • 11.05.19
  • 82× gelesen
Bildung
Die Plastik "Kinder mit Schildkröte" ist seit fast 50 Jahren Blickfang auf der Schlossinsel.
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Skulpturen auf der Schlossinsel
Kunstwerke aus mehreren Jahrhunderten im Freien zu bewundern

Die Schlossinsel Köpenick ist neben der quirligen Altstadt und der derzeit besonders stark befahrenen Müggelheimer Straße ein echter Ruhepol. Spaziergänger finden hier neben Wegen mit Wasserblick gleich eine ganze Reihe von Plastiken und Denkmälern. Das wichtigste Denkmal ist natürlich das 1681 fertiggestellte Schlossensemble mit der Schlosskapelle. Bebauung ist hier bereits seit dem 13. Jahrhundert nachgewiesen, zuerst eine slawische Burganlage, und ab 1570 ein kurfürstliches Jagdschloss....

  • Köpenick
  • 03.05.19
  • 72× gelesen
Kultur
Die große Liege- und Spielwiese im Treptower Park um 1920. In ihrer Nähe steht das Denkmal für Gustav Meyer.
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Plastik für Gustav Meyer
Berühmter Gartenarchitekt schuf den Treptower Park

An einen berühmten Berliner wird im Treptower Park gleich doppelt erinnert. Einmal mit einer Marmorbüste am Rand der Sport- und Spielweise und natürlich mit der Parkanlage selbst. Denn Johann Heinrich Gustav Meyer (1816-1877), so sein vollständiger Name, ist der Schöpfer des Treptower Parks. Meyer hatte ab 1832 in der Königlichen Gärtnerlehranstalt in Wildpark Potsdam sein Handwerk gelernt, unter anderem beim berühmten Gartengestalter Peter Joseph Lenné. Ab 1842 hat Gustav Meyer dann in...

  • Alt-Treptow
  • 28.04.19
  • 99× gelesen
Bildung
Von der Druckerei wurde im Jahr 1912 sogar eine Ansichtskarte angefertigt.
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Kassenblöcke, Lose, Billets
1911 nahm die Paragon-Druckerei den Betrieb auf

Vor 100 Jahren bekam selbst eine Druckerei ein schmuckes Äußeres vom Architekten verpasst. So zeigt 1912 eine Postkarte das Gebäude der Paragon Kassenblock-Fabrik mit geschwungener Fassade und burgartigem Wasserturm. Zu sehen sind sie und viele weitere Dokumente in der aktuellen Ausstellung „Paragon 1911-2019“ des Industriesalons Schöneweide. Die Paragon Kassenblock Compagnie wurde 1898 als Tochter eines englischen Unternehmens in der Nähe des Ostbahnhofs gegründet. Nach einer...

  • Oberschöneweide
  • 18.04.19
  • 191× gelesen
Sport
Start der Wanderung ist der 1842 eröffnete Bahnhof Friedrichshagen.
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Müggelsee, Müggelwald und Müggelturm
Eine Wanderung rund 15 Kilometer von Friedrichshagen bis nach Grünau

Rund 15 Kilometern lang ist die Wanderung vom S-Bahnhof Friedrichshagen bis zum S-Bahnhof Grünau. Hin bringt Sie die S-Bahnlinie 3 oder aus dem Raum Adlershof und Köpenick die Straßenbahnen 60 und 61. Der Bahnhof Friedrichshagen gehört zu den ältesten der Stadt, er wurde im Oktober 1842 an der Strecke Berlin-Frankfurt (Oder) eröffnet. Die elektrischen S-Bahnzüge fahren hier seit 11. Juni 1928. Durch den erst im Herbst 2018 eröffneten direkten Zugang geht es in die Bölschestraße. Die gibt es...

  • Friedrichshagen
  • 07.04.19
  • 381× gelesen
Soziales
Marcus Sydow ist Leiter des Modellparks Berlin-Brandenburg.
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Miniaturen frisch geputzt
Modellpark in der Wuhlheide startet in die Saison

Seit 2007 kann man mit wenigen Schritten von Schloss Köpenick zur Glienicker Brücke gehen oder den Hochhäusern von Marzahn und dem Grunewaldturm einen Besuch abstatten. Nach der Winterpause hat der Modellpark Berlin-Brandenburg wieder geöffnet. Eine Mitarbeiterin greift zu Bürste, Schwamm und Sandpapier. An Schloss Köpenick und am Brandenburger Tor sind noch einige Restarbeiten zu erledigen. Viele der Modelle stammen aus der Anfangszeit des Parks und sind besonders pflegebedürftig. „Da lösen...

  • Oberschöneweide
  • 01.04.19
  • 184× gelesen
Leute
Harald Reibke in seiner aktuellen Ausstellung in der Mittelpunktbibliothek Köpenick.
3 Bilder

Saftkarton wird zur Druckplatte
Harald Reibke zeigt Ausstellung „Hoch- und Tiefdruck“

Seit 1962 ist Harald Reibke (82) Köpenicker. Und noch länger befasst er sich mit der Kunst als Hobby. Wir haben schon mehrfach über ihn berichtet, zuletzt über seine Jubiläumsausstellung zum 75. Geburtstag vor sieben Jahren. Jetzt präsentiert er seine 36. Personalausstellung. „Meine erste eigene Ausstellung hatte ich 1988 in der kommunalen Galerie Grünstraße“, erinnert er sich. Reibke ist Ingenieur im Ruhestand. Künstlerisch betätigt hatte er sich bereits als Oberschüler und später als...

  • Köpenick
  • 29.03.19
  • 64× gelesen
Soziales
Die Plastik "Große Liegende" stammt von der steiermärkischen Künstlerin Ulrike Truger.
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Es wird Frühling im Treptower Park
Ein Spaziergang zwischen Spree und Puschkinallee

Am 20. März war Frühlingsanfang. Machen Sie doch am Wochenende mal wieder einen Spaziergang durch den Treptower Park. Als dieser 1876-1888 nach Plänen von Gartendirektor Gustav Meyer angelegt wurde, befand sie die 88 Hektar große Anlage noch jottwede – janz weit draußen – vor den Toren der Stadt (Schlesisches Tor). Heute bringt Sie die S-Bahn hin. Gleich am Bahnhof geht es zur Spree. Hier hat die Stern und Kreis Schiffahrt ihren Hafen. Derzeit werden die Schiffe für den Saisonstart...

  • Alt-Treptow
  • 21.03.19
  • 115× gelesen
Kultur
Veranstaltungsmanager Paul Cunrady im Kaminzimmer des Festsaals.
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Neue Heimat für den Festsaal Kreuzberg
Goldene Zwanziger, Rockmusik, Lesungen und Firmenevents

Wer auf der Puschkinallee in Richtung Schlesisches Tor fährt und die Örtlichkeit kennt, dürfte sich wundern. „Festsaal Kreuzberg“ steht seit einiger Zeit an einem alten Backsteingebäude am Flutgraben. Die Bezirksgrenze zu Friedrichshain-Kreuzberg verläuft erst rund 50 Meter dahinter. Vor zwei Jahren hat die angesagte Kultur- und Eventlocation hier am äußersten Rand des Ortsteils Alt-Treptow eine neue Heimat gefunden. Das alte Gebäude an der Skalitzer Straße in Kreuzberg war im Juli 2013...

  • Alt-Treptow
  • 03.03.19
  • 156× gelesen
Leute
Hier hat Achim Purwin vor rund 50 Jahren gearbeitet.
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Der Job im Kulturpark-Ufo
Achim Purwin legte zum „Tanz unterm Riesenrad“ auf

Vor Kurzem hat Achim Purwin (74) in der Berliner Woche einen Beitrag vom Ufo am Ufer der Spree gelesen. Da kamen in dem Grafiker Jugenderinnerungen hoch. Er hat nämlich vor fast einem halben Jahrhundert zeitweise in dem futuristischen Bau gearbeitet. „Ich war 1969 nach Berlin gekommen, brauchte unbedingt einen Job und die offizielle Zuzugsgenehmigung. Da lernte ich in der Künstlergaststätte Café Ulla am Bahnhof Baumschulenweg Günter Kolb kennen. Der war Chef im Bezirksausschuss der...

  • Oberschöneweide
  • 07.02.19
  • 97× gelesen
Kultur
Matthias Wiedebusch ist zuständig für die 3500 Postkarten in zwei Stahlschränken.
7 Bilder

Schatz aus der Vergangenheit
Rund 3500 Postkarten aus der Geschichte des Bezirks lagern im Museum

Matthias Wiedebusch ist im Hauptberuf Schatzhüter. Der Historiker im Bezirksmuseum ist unter anderem für 3500 historische Postkarten verantwortlich. Ein unscheinbarer Arbeitsraum im Museum Köpenick am Alten Markt, darin ein paar Regale, Tisch, Stühle und zwei Stahlschränke mit vier Schubladen. Das ist das Postkartenarchiv des Museums. „Aus dem früheren Köpenick haben wir rund 2000 Postkarten, aus dem ehemaligen Bezirk Treptow etwa 1500“, erklärt Matthias Wiedebusch. Rund 200 Karten von...

  • Köpenick
  • 31.01.19
  • 215× gelesen
Kultur
Galerist Michael Fritsch in seinen Ausstellungsräumen an der Wilhelminenhofstraße.
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Ein gutes erstes Jahr
Neue Galerie zieht erfolgreiche Bilanz

Seit Januar 2018 gibt es an der Wilhelminenhofstraße die Galerie Schöne Weide. Nach einem Jahr Ausstellungstätigkeit zieht Galerist Michael Fritsch eine positive Bilanz. „Wir hatten von Anfang an Erfolg. Zur ersten Ausstellung von Georg Krause kamen viele Leute aus dem Kiez, um die historischen Fotos aus dem Arbeitsleben in der DDR zu sehen. Wir hatten in einem Jahr acht Ausstellungen mit Fotos, Gemälde, Zeichnungen und Grafiken. Rund 1500 Besucher kamen“, erzählt Michael Fritsch. Der...

  • Oberschöneweide
  • 09.01.19
  • 67× gelesen
Bildung
Das frühere Forsthaus Kanne wurde 1842 erbaut.
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Fürsten in der Königsheide
Gustav Adolf und Georg Wilhelm trafen hier aufeinander

Die Königsheide ist ein rund 110 Hektar großes Waldgebiet im Bereich der Ortsteile Johannisthal und Baumschulenweg. Und einst trafen sich hier wirklich zwei Fürsten. Das war im Mai 1631, mitten im Dreißigjährigen Krieg. Da kamen am Forsthaus Kanne, auf halber Strecke zwischen Berlin und Köpenick, Schwedenkönig Gustav Adolf und der Brandenburgische Kurfürst Georg Wilhelm zusammen, um die von den kaiserlichen Truppen unter Tilly bedrohte Stadt Magdeburg zu retten. Der Kurfürst zögerte, die...

  • Johannisthal
  • 06.10.18
  • 150× gelesen
Leute
Natürlich schlüpft Jürgen Hilbrecht während der Vorstellung auch in die Uniform des falschen Hauptmanns.
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Der Hauptmann ist sein Beruf
Jürgen Hilbrecht erinnert mit eigenem Theaterstück an die "Köpenickiade"

Jürgen Hilbrecht (75) ist der Hauptmann von Köpenick. Zumindest wurde er als dieser in den letzten 25 Jahren weit über den Bezirk hinaus bekannt. Zugegeben, es gibt noch weitere Darsteller, die in preußischer Uniform an den Ganovenstreich des Schuhmachers Wilhelm Voigt vom 16. Oktober 1906 erinnern. Aber keiner tut das mit so viel Akribie und Ausdauer. „Schließlich ist der Hauptmann von Köpenick das Aushängeschild des Bezirks, am Rathaus erinnern ein Denkmal und eine Gedenktafel an ihn. Zwei...

  • Köpenick
  • 04.10.18
  • 153× gelesen
Politik
Bürgermeister Thomas Schwedowski ist seit 2014 im Amt.
6 Bilder

An der Wiege stand Friedrich II.
Doppelgemeinde entstand im Jahr 2003 durch Fusion

Zwei Brandenburger Nachbargemeinden haben wir bereits vorgestellt. Heute folgt Gosen-Neu Zittau. Mit dem angrenzenden Müggelheim hat die Doppelgemeinde etwas gemeinsam. Auch Gosen und Neu Zittau entstanden wie diese Kolonistensiedlung auf Weisung von Friedrich II. 1752 folgte der Domänenrat Pfeiffer dem Befehl seines Königs und richtete beide Dörfer ein, um Siedlern und Handwerkern aus Süddeutschland Heimat zu bieten. Zu DDR-Zeiten richtete sich das Ministerium für Staatssicherheit mit...

  • Müggelheim
  • 31.05.18
  • 118× gelesen
Verkehr
Im Innern des Windkanals sieht es wie in einem futuristischen Zeittunnel für die Reise in Vergangenheit oder Zukunft aus.
6 Bilder

Steinerne Zeitzeugen der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt 

Am 20. April 1912 wurde in Adlershof die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt gegründet. Steinerne Zeitzeugen erinnern daran, dass Adlershof seit über 100 Jahren Technologiestandort ist. Mit der Gründung der Einrichtung kamen zahlreiche Techniker und Flugpioniere nach Adlershof. Während auf dem nahen Motorflugplatz Johannisthal die Motoren der Maschinen von Fokker, Grade & Co. knatterten, wurde an der Rudower Chaussee bereits an der Zukunft der Fliegerei getüftelt. Aus der Anfangszeit der...

  • Adlershof
  • 15.05.18
  • 258× gelesen
Soziales
Vor dem Firmengebäude von First Sensor ist inzwischen ein kleiner Birkenwald herangewachsen.
3 Bilder

Ein Birkenwald aus Birkenau: Die 2012 am Spreeufer gepflanzten Bäume gedeihen prächtig 

Wer den Uferweg an der Spree entlang geht, stößt hinter der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) auf einen kleinen Birkenwald. Diese Bäume haben eine ganz besondere Geschichte. Ich war bei der Pflanzung am 12. April 2012 dabei. Die Fotos aus dem digitalen Archiv zeigen einen trüben Frühlingstag, ein Teil der Beteiligten trägt Regenkleidung. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen der damalige HTW-Präsident Michael Heine und der polnische Künstler Lukasz Surowiec. Denn die...

  • Oberschöneweide
  • 10.05.18
  • 240× gelesen
Verkehr
Ronald Kebelmann (links) hat das Ruder jetzt symbolisch an Marcel Franke übergeben.
3 Bilder

Fährmann Marcel Franke geht jetzt mit der F 24 auf Tour

Am 1. Mai war im Fischerdorf Rahnsdorf Saisonstart für Berlins einzige Ruderfähre – und die passende Gelegenheit für den offiziellen Wechsel auf der Ruderbank. Künftig sitzt Marcel Franke (26) im roten Fährboot „Paule III“. Fährmann Ronald Kebelmann (64) ist zum Saisonende 2017 in den verdienten Ruhestand gegangen und hat jetzt auch offiziell die Ruder an seinen Nachfolger übergeben. „Ich freue mich noch immer, selbst fast 15 Jahre der über 100-jährigen Geschichte der Fähre an den Rudern...

  • Rahnsdorf
  • 02.05.18
  • 177× gelesen
Sonstiges
Bürgermeister Ralf Steinbrück im Rathaus.
7 Bilder

Schöneiche setzt auf behutsames Wachstum

Die Gemeinde Schöneiche grenzt direkt an Friedrichshagen und Rahnsdorf. Wobei Gemeinde fast eine Untertreibung ist. Mit 12 750 Einwohnern ist der Ort größer als viele brandenburgischen Kleinstädte. Im Wendejahr 1990 gab es 8200 Einwohner. „Wir sind nicht so stark gewachsen wie beispielsweise Schönefeld. Wir wachsen langsamer, und die Infrastruktur wie Schulen und Kitas wächst mit“, erklärt Bürgermeister Ralf Steinbrück. Der Sozialdemokrat, von Hause aus Stadt- und Regionalplaner, sitzt seit...

  • Köpenick
  • 25.04.18
  • 289× gelesen
Sport
Henrike Janczik leitet seit 2008 den Kletterwald Wuhlheide.
3 Bilder

Den ganzen Tag im Kletterwald

Ende 2007 hat Henrike Janczik (45) ein paar Tausend Quadratmeter Wuhlheide gepachtet und sich damit einen Traum erfüllt. Seitdem kommen pro Jahr rund 20 000 Besucher in ihren Kletterwald. 2006 hatte die Berlinerin ihren Master als Gartenbauwissenschaftler gemacht. Nun überlegte sie, wo sie in der Branche einen Job finden könnte. „Ich bin eine Fachfrau für Obstanbau, da gab es für mich in Berlin kaum Möglichkeiten. Im Sommer war ich mit der Familie in Sachsen. Dort hatten wir in einem der...

  • Oberschöneweide
  • 21.04.18
  • 178× gelesen
Verkehr
Das Bahnhofsgebäude wurde 1902 eingeweiht.
6 Bilder

Mit dem Bahnhof kam die Bahnhofstraße

In Berlin gibt es acht Bahnhofstraßen, eine davon befindet sich in Treptow-Köpenick. Sie trägt ihren Namen schon über 170 Jahre. Zur Bahnhofstraße gehört naturgemäß ein Bahnhof. Für die kleine Gemeinde Cöpenick, damals weit vor den Toren von Berlin, muss der 23. Oktober 1842 ein großer Tag gewesen sein. Erstmals näherte sich ein eisernes, funkenspeiendes Ungetüm, um auf dem Weg von Berlin nach Frankfurt/Oder in Köpenick Station zu machen. Mit der Eröffnung der Berlin-Frankfurter Eisenbahn an...

  • Köpenick
  • 16.04.18
  • 2.149× gelesen
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Leute
5 Bilder

Frank Pluntze ist einer der wenigen Tierpräparatoren in Berlin

Ein kleiner Laden am Rodelbergweg ist das Reich von Frank Pluntze. Der 55-Jährige ist einer der wenigen Tierpräparatoren in Berlin. Pluntze hat den Beruf nicht von der Pike auf gelernt. Eigentlich ist er Schallschutzisolierer, nach einem Schlaganfall vor über zehn Jahren konnte er aber als solcher nicht mehr arbeiten. Da kam ihm die Idee, das bisherige Hobby zum Beruf zu machen. „Ich habe schon als Kind Mäuse und Meerschweinchen präpariert. Die nötigen Kenntnisse habe ich mir angelesen....

  • Baumschulenweg
  • 14.04.18
  • 319× gelesen
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