Kiez-Kompass

Beiträge zum Thema Kiez-Kompass

Bauen
Der Backsteinkomplex an der Schnellerstraße wurde 1882 für die Brauerei Borussia errichtet.
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Brauerei, Feuerwehr, Amt und Schule
Einige markante Backsteinbauten prägen Niederschöneweide

Nur ältere Berliner kennen noch Biere wie Schultheiss und Bärenquell. Gebraut wurden sie an der heutigen Schnellerstraße, in den riesigen Backsteinbauten gleich neben Decathlon und CO. Im Rahmen des „Festival of Lights“ kam der denkmalgeschützte Bau wieder ins Gespräch. Ein Lichtkünstler hatte die frühere Brauerei mittels Projektoren in ein Märchenschloss verwandelt. Errichtet worden waren die ältesten Gebäude bereits 1882 für die Brauerei Borussia, die 1898 durch die Schultheiss Brauerei AG...

  • Niederschöneweide
  • 18.10.19
  • 625× gelesen
  •  2
Soziales
Die ASB-Wasserretter der Station Kleiner Müggelsee auf Patroullienfahrt durch Rahnsdorf.
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Rahnsdorfer Fischer fuhren als Erste bei Sturm zum Helfen hinaus
Die Retter vom Müggelsee

Das Alte Fischerdorf ist mit dem Kahn nur wenige Minuten vom Müggelsee, Berlins größtem Gewässer, entfernt. Deshalb waren Rahnsdorfer Fischer die ersten, die bei Sturm auf den See fuhren, um verunglückten Seglern und Ruderern zu helfen. „Die Müggel ist bös. Es ist, als wohnten noch die alten Heidengötter darin, deren Bilder einst die Hand der Mönche von den Müggelsbergen herab in den See warf. Die alten Mächte sind besiegt, aber nicht tot, und in der Dämmerstunde steigen sie herauf und...

  • Rahnsdorf
  • 13.10.19
  • 180× gelesen
Bildung
In die 1902 errichtete Villa Rathenau zog die Familie von Erich Rathenau nach dessen Tod nicht mehr ein.
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Auf den Spuren Rathenaus
Eine Villa, Fabriken, eine Straße und ein Friedhof

Kaum ein Mensch hat den Ortsteil Oberschöneweide so geprägt wie Emil (1838-1915), Erich (1871-1903) und Walther Rathenau (1867-1922). Vater Emil war der Begründer der Allgemeinen Electricitäts-Gesellschaft (AEG), die die Gegend um die Wilhelminenhofstraße über ein halbes Jahrhundert geprägt hat. Fast alle Industriegebäude an der Wilhelminenhofstraße waren einst Fabriken der AEG. Das Kabelwerk Oberspree (KWO), das Transformatorenwerk Oberschöneweide und das AEG-Röhrenwerk im Peter-Behrens-Bau...

  • Oberschöneweide
  • 20.09.19
  • 260× gelesen
Bildung
Die Heidelberger Straße trennt Neukölln (links) von Alt-Treptow.
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Unter der Erde in die Freiheit
Die Heidelberger Straße war der Ort mehrerer erfolgreicher Tunnelfluchten

Die Heidelberger Straße trennt Neukölln von Bezirk Treptow-Köpenick. Von 1961 bis 1989 war hier Grenzgebiet. Weil es von den Häusern auf Neuköllner Seite bis zu den Kellern der Treptower Nachbarn nur 25 Meter waren, wurde die Heidelberger Straße zum Ort für Tunnelgräber zwischen Ost und West. Mehrere Gedenktafeln erinnern daran. Im Frühjahr 1962 buddelte unter der Kreuzung Heidelberger Straße/Elsenstraße der Radsportler Harry Seidel (heute 81) von einer Neuköllner Kneipe in Richtung...

  • Alt-Treptow
  • 15.08.19
  • 220× gelesen
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Leute
Roswitha Hegewald am Eingang zum früheren WF-Kulturhaus in Oberschöneweide.
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Kunst kennt keinen Ruhestand
Roswitha Hegewald steht als Seniorin noch auf der Bühne

Eigentlich könnte Roswitha Hegewald mit 66 Jahren den Ruhestand genießen. Allerdings nutzt die frühere Ingenieurin für wissenschaftlichen Gerätebau das Rentnerdasein für ihre Lieblingsbeschäftigung und steht mit Gesang und kabarettistischen Programmen vor Publikum. „Das habe ich schon als Kind Ende der 50er-Jahre beim Urlaub in Zinnowitz getan und auf der Bühne des FDGB-Ferienheims ein paar Lieder geschmettert, berichte die Seniorin. Später beim Studium in Jena war sie einer der Mitbegründer...

  • Oberschöneweide
  • 13.08.19
  • 271× gelesen
Bildung
Der Meilenstein steht wieder auf dem Köllnischen Platz und weist die Entfernung nach Berlin aus.
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Zwei Meilen bis Berlin
Sandsteinsäule erinnert an die Zeit der Postkutschen

Wissen Sie, wie weit es von Köpenick bis nach Berlin ist? Zwei Meilen. Natürlich gehört Köpenick seit fast 100 Jahren zur Hauptstadt. Aber vor der Bildung von Groß-Berlin lag es tatsächlich vor den Toren der nahen Reichshauptstadt. Am Köllnischen Platz erinnert eine unscheinbare Sandsteinsäule an diese Zeit. „II Meilen bis Berlin“ steht dort geschrieben. Wobei diese Meilen nichts mit denen, die in Großbritannien oder USA (1,6 Kilometer) auf dem Tacho stehen, zu tun haben. Es handelt sich...

  • Köpenick
  • 03.08.19
  • 181× gelesen
Umwelt
Durch die Kleingartenanlage "Treptows Ruh" verläuft das Gewässer schnurgrade.
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Der Heidekampgraben
Gewässer überquert die frühere Sektorengrenze

Kennen Sie den Heidekampgraben? Er verbindet Spree und Britzer Verbindungskanal und durchquert den Treptower Park. Wer am Treptower Park entlang in Richtung Innenstadt fährt, überquert dabei das 3,5 Kilometer lange Gewässer. Bis 1989 überschritt der Graben dabei die Sektorengrenze - von der DDR als  Staatsgrenze bezeichnet -als er vom damaligen Stadtbezirk Treptow in den Bezirk Neukölln und dann wieder nach Treptow floss. Der Heidekampgraben beginnt nämlich in der Nähe der Baumschulenbrücke...

  • Plänterwald
  • 31.07.19
  • 113× gelesen
Leute
Gerd Juhle malt am heimischen Schreibtisch an der Tischstaffelei.
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Landschaftsbilder statt Fotoretusche
Gerd Juhle hat sein Hobby vor 30 Jahren zum neuen Beruf gemacht

Gerd Juhle (82) muss eigentlich nicht mehr arbeiten. Jedoch schon aus Freude an der Kunst greift er immer wieder zu Pinsel und Ölfarbe. Gerd Juhle, geborener Köpenicker und seit über einem halben Jahrhundert unweit der Erpe in Hirschgarten zuhause, ist gelernter Positivretuscheur. Bis 1990 hat er freiberuflich Fotos für den Abdruck in Fachzeitschriften und Büchern bearbeitet, Konturen nachgezogen, weiße Bauhelme eingefärbt, den Kontrast von Gesichtern angehoben. „Nach dem Ende der DDR hatte...

  • Friedrichshagen
  • 20.07.19
  • 130× gelesen
Bildung
Die Pläne für die Silberkugeln stammen vom Akademie-Hausarchitekten Horst Welser. Sie haben rund zehn Meter Durchmesser.
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Die Silberkugeln von Adlershof
Thermokonstante Labore stehen unter Denkmalschutz

Das Areal rund um die Rudower Chaussee ist seit rund 100 Jahren ein Hort der Wissenschaft. Bereits 1912 wurde die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt etabliert, nach 1945 residierte hier die Akademie der Wissenschaften der DDR. Technische Denkmale erinnern an diese Zeiten. Neben dem riesigen Windkanal, de heute der Humboldt-Universität gehört, fallen die beiden Silberkugeln an der Rudower Chaussee/Einmündung Straße am Studio auf. Sie wurden 1960 für das Zentralinstitut für physikalisch...

  • Adlershof
  • 17.07.19
  • 128× gelesen
Bildung
Die Straßen am Rand der Siedlung Elsengrund wurden im Juli 1927 benannt
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Ein Grimm’sches Wohnviertel
Bekannte Märchenfiguren geben Straßen ihre Namen

Hier gibt es eine Aschenbrödelstraße, eine Rotkäppchenstraße und den Däumlingsweg. Auch weiteren Helden aus Märchenbüchern der Gebrüder Jacob (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859) finden sich. Die Straßen am Rand der Siedlung Elsengrund wurden im Juli 1927 benannt. Weitere heißen Sterntalerstraße, Frau-Holle-Straße, Genovevastraße, Schneewittchenstraße und Zu den sieben Raben. Außerdem gibt es den Rautendeleinweg und die Dornröschenstraße. „Die Sterntaler“, ein kurzes Märchen, findet...

  • Köpenick
  • 22.06.19
  • 138× gelesen
Wirtschaft
Blick auf das Kabelwerk Oberspree und das AEG-Kraftwerk (links) um 1900.
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Ein ganzer Stadtteil im Aufwind
Das alte „Schweineöde“ ist längst Geschichte

Die Zeiten von „Schweineöde“ sind längst vorbei. Die einst von Industrie geprägten Stadtteile Ober- und Niederschöneweide am Ufer der Spree sind deutlich sichtbar im Aufwind. An rauchende Schlote und Trauben von Arbeitern vor den Toren von AEG und später Kabel- oder Transformatorenwerk können sich wohl nur noch Groß- oder Urgroßeltern erinnern. Wo in Oberschöneweide einst 20 000 Menschen durch Werktore strömten, hat die neue Zeit vor zehn Jahren begonnen. Damals öffnete auf dem Gelände des...

  • Oberschöneweide
  • 03.06.19
  • 807× gelesen
  •  1
Bildung
Tierpflegerin Aylin Knaebel vom Haus Natur und Umwelt mit einem Leopardgecko.
4 Bilder

Fauna aus Wüste und Steppe
Haus Natur und Umwelt hat jetzt eine zehn Meter lange Terrarienwand

Wo können Sie Wüste, Regenwald, Steppe und heimische Wälder mit wenigen Schritten an einm Ort erleben? Ab sofort im Haus Natur und Umwelt in der Wuhlheide. Dort steht eine funkelnagelneue Terrarienwand. Die zehn Meter lange Wand mit elf Terrarien war Anfang April aufgebaut worden. Inzwischen haben sich die Tiere von der Kornnatter bis zur Vogelspinne eingelebt. „Wir können hier eine Vielfalt von Lebensräumen präsentieren. Von der Wüste über die Steppe bis zu heimischen Wäldern“, erklärt...

  • Oberschöneweide
  • 26.05.19
  • 278× gelesen
Bildung
Nach Paul Nipkow wurde 1935 der erste Fernsehsender der Welt benannt.
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Zwei Pioniere des Fernsehens
Straßen im Kiez tragen Namen von Technikern der Anfangszeit

Der Ortsteil Adlershof ist seit Aufnahme des Sendebetriebs des Deutschen Fernsehfunks 1952 eng mit dem Medium Fernsehen verbunden. Auf Straßenschildern werden auch zwei technische Pioniere gewürdigt. Paul Nipkow (1860-1940) hatte bereits 1883 ein elektrisches Teleskop erdacht, mit dem sich Bilder in Zeilen und Punkte zerlegen und dann über Kabel übertragen ließen. Zwei Jahre später erhielt Nipkow dafür sogar ein Patent. Und weil zur Erfindung eine schöne Erfindergeschichte gehört, erzählte...

  • Adlershof
  • 12.05.19
  • 180× gelesen
Kultur
Der Dichter Niebergall und der Schauspieler Ekhof stoßen an der Kreuzung aneinander.
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Künstlernamen auf dem Straßenschild
Ehrung für Niebergall, Ekhof und andere in Wendenschloß

Haben Sie schon mal von Conrad Ekhof gehört? Oder von Ernst Elias Niebergall? An diese und weitere Akteure von Bühne und Konzerthaus erinnern seit 1939 Straßen in der Villenkolonie Wendenschloß. Die Niebergallstraße liegt an der Wendeschleife der Straßenbahn, Endstation Wendenschloß. Namenspatron Ernst Elias Niebergall (1815-1843) war ein Schriftsteller. Mit seinem Schauspiel „Datterich“ hat er 1841 dem südhessischen Dialekt ein bleibendes Denkmal gesetzt. Das Stück wird noch heute gern...

  • Köpenick
  • 11.05.19
  • 139× gelesen
Bildung
Die Plastik "Kinder mit Schildkröte" ist seit fast 50 Jahren Blickfang auf der Schlossinsel.
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Skulpturen auf der Schlossinsel
Kunstwerke aus mehreren Jahrhunderten im Freien zu bewundern

Die Schlossinsel Köpenick ist neben der quirligen Altstadt und der derzeit besonders stark befahrenen Müggelheimer Straße ein echter Ruhepol. Spaziergänger finden hier neben Wegen mit Wasserblick gleich eine ganze Reihe von Plastiken und Denkmälern. Das wichtigste Denkmal ist natürlich das 1681 fertiggestellte Schlossensemble mit der Schlosskapelle. Bebauung ist hier bereits seit dem 13. Jahrhundert nachgewiesen, zuerst eine slawische Burganlage, und ab 1570 ein kurfürstliches Jagdschloss....

  • Köpenick
  • 03.05.19
  • 209× gelesen
Kultur
Seit 1890 steht das Denkmal für Gustav Meyer in "seinem" Park.
2 Bilder

Plastik für Gustav Meyer
Berühmter Gartenarchitekt schuf den Treptower Park

An einen berühmten Berliner wird im Treptower Park gleich doppelt erinnert. Einmal mit einer Marmorbüste am Rand der Sport- und Spielweise und natürlich mit der Parkanlage selbst. Denn Johann Heinrich Gustav Meyer (1816-1877), so sein vollständiger Name, ist der Schöpfer des Treptower Parks. Meyer hatte ab 1832 in der Königlichen Gärtnerlehranstalt in Wildpark Potsdam sein Handwerk gelernt, unter anderem beim berühmten Gartengestalter Peter Joseph Lenné. Ab 1842 hat Gustav Meyer dann in...

  • Alt-Treptow
  • 28.04.19
  • 152× gelesen
Bildung
Von der Druckerei wurde im Jahr 1912 sogar eine Ansichtskarte angefertigt.
6 Bilder

Kassenblöcke, Lose, Billets
1911 nahm die Paragon-Druckerei den Betrieb auf

Vor 100 Jahren bekam selbst eine Druckerei ein schmuckes Äußeres vom Architekten verpasst. So zeigt 1912 eine Postkarte das Gebäude der Paragon Kassenblock-Fabrik mit geschwungener Fassade und burgartigem Wasserturm. Zu sehen sind sie und viele weitere Dokumente in der aktuellen Ausstellung „Paragon 1911-2019“ des Industriesalons Schöneweide. Die Paragon Kassenblock Compagnie wurde 1898 als Tochter eines englischen Unternehmens in der Nähe des Ostbahnhofs gegründet. Nach einer...

  • Oberschöneweide
  • 18.04.19
  • 277× gelesen
Sport
Start der Wanderung ist der 1842 eröffnete Bahnhof Friedrichshagen.
10 Bilder

Müggelsee, Müggelwald und Müggelturm
Eine Wanderung rund 15 Kilometer von Friedrichshagen bis nach Grünau

Rund 15 Kilometern lang ist die Wanderung vom S-Bahnhof Friedrichshagen bis zum S-Bahnhof Grünau. Hin bringt Sie die S-Bahnlinie 3 oder aus dem Raum Adlershof und Köpenick die Straßenbahnen 60 und 61. Der Bahnhof Friedrichshagen gehört zu den ältesten der Stadt, er wurde im Oktober 1842 an der Strecke Berlin-Frankfurt (Oder) eröffnet. Die elektrischen S-Bahnzüge fahren hier seit 11. Juni 1928. Durch den erst im Herbst 2018 eröffneten direkten Zugang geht es in die Bölschestraße. Die gibt es...

  • Friedrichshagen
  • 07.04.19
  • 649× gelesen
Soziales
Marcus Sydow ist Leiter des Modellparks Berlin-Brandenburg.
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Miniaturen frisch geputzt
Modellpark in der Wuhlheide startet in die Saison

Seit 2007 kann man mit wenigen Schritten von Schloss Köpenick zur Glienicker Brücke gehen oder den Hochhäusern von Marzahn und dem Grunewaldturm einen Besuch abstatten. Nach der Winterpause hat der Modellpark Berlin-Brandenburg wieder geöffnet. Eine Mitarbeiterin greift zu Bürste, Schwamm und Sandpapier. An Schloss Köpenick und am Brandenburger Tor sind noch einige Restarbeiten zu erledigen. Viele der Modelle stammen aus der Anfangszeit des Parks und sind besonders pflegebedürftig. „Da lösen...

  • Oberschöneweide
  • 01.04.19
  • 216× gelesen
Leute
Harald Reibke in seiner aktuellen Ausstellung in der Mittelpunktbibliothek Köpenick.
3 Bilder

Saftkarton wird zur Druckplatte
Harald Reibke zeigt Ausstellung „Hoch- und Tiefdruck“

Seit 1962 ist Harald Reibke (82) Köpenicker. Und noch länger befasst er sich mit der Kunst als Hobby. Wir haben schon mehrfach über ihn berichtet, zuletzt über seine Jubiläumsausstellung zum 75. Geburtstag vor sieben Jahren. Jetzt präsentiert er seine 36. Personalausstellung. „Meine erste eigene Ausstellung hatte ich 1988 in der kommunalen Galerie Grünstraße“, erinnert er sich. Reibke ist Ingenieur im Ruhestand. Künstlerisch betätigt hatte er sich bereits als Oberschüler und später als...

  • Köpenick
  • 29.03.19
  • 91× gelesen
Soziales
Die Plastik "Große Liegende" stammt von der steiermärkischen Künstlerin Ulrike Truger.
5 Bilder

Es wird Frühling im Treptower Park
Ein Spaziergang zwischen Spree und Puschkinallee

Am 20. März war Frühlingsanfang. Machen Sie doch am Wochenende mal wieder einen Spaziergang durch den Treptower Park. Als dieser 1876-1888 nach Plänen von Gartendirektor Gustav Meyer angelegt wurde, befand sie die 88 Hektar große Anlage noch jottwede – janz weit draußen – vor den Toren der Stadt (Schlesisches Tor). Heute bringt Sie die S-Bahn hin. Gleich am Bahnhof geht es zur Spree. Hier hat die Stern und Kreis Schiffahrt ihren Hafen. Derzeit werden die Schiffe für den Saisonstart...

  • Alt-Treptow
  • 21.03.19
  • 203× gelesen
Kultur
Veranstaltungsmanager Paul Cunrady im Kaminzimmer des Festsaals.
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Neue Heimat für den Festsaal Kreuzberg
Goldene Zwanziger, Rockmusik, Lesungen und Firmenevents

Wer auf der Puschkinallee in Richtung Schlesisches Tor fährt und die Örtlichkeit kennt, dürfte sich wundern. „Festsaal Kreuzberg“ steht seit einiger Zeit an einem alten Backsteingebäude am Flutgraben. Die Bezirksgrenze zu Friedrichshain-Kreuzberg verläuft erst rund 50 Meter dahinter. Vor zwei Jahren hat die angesagte Kultur- und Eventlocation hier am äußersten Rand des Ortsteils Alt-Treptow eine neue Heimat gefunden. Das alte Gebäude an der Skalitzer Straße in Kreuzberg war im Juli 2013...

  • Alt-Treptow
  • 03.03.19
  • 195× gelesen
Leute
Hier hat Achim Purwin vor rund 50 Jahren gearbeitet.
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Der Job im Kulturpark-Ufo
Achim Purwin legte zum „Tanz unterm Riesenrad“ auf

Vor Kurzem hat Achim Purwin (74) in der Berliner Woche einen Beitrag vom Ufo am Ufer der Spree gelesen. Da kamen in dem Grafiker Jugenderinnerungen hoch. Er hat nämlich vor fast einem halben Jahrhundert zeitweise in dem futuristischen Bau gearbeitet. „Ich war 1969 nach Berlin gekommen, brauchte unbedingt einen Job und die offizielle Zuzugsgenehmigung. Da lernte ich in der Künstlergaststätte Café Ulla am Bahnhof Baumschulenweg Günter Kolb kennen. Der war Chef im Bezirksausschuss der...

  • Oberschöneweide
  • 07.02.19
  • 151× gelesen
Kultur
Matthias Wiedebusch ist zuständig für die 3500 Postkarten in zwei Stahlschränken.
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Schatz aus der Vergangenheit
Rund 3500 Postkarten aus der Geschichte des Bezirks lagern im Museum

Matthias Wiedebusch ist im Hauptberuf Schatzhüter. Der Historiker im Bezirksmuseum ist unter anderem für 3500 historische Postkarten verantwortlich. Ein unscheinbarer Arbeitsraum im Museum Köpenick am Alten Markt, darin ein paar Regale, Tisch, Stühle und zwei Stahlschränke mit vier Schubladen. Das ist das Postkartenarchiv des Museums. „Aus dem früheren Köpenick haben wir rund 2000 Postkarten, aus dem ehemaligen Bezirk Treptow etwa 1500“, erklärt Matthias Wiedebusch. Rund 200 Karten von...

  • Köpenick
  • 31.01.19
  • 332× gelesen
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