Alles zum Thema Kiezkompass

Beiträge zum Thema Kiezkompass

Kultur
Vor 1977 war die Straße in den Plänen nur mit zwei Nummern eingetragen: 597 und 598.

Jedes Kind kannte Fritzi
Eine Sängerin, die die Berliner begeisterte

Eine der Straßen in der High-Deck-Siedlung, nahe der Bezirksgrenze zu Treptow, trägt seit dem 1. Mai 1977 den Namen Fritzi Massarys. Doch wer war diese Frau, deren Vorname eigentlich Friederike lautete? Anfang des vorigen Jahrhunderts hätte jeder Berliner bei dieser Frage ungläubig gestaunt. Denn jeder, wirklich jeder, kannte die Operetten- und Revuesängerin, die Männer wie Frauen bezauberte. Geboren wurde sie 1882 in Wien, als Tochter jüdischer Kaufleute, denen es finanziell nicht besonders...

  • Neukölln
  • 14.07.19
  • 67× gelesen
Leute
Ella Lane mit ihrem elektronischen Buch "Sternschnuppen über dem Meer".
2 Bilder

Was wäre gewesen, wenn ...?
Ella Lane lässt ihre Romanheldin die eigene Jugendliebe fortsetzen

Ein Liebesroman voller unerwarteter Wendungen: Die Rudowerin Ella Lane hat ihr erstes Buch mit dem Titel „Sternschnuppen über dem Meer“ veröffentlicht. Ein Teil der Geschichte beruht auf eigenen Erlebnissen, die beim Durchblättern eines alten Tagesbuches wieder lebendig wurden. Und dann geschah Erstaunliches. Ella ist 14, als sie mit den Eltern an die portugiesische Algarve reist, nach Albufeira. Wie langweilig, denkt sie sich. Aber es kommt anders. Mit Freundinnen darf sie in die...

  • Neukölln
  • 30.06.19
  • 420× gelesen
Leute
"Krücke" steht in Sütterlin-Schrift auf dem Grabstein, ein Rad erinnert an seine große Leidenschaft.

Vier Pfiffe machten ihn berühmt
Reinhold Habisch war der größte Fan des Sechstagerennens

Auf dem St.-Thomas-Friedhof an der Hermannstraße 179 ruht ein Berliner Original: Reinhold „Krücke“ Habisch. Nun haben Azubis des Grünflächenamts sein Ehrengrab wieder in einen ansehnlichen Zustand gebracht. Er sei „populärer als der Oberbürgermeister“, attestierte ihm einst der große Boxer Max Schmeling. Geboren wurde Habisch 1889, vor 130 Jahren. Als Jugendlicher geriet er auf rutschigem Boden unter eine Straßenbahn. Er blieb auf eine Gehhilfe angewiesen, seine Krücke. Damit war der Traum...

  • Neukölln
  • 28.04.19
  • 85× gelesen
Leute
Ulrike Jung zeigt einige ihrer handgemachten Süßigkeiten, selbst die farbenfrohen Banderolen hat sie entworfen.
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Eine Farm für Süßes
Ulrike Jung produziert Schokoladenriegel der etwas anderen Art

Sie tragen Namen wie „Almost a pancake“, „Ciao Figaro“ oder „Torrone berlino“: An der Sonnenallee 70 fertigt Ulrike Jung süße Riegel. „Candy Farm“ hat sie ihre Manufaktur genannt, und neben ausgefallenen Schoko-Happen gibt es auch Kreationen für Veganer. Fast alles ist Handarbeit. Ulrike Jung rührt Sahnekaramell oder Nougatmasse und vermischt sie mit den unterschiedlichsten Zutaten – nach dem Motto: weniger Zucker, mehr Inhalt. Zum Einsatz kommen Feigen, Balsamico, Ricotta,...

  • Neukölln
  • 24.11.18
  • 86× gelesen
Kultur
Junge Schauspieler haben zur Ausstellungseröffnung das historische Foto vor dem Neuköllner Rathaus nachgestellt.
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Aus dem dunkelroten Neukölln
Neue Ausstellung über 1918 im Rathaus

Vor hundert Jahren, am 9. November 1918, erreichte die Revolution die Reichshauptstadt und das „rote Neukölln“, wo sie stürmisch begrüßt wurde. Eine Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln im Rathaus erzählt in zwölf Kapiteln von dieser aufregenden Zeit. Berichtet wird über die Ereignisse vom November 1917, als die Bolschewiki in Russland putschten, bis zum März 1919, als der sozialdemokratische Oberbefehlshaber Gustav Noske auf aufständische Linke schießen ließ. Damit war der Traum von...

  • Neukölln
  • 14.11.18
  • 75× gelesen
Kultur
Das Klischee von männlicher Ungebundenheit: der Cowboy.

Mächtig und verhasst
Vom Imagewandel einer Zigarette aus der Nachbarschaft

Er steht für Männlichkeit, Freiheit, Abenteuer – und es gibt wohl kaum einen Ort, wo man ihn weniger erwartet als im tristen Gewerbegebiet rund um die Neuköllnische Allee: Die Rede ist vom Marlboro-Mann. Der mehrere Meter große Kerl krönt das Dach des Zigaretten-Herstellers Philip Morris an der Haberstraße 10. Er ist die Galionsfigur des Konzerns, er brachte die Glimmstängelmarke, für die er steht, ganz nach vorn. Sie ist die meistverkaufte der Welt. Heutzutage ist der Ruhm des taffen...

  • Neukölln
  • 04.11.18
  • 172× gelesen
Kultur
Die Villa an der Glasower Straße 27 wurde 1905 nach Entwürfen von Franz Weeren gebaut. Gutsbesitzer nachahmend, wollten damals etliche Fabrikanten ihren Wohnort neben ihrem Betrieb haben.
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Geschichte der Villa Weeren: Ein Zeitzeuge erinnert sich

Zwischen der Delbrück- und der Glasower Straße wird gebaut: Auf dem Gelände des ehemaligen Eisenwerks Franz Weeren entstehen Wohnungen. Mittendrin die alte Fabrikantenvilla aus dem Jahr 1905, in der das „Brauhaus Rixdorf“ seinen Sitz hat oder besser: hatte. Denn der Betreiber hat vor kurzem aufgegeben, die Gaststätte samt Biergarten ist verwaist. Sehr zum Leidwesen von Paul Fröhlich. Den 80-jährigen Neuköllner verbindet eine ganz besondere Geschichte mit dem Gebäude. Er weiß auch, warum es...

  • Neukölln
  • 21.05.18
  • 1.387× gelesen
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