Nationalsozialismus

Beiträge zum Thema Nationalsozialismus

Politik
Bürgermeister Martin Hikel bei der Kranzniederlegung.
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Gedenken an die Opfer
Neuköllner Bezirksamt veröffentlicht Liste mit Stolpersteinen

Der 27. Januar ist dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus gewidmet. Christian Nottmeier, Superintendent der evangelischen Kirche, Mitglieder des Bezirksamts und der Bezirksverordnetenversammlung legten einen Kranz nieder. Außerdem wurde eine neue Internetseite über die Stolpersteine im Bezirk eingerichtet. Ort der Kranzniederlegung war der Gedenkstein auf dem Friedhof Jerusalem V, Hermannstraße 84. Dort stand von 1942 bis 1945 das einzige Zwangsarbeiterlager in Deutschland, das von...

  • Bezirk Neukölln
  • 05.02.21
  • 41× gelesen
Politik

Bündnis gegen Antisemitismus

Tempelhof-Schöneberg. Am 27. Januar wurde den Opfern der nationalsozialistischen Diktatur gedacht. Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) betonte, wie wichtig es sei, die Erinnerung an Entmenschlichung und millionenfachen Mord wachzuhalten, damit sich Auschwitz nie wiederhole. Es gebe aber auch Herausforderungen in der Gegenwart und für die Zukunft. So müsse entschlossen gegen Judenfeindlichkeit vorgegangen werden und gleichzeitig jüdisches Leben sichtbar gemacht werden. „Begonnen haben wir...

  • Tempelhof-Schöneberg
  • 04.02.21
  • 20× gelesen
Blaulicht

Kondolenzkranz an Gedenktafel zerstört

Schöneberg. Am 31. Januar zerstörte ein Mann einen Kranz, der an einer Gedenktafel angebracht war. Ein Fahrgast meldete dem Polizeinotruf gegen 20 Uhr, dass er einen Mann beobachtet habe, der am Eingang des U-Bahnhofs Nollendorfplatz einen Kondolenzkranz abgerissen und beschädigt haben soll. Die Einsatzkräfte fanden den zerstörten Kranz vor dem Bahnhofsgebäude. Dieser war am 27. Januar 2021 an der Gedenktafel angebracht worden, die an die getöteten Homosexuellen während der Zeit des...

  • Schöneberg
  • 01.02.21
  • 21× gelesen
Politik
Die Infotafeln des Geschichtspfades auf dem Olympiagelände sollen auf Anregung der FDP-Fraktion überarbeitet werden.
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Mehr Informationen zur Vergangenheit
Geschichtsbewussterer Umgang mit Olympiagelände gefordert

Das Bezirksamt soll sich bei Senat und Landesdenkmalamt dafür einsetzen, auf dem Olympiagelände noch mehr und vor allem anschaulicher über die Geschichte des Areals zu informieren. Dazu sollen unter anderem die Texte der Info-Tafeln auf dem Gelände überprüft und gegebenenfalls geändert werden. Weiter fordert die FDP-Fraktion das Bezirksamt in einem Antrag dazu auf, mit digitalen oder interaktiven Angeboten die Erläuterungstafeln auf dem Olympiagelände zu ergänzen. Mit diesem Maßnahmen soll die...

  • Westend
  • 02.11.20
  • 98× gelesen
Politik

Kiezspaziergang mit Gedenken
Gegen das Vergessen – Stolpersteine putzen am 8. November

Anlässlich des 82. Jahrestags der Reichspogromnacht am 9. November 1938 gedenkt die SPD Alt- Hohenschönhausen der Opfer der Nazidiktatur. Damit die Schicksale der Opfer nicht in Vergessenheitgeraten und sichtbar bleiben, werden die Stolpersteine von Opfern des Faschismus im Kiez geputzt.  Unterstützt werden die SPD-Aktiven von Dagmar Poetzsch (Arbeitskreis Stolpersteine im Projekt LICHTBLICKE), Sie recherchiert ehrenamtlich die Schicksale und wird die Wege der Opfer näherbringen. Sandy Kliemann...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 26.10.20
  • 218× gelesen
  • 1
Kultur
In der Hobrechtstraße 49 wurden drei Stolpersteinen für die jüdische Familie Kahan verlegt.
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Sechs neue Stolpersteine in Neukölln verlegt
Erinnerungen an vom Nazi-Regime verfolgte und ermordete Menschen

Am 18. September kamen sechs neue Stolpersteine ins Straßenpflaster. Verlegt wurden sie in der Hobrechtstraße, der Fuldastraße, in der Sonnallee und in der Schierker Straße. Drei Steine wurden in der Hobrechtstraße 49 eingelassen. Dort lebte von 1929 bis 1936 die jüdische Familie Kahan. Alfred Abraham Endsil Kahan, geboren 1890 in Warschau, wurde am 22. September 1939 verhaftet und in das Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht. Ab Juni 1940 war er im KZ Dachau inhaftiert; dort wurde er am...

  • Neukölln
  • 24.09.20
  • 180× gelesen
Bildung

Veranstaltungsreihe von der Geschichte zur Gegenwart
Austausch und Führung über das Grabfeld in Altglienicke | Wymiana i zwiedzanie grobowca w Altglienicke z przewodnikiem

Auf dem Friedhof in Altglienicke liegen über 1.360 Urnen von Angehörigen verschiedener Religionen und Ethnien, die Opfer des Nationalsozialismus wurden, u.a. Katholik:innen (viele aus Polen, darunter auch Priester), jüdische Menschen, Sinti:zze und Rom:nja. Dazu entsteht in Altglienicke 2020/2021 eine Gedenkstätte. In diesem Kontext möchten wir Euch und Sie zu einem zweisprachigen Dialog und einer Führung auf dem Friedhof in Altglienicke einladen. Die Veranstaltung wird aus zwei Teilen...

  • Treptow-Köpenick
  • 24.08.20
  • 91× gelesen
Bildung
An der Köpenicker Straße 6a/7 erinnert nun eine Gedenktafel an die Zwangsarbeiter bei Salamander.

Unterdrückung und Ausbeutung
Gedenktafeln zur Zwangsarbeit enthüllt

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat am 21. Juli drei Gedenktafeln eingeweiht, mit denen an die Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus erinnert wird. Die erste Tafel wurde an der Neuen Bahnhofstraße 9 angebracht. Dort war das 1905 gegründete Unternehmen Knorr Bremse ansässig, das in seiner Rüstungsabteilung ab 1939 zivile Zwangsarbeiter aus West- und Osteuropa beschäftigte. Angeregt hatte die Bezirksverordnetenversammlung diese Tafel. Die Anregung für die Gedenktafel an der...

  • Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24.07.20
  • 153× gelesen
Leute
Der Stolperstein ist in den Gehweg vor seinem ehemaligen Siedlungshaus unweit des Zwickauer Damms eingelassen, das Otto Laube mit seiner Frau gebaut hat.

"Sie bezeichnen den Führer als Lumpen"
Erster Stolperstein in Rudow erinnert an den Rixdorfer Arbeiter und Kriegsgegner Otto Laube

„Ich sterbe schwer, aber mit dem Bewusstsein, dass ich nicht gemordet habe“ – das schrieb der 55-jährige Otto Laube am Tag seiner Hinrichtung. Seit dem 17. Juni erinnert vor seinem ehemaligen Wohnhaus an der Fleischerstraße 6 ein Stolperstein an ihn, der erste in Rudow. Otto Laube ist kein Held, wie er im Buche steht. 1888 in Rixdorf geboren, arbeitet er als Ungelernter auf dem Bau und wird wiederholt arbeitslos. Im Laufe der Jahre kassiert er mehrere Vorstrafen wegen Eigentumsdelikten. Doch er...

  • Rudow
  • 21.06.20
  • 679× gelesen
Kultur
Das Straßenschild vor der farbenprächtigen Fassade des hinduistischen Tempels.

Blaschko ohne "w"
Ein sozial engagierter Arzt stand Pate für die Allee

Kaum eine Neuköllner Straße wird so häufig falsch geschrieben wie die Blaschkoallee. Zu gerne mogelt sich ein „w“ an das Ende der zweiten Silbe. Namensgeber war jedoch der Arzt Alfred Blaschko (1859–1922). Der Rechtschreibfehler lässt sich leicht nachvollziehen, denn viele Bezeichnungen in Brandenburg und Berlin enden auf das slawische „ow“. In Neukölln gibt es gleich zwei Ortsteile, bei denen das der Fall ist: Rudow, das von „ruda“ (rote Erde, Eisenstein) kommt, und Buckow, das sich von dem...

  • Britz
  • 06.06.20
  • 202× gelesen
Politik
Jutta Feige, Manfred Becker und Marianne Nedwed an der Erlöserkirche.
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SPD gedachte am Tag der Befreiung

Lichtenberg. Mitglieder der SPD-Fraktion Lichtenberg haben am 8. Mai Kränze am Gedenkort an der Erlöserkirche in der Nöldnerstraße und am Ehrenmal in der Küstriner Straße niedergelegt. Sie gedachten anlässlich des Tags der Befreiung der Opfer des Nationalsozialismus. Der 8. Mai sei aber auch ein Tag der Ermahnung, so die amtierenden Vorsitzenden Jutta Feige und Sandy Kliemann. „Wir gedenken der Opfer des Nazi-Regimes, und uns wird gleichzeitig deutlich in Erinnerung gerufen: Die Grausamkeiten...

  • Lichtenberg
  • 13.05.20
  • 128× gelesen
Kultur
Cindy Wewerka, hier mit dem Künstler und Initiator des Stolperstein-Projekts Gunter Demnig, hat in ihrem Stadtteil Biesdorf zum Ehepaar Hotze recherchiert.
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Ehrenamtlich gegen das Vergessen
Berliner Stolperstein-Initiativen erinnern an die Verfolgten des Nazi-Regimes

Der Berliner Stadtplan auf der Internetseite des Projekts ist übersät mit Tausenden kleinen ockerfarbenen Quadraten. Sie bezeichnen jene Orte, an denen Stolpersteine an die Schicksale von Verfolgten des Nationalsozialismus erinnern. Hinter jeder dieser Geschichten stehen weitere – nämlich die derjenigen, die neugierig wurden, die nachgeforscht, Informationen gesammelt, Angehörige gesucht und schließlich die Verlegung der Steine beantragt haben. Eine dieser Geschichten ist die von Cindy Wewerka....

  • Prenzlauer Berg
  • 21.02.20
  • 439× gelesen
Kultur

Erinnerung an Nazi-Opfer

Tegel. Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) möchte die Erinnerung an jüdische Opfer des Nationalsozialismus von der Insel Reiswerder stärken. Die Schriftstellerin Christiane Carstens hat durch umfangreiche Recherchen zu ihrem Buch „Untergetaucht auf Reiswerder“ Erstaunliches zu diesem Thema zu Tage gefördert. Auf der kleinen Insel im Tegeler See wurde eine kleine Gruppe von Juden versteckt (siehe auch...

  • Tegel
  • 06.02.20
  • 38× gelesen
Politik

„Nicht wegschauen, sondern helfen“
Stadtrat Schworck und Schüler im Gespräch über Zivilcourage

Schulstadtrat Oliver Schworck (SPD) hat am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus mit Schülern der Johanna-Eck-Schule über die Bedeutung von Mut und Zivilcourage gesprochen. Die Siebtklässler beschäftigen sich im Wahlpflichtfach Gesellschaftswissenschaften mit der Biografie der Namensgeberin ihrer Schule. Johanna Eck, die ein Ehrengrab auf dem Sankt-Matthias-Friedhof in der Röblingstraße hat, bot zwischen 1943 und 1945 vier Juden und politisch Verfolgten Zuflucht. Sie konnte...

  • Tempelhof
  • 28.01.20
  • 175× gelesen
Leute

Gedenken an Otto Grüneberg

Charlottenburg. Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD) spricht auf Einladung des Kiezbündnisses Klausenerplatz am Sonntag, 2. Februar, um 11 Uhr im Rahmen der Gedenkfeier anlässlich des 89. Todestages von Otto Grüneberg in der Schloßstraße 22. Am 1. Februar 1931 wurde der junge Kommunist kurz vor seinem 23. Geburtstag Opfer des berüchtigten SA-Sturms 33 und verstarb in dem heutigen Lokal „Kastanie“. my

  • Charlottenburg
  • 27.01.20
  • 25× gelesen
Soziales

Geerbte Gefühle der Kriegskinder

Britz. Im Museum Neukölln auf dem Gutshof, Alt-Britz 81, ist aktuell die Videoinstallation „Neuköllner Kriegskinder“ ausgestellt. Thematisch flankiert wird sie von einem kostenlosen Workshop, in dem Interessierte an drei Abenden im Februar ergründen können, welche „Gefühlserbschaften“ wir heute noch mit uns herumtragen, die Nachwirkungen des Nationalsozialismus und der Shoah sind. Titel des Workshops ist „Gefühlserbschaften im Umbruch“. Termine sind mittwochs am 5., 12. und 19. Februar, jeweils...

  • Britz
  • 15.01.20
  • 84× gelesen
Politik
Hinweistafeln sollen über den Namensgeber des Weddigenweges in Lichterfelde, Otto Eduard Weddigen, kritisch informieren.
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Bezirksverordnetenversammlunb fasst Beschluss zum Weddigenweg
Hinweistafeln sollen über Otto Eduard Weddigen kritisch informieren

Seit 1915 trägt die einstige Bellevuestraße in Lichterfelde-West den Namen Weddigenweg. Sie erinnert an den Kapitänleutnant Otto Eduard Weddigen, der schon während des 1. Weltkrieges als Held gefeiert und zur militärischen Ikone aufgebaut wurde. Darauf soll mit einer Informationstafel hingewiesen werden. In einem Beschluss hat die Bezirksverordnetenversammlung im November das Bezirksamt gebeten, auf dem kleinen Platz an der Ecke Ringstraße, Weddigenweg und an der Ecke Drakestraße, Weddigenweg...

  • Lichterfelde
  • 22.11.19
  • 399× gelesen
  • 1
Kultur
Kostenvoranschlag der Firma Kori aus den 50er-Jahren.
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Alle mussten gewusst haben, worum es ging
Erste Forschungsergebnisse zur Rolle der Ofenbauerfirma Kori in der NS-Zeit

Im Februar hatten die Bezirksverordneten auf Antrag der Grünen beschlossen, an der Stelle der ehemaligen Heinrich Kori GmbH in der Dennewitzstraße 35 eine Mahntafel anzubringen. Damit wurde die dunkle Vergangenheit der Ofenbauerfirma in der Zeit des Nationalsozialismus einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Licht ins Dunkle des Unternehmens wollen zwei Historikerinnen bringen. Unlängst berichteten Annegret Schüle, Leiterin des Erinnerungsorts „Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz“ in...

  • Schöneberg
  • 16.10.19
  • 428× gelesen
Blaulicht

Nazigeschrei aus der NPD-Zentrale

Köpenick. Weil in der NPD-Zentrale an der Seelenbinderstraße sehr laut Erntedankfest gefeiert wurde, hatten Nachbarn am 5. Oktober gegen 18 Uhr die Polizei gerufen. Zeugen gaben an, Lieder mit volksverhetzendem Inhalt gehört zu haben. Als die Beamten vor Ort waren, ertönte vom Veranstaltungsgelände mehrfach der Ruf „Sieg Heil“. Nachdem Unterstützung eingetroffen war, stellten die Beamten die Personalien von 33 Anwesenden fest. Jetzt wird wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger...

  • Köpenick
  • 09.10.19
  • 245× gelesen
Politik
Am Haus Weserstraße 168 erinnert eine Tafel an Heinz Kapelle, der mit 27 Jahren ermordet wurde.

Ehrlich durchs Leben gegangen
Kundgebung und Erinnerung an einen berühmten Widerstandskämpfer

Vor 80 Jahren begann der Zweite Weltkrieg. Deshalb gibt es am Sonntag, 8. September, eine Kundgebung in der Hufeisensiedlung. Erinnert wird auch an den Widerstandskämpfer Heinz Kapelle, der in Neukölln lebte. Kapelle, gelernter Drucker, trat als 18-Jähriger in den Arbeitersportverein „Fichte“ und in den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands ein. Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, stellte er in Neukölln verbotenes Informationsmaterial her und half bei der Verbreitung. Er...

  • Britz
  • 01.09.19
  • 216× gelesen
Politik

Plötzenseer Abend mit Referat

Charlottenburg-Nord. Das Ökumenische Gedenkzentrum Plötzensee lädt am Donnerstag, 29. August, wieder zu einem Plötzenseer Abend ein. Nach dem ökumenischen Friedensgebet um 18.30 Uhr in der Kirche Maria Regina Martyrum, Heckerdamm 230, wird Wolfgang Benz einen Vortrag zum Thema: "Im Widerstand. Größe und Scheitern der Opposition gegen Hitler" halten. Benz ist Historiker und ehemaliger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Der Vortrag beginnt um 19.30...

  • Charlottenburg-Nord
  • 24.08.19
  • 51× gelesen
Leute

Ein Zeitzeuge berichtet

Köpenick. Horst Selbiger ist ein 91-jähriger Berliner, der im Nationalsozialismus als „Halbjude“ verfolgt wurde, den Holocaust überlebte und nach dem Krieg in der DDR lebte. Dort Mitglied in der SED, bekam er nach dem Aufstand vom 17. Juni 1953 ein Parteiverfahren und erhielt Berufsverbot. Aus Enttäuschung ging er 1964 in den Westen. Unter dem Titel „Fragt uns – wir sind die Letzten“ berichtet er am 12. August im Zeitzeugengespräch von den Verfolgungen in zwei Diktaturen. Die Veranstaltung im...

  • Köpenick
  • 29.07.19
  • 91× gelesen
Soziales
Ganz in der Nähe seines ehemaligen Wohnhauses, an der Dörchläuchtingstraße 50, steht ein Gedenkstein für Erich Mühsam.

Anwohnerinitiative erinnert berühmten Bewohner der Hufeisensiedlung
Gedenken an einen, der im NS-Regime für Demokratie einstand

Die Initiative Hufeisern gegen Rechts erinnert am Sonnabend, 10. August, an einen der prominenten Bewohner der Hufeisensiedlung. Der Dichter, Anarchist und Nazigegner Erich Mühsam lebte von 1927 bis 1933 im Haus Dörchläuchtingstraße 48. Während dieser Zeit hat Erich Kurt Mühsam, 1878 in Lübeck geboren, nicht nur eine Vielzahl von Gedichten und Theaterstücken geschrieben, sondern auch seine Prosasammlung „Unpolitische Erinnerungen“ in der Vossischen Zeitung veröffentlicht. Seine programmatische...

  • Britz
  • 28.07.19
  • 515× gelesen
  • 1
Bauen
Stefan Zollhauer führt regelmäßig Besucher in den Schwerbelastungskörper. Dora Busch kuratierte darüber hinaus eine neue Daueraustellung über den Betonklotz.
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Symbol des Größenwahns
Der Schwerbelastungskörper diente den Nazis als Versuchsobjekt

Wer sich dem Schwerbelastungskörper nähert oder gar ins Innere des massiven Klotzes möchte, muss einen Schutzhelm aufsetzen. Ab und zu kommt es vor, dass einzelne Betonstücke herunterbröckeln. Große Risse zeigt die Fassade. Zur Sicherheit gibt es ringsherum ein Auffanggitter. Dass sich das skurrile Bauwerk nicht mehr in bestem Zustand befindet, ist kein Wunder. Eigentlich hätte der Schwerbelastungskörper schon längst verschwinden sollen. Gesprengt werden konnte er aufgrund seiner Nähe zu den...

  • Tempelhof
  • 23.07.19
  • 828× gelesen
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