Nazi-Diktatur

Beiträge zum Thema Nazi-Diktatur

Kultur
In der Hobrechtstraße 49 wurden drei Stolpersteinen für die jüdische Familie Kahan verlegt.
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Sechs neue Stolpersteine in Neukölln verlegt
Erinnerungen an vom Nazi-Regime verfolgte und ermordete Menschen

Am 18. September kamen sechs neue Stolpersteine ins Straßenpflaster. Verlegt wurden sie in der Hobrechtstraße, der Fuldastraße, in der Sonnallee und in der Schierker Straße. Drei Steine wurden in der Hobrechtstraße 49 eingelassen. Dort lebte von 1929 bis 1936 die jüdische Familie Kahan. Alfred Abraham Endsil Kahan, geboren 1890 in Warschau, wurde am 22. September 1939 verhaftet und in das Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht. Ab Juni 1940 war er im KZ Dachau inhaftiert; dort wurde er...

  • Neukölln
  • 24.09.20
  • 99× gelesen
Bildung
Der geschwungene Gebäuderiegel von Dorte Mandrup. Dieser Entwurf wird umgesetzt.
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Ein Symbol der Ungewissheit
Jury kürt Siegerentwurf für das künftige Berliner Exilmuseum am Anhalter Bahnhof

Hinter der Portalruine des Anhalter Bahnhofs entsteht in den kommenden fünf Jahren ein imposanter Neubau. Aus neun Entwürfen hat die Jury den geschwungenen Bogenpalast der dänischen Architektin Dorte Mandrup zum Sieger gekürt. Etwa 500 000 Menschen flohen vor den Nazis, darunter auch berühmte Persönlichkeiten wie Thomas Mann, Albert Einstein oder Bertolt Brecht. Am Anhalter Bahnhof begann für Hunderttausende eine Reise in eine ungewisse Zukunft. Zwischen der Portalruine des kriegszerstörten...

  • Kreuzberg
  • 25.08.20
  • 287× gelesen
  • 1
Kultur
Ein Gedenkstein in der Hufeisensiedlung erinnert an den berühmten Dichter.

Zwischen allen Stühlen
Anwohneriniative lädt zu Veranstaltung für Erich Mühsam ein

Die Anwohnerinitiative Hufeisern gegen Rechts erinnert Sonnabend, 11. Juli, an einen der berühmtesten Bewohner der Hufeisensiedlung: Erich Mühsam (1878–1934). Er wurde vor 86 Jahren von den Nazis im Konzentrationslager Oranienburg ermordet. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr am Gedenkstein für den Dichter und Anarchisten an der Dörchläuchtingstraße 52. Ganz in der Nähe, in der Hausnummer 48, lebte Mühsam von 1927 bis 1933. Nahezu sein ganzes Leben lang habe er zwischen allen Stühlen...

  • Britz
  • 28.06.20
  • 130× gelesen
Leute
Der Stolperstein ist in den Gehweg vor seinem ehemaligen Siedlungshaus unweit des Zwickauer Damms eingelassen, das Otto Laube mit seiner Frau gebaut hat.

"Sie bezeichnen den Führer als Lumpen"
Erster Stolperstein in Rudow erinnert an den Rixdorfer Arbeiter und Kriegsgegner Otto Laube

„Ich sterbe schwer, aber mit dem Bewusstsein, dass ich nicht gemordet habe“ – das schrieb der 55-jährige Otto Laube am Tag seiner Hinrichtung. Seit dem 17. Juni erinnert vor seinem ehemaligen Wohnhaus an der Fleischerstraße 6 ein Stolperstein an ihn, der erste in Rudow. Otto Laube ist kein Held, wie er im Buche steht. 1888 in Rixdorf geboren, arbeitet er als Ungelernter auf dem Bau und wird wiederholt arbeitslos. Im Laufe der Jahre kassiert er mehrere Vorstrafen wegen...

  • Rudow
  • 21.06.20
  • 584× gelesen
Politik
Jutta Feige, Manfred Becker und Marianne Nedwed an der Erlöserkirche.
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SPD gedachte am Tag der Befreiung

Lichtenberg. Mitglieder der SPD-Fraktion Lichtenberg haben am 8. Mai Kränze am Gedenkort an der Erlöserkirche in der Nöldnerstraße und am Ehrenmal in der Küstriner Straße niedergelegt. Sie gedachten anlässlich des Tags der Befreiung der Opfer des Nationalsozialismus. Der 8. Mai sei aber auch ein Tag der Ermahnung, so die amtierenden Vorsitzenden Jutta Feige und Sandy Kliemann. „Wir gedenken der Opfer des Nazi-Regimes, und uns wird gleichzeitig deutlich in Erinnerung gerufen: Die Grausamkeiten...

  • Lichtenberg
  • 13.05.20
  • 94× gelesen
Leute

Weitere Stolpersteine werden verlegt

Charlottenburg. Margarethe Scherbarth, Minna Schück, Rosa Sitzmann und Karl Sitzmann wohnten in der Tauroggener Straße, bevor sie während des Nazi-Regimes in Konzentrationslager deportiert und dort ermordet wurden. Ihnen zum Gedenken werden am Dienstag, 25. Februar, um 10 Uhr, in einer öffentlichen Aktion Stolpersteine vor ihren damaligen Wohnhäusern verlegt. Treffpunkt ist um 9.45 Uhr an der Tauroggener Straße 48. maz

  • Charlottenburg
  • 23.02.20
  • 27× gelesen
Soziales

Lesung aus Anlass der KZ-Befreiung

Charlottenburg. Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz stellt der Verein Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg am Montag, 27. Januar, das neue Buch von Andrea von Treuenfeld vor. Auszüge aus „Leben mit Auschwitz – Momente der Geschichte und Erfahrungen der Dritten Generation“ werden ab 19 Uhr im kleinen Saal des Jüdischen Gemeindehauses, Fasanenstraße 79-80, vorgetragen. Der Leser erfährt nicht nur etwas über die unvorstellbaren...

  • Charlottenburg
  • 19.01.20
  • 69× gelesen
Politik

Elf neue Stolpersteine

Prenzlauer Berg. Mit über 70 000 verlegten Stolpersteinen in über 20 Ländern Europas ist dank des Engagements des Künstlers Gunter Demnig inzwischen eines der größten Mahnmale der Welt entstanden. Die Stolpersteine erinnern an Menschen, die in der NS-Zeit verschleppt und ermordet wurden. Sie sind in das Pflaster vor Wohnhäusern eingelassen, sodass Passanten auf sie aufmerksam werden, quasi über sie „stolpern“. Bislang sind 426 Stolpersteine in Prenzlauer Berg verlegt worden. Im Dezember kamen...

  • Prenzlauer Berg
  • 02.01.20
  • 57× gelesen
Leute
Kiezbewohner gedachten Käthe Niederkirchner.
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Kiezbewohner erinnern an mutige Frau
Käthe Niederkirchner verlor ihr Leben im Kampf gegen die Nazidiktatur

An das Schicksal der Namensgeberin der Käthe-Niederkirchner-Straße erinnerten Anwohner kürzlich mit einer Gedenkveranstaltung. Organisiert wurde sie vom VVN-BdA, dem Verein Pro Kiez Bötzowviertel und der Friedensglockengesellschaft. Erinnert wurde an das viel zu kurze Leben und Wirken der Widerstandskämpferin Käthe Niederkirchner. Diese kam am 7. Oktober 1909 zur Welt und wurde von der SS nur wenige Tage vor ihrem 35. Geburtstag im KZ Ravensbrück erschossen. Zu Welt kam sie als eines von...

  • Prenzlauer Berg
  • 15.10.19
  • 790× gelesen
Bildung
Gefühle transportieren, Brücken bauen, so will Brigitte Behr die Bedeutung der Nazi-Schreckensherrschaft den Schülern von heute bewusst machen.
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Eindrückliche Gedenkarbeit
Birgitta Behr verpackt Stolperstein-Schicksal als Graphic Novel in der Ausstellung "Susi, die Enkelin von Haus N. 4"

Es ist der wohl letzte Streich von Birgitta Behr zum Thema "Susi, die Enkelin von Haus N. 4". Sie hat die Geschichte hinter dem Stolperstein der Gertrud Cohn als Graphic Novel in der Villa Oppenheim im wahrsten Sinne des Wortes begeh- und begreifbar gemacht. Wer die Ausstellung in der Villa Oppenheim besucht, läuft am Berlin der 30er-Jahre vorbei, bevor er das Haus der jüdischen Familie Cohn betritt. Die Musik der Zeit dringt ans Ohr, riesige Fotoleinwände vermitteln Stadtatmosphäre. Ein...

  • Charlottenburg
  • 25.01.19
  • 437× gelesen
Politik

Erinnern für die Zukunft
Lichtinstallation zum Holocaust-Gedenktag

Mit einer Lichtinstallation erinnert der Bezirk am Sonntag, 27. Januar, an jüdische Menschen, die von den von den Nationalsozialisten aus Lichtenberg vertrieben, verschleppt und ermordet wurden. Ort des Gedenkens ist das Museum im Stadthaus in der Türrschmidtstraße 24. „Erinnern für die Zukunft“ heißt die Aktion, die Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke) um 18 Uhr eröffnet. Seit dem Jahr 2007 gedenkt das Museum Lichtenberg in dieser Form der Opfer des Nationalsozialismus. Bis zum Morgen...

  • Rummelsburg
  • 22.01.19
  • 51× gelesen
Leute
Der Juchaczweg ist von Klnikumsbauten, einer Kita und einer kanppen Handvoll Wohnhäusern gesäumt.

Immer mutig für die Schwachen
Die Frau, die als Erste im Reichstag sprach

„Begründerin der Arbeiterwohlfahrt“ steht auf der kleinen Erklärtafel eines der Straßenschilder. Doch die Namensgeberin des Juchaczwegs, der von der Fritz-Erler-Allee zum Klinikum Neukölln führt, hat auch in anderer Hinsicht Geschichte geschrieben. Marie Juchacz ist die erste Frau, die jemals vor einem demokratisch gewählten deutschen Parlament gesprochen hat. „Meine Herren – und Damen“, beginnt sie am 19. Februar 1919 ihre knapp viereinhalbminütige Rede vor dem Reichstag und erntet prompt...

  • Buckow
  • 20.01.19
  • 128× gelesen
  • 1
Politik
Eine historische Ansichtskarte zeigt das direkt an ein Wohngebäude angesetzte jüdische Gotteshaus.
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Synagoge 1938 von Nazis demoliert
Erinnerung an jüdisches Gotteshaus

Am 9. November 1938 demolierten fanatische Parteigänger der Nazis auch die Synagoge der Köpenicker Jüdischen Gemeinde. Am 11. November wird vor Ort an das tragische Geschehen erinnert. Berlin-Köpenick, Freiheit 8, war nur kurze 28 Jahre die Adresse der Synagoge. Obwohl es in Köpenick bereits Ende des 19. Jahrhunderts eine respektable jüdische Gemeinde gab, hatte diese kein eigenes Gotteshaus. Die Gottesdienste fanden in Festsälen oder sogar im Ratskeller statt. Erst am 25. September 1910...

  • Köpenick
  • 02.12.18
  • 581× gelesen
Kultur
Judith Wamser, Anna Sophie Lacker, Evan Sedgwick-Jell und Chiara Brocco vor dem Haus Dörchläuchtingstraße 4, wo Dr. Bruno Altmann zur Untermiete wohnte.

Wer war Bruno Altmann?
Schülerinnen forschen über einen Britzer / Stolpersteinverlegung am 26. November

Am 26. November wird vor dem Haus Dörchläuchtingstraße 4 ein Stolperstein für Bruno Altmann verlegt. Zu verdanken ist das drei Schülerinnen des Albert-Einstein-Gymnasiums: Sie haben mehr als ein halbes Jahr lang geforscht, um möglichst viel über das Leben und Sterben des Mannes zu erfahren, der im Mai 1934 aus der Hufeisensiedlung flüchtete. Den Anstoß zu dem Projekt gab Judith Wamser. Von der Anwohnerinitiative „Hufeisern gegen Rechts“ hatte sie erfahren: Es gibt Spendengelder für neue...

  • Britz
  • 18.11.18
  • 149× gelesen
Kultur
In der Konrad-Wolf-Straße, schräg gegenüber vom Sportforum, steht der Gedenkstein. Er erinnert an die Synagoge, die sich dort vor dem Zweiten Weltkrieg befand.

Erinnerung in Stein
Wie eine Synagoge aus der Konrad-Wolf-Straße verschwand

Auch in Hohenschönhausen gab es vor dem Zweiten Weltkrieg eine jüdische Gemeinde, die aber – im Vergleich zu Schöneberg etwa – recht überschaubar war. Eine eigene Synagoge hatte sie dennoch, wenn auch nur für kurze Zeit. Sie stand an der heutigen Konrad-Wolf-Straße. Gegenüber dem Sportforum, zwischen Autohaus und Apotheke, führt ein schmaler Weg durch eine hübsche Grünanlage samt Kinderspielplatz. Kaum jemand, der dort entlang spaziert, nimmt Notiz von einem Gedenkstein, der, etwas...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 09.11.18
  • 334× gelesen
Politik
Der Pfalzgrafenweg hieß bis zum 16.Mai 1938 Offenbachstraße. Damals wurden zahlreiche Straßen von den Nazis umbenannt.
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Unrecht auf Straßenschildern: Umbenennungen stammen aus der Nazi-Zeit

Die Benennung von Straßen hat meist weltanschauliche Hintergründe und ist oft hochpolitisch. Die reihenweise Umbenennung von Straßen in Mahlsdorf durch die Nazis im Mai 1938 war ein Akt der Umsetzung nationalsozialistischer Rassenpolitik. Die Straßenschilder wurden am 16. Mai 1938, also vor 80 Jahren, ausgetauscht. Aus der Meyerbeerstraße wurde die Friesacker Straße, aus der Mendelssohnstraße die Landvogtstraße, aus der Offenbachstraße der Pfalzgrafenweg. Insgesamt betraf es fünf jüdische...

  • Mahlsdorf
  • 08.05.18
  • 1.400× gelesen
  • 1
Bildung
Sind jetzt wieder wie neu: Die Gedenkstelen zur Erinnerung an das Zwangsarbeiterlager im Park am Fennpfuhl.
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Erinnerung wachhalten: Gedenkstelen im Park erneuert

Die Gedenkstelen zur Erinnerung an die Lichtenberger Zwangsarbeiterlager im Fennpfuhlpark hat das Bezirksamt jetzt erneuern lassen. Vandalismus und Witterung hatten den Metallstelen zugesetzt. Die Konzerne Siemens-Plania, Knorrbremse und IG-Farben, aber auch Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe, kommunale und staatliche Betriebe - nahezu alle Unternehmen - beschäftigten während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft Zwangsarbeiter. Zehntausende Menschen aus ganz Europa, darunter...

  • Fennpfuhl
  • 12.03.18
  • 107× gelesen
Kultur

Mehr Engagement für Stolpersteine: Bezirksamt hilft

Das Bezirksamt wird künftig sogenannte Stolpersteine aus dem Bezirkshaushalt bezahlen. Voraussetzung ist, dass keine anderen Finanzierungsmöglichkeiten wie Spenden zur Verfügung stehen. Mit diesem Beschluss will die Bezirksverordnetenversammlung die Verlegungen der Stolpersteine im Bezirk vorantreiben. Angehörige von jüdischen und anderen Opfern der Rassenpolitik der Nazis sollen dadurch finanziell entlastet werden. Stolpersteine sind kleine Betonsteine mit Messingtafeln, auf denen die...

  • Biesdorf
  • 28.12.17
  • 36× gelesen
Kultur
Der einstige Neuköllner Alfred Schorn lebt seit vielen Jahren in den USA. Foto:
3 Bilder

Auf den Spuren von Freddy Schorn: Heimathafen-Regisseurin sucht Senioren für Theaterprojekt

Neukölln. Der Heimathafen Neukölln arbeitet an einem ungewöhnlichen Theaterprojekt und sucht dafür Menschen, die zwischen 80 und 95 Jahre alt sind. Voraussetzung ist, dass sie Lust haben, aus ihrem Leben zu erzählen. „Finding Freddy“ (Freddy finden) heißt das Projekt, und im Mittelpunkt steht Alfred Schorn. Schon die kargen Fakten lassen ahnen, wie bewegt sein Leben war. Er wird 1925 geboren und lebt im Norden Neuköllns, in der Weichselstraße 53 und in der Donaustraße 12. Schorn geht zur...

  • Neukölln
  • 14.05.17
  • 194× gelesen
Kultur

Vortrag über Heinrich Grüber

Marzahn. Das Leben des Kaulsdorfer Pfarrers, Heinrich Grüber, steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Dr. Hartmut Ludwig am Dienstag, 7. Juni, 18 Uhr, im Bezirksmuseum, Haus 1, Alt-Marzahn 51. Der Kirchenhistoriker hat ein Buch über Grüber mit dem Titel "An der Seite der Entrechten und Schwachen" geschrieben. So lautet auch der Titel seines Vortrags. Ludwig erläutert unter anderem, wie der Pfarrer und seine Mitarbeiter ab 1938 evangelischen Christen mit jüdischen Wurzeln zur Flucht verhalfen....

  • Charlottenburg
  • 31.05.16
  • 38× gelesen
Politik
Marie Grünberg wohnte in der Ziegelstraße. Nach ihr soll nun die Straße 46 benannt werden.

Name statt Nummer? Anwohner der Straße 46 machen gegen Benennung mobil

Blankenburg. Das Bezirksamt beabsichtigt, die Straße 46 noch in diesem Jahr nach Marie Grünberg zu benennen. Darüber wurden Anwohner mit einem Schreiben von Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) informiert. Vorgeschlagen wurde die Benennung nach Marie Grünberg (1903-1987) unter anderem vom Runden Tisch Blankenburg. Das Amt für Kultur und Weiterbildung befürwortete die Benennung. Damit will der Bezirk Marie Grünberg Anerkennung für ihren Mut und ihre...

  • Blankenburg
  • 14.02.16
  • 436× gelesen
Kultur
In der Federzeichnung „Athena empfiehlt dem König die Künste“ um 1700/1720 stellt die Göttin dem preußischen König die Personifikationen verschiedener Künste vor.

Kupferstichkabinett gibt NS-Raubkunst zurück und erwirbt das Werk rechtmäßig

Tiergarten. Das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen am Kulturforum hat eine Zeichnung als NS-Raubkunst identifiziert, an die Erben des einstigen Besitzers zurückgegeben und für die Sammlung erneut erworben. Es handelt sich um eine allegorische Zeichnung „Athena empfiehlt dem König die Künste“ des Architekten Jean Baptiste Broebes aus dem 18. Jahrhundert. Sie gehörte einst dem Berliner Kunstsammler Fritz Haussmann (1885-1956). Haussmann war Rechtsanwalt am Kammergericht und ein...

  • Tiergarten
  • 24.01.16
  • 205× gelesen
Leute
Mitglieder des VVN-BdA befestigten zum Gedenken an Bernhard Lichtenberg Blumen an Straßenschildern und Laternenmasten.
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Erinnerung an einen Aufrechten: Bernhard Lichtenberg wurde vor 140 Jahren geboren

Prenzlauer Berg. Bernhard Lichtenberg war einer der bekannteste Theologe, der aktiven Widerstand gegen die Nazis leistete. Nach dem katholischen Herz-Jesu-Priester ist in Prenzlauer Berg eine Straße benannt. Sie befindet sich nicht weit entfernt von der Dietrich-Bonhoeffer-Straße, die an den bekanntesten evangelischen Widerstandskämpfer in der NS-Zeit erinnert. Die Bezirksorganisation Prenzlauer Berg der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten" (VVN-BdA) und die...

  • Prenzlauer Berg
  • 27.12.15
  • 626× gelesen
Politik
In Gedenken an die Gefangenen des KZ-Außenlagers Lichterfelde wurde diese Steinplatte an der Säule der Gefangenen eingelassen.
2 Bilder

Zeitzeugen erinnern an 70. Jahrestag des Kriegsendes

Lichterfelde. 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges wird am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers von Sachsenhausen in Lichterfelde an der "Säule der Gefangenen" an die Befreiung vom Nationalsozialismus erinnert.Am 8. Mai, 10.30 Uhr, treffen sich ehemalige Lagerinsassen, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene an der Gedenkstätte am Teltowkanal, Wismarer Straße 26, um an das Unrecht und die Schrecken der nationalsozialistischen Diktatur zu erinnern. Als Redner werden Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung...

  • Lichterfelde
  • 04.05.15
  • 182× gelesen
  • 1
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