Alles zum Thema Nazis

Beiträge zum Thema Nazis

Kultur
Hrund Ósk Árnadóttir und Dennis Herrmann in der Oper "Die Weise von Liebe und Tod".

Die Weise von Liebe und Tod
Uraufführung in der Neuköllner Oper

Mit der Oper von Viktor Ullmann „Die Weise von Liebe und Tod“ reagiert die Neuköllner Oper auf aktuell politische Ereignisse. In einer Presserklärung verweist das Haus an der Karl-Marx-Straße 131 darauf, dass wir in Zeiten leben, in denen rechtspopulistischer Parolen wieder verbreitet und zunehmend auch akzeptiert werden. Die Oper wird am Freitag, 14. September, um 20 Uhr aufgeführt. Der Komponist Ullmann war von den Nationalsozialisten zum Juden erklärt und in Auschwitz ermordet...

  • Neukölln
  • 06.09.18
  • 194× gelesen
Politik
Durch die Städtepartnerschaft von Tempelhof und Nahariya kennen sich Frank Januszewski, Ely Oknin und Siggi Kehrer seit den 70er-Jahren. Bis heute sind sie befreundet.
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Tempelhof und Nahariya: Erinnerungen an den Jugendaustausch in den Siebzigern

„Die Partnerschaft mit Nahariya hat für mich einen sehr hohen Stellenwert. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, diese Kontakte zu festigen und noch weiter auszubauen“, erklärte Bürgermeisterin Angelika Schöttler kürzlich. Seit 1970 sind der Bezirk und die israelische Mittelmeerstadt Partner. Die Berliner Woche traf zwei Deutsche und einen Israeli, die Freunde wurden. Besiegelt wurde die erste kommunale Partnerschaft zwischen einer deutschen und einer israelischen Gemeinde im Jahr 1970 durch...

  • Lichtenrade
  • 15.06.18
  • 165× gelesen
Kultur
Gedenken am Grab: Johannes Kahrs, Vorsitzender des Vereins "Reichbanner Schwarz-Rot-Gold", Innensenator Andreas Geisel und Johannes Tuchel von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
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Gedenken an Erich Schulz auf dem Friedhof Columbiadamm

Erich Schulz war das erste Berliner Todesopfer aus den Reihen des „Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold“. Am 25. April 1925 wurde er auf offener Straße erschossen. Genau 93 Jahre später gab es für ihn eine Gedenkfeier auf dem Friedhof am Columbiadamm 122. Das Reichsbanner war ein parteiübergreifender „Wehrverband“ zum Schutz der jungen Weimarer Republik. Sozialdemokraten, Mitglieder der Deutschen Demokatischen Partei (DDP) und des katholischen Zentrums setzten sich für die Achtung der neuen...

  • Kreuzberg
  • 27.04.18
  • 174× gelesen
Soziales
Es ist keine große Straße, die an die engagierte Ärztin erinnert, sondern ein Weg für Radler und Fußgänger, der vom Ottilie-Baader-Platz zur Schönefelder Straße führt.
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Im Frauenviertel erinnert eine Straße an die Ärztin Käte Frankenthal

In Rudow ist das erste Wohnquartier in Deutschland entstanden, in dem alle Straßen, Wege und Plätze nach weiblichen Persönlichkeiten benannt sind: das Frauenviertel. Eine der Namensgeberin ist Käte Frankenthal. Bevor im Jahr 1996 im Neubaugebiet auf den ehemaligen Rudower Feldern – nahe der Stadtgrenze – die ersten Straßenschilder montiert wurden, hatte es viel Streit gegeben. Gegner der Initiative behaupteten, es gebe gar nicht genug Frauen, die sich für Neukölln verdient gemacht hätten....

  • Rudow
  • 06.03.18
  • 210× gelesen
Kultur

Das Tagebuch der Anne Frank als Theaterstück

Zum Abitur-Abschluss laden Schüler der Gustav-Heinemann-Oberschule im Februar zu zwei Theatervorführungen ein. Dabei haben sie sich an eine Neufassung des bekannten Dramas „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Wendy Kesselman herangewagt. Die traurige Geschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank ist weltbekannt. Ihr Tagebuch gilt bis heute als eines der bedeutendsten Zeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus. In ihren autobiografischen Aufzeichnungen beschrieb Anne Frank unter anderem, wie...

  • Marienfelde
  • 31.01.18
  • 52× gelesen
Politik

In den Tod getrieben: Gedenkveranstaltung am 9. November

Britz. Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht zum 79. Mal. Die Initiative „Hufeisern gegen Rechts“ ruft deshalb dazu auf, um 17 Uhr zu einer Gedenk- und Mahnveranstaltung in die Buschkrugallee 179 zu kommen. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in Deutschland tausende jüdischer Geschäfte, Synagogen, Betstuben, Friedhöfe und Wohnungen zerstört, geplündert und angezündet. Außerdem gab es furchtbare Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung. Die Nazis sprachen...

  • Britz
  • 01.11.17
  • 101× gelesen
Leute
Rote Flaminogblumen und Chilis hat Sebastian für sein Beet ausgesucht.

Ein Zeichen setzen: Warum ein Britzer mitten auf einer Kreuzung Blumen pflanzt

Britz. Mit gelber Gießkanne, Schäufelchen und Handschuhen ausgerüstet, schaut Sebastian, der seinen Nachnamen zum Schutz seiner Familie nicht nennen möchte, jeden Tag nach seinem kleinen Beet. Seit Mitte September hat er es auf der Kreuzung Fritz-Reuter- und Parchimer Allee angelegt – und will damit ein ganz privates Zeichen setzen. „Pflanzen gegen Nazis“ steht auf dem Plastikschild, das er zwischen den leuchtenden Flamingoblumen und den Chilis in die Erde gesteckt hat, und:...

  • Britz
  • 24.10.17
  • 191× gelesen
Politik

Nazi-Parole an Büro gesprayt

Gropiusstadt. In der Nacht zum 19. August haben Unbekannte das Büro des SPD-Bundestagsabgeordneten Fritz Felgentreu auf dem Lipschitzplatz mit der Parole „Mord an Hess!“ beschmiert. Anlass war offensichtlich der „Rudolf-Heß-Marsch“, der am selben Tag in Spandau stattfand. Er sollte an den Tod von Hitlers Stellvertreter vor 30 Jahren erinnern. In Neonazi-Kreisen kursiert nach wie vor die Legende, Heß habe sich nach über 40 Jahren Haft in seiner Zelle nicht selbst umgebracht, sondern er sei...

  • Gropiusstadt
  • 21.08.17
  • 17× gelesen
Bildung

Gedenktafeln am Wegscheider-Gymnasium ersetzt

Grunewald. Mit Entsetzen hatte das Wegscheider-Gymnasium im Frühjahr 2016 den Diebstahl von zwei Gedenktafeln am Haupteingang bemerkt, die an das Schicksal von 100 jüdischen Schülerinnen im Dritten Reich erinnern. Jetzt erhielt die Schule Ersatz. Wer die Diebe waren? Warum jemand das Mahnmal an eine Demütigung jüdischer Mitschüler verschwinden lassen wollte? Bis heute ungeklärte Fragen. Immerhin hat das Wegscheider-Gymnasium den Verlust ihrer zwei Gedenktafeln jetzt verwunden. Da die alten...

  • Grunewald
  • 02.02.17
  • 41× gelesen
Blaulicht

Anschlag auf Kneipe

Hellersdorf. Eine Kneipe an der Hellersdorfer Promenade ist in der Nacht zu Dienstag, 3. Januar, überfallen worden. Nach Angaben eines Augenzeugen sollen etwa 10 bis 15 unbekannte Täter gegen 2 Uhr die Fensterscheiben der Kneipe eingeschlagen haben. Dabei seien wohl auch Einrichtungsgegenstände kaputtgegangen. Anschließend verschmierten die Täter eine Flüssigkeit an den Wänden im Innern der Kneipe. Deshalb wurde auch die Feuerwehr angefordert. Sie stellte aber fest, dass es sich nicht um eine...

  • Hellersdorf
  • 04.01.17
  • 89× gelesen
Politik
Der Abgeordnete Danny Freymark (CDU).

Video zeigt Unionsmitglieder mit Nazisymbol

Lichtenberg. Ein bereits 2008 aufgetauchtes Video eines Ausflugs von CDU-Mitgliedern belastet auch den heutigen Lichtenberger Abgeordneten Danny Freymark. "Das war ein schwerer Fehler und ich habe meine Konsequenzen daraus gezogen", sagt Danny Freymark. Der Fehler von dem er spricht, geschah auf einer Fahrt der Berliner CDU nach Riga im Jahr 2005. Drei Jahre später taucht ein Handyvideo vom Ausflug auf. Die Konsequenz: Freymark tritt aus der Partei aus. Nach einem halben Jahr tritt er wieder...

  • Lichtenberg
  • 06.05.16
  • 417× gelesen
Soziales

Stolpersteine werden verlegt

Charlottenburg. Sie sind goldfarben, quadratisch und sie erinnern an Menschen, die von den Nazis verfolgt und ermordet worden sind: die Stolpersteine. Am Donnerstag, 21. April, werden zwischen 9 und 14 Uhr einige neue Stolpersteine vor Charlottenburger Häusern verlegt. Wer dabei sein möchte, finde sich um 9 Uhr an der Giesebrechtstraße 18 ein. Dann geht es weiter zur Sybel-, Fontane-, Mommsen-, Beibtreu-, Bismarck- und Joachim-Friedrich-Straße. Organisiert wird die Aktion von der...

  • Charlottenburg
  • 18.04.16
  • 10× gelesen
Politik

Plakate für Fest gegen Nazis

Marzahn-Hellersdorf. Die Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik ruft Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk zur Teilnahme am Plakatwettbewerb „Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt in Marzahn-Hellersdorf“ auf. Unter dem Titel des Wettbewerbs findet Anfang September auf dem Alice-Salomon-Platz ein Fest statt. Die Gewinner des Plakatwettbewerbes bekommen Konzertkarten und werden zu einer Party eingeladen. Die Entwürfe sind bis zum 16. Juli bei der Stiftung SPI, Drehscheibe Kinder- und...

  • Marzahn
  • 18.06.15
  • 49× gelesen
Leute
Gedenkarbeit in einer schwierigen Situation: Barbara Gstaltmayr will den wohl ältesten Garten Grunewalds mit Erinnerungskultur beleben.

Weiter Kampf um "Bürgergarten der Erinnerung"

Grunewald. Stätte des Nachdenkens oder Neubau? Die Initiative von Barbara Gstaltmayr soll für den Garten des von Nazis ermordeten jüdischen Kaufmanns Artur Barasch ein Gebot abgeben. Bis Heiligabend muss sie Geld aufbringen, das ihr eine Stiftung nicht einfach schenken kann.Es ist ein Zwist um Gedenkkultur und Moral. Und er steht kurz vor dem Gipfel. Denn die Initiative "Bürgergarten der Erinnerung" soll dem Grundstückseigentümer Ralf Schmitz noch in diesem Jahr erklären, was ihr ein Kauf der...

  • Grunewald
  • 08.12.14
  • 32× gelesen
Kultur
Am Ende des Gedenkens am Siegmunds Hof ließen Schüler Luftballons mit Zetteln aufsteigen.

Schüler und Politiker erinnern an die Pogromnacht 1938

Hansaviertel. Zur Erinnerung an die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November vor 76 Jahren, in der von den Nazis Synagogen, Geschäfte, Wohnungen von jüdischen Bürgern und jüdische Friedhöfe zerstört wurden, unternahmen Bürgermeister Christian Hanke (SPD) und der BV-Vorsteher Diethard Rauskolb (CDU) mit Bürgern und Schülern einen Stern- und Gedenkmarsch mit Kranzniederlegungen.Ein Ausgangspunkt am 10. November war die Gedenkstätte Siegmundshof. Dort hatte 1924 die orthodoxe Israelitische...

  • Hansaviertel
  • 17.11.14
  • 58× gelesen
Bildung
Erinnerung an eine Polizei unter dem Nazi-Wappen: Professor Michael Wildt referierte auf Einladung der Grünen vor Hunderten Hörern.

Professor beleuchtet dunkle Historie des Stülerbaus

Charlottenburg. Sie flankieren die Schloßstraße, lenken den Blick auf den königlichen Sitz Sophie Charlottes - die Stülerbauten. Was nicht mehr alle wissen: Der westliche dieser anmutigen Türme diente den Nazis als Ausbildungszentrum für Massenmörder.Architekturkunst und Arierwahn, Grazie und Grauen. Im Vorfeld des Charlottenburger Schlosses sind die Extreme einander nah. Welche Bewandtnis es mit dem vom Stadtzentrum aus gesehen äußeren Bau des Schinkel-Schülers Friedrich August Stüler hat, das...

  • Charlottenburg
  • 12.05.14
  • 175× gelesen